Wörterbuch

Ein Wörterbuch ist ein Nachschlagewerk, das Wörter oder andere sprachliche Einheiten in einer meist alphabetisch sortierten Liste verzeichnet und jedem Eintrag (Lemma) erklärende Informationen oder sprachliche Äquivalente zuordnet.

Ein Wörterbuch im engeren Sinn dient zum Nachschlagen sprachlicher Information, während der Ausdruck in der weiteren Bedeutung auch andere nach Stichwörtern gegliederte Nachschlagewerke mit primär sachbezogener Information sowie Mischformen beider Typen umfasst.

Wörterbuch Uruk
Wörterbuch aus Uruk, um 600 v. Chr., mit einer Systematisierung der Zeichen

Etymologie

Latin dictionary
Mehrbändiges Wörterbuch

Der Ausdruck Wörterbuch ist im Deutschen eine durch das Niederländische (woordenboek) beeinflusste Lehnübersetzung des griechischen Wortes lexikon (biblion): „Wörter betreffendes Buch“. Es ist ein zusammengesetzter Begriff, der nach einem Fremdwort gebildet wurde, indem alle Bestandteile des Fremdwortes einzeln ins Deutsche übersetzt wurden. Bis ins 17. Jahrhundert hinein wurden die Begriffe Lexikon und Dictionarium bevorzugt verwendet; dann[1] trat Dictionarium zugunsten der neu eingeführten Übersetzung Wörterbuch (auch Wortbuch) zurück; der Begriff Lexikon blieb erhalten. Seit der Einführung des Wortes hat sich die Bedeutung von Wörterbuch im allgemeinen Sprachgebrauch überwiegend auf „Sprachwörterbuch“, die Bedeutung von Lexikon hingegen in der Tendenz auf „Sachwörterbuch“ verengt, wobei Lexikon oft auch als Synonym für „Enzyklopädie“ verwendet wird. Im Ergebnis treten damit Wörterbuch einerseits und Lexikon bzw. Enzyklopädie andererseits oft als Gegenbegriffe auf.[2][3]

Fachsprachlich, besonders in der Lexikographie (Wörterbuchforschung), wird jedoch Wörterbuch auch noch in der weiteren Bedeutung als Oberbegriff für alle Arten von Nachschlagewerken mit einer Gliederung nach Stichwörtern beibehalten. Ebenso wird der Begriff Lexikon in fachsprachlichen Zusammenhängen weiterhin in seiner weiteren Bedeutung, also unter Einschluss sprachlexikographischer Werke, und in der Sprachwissenschaft auch speziell für das Inventar der Lexeme eines Sprechers oder einer Sprachgemeinschaft gebraucht.[3]

Wörterbuch – Sachwörterbuch – enzyklopädisches Wörterbuch

Villa di castello, biblioteca dell'accademia della crusca, dizionario petrocchi 02 crusca
Wörterbuch

Ein Wörterbuch im engeren Sinn (auch Sprachwörterbuch) dient der Vermittlung sprachlichen Wissens. Seine Auswahl der Lemmata (Morpheme, Lexeme, Phrasen und Phraseologismen) soll den Wortschatz einer Einzelsprache oder einen Teilwortschatz dieser Sprache (etwa einen Dialekt, Soziolekt oder Idiolekt) abdecken. Bei den zugeordneten Informationen handelt es sich primär um sprachliche Informationen, die die Schreibung, Aussprache und grammatischen Eigenschaften wie Wortart, Genus und Flexion des Lemmas, seine Herkunft, Bedeutung, Verwendungsweise und Übersetzbarkeit betreffen. Sie werden in Form von erklärenden Angaben oder durch Zuordnung vergleichbarer Einheiten aus der gleichen Sprache, etwa in einem Synonymenwörterbuch und einem Reimwörterbuch, oder aus einer oder mehreren anderen Sprachen in einem Übersetzungswörterbuch dargestellt. Sachinformationen zu den von den Wörtern bezeichneten Realien können dabei ebenfalls einbezogen werden, wenn das für die Erklärung der Wortbedeutung oder Wortgeschichte erforderlich ist, sie bilden jedoch keinen Selbstzweck. Eigennamen (Personen und Orte) werden in einem Sprachwörterbuch normalerweise nicht erklärt, abgesehen von Nachschlagewerken zur Namenforschung und Ortsnamenforschung (Onomastik und Toponomastik).

Ein neuer Ansatz ist es, nicht einzelne Wörter, sondern nur Sätze zu übersetzen („Sätzebuch“). Die Suche nach einzelnen Wörter geschieht mithilfe einer elektronischen Suchmaschine, die das Wort im Satzzusammenhang präsentiert; ein Beispiel hierfür ist Tatoeba.[4]

Bei einem Sachwörterbuch (auch Realwörterbuch, Reallexikon, Realenzyklopädie) steht demgegenüber die Vermittlung von Sach- und Weltwissen statt Sprachwissen im Vordergrund (siehe Enzyklopädie). Das Lemma ist nicht als Element eines Wortschatzes Gegenstand sprachlicher Information, sondern beschreibt als thematisches Stichwort das Thema der Sachinformation. Sprachliche Eigenschaften des Lemmas werden nicht oder nur insoweit einbezogen, wie es dem Verständnis der vom Lemma bezeichneten Sache dient. Die Auswahl der Lemmata bezieht in einem Sachwörterbuch in der Regel auch Eigennamen ein und dient der Abdeckung und Strukturierung eines bestimmten Sach- oder Wissensbereiches, der ein spezielles Fachgebiet sein oder dem Anspruch nach auch das gesamte verfügbare Wissen über die Welt umfassen kann.

Ein enzyklopädisches Wörterbuch (auch Sprach- und Sachwörterbuch, integriertes Wörterbuch), in Deutschland seit den 1930er-Jahren vereinzelt auch Allbuch genannt und dem Typ nach besonders in Frankreich verbreitet, stellt sprachlexikographische und sachlexikographische Information gleichrangig nebeneinander und will Grundfunktionen beider Wörterbucharten erfüllen. Auch sonst treten die Typen von Sprach- und Sachwörterbuch oft in gemischter Form auf, besonders im Bereich der Fachlexika, wo fachsprachliche Wörterbücher oft auch einen eigengewichtigen Anteil an Sachinformation, oder fachspezifische Sachwörterbücher zusätzlich sprachliche Informationen zum Lemma und zu dessen Übersetzbarkeit integrieren.

Typologie

Ausgehend vom allgemeinsprachlichen Gesamtwörterbuch, das ein umfassendes Informationsprogramm für den Kern der Allgemeinsprache bietet (Beispiel: Duden Universalwörterbuch), kann man eine Reihe von Wörterbuchtypen unterscheiden, die im Verhältnis zu diesem Wörterbuchtyp entweder in der Lemmaauswahl oder im Informationsprogramm beschränkt sind:

Typologie unter inhaltlichen Aspekten

Vocabolario degli accademici della crusca, prima edizione per giovanni alberti, venezia 1612, 02
Erstes italienisches Wörterbuch aus der Accademia della Crusca (1612)
  • Lemmatyporientierte Spezialwörterbücher verzeichnen nur einen ausgewählten Teil des Wortschatzes.
    • Wörterbücher mit pragmatisch beschränkter Lemmaauswahl verzeichnen Teile des Wortschatzes, die pragmatisch markiert sind. Darunter fallen unter anderem Umgangssprachenwörterbücher, Neologismenwörterbücher, Fremdwörterbücher, Schimpfwörterbücher.
    • Wörterbücher mit wortgeschichtlich beschränkter Lemmaauswahl. Darunter fallen Lehnwörterbücher, Erbwörterbücher und Wörterbücher untergegangener Worte. Kriterium für die Lemmaauswahl ist eine auffällige Wortgeschichte.
    • Wörterbücher mit semantisch beschränkter Lemmaauswahl. Darunter fallen Namenwörterbücher und Wörterbücher, die sich bestimmten semantischen Feldern widmen.
    • Wörterbücher mit formal beschränkter Lemmaauswahl. Auswahlkriterium ist hier die Form des Lemmazeichens. Darunter fallen unter anderem Morphemwörterbücher, Wortfamilienwörterbücher und Abkürzungswörterbücher.
  • Benutzergruppenorientierte Wörterbücher sind Wörterbücher, deren Lemmaauswahl und Informationsprogramm auf einen bestimmten Typ von Benutzer zugeschnitten sind. Darunter fallen die Lernerwörterbücher, die Grundschulwörterbücher und die Kinderwörterbücher.
  • Sprachvarietätenorientierte Wörterbücher beschränken ebenfalls ihre Lemmaauswahl, allerdings mit dem Anspruch, innerhalb der erfassten Sprachvarietät(en) umfassend zu sein. Dazu gehören Sondersprachenwörterbücher verschiedener Gruppen, Dialektwörterbücher und Fachwörterbücher.
  • Schließlich gibt es einige Typen textbezogener Wörterbücher. Der Beschreibungsgegenstand fällt hier mit der Wörterbuchbasis zusammen. Zu diesem Wörterbuchtypen gehören die Autorenwörterbücher, Autoren-Bedeutungswörterbücher, Werkwörterbücher[5] und die Belegstellenwörterbücher.
  • Übersetzungswörterbücher vermitteln zwischen dem Wortschatz zweier oder mehrerer Sprachen. Sie werden nach denselben Kriterien unterteilt wie allgemeine Wörterbücher, also etwa in allgemeine und fachsprachliche Übersetzungs­wörterbücher.

Typologie unter formalen Aspekten

Villa di castello, biblioteca dell'accademia della crusca, dizionario petrocchi 03 crusca
Beispiel
  • Gedruckte Wörterbücher (Printwörterbücher, von engl. print, „Druck“) sind Wörterbücher, die im Buchdruck-Verfahren hergestellt werden. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts waren sie die einzige Publikationsform für Wörterbücher. Besondere Formen sind:
    • das Handwörterbuch, das ursprünglich dafür konzipiert wurde, dem Benutzer als ständiges Nachschlagewerk am Arbeitsplatz zur Verfügung (zur Hand) zu stehen. Es entwickelte sich teilweise zu einem umfangreichen, auch mehrbändigen Werk.
    • das Taschenwörterbuch sollte ursprünglich praktisch in einer Tasche mitgeführt werden können und versucht daher in kleinem Format ein Höchstmaß an Informationen zu bieten.
    • Das Großwörterbuch ist das umfangreichste Sprachwörterbuch, das zum Teil in mehreren Bänden erscheint. Der Typ wurde zu Beginn der 1960er Jahre vom Verlag Langenscheidt geschaffen, indem er bereits eingeführte umfangreiche Wörterbücher unter dieser Bezeichnung neu auflegte. Das erste dieser Art war wohl das Deutsch-Griechische Wörterbuch von Hermann Menge, das 1960 unter diesem Titel erschien. Weitere Verlage folgten, sodass die Zahl dieser Wörterbücher schnell stieg.
  • Seit den 1980er Jahren werden Wörterbücher auch in digitaler Form verbreitet (elektronische Publikation). Dabei ist zu unterscheiden, ob die Daten vervielfältigt werden oder ob sie in einem zentralen Speicher vorliegen.
    • Als Elektronisches Wörterbuch wird ein Wörterbuch bezeichnet, das auf reproduzierbare elektronische Datenträger, vor allem CD-ROM und DVD, gebracht und verbreitet wird.
    • Online-Wörterbücher sind digital erfasste Nachschlagewerke, die auf einem zentralen Datenspeicher vorliegen und nur online über das Internet abgefragt, teilweise auch bearbeitet werden können.

Struktur von Wörterbüchern und Wörterbuchartikeln

Ein Wörterbuch besteht in der Regel aus Außentexten und dem Wörterverzeichnis.

  • Im Wörterverzeichnis sind die Lemmata aufgelistet
  • Zu den Außentexten gehört alles, was außerhalb des eigentlichen Wörterverzeichnisses steht, beispielsweise Einleitung, Benutzerhinweise (Abkürzungsverzeichnis u. ä.) und Flexionstabellen.
  • befinden sich die Außentexte vor dem Wörterverzeichnis, so spricht man vom Vorspann (engl. front matter), stehen sie danach vom Nachspann (engl. back matter)

Im Wörterverzeichnis wird zwischen Makrostruktur und Mikrostruktur unterschieden:

Unter der Makrostruktur versteht man die Auswahl der Lemmata, ihre Anordnung sowie die Anordnung der Außentexte. Eine der wichtigsten makrostrukturellen Entscheidungen ist, wie die Lemmata angeordnet werden sollen. In den meisten Wörterbüchern geschieht das alphabetisch.

Wie der einzelne Wörterbucheintrag organisiert ist, d. h. die Anordnung der Wortinformation, ist Teil der Mikrostruktur.

Alphabetische Sortierung

In der alphabetischen Anordnung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Glattalphabetisch oder striktalphabetisch: Die Anordnung der Lemmata erfolgt – wie der Name sagt – strikt alphabetisch. Das heißt, für jedes Stichwort (außer im Alphabet direkt aufeinanderfolgende Varianten eines Lemmas wie z. B. „Epitaph“ und „Epitaphium“) gibt es einen eigenen Ansatz im Wörterbuch.
  • Nischenalphabetisch: Zunächst wie striktalphabetisch. Werden jedoch zu einer Wortfamilie mehrere Wörter aufgelistet, so erscheinen diese als Sublemmata vom Hauptlemma abgesetzt.
  • Nestalphabetisch: Hier kann die alphabetische Struktur durchbrochen werden, indem ein Sublemma auch aus einer flektierten Form oder einem zusammengesetzten Wort bestehen kann.

Beispiel für eine Wortstrecke in unterschiedlicher Sortierung:

glattalphabetisch nischenalphabetisch nestalphabetisch
Dach Dach Dach
Dachboden -boden -boden
Dachpappe -pappe -pappe
Dachs Dachs -sparren
Dachsbau -bau -stuhl
Dachshaarpinsel -haarpinsel Dachs
Dachsparren Dach-: -sparren -bau
Dachstuhl -stuhl -haarpinsel

Die nestalphabetische Anordnung ist besonders platzsparend (bei gedruckten Wörterbüchern ein wichtiger Faktor) für die Benutzer jedoch auch am verwirrendsten, da Wörter aus verschiedenen Wortfamilien in einem Nest zusammengefasst werden. Als am benutzerfreundlichsten gilt die glattalphabetische Sortierung, da jedes Stichwort auf einer separaten Zeile steht und einen eigenen Eintrag eröffnet, was allerdings kostbaren Druckraum in Anspruch nimmt. Insofern stellt die nischenalphabetische Anordnung einen Kompromiss dar. Sie gruppiert Lemmata, ohne die alphabetische Reihenfolge zu durchbrechen. Anhand der unterschiedlichen Auflagen des Duden Großwörterbuch kann man die verschiedenen Anordnungsformen beobachten: Bildete das sechsbändige Großwörterbuch[6] noch Nester, so sind diese in der zweiten, achtbändigen Ausgabe[7] durch Nischen ersetzt und die zehnbändige Ausgabe von 1999[8] verfolgt einen glattalphabetischen Ansatz.

  • Bei einem rückläufigen bzw. rückwärtigen Wörterbuch erfolgt die alphabetische Sortierung vom Wortende her.

Nichtalphabetische Sortierung

Weitere makrostrukturelle Überlegungen betreffen die Auswahl der Lemmata und das Datensortiment, also welche Angaben es beispielsweise zu bestimmten Wortarten geben soll.

Unter der Mikrostruktur dagegen versteht man die konkreten Angaben, die zu einem Lemma gemacht werden. Diese Angaben sind in den meisten Sprachwörterbüchern durch Textverdichtung (Abkürzungen, Paraphrasen etc.) gekennzeichnet, um möglichst viele Angaben auf möglichst wenig Raum zusammenzufassen. In Sachwörterbüchern werden dagegen sehr unterschiedlich lange Texte geboten. In vielen Fällen werden den Artikeln Definitionen vorangestellt, dann folgen die Informationen in fortlaufender Prosa. Im Text oder am Ende des Textes werden Querverweise auf andere Artikel gegeben, die inhaltlich mit dem Text in Beziehung stehen. Am Schluss des Artikels werden – vor allem bei Enzyklopädien und Konversationslexika – vielfach Literaturhinweise gegeben.

Wörterbuchbenutzung

Wörterbücher sollen den Nutzern helfen, lexikalische Wissenslücken zu schließen, müssen also so strukturiert sein, dass Informationen schnell und gezielt nachgeschlagen werden können. Sowohl ein- als auch mehrsprachige Wörterbücher verlangen vom Nutzer zwei Voraussetzungen:

  1. Die Systematik des Wörterbuchs zu verstehen.
  2. Dem gesuchten Lexem anhand der Systematik das zugehörige Lemma zuzuordnen.

Die Wörterbuchbenutzungsforschung – oder auch Wörterbuchdidaktik – beschäftigt sich mit Benutzererwartungen an Wörterbücher („Welche Fragen werden in welchem Wörterbuch beantwortet?“) und untersucht die Bedingungen erfolgreicher Wörterbuchbenutzung. Die Erkenntnisse fließen in die Erstellung neuer Wörterbücher ein, oder in existierende Wörterbücher, die auf andere Medien übertragen werden.

Einen ausführlichen Überblick über deutsche Wörterbücher und Lexikographie gibt Haß-Zumkehr (2001).

Siehe auch

Literatur

Einführungen

  • Stefan Engelberg, Lothar Lemnitzer: Lexikographie und Wörterbuchbenutzung. Stauffenburg, Tübingen 2004², ISBN 3-86057-285-7.
  • Thomas Herbst, Michael Klotz: Lexikografie. Eine Einführung. Schöningh, Paderborn 2003, ISBN 3-8252-8263-5.
  • Michael Schlaefer: Lexikologie und Lexikographie. Eine Einführung am Beispiel deutscher Wörterbücher. Erich Schmidt, Berlin 2002, ISBN 3-503-06143-6.

Ausgewählte Fachliteratur

  • Anja Lobenstein-Reichmann / Peter O. Müller (Hrsg.): Historische Lexikographie zwischen Tradition und Innovation. de Gruyter, Berlin / New York 2016. (Studia Linguistica Germanica 129).
  • Oskar Reichmann: Historische Lexikographie. Ideen, Verwirklichungen, Reflexionen an Beispielen des Deutschen, Niederländischen und Englischen. de Gruyter, Berlin / New York 2012. (Studia linguistica Germanica 111).
  • Henning Bergenholtz / Sven Tarp: Die moderne lexikographische Funktionslehre. Diskussionsbeitrag zu neuen und alten Paradigmen, die Wörterbücher als Gebrauchsgegenstände verstehen. In: Lexikographica. Internationales Jahrbuch für Lexikographie 18/2002, S. 253–263.
  • Csaba Földes: Was gilt als Großwörterbuch? Zur Problematik der Größenklassen von Sprachlexika. In: Jarmo Korhonen (Hrsg.): Von der mono- zur bilingualen Lexikografie für das Deutsche. Lang, Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien 2001 (Finnische Beiträge zur Germanistik; 6), S. 31–42, siehe: http://www.germanistik.uni-pannon.hu/grosswoerterbuch.html
  • Ulrike Haß-Zumkehr: Deutsche Wörterbücher – Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte. de Gruyter, Berlin/ New York 2001, ISBN 3-11-014885-4.
  • Franz Josef Hausmann u. a. (Hrsg.): Wörterbücher: Ein internationales Handbuch zur Lexikographie. de Gruyter, Berlin u. a. 1989–1991 (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft; 5), 3 Teilbde. mit 3.355 S.
  • Jörg Mildenberger: Anton Trutmanns 'Arzneibuch', Teil II: Wörterbuch. I–V, Würzburg 1997 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen, 56), ISBN 3-8260-1398-0. Vergleiche dazu Rainer Sutterer: Anton Trutmanns 'Arzneibuch', Teil I: Text. Medizinische Dissertation Bonn 1976.
  • Kirsten Hjort: Lexikon, Wörterbuch, Enzyklopädie, Konversationslexikon: Versuch einer Begriffsklärung. In: Muttersprache 77 (1967), S. 353–365.
  • Werner Hupka: Die drei Haupttypen lexikographischer Werke und die Problematik jeder Klassifikation. In: Ders.: Wort und Bild: Die Illustrationen in Wörterbüchern und Enzyklopädien, Niemeyer, Tübingen 1989 (Lexicographica. Series Maior; 22), S. 23–37.
  • Peter Kühn: Deutsche Wörterbücher. Eine systematische Bibliographie. Niemeyer, Tübingen 1977.
  • Sidney I. Landau: Dictionaries. The Art and Craft of Lexicography. 2nd edition. Cambridge University Press, Cambridge 2001.
  • Burkhard Schaeder: Germanistische Lexikographie. Niemeyer, Tübingen 1987 (Lesenswert zur Geschichte von Lexikographie und Wörterbüchern).
  • Burkhard Schaeder: Kleine Bibliographie deutscher Wörterbücher – systematisch geordnet: Enzyklopädien, Fachwörterbücher, allgemeine Sprachwörterbücher, spezielle Sprachwörterbücher. Siegener Institut für Sprachen im Beruf, Siegen 2000.
  • Thomas Tinnefeld: Wörterbucharbeit im Fremdsprachenstudium – eine Fertigkeitsanalyse. In: Fremdsprachen und Hochschule (FuH) 34 (1992), S. 14–37.
  • Thomas Tinnefeld: Vorschläge zur Wörterbucharbeit an Schule und Hochschule. Teil 1. In: Hispanorama 71/1995, S. 139–141, Teil 2 in: Hispanorama 72/1996, S. 152–154, Teil 3 in: Hispanorama 73/1996, S. 152–155, Teil 4 in: Hispanorama 74/1996, S. 126–130.
  • Herbert Ernst Wiegand: Wörterbuchforschung: Untersuchungen zur Wörterbuchbenutzung, zur Theorie, Geschichte, Kritik und Automatisierung der Lexikographie. de Gruyter, Berlin/New York 2000.
  • Wolfram Zaunmüller: Bibliographisches Handbuch der Sprachwörterbücher. ein internationales Verzeichnis von 5600 Wörterbüchern der Jahre 1460–1958 für mehr als 500 Sprachen und Dialekte. Hiersemann, Stuttgart 1958.

Weblinks

  • Wörterbuchnetz. Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier (Metasuche in 29 deutschen, zum Teil historischen Wörterbüchern und Nachschlagewerken).
  • Lexikographie, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (zur Geschichte der deutschsprachigen Lexikographie mit Abbildungen und Artikelbeispielen)
  • Wörterbuchportal bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • DWDS Das Digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache des 20. Jhdt.s
  • FWB-online Frühneuhochdeutsches Wörterbuch - Das Wörterbuch zur hochdeutschen Sprache des 14. bis 17. Jh.s

Einzelnachweise

  1. Vgl. Christ. Friedrich Reuss: Dictionarium botanicum, oder botanisches, lateinisches und deutsches Handwörterbuch. 2 Bände, Leipzig 1781.
  2. zur Etymologie und zum Sprachwandel für Lexikon siehe Eintrag Wörterbuch im DWB; Angaben zur älteren Forschungsliteratur ebd.
  3. a b zum fachsprachlichen Gebrauch siehe: Schlaefer: Lexikographie (2002), S. 77; Engelberg, Lemnitzer: Lexikographie (2004²), S. 6
  4. Tatoeba http://www.tatoeba.org/
  5. Franz Josef Hausmann, Oskar Reichmann u. a. (Hrsg.): Wörterbücher. Ein internationales Handbuch zur Lexikographie. 1990, S. 1549–1551.
  6. Duden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. (6 Bd). Mannheim 1976.
  7. Duden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. (8 Bd). 2. Aufl. Mannheim 1993.
  8. Duden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. (10 Bd). 3. Auflage. Mannheim 1999.
Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (bis 1942: Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen), gegründet im Jahre 1751 von König Georg II. von Großbritannien, Kurfürst von Hannover, ist die älteste durchgehend bestehende Einrichtung unter den acht wissenschaftlichen Akademien in Deutschland, die unter dem Dach der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossen sind. Ihre Aufgabe ist es, in eigener Arbeit und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen des In- und Auslandes der Wissenschaft zu dienen. Mitglieder sind Professoren der Geistes- und Naturwissenschaften, die sich auf ihrem Fachgebiet in besonderer Weise verdient gemacht haben. Die Akademie ist daher ein Ort, an dem Interdisziplinarität auf höchstem wissenschaftlichem Niveau verwirklicht wird.

Erster Präsident war der Universalgelehrte Albrecht von Haller. Das Motto der Akademie lautet Fecundat et Ornat (Sie befruchtet und ziert).

Deutsches Wörterbuch

Das Deutsche Wörterbuch (DWB) ist das größte und umfassendste Wörterbuch zur deutschen Sprache seit dem 16. Jahrhundert mit Wortbedeutungen und Belegstellen. Es wird auch Der Grimm genannt, weil es die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm waren, die 1838 mit dem DWB begonnen haben. Erst 1961, nach 123 Jahren, wurde es beendet. Insgesamt entstanden 17 Bände. Die Neubearbeitung hat jedoch gleichzeitig mit dem Abschluss der Arbeit begonnen. Der zusätzliche Quellenband erschien 1971.

Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache

Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS), auch Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart, ist ein Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dessen Ziel die Erstellung eines digitalen Wörterbuchsystems auf der Basis sehr großer elektronischer Textkorpora ist. Dabei baut es auf dem sechsbändigen Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) auf und verknüpft dieses mit eigenen Text- und Wörterbuchressourcen. Es stellt dem Nutzer die Rechtschreibung nach neuestem Stand, die Aussprache in Form von Audiodateien und vielfältige Angaben zur Form, Verwendung und Bedeutung seiner Stichwörter zur Verfügung.

Duden

Der Duden ist ein Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache. Das Werk war erstmals am 7. Juli 1880 von Konrad Duden als Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache veröffentlicht worden und wurde in den folgenden Jahrzehnten Grundlage einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung. Von Ende 1955 bis zur Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 war der Duden maßgebend für die amtliche Rechtschreibung in Deutschland. Inzwischen wird er „Auf der Grundlage der aktuellen amtlichen Rechtschreibregeln“ des Rats für deutsche Rechtschreibung erstellt.Im 20. Jahrhundert entwickelte der Dudenverlag eine Reihe mit weiteren Fach-Wörterbüchern, die ebenfalls unter dem Titel Duden erschienen; der Rechtschreibduden ist der erste Teilband dieser Reihe.

Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache

Das Etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache ist ein Nachschlagewerk zur deutschen Sprachgeschichte. Es gilt als Standardwerk unter den etymologischen Wörterbüchern. Nach seinem ersten Bearbeiter Friedrich Kluge wird es auch der Kluge genannt, gelegentlich gegenwärtig Kluge-Seebold (mit dem aktuellen Bearbeiter der 23. und 24. Auflage) zur Unterscheidung von älteren Bearbeitungen wie etwa dem Kluge-Götze (7. bis 16. Auflage) und dem Kluge-Mitzka (17. bis 22. Auflage).

Das Wörterbuch wurde bis zur 8. Auflage (1915) im Verlag Karl J. Trübner, Straßburg, veröffentlicht. Seit der 9. Auflage (1921) erscheint es im Verlag Walter de Gruyter, Berlin.

Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus

Das Historisch-kritische Wörterbuch des Marxismus (HKWM) ist ein mehrbändiges, deutschsprachiges begriffsgeschichtliches Wörterbuch marxistischer Begriffe.

Es ist angelegt auf 15 Bände, in denen über 1500 Begriffe im Umfeld des Marxismus dargestellt werden. Seit 1994 erschienen neun Bände im Argument Verlag, wobei die weiteren Bände ab 2015 im zweijährigen Rhythmus erscheinen sollen.

Das Wörterbuch wird vom Berliner Institut für kritische Theorie unter der Leitung von Wolfgang Fritz Haug, Frigga Haug, Peter Jehle und Wolfgang Küttler herausgegeben.

Historisches Wörterbuch der Philosophie

Das Historische Wörterbuch der Philosophie (HWPh) ist ein mehrbändiges deutschsprachiges begriffsgeschichtliches Wörterbuch philosophischer Begriffe, das von 1971 bis 2007 unter den Hauptherausgebern Joachim Ritter, Karlfried Gründer und Gottfried Gabriel im Schwabe Verlag, Basel erschienen ist. Es versteht sich als „völlig neubearbeitete Ausgabe“ des Wörterbuchs der philosophischen Begriffe von Rudolf Eisler.

Johann Christoph Adelung

Johann Christoph Adelung (* 8. August 1732 in Spantekow; † 10. September 1806 in Dresden) war ein deutscher Bibliothekar, Lexikograph und Germanist.

Kirchspiel

Kirchspiel bezeichnet ursprünglich einen Pfarrbezirk (Parochie), in dem die Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. Nach dem Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache ist ein Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarrer predigen und die kirchlichen Amtspflichten ausüben darf.In einigen Regionen – wie zum Beispiel in den Herzogtümern Schleswig und Holstein oder in den Hansestädten Bremen und Hamburg – war ein Kirchspiel zugleich Verwaltungsbezirk, Gerichtsbezirk wie in Mittelhessen oder Bezirk für das militärische Aufgebot.

Kröners Taschenausgabe

Kröners Taschenausgabe (KTA) ist eine Buchreihe vorwiegend aus Gesamtdarstellungen, Nachschlagewerken und Klassikern des Alfred Kröner Verlages (Stuttgart, Leipzig usw., siehe auch Alfred Kröner), die seit 1908 erscheint.

Lemma (Lexikographie)

Das Lemma (altgriechisch λῆμμα, lēmma, eigentlich „das Genommene“, „das Angenommene“; Plural: Lemmata) ist in der Lexikografie und Linguistik die Grundform eines Wortes, also diejenige Wortform, unter der man einen Begriff in einem Nachschlagewerk findet (Nennform, Zitierform).

Lexikografie

Die Lexikografie oder Lexikographie (altgriechisch λεξικὸν βιβλίον lexikòn biblíon „Wörterbuch“ und γράφω „schreibe“, vgl. -graphie) beschäftigt sich mit dem Erstellen von Wörterbüchern. Das Erstellen eines Wörterbuches ist ein komplexer und meist langwieriger Prozess. Bei allen größeren Projekten wird die Arbeit von mehreren Personen ausgeführt. Sie führt zu einem gedruckten Wörterbuch, einem elektronischen Wörterbuch oder zu einer lexikalischen Datenbank, die Grundlage für beides sein kann.

Lexikon

Lexikon (Mehrzahl: Lexika oder Lexiken; ältere Schreibweise: Lexicon, zu altgriechisch λεξικόν „Wörterbuch“, λέξις für „Wort“) ist allgemein die Bezeichnung für ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch im weiteren Sinn. Daneben wurde es vereinzelt als Synonym für ein Sprachwörterbuch verwendet. Im modernen Sprachgebrauch bezeichnet es heute zumeist ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen (Konversationslexikon; Realwörterbuch, Reallexikon, Sachlexikon, Sachwörterbuch), wobei je nach Umfang noch zwischen Lexikon im engeren Sinn und Enzyklopädie oder Biografien-Sammelwerk (Who’s Who) unterschieden wird.

Umgangssprachlich und in der Werbung ist der Sprachgebrauch unscharf. Mitunter wird lexikografisch eine begriffliche Unterscheidung von Wörterbuch (sprachliche Information) und Lexikon (Sachinformation) gemacht. Dabei kommt es zwischen den Typen der Nachschlagewerke zu Überlappungen, z. B. bei der Etymologie der Stichwörter (wie im vorliegenden Artikel).

Lexika lagen historisch naturgemäß meist in Buchform vor. Mittlerweile verstehen sich auch zahlreiche Websites als ebensolche. Insbesondere hat sich die Wikimedia dem freien Wissen und damit auch der Erstellung von Online-Lexika verschrieben, wobei Wikipedia strikt als Enzyklopädie und Wiktionary als Wörterbuch zu verstehen sind.

Oxford English Dictionary

Das Oxford English Dictionary (OED) ist das umfangreichste Wörterbuch der englischen Sprache. Sein Ziel ist, den gesamten englischen Wortschatz seit dem 9. Jahrhundert einschließlich aller bekannten Wortbedeutungen, -varianten und -verwendungen darzustellen. Die 2. Auflage in 20 Bänden, 1989 erschienen, enthält etwa 600.000 Schlagwörter mit rund 2,5 Millionen Nachweisen.

Herausgegeben wird das OED von Oxford University Press. 1857 begann das Projekt, 1884 erschien unter der Leitung von James Murray die erste Lieferung, 1928 war die 1. Auflage in 12 Bänden abgeschlossen. An der Bearbeitung waren mehrere Generationen von Sprachforschern beteiligt, unter ihnen J. R. R. Tolkien und William C. Minor. Eine Online-Ausgabe mit dem Material der projektierten 3. Auflage wird vierteljährlich aktualisiert.

Das Wörterbuch bevorzugt das Oxford spelling.

Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)

Pschyrembel [pʃyˈʁɛmbl̩] ist eine Marke für medizinische Nachschlagewerke des Verlags Walter de Gruyter in Berlin. Der Name bezieht sich auf den Frauenarzt Willibald Pschyrembel (1901–1987), der lange das Klinische Wörterbuch des Verlags betreut hat. Dieses Wörterbuch ist ein alphabetisches Verzeichnis der gebräuchlichsten und wichtigsten Begriffe der Medizin. Es wurde insbesondere für die medizinischen Berufe konzipiert. Im deutschen Sprachraum erlangte „der Pschyrembel“ eine Bedeutung für den medizinischen Sprachgebrauch, wie sie der Duden für die allgemeine deutsche Sprache hat.

Schweizerisches Idiotikon

Das Schweizerische Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache (auch Schweizerdeutsches Wörterbuch oder gewöhnlich kurz Idiotikon genannt) dokumentiert den lebenden und historischen schweizerdeutschen Wortschatz (einschliesslich der Walsergebiete Oberitaliens). Ausgenommen hiervon ist die bairische Mundart Samnauns, die im Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich beschrieben wird.

Die erste Lieferung des ersten Bandes wurde 1881 publiziert; in gedruckter Form soll das Werk in der zweiten Hälfte der 2020er-JahreVorlage:Zukunft/In 5 Jahren in siebzehn Bänden vorliegen. Das ganze Wörterbuch ist bis zur jeweils aktuellen Lieferung seit September 2010 über die Homepage www.idiotikon.ch kostenlos online abrufbar. Dieser Online-Zugang wird seither laufend ausgebaut, um das Wörterbuch im Sinne der Digital Humanities als digitale Infrastruktur weiterentwickeln zu können.

«Schweizerisches Idiotikon» wird heute auch als Name des Instituts verwendet, dessen Hauptaufgabe die Erarbeitung des Wörterbuchs ist. Am Institut angesiedelt sind seit neuerer Zeit auch weitere Projekte aus dem dialektologischen, lexikographischen und namenkundlichen Bereich.

Das Wort «Idiotikon» ist ein von griechisch idios «abgesondert, eigen, privat» abgeleiteter Begriff für ein Wörterbuch, das den für eine bestimmte Landschaft «eigentümlichen» Wortschatz verzeichnet.

Slowakische Sprache

Die slowakische Sprache (slowakisch slovenský jazyk) gehört gemeinsam mit Tschechisch, Polnisch, Kaschubisch und Sorbisch zu den westslawischen Sprachen und damit zur indogermanischen Sprachfamilie.

Slowakisch wird von rund fünf Millionen Slowaken in der Slowakei und etwa zwei Millionen Auswanderern, davon ungefähr eine Million in Nordamerika (USA, Kanada) gesprochen. Seit dem 1. Mai 2004, dem Beitritt der Slowakei zur Europäischen Union ist Slowakisch eine der EU-Amtssprachen.

Store norske leksikon

Das 16-bändige Store norske leksikon (Großes norwegisches Lexikon; auch kurz „Store Norske“, abgekürzt SNL) im Kunnskapsforlaget-Verlag entstand 1978 aus zwei Vorläuferprodukten der Verlage Aschehoug und Gyldendal — dem Aschehougs konversasjonsleksikon (erstes Erscheinen zwischen 1907 und 1913) und dem Gyldendals konversasjonsleksikon (1933–1934). Es ist seither als Buch und seit 2000 online verfügbar und umfasste in der von 2005 bis 2007 herausgegebenen Papierversion (4. Auflage) rund 280.000 Einträge auf ca. 12.000 Seiten (150.000 Zugriffe per Woche werden genannt).

Österreichisches Wörterbuch

Das Österreichische Wörterbuch repräsentiert als Wörterbuch (Rechtschreibwörterbuch) das für Österreich gültige amtliche Regelwerk der deutschen Sprache. Es wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) in Wien herausgegeben.

In anderen Sprachen

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