Speiserübe

Die Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa) ist eine Unterart innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Formen davon sind die Mairübe, Teltower Rübchen, Pfatterer Rübe, Gatower Kugel, Herbstrübe und die nahe verwandte Bayerische Rübe.[1] Sie ist von den Kohl- oder Steckrüben (Brassica napus subsp. napobrassica; auch: Brassica napus subsp. rapifera) zu unterscheiden.

Speiserübe
Brassica rapa turnip

Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa)

Systematik
Ordnung: Kreuzblütlerartige (Brassicales)
Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae)
Tribus: Brassiceae
Gattung: Kohl (Brassica)
Art: Rübsen (Brassica rapa)
Unterart: Speiserübe
Wissenschaftlicher Name
Brassica rapa subsp. rapa

Beschreibung

Die Speiserübe ist eine zweijährige krautige Pflanze. Sie bildet aus der Wurzel und dem Hypokotyl eine Rübe. Form und Farbe der Rübe sind variabel: die Form reicht von abgeplattet-rundlich bis zu lang kegelförmig, die Farbe kann außen schwarz, grau, weiß oder gelb sein, im oberen Teil der Rübe auch grün oder violett. Innen ist die Rübe weiß oder gelblich.[2]

Die Laubblätter bilden zuerst eine lockere Rosette,[3] da die Blätter direkt auf der Rübe sitzen, bildet diese keinen erkennbaren „Hals“.[4] Zur Blütezeit entwickelt sich dann ein beblätterter, verzweigter Stängel. Die unteren Stängelblätter sind gestielt. Die Blattspreiten sind fiederschnittig und kurz borstig behaart.[2]

Verwendung

Die Speiserübe wird als Gemüse und als Viehfutter verwendet. Seltener ist eine Nutzung der jungen Blätter als Blattgemüse. Die Rüben können roh oder gegart verwendet werden,[5] sie werden auch eingesäuert.[3]

Die Entwicklung der Rübe erfolgt rasch, so dass es möglich ist, die Speiserübe noch nach der Getreideernte zu säen und bis zum Herbst erntefähige Pflanzen zu erhalten (daher die Bezeichnungen Stoppelrübe, Herbstrübe). Im zeitigen Frühjahr ausgesät, ist eine Ernte im Mai möglich (Mairübe).[3] Der Anbau ist sowohl in gemäßigtem Klima möglich als auch in tropischen Höhenlagen.[5] Einige Sorten können schon 50 Tage nach der Aussaat geerntet werden, andere benötigen bis zu 100 Tage. Auch gibt es Sorten, die im Herbst gesät werden, überwintern und dann im Frühjahr geerntet werden.[4]

Nährwertangaben pro 100 g essbare Substanz, frisch[6] Wasser Brennwert Kohlen-
hydrate
Eiweiß Fett Ballast-
stoffe
Vitamin A Vit. C Vit. B1 Vit. B2 Vit. B3 Ca P K Na Mg Fe
Rübe 91,5 % 125 kJ (30 kcal) 6,6 g 1,00 g 0,19 g 0,90 g Spuren 30 mg 0,05 mg 0,06 mg 6 mg 39 mg 32 mg 207 mg 50 mg 15 mg 0,5 mg
Blätter 90,5 % 117 kJ (28 kcal) 5,2 g 2,1 g 0,35 g 0,80 g 5740 IE 93 mg 0,14 mg 0,33 mg 0,8 mg 224 mg 66 mg 309 mg 32 mg 45 mg 1,5 mg

Geschichte

Weiße Rübe (Wiener Dioskurides, 89r)
Pflanzenbild der „Weißen Rübe“ im Wiener Dioskurides, fol. 89r (um 512)[7]

Die Speiserübe könnte im östlichen Afghanistan und westlichen Pakistan entstanden sein, auch der Mittelmeerraum kommt als Herkunftsgebiet in Frage. Frühe Verbreitung fand sie in Kleinasien, den Römern und Griechen war sie schon in vorchristlicher Zeit bekannt,[4] frühe Erwähnungen der Speiserübe findet man in griechischen und römischen Texten. Im Wiener Dioskurides gibt es eine farbige Abbildung, die eine weiße, runde Rübe zeigt mit fiederspaltigen, am Ende breit abgerundeten Blättern. Auch im Mittelalter und in den Kräuterbüchern der Renaissance findet man die Speiserübe. Archäologische Nachweise der Samen werden dadurch erschwert, dass der sehr ähnliche Wilde Rübsen (Brassica rapa ssp. campestris) verbreitet als Ackerunkraut vorkam. Auch in Indien und China wurde die Speiserübe schon früh kultiviert.[3]

Systematik

Die Speiserübe wird als Unterart des Rübsen (Brassica rapa) angesehen. Einige Autoren trennen die Speiserübe auch als eigene Art ab. Da die Speiserübe sehr variabel ist, wurde sie unter zahlreichen wissenschaftlichen Namen beschrieben. Zentren der Vielfalt sind das westliche Europa und Zentralasien, aus Afghanistan werden einige ursprünglich erscheinende Formen beschrieben. Eine Form der Speiserübe ist „Italian kale“ oder „Seven-top turnip“ (früher als Brassica rapa var. septiceps oder Brassica septiceps geführt[8]), von der die jungen Blätter verwendet werden.[5]

Einzelnachweise

  1. L. Reiner, H. Amon, A. Emmerling-Skala: Die Bayerische Rübe (Brassica rapa L. ssp. rapa) – eine fast ausgestorbene Speiserübe. In: Samensurium. Nr. 12, 2001, S. 35–53.
  2. a b Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 252.
  3. a b c d Udelgard Körber-Grohne: Nutzpflanzen in Deutschland von der Vorgeschichte bis heute. Nikol, Hamburg 1995, ISBN 3-933203-40-6, S. 163–170 (Lizenzausgabe).
  4. a b c Vincent E. Rubatzky, Mas Yamaguchi: World Vegetables. 2. Auflage. Aspen, Gaithersburg 1997, ISBN 0-8342-1687-6, S. 405–406.
  5. a b c A. Diederichsen: Mansfeld's World Databas of Agricultural and Horticultural Crops. P. Hanelt / IPK Gatersleben, abgerufen am 25. November 2011.
  6. Vincent E. Rubatzky, Mas Yamaguchi: World Vegetables. 2. Auflage. Aspen, Gaithersburg 1997, ISBN 0-8342-1687-6, S. 808.
  7. Pedanius Dioscorides: Der Wiener Dioskurides: Codex medicus Graecus 1 der Österreichischen Nationalbibliothek. Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt (Glanzlichter der Buchkunst; Band 8/1). ISBN 3-201-01699-3. Bild: Blatt 89r. Beschreibung: Kommentar S. 50.
  8. GRIN Taxonomy for Plants. Taxon: Brassica rapa L. subsp. rapa. In: Germplasm Resources Information Network. United States Department of Agriculture - Agricultural Research Service, Beltsville Area, abgerufen am 18. Februar 2012 (englisch).

Siehe auch

Bayerische Rübe

Die Bayerische Rübe ist ein Abkömmling des Rübsens (Brassica rapa) und eng verwandt mit der Mairübe und der Herbstrübe.

Chinakohl

Chinakohl (Brassica rapa subsp. pekinensis, Syn.: Brassica rapa subsp. glabra, B. pekinensis (Loureiro) Ruprecht), auch Pekingkohl, Japankohl, Selleriekohl genannt, ist eine Gemüsepflanze. Chinakohl bildet einen festen, ovalen bis schmal zylindrischen Kopf mit einem Gewicht von ca. 1–3 kg. Seine Blätter sind meist gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Von Chinakohl gibt es viele Cultivare. Er ist ganzjährig verfügbar, wobei seine Haupterntezeit im Oktober und November liegt. Chinakohl ist in der Küche als Lebensmittel vielseitig verwendbar. Nicht zu verwechseln damit ist der Chinesische Senfkohl (siehe Pak Choi), der etwas kleinere Köpfe und dem Mangold ähnelnde dunkelgrüne Blätter bildet.

Herbstrübe

Die Herbstrübe oder Weiße Rübe (auch Krautrübe, Ackerrübe, Wasserrübe, Stoppelrübe oder Räben genannt) ist eine Speiserübe, die mit der Mairübe und der Bayerischen Rübe verwandt ist. Sie wird in den Herbstmonaten Oktober und November geerntet.

Komatsuna

Komatsuna (jap. 小松菜; Brassica rapa var. perviridis, auch: Japanischer Senfspinat) ist ein Blattgemüse derselben Art wie die Speiserübe.

Komatsuna wird in Japan und Taiwan kommerziell angebaut. Der Name entstammt dem Japanischen und bedeutet „kleines Pinienbaum-Gemüse“. Bei einer ausgewachsenen Pflanze sind die Blätter dunkelgrün mit schmalen hellgrünen Stängeln, ungefähr 30 cm hoch und 18 cm breit. Die Pflanze wird meistens im Frühjahr und Herbst angebaut, da sie weder extreme Hitze, noch extreme Kälte für längere Zeit ertragen kann.

Mairübe

Die Mairübe (Brassica rapa subsp. rapa var. majalis) oder Mairübchen, auch Navette genannt, (Navet ist in der französischen Sprache der Name für die Speiserübe allgemein), ist eine Gemüsepflanze mit essbarer Wurzel. Sie ist eine besondere Form der Speiserübe. Eng verwandt ist sie mit dem Teltower Rübchen und der Herbstrübe. Letztere wird aber später geerntet und wird ein wenig größer. Mairüben tragen ihren Namen, weil sie im zeitigen Frühjahr gesät werden und im Mai geerntet werden können.

Murgantia histrionica

Murgantia histrionica ist eine Wanzenart aus der Familie der Baumwanzen (Pentatomidae). Ihre englische Bezeichnung lautet Harlequin Bug (wörtlich „Harlekin-Wanze“). Alternative Namen sind Harlequin Cabbage Bug und Harlequin Stink Bug.

Nanakusa

Das Fest der Sieben Kräuter (jap. 七草の節句, Nanakusa no sekku, alternativ bekannt als Jinjitsu (人日) „Tag der Menschheit“) ist eines der traditionellen fünf jahreszeitlichen Feste (五節句 Gosekku) in Japan.

Die Bezeichnung Jinjitsu („Tag der Menschheit“) entspringt einem alten chinesischen Brauch, nach dem die ersten Tage jedes Mondmonates einem bestimmten Lebewesen zugeordnet waren, das man an diesem Tag nicht töten durfte. Die ersten 7 Tage des Monats waren der Tag des Huhnes, Hundes, Ebers, Schafes, der Kuh, des Pferdes und schließlich des Menschen. Somit wurden am siebenten Tag des Monates auch keine Verbrecher hingerichtet.

Der Zeitpunkt des Festes wurde in Japan während der Meiji-Zeit bei Einführung des Solarkalenders von dem beweglichen Tag 7 im Mondkalender auf den 7. Januar festgelegt.

An diesem Tag besteht der traditionelle Brauch, Kayu (einen Reisbrei) mit sieben Kräutern (七草粥 nanakusa-gayu) zu essen. Die traditionellen Zutaten sind sieben essbare Wildkräuter, die im Frühjahr wachsen:

Wasserfenchel (seri, Oenanthe javanica)

Hirtentäschelkraut (nazuna, Capsella bursa-pastoris)

Ruhrkraut (gogyo, Gnaphalium affine)

Vogel-Sternmiere (hakobera, Stellaria media)

Gemeiner Rainkohl (hotokenoza, Lapsana apogonoides)

Speiserübe (suzuna, Brassica rapa)

Daikon (suzushiro, Raphanus sativus)Diese Kräuter werden jedoch je nach dem regionalen Vorkommen von Wildkräutern durch andere ersetzt.

Am Morgen des 7. Januar (oder am Vorabend) stellt man die Nanakusa, Shamoji (Reislöffel) und/oder Surikogi (Mörser) auf das Schneidebrett und deklamiert: „Bevor die Vögel des Kontinents nach Japan fliegen, lasst uns Nanakusa essen“ (auch hier gibt es verschiedene Varianten).

Der Brauch des Essens der 7 Kräuter besteht in Japan schon mindestens seit der Heian-Zeit. Er soll Langlebigkeit und Gesundheit sichern und stammt von einem alten chinesischen Brauch, der Unheil abwenden soll. Da es zu dieser Zeit des Jahres noch wenig Grün gibt, bringen die frischen Kräuter Farbe auf den Tisch und sie zu essen passt zum Geist des Neujahrs. Außerdem soll der Reis mit den Kräutern den oft noch vom Neujahrsfest vollen Mägen gut tun.

Als Gegenstück zu den Nanakusa gibt es die „7 Blüten des Herbstes“:

Hagi-Strauch (hagi, Lespedeza bicolor var. japonica),

Chinaschilf (obana, Miscanthus sinensis),

Kudzu (kuzu, Pueraria lobata)

Prachtnelke (nadeshiko, Dianthus superbus var. longicalycinus),

Goldbaldrian (ominaeshi, Patrinia scabiosaefolia),

Wasserdost (fujibakama, Eupatorium fortunei) und

Ballonblume (kikyō, Platycodon grandiflorum).Diese sieben Herbstblumen sind schön anzusehen, ihre Einfachheit wurde sehr bewundert: sie sind klein und unscheinbar, aber sehr schön gefärbt. Sie werden bereits als typische Herbstblumen im Man’yōshū genannt. Ein besonderes Fest gibt es zu ihnen allerdings nicht.

Oxalsäure

Oxalsäure (systematischer Name Ethandisäure und historisch: Kleesäure und Acidum oxalicum) ist die einfachste Dicarbonsäure. Ihre Salze heißen Oxalate (systematisch: Ethandioate). Oxalsäure ist auch ein Reduktionsmittel und kann daher quantitativ durch Titration mit einem Oxidationsmittel wie Kaliumpermanganat bestimmt werden, dabei entsteht Kohlenstoffdioxid als Oxidationsprodukt.

Pfatterer Rübe

Pfatterer Rüben sind eine besondere Form der Speiserübe. Sie sind benannt nach der Gemeinde Pfatter in Bayern, in deren Umland sie angebaut wurden. Ältere Bezeichnungen sind: Pfetter Rüben, Pfäter Rüben, Pfäder Rüben. Die Pfatterer Rübe ist ein Abkömmling des Rübsens (Brassica rapa) und eng verwandt mit der Mairübe, der Bayerischen Rübe, dem Teltower Rübchen und der Herbstrübe.

Rübe

Rübe ist die botanische Bezeichnung für ein Speicherorgan einer Pflanze. Sie entsteht aus der Verdickung der Hauptwurzel einschließlich des untersten Sprossabschnittes (Hypokotyl). Die Rübe befindet sich meistens unterirdisch, kann aber auch zum Teil über den Erdboden hinausragen oder sich ganz darüber befinden (z. B. beim Sellerie). Rüben kommen nur bei allorhiz bewurzelten zweikeimblättrigen Pflanzen vor.

Rüben

Die Rüben (Beta) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Aus der Art Rübe (Beta vulgaris) sind viele unterschiedliche Kulturpflanzen hervorgegangen. Allerdings gehören nicht alle als „Rübe“ bezeichneten Pflanzen zur Gattung Beta, so sind die Speiserübe und die Steckrübe zur Gattung Brassica zu rechnen und nicht besonders nahe mit den echten Rüben verwandt.

Rübsen (Pflanze)

Der Rübsen oder auch Rübsamen oder die Rübsaat (Brassica rapa) ist eine Art aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Der Rübsen wird seit der Jungsteinzeit kultiviert. Es gibt zahlreiche Sorten bzw. Unterarten, die als Öl-, Gemüse- bzw. Futterpflanzen angebaut werden.

Rübstiel

Als Rübstiel bezeichnet man die als Gemüse verwendeten Stiele und Blätter einiger Unterarten des Rübsen. Meist handelt es sich um die jungen gestielten Blätter der Speiserübe. Daneben gibt es eine aus dem wilden Rübsen (Stängelkohl, Brassica rapa ssp. silvestris) gezüchtete Sorte „Namenia“ und eine eigenständige Varietät mit stark gefiederten Blättern (Brassica rapa var. rapifera subvar. pabularia), die keine bzw. nur eine kleine Rübe bilden.

Steckrübe

Die Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera Metzg., Syn.: Brassica napus subsp. napobrassica Mill.) ist eine Unterart des Rapses. Sie ist zu unterscheiden von der Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa) und gilt als typisches Wintergemüse.

Stängelkohl

Der Stängelkohl (Brassica rapa var. cymosa, Synonym: Brassica rapa var. sylvestris) ist eine dem Rübstiel ähnliche Varietät des Rübsens (Brassica rapa) aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Stängelkohl wird je nach Gegend auch Rappa, Cima di Rapa oder Broccoli raab genannt und als Gemüse genutzt.

Tatsoi

Tatsoi (Brassica rapa convar. narinosa als Kulturpflanzensippe, auch Brassica rapa subsp. narinosa), auch Rosetten-Bok-Choi oder Rosetten-Pak-Choi genannt, ist ein enger Verwandter des Pak Choi, des Chinakohls sowie der Speiserübe, aus der Gattung Kohl (Brassica). Er wird auch Blattsenf genannt wegen seiner feinen Senfnote.

Teltow

Teltow ['tɛltoː, ] ist mit rund 27.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sie liegt direkt am südwestlichen Stadtrand von Berlin.

Der Ort Teltow wurde erstmals in einer Urkunde von Markgraf Otto III. im Jahr 1265 erwähnt und war 1375 auch im Landbuch Karls IV. verzeichnet. Wahrzeichen Teltows ist die in der Altstadt gelegene Stadtkirche St. Andreas, deren Ursprünge in das 12. Jahrhundert zurückreichen. Nach der Eröffnung des Teltowkanal im Jahre 1906 entwickelte sich die kleine Ackerbürgerstadt zu einer Industriestadt. Die Teltower nennen ihre Stadt selbst auch Rübchenstadt nach den Teltower Rübchen, einer seit über 300 Jahren rund um Teltow angebauten Speiserübe.

Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde die industrielle und wirtschaftliche Entwicklung und die Bedeutung als Wohnstadt durch die Nähe zu Berlin gefördert.

Die Teltower Altstadt wurde zwischen 1994 und 2011 weitgehend saniert und steht seit 1997 vollständig unter Denkmalschutz.

Teltower Rübchen

Teltower Rübchen (Brassica rapa L. subsp. rapa f. teltowiensis) sind eine besondere Form der Speiserübe. Sie sind nach dem Teltow, der Landschaft in Brandenburg, aus der sie stammen, benannt. Sie werden auch als kleine Speiserübe, Märkische Rübe oder Mairübe Petrowski bezeichnet. Sehr nahe verwandt sind ihr auch die Mai-, Herbst-, Stoppel- und Bayerische Rübe.

Wardsboro

Wardsboro ist eine Town im Windham County des Bundesstaates Vermont in den Vereinigten Staaten mit 900 Einwohnern (laut Volkszählung von 2010).

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