Ribadavia

Ribadavia ist eine Stadt im Nordwesten Spaniens, in der Provinz Ourense, im Zentrum der Autonomen Region Galicien am Miño-Zufluss Avia. Bedeutende Wirtschaftszweige sind die Weinherstellung (Ribeiro) und die Produktion von Särgen.

Ribadavia
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Ribadavia
Ribadavia (Spanien)
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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Galicien
Provinz: Ourense
Koordinaten 42° 17′ N, 8° 9′ W
Höhe: 100 msnm
Fläche: 25,16 km²
Einwohner: 5.028 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 199,84 Einw./km²
Postleitzahl: 32400
Gemeindenummer (INE): 32069
Verwaltung
Bürgermeister: Marcos Blanco Jorge (PSdeG-PSOE)
Lage der Stadt
Situacion Ribadavia

Geographische Beschreibung

Die Einwohner des Gemeindebezirks Ribadavia verteilen sich auf sieben Bezirksgemeinden. Die Bezirkshauptstadt ist Ribadavia und dieser Bezirk gehört dem Ribeiro-Gebiet an, in dem der berühmte und mythische Wein gewinzert wird, der von Königen und Gedichteschreibern von jeher gepriesen wurde. Heutzutage wird der Wein unter dem Namen Denominación de Origen Ribeiro vermarktet.

Dieser kleine Gemeindebezirk, mit einer Fläche von 25 km², liegt an der rechten Uferseite des Miño, und zwar bei der Einmündung des Flusses Avia, der im Gebirge von Avión entspringt und dabei ein tiefliegendes Tal bildet. Die Vergangenheit von Ribadavia spiegelt sich in seinen Kirchen, Kapellen, Sanktuaren, Klöstern, Adelsstammhäusern usw. Heute ist der Bezirk eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Galiciens. Die Weinkellereien auf dieser Uferseite des Miño winzerten im Mittelalter die besten und teuersten Weine Spaniens. In diesem Gemeindebezirk gibt es zwei Elemente, die eine Landschaft aus tiefen Tälern und gut abgegrenzten Berghängen und Steilhängen bildet, eins der Kennzeichen des Ribeiro-Gebietes. Im Westen erheben sich die Ausläufer der Gebirgskette Serra do Faro de Avión, mit Bergen wie Franqueirán oder Couto de Feixa. Im Osten fließt der Miño als wichtigstes Binnengewässer durch den Gemeindebezirk. Nach dem Verlassen des Stausees durchquert der Miño das tiefe Tal zwischen den Bergen von Foz und Castrelo do Miño, nimmt weiter südlich den Fluss Avia auf und windet sich dann durch ein weites Tal. Hier liegt der fruchtbarste Teil des Gemeindebezirkes. Das Klima weist gewisse gebietsbezogene Unterschiede auf, die das Ribeiro-Gebiet im Vergleich zum restlichen Nordwesten der Provinz Ourense klimatisch deutlich abgrenzen. Es wird hier von zwei Faktoren gekennzeichnet: Die Hitze und Trockenheit im Sommer widerspiegelt sich in den Temperaturen und in der geringen Niederschlagsmenge; anderseits macht sich der ozeanische Einfluss bis zum Flussgebiet des Miño bemerkbar.

Geschichte

Angeblich war Abobirca der erste Name der Ortschaft Ribadavia. Dieses Wort, das angeblich aus dem Keltischen stammt und 'Ortschaft am Abo' bedeutet, war der ehemalige Name des Avia. Die Ortschaft lag ursprünglich am linken Flussufer, wurde später auf die rechte Uferseite versetzt und dann im Mittelalter in Rippa Avie umbenannt, das aus dem Lateinischen stammt. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Mittelalter. Vorgeschichtliche Überreste sind befestigte Ansiedlungen wie Castro do Castelo oder die Castros in Sanín und Esposende. Außerdem hat man hier verschiedene Keramikstücke und Alltagsgegenstände aus der vorrömischen und römischen Epoche gefunden. Fernando II. (1157–1188) verlieh der Stadt 1164 das Stadtrecht. Im 10., 11. und 12. Jahrhundert, als zahlreiche Klöster und religiöse Stifte gebaut oder gegründet wurden, die zur Wirtschaft Galiciens beitrugen, wurde der Gemeindebezirk Ribadavia offiziell aufgrund seiner militärischen Bedeutung dem Reich Kastilien angeschlossen. Dies zeigt sich anhand der zahlreichen Verteidigungsbauten in diesem Gebiet: Burgen wie Santa Cruz, Sande, Novoa usw., von denen es heutzutage kaum noch Überreste gibt. König García legte hier seinen Wohnsitz fest und machte Ribadavia zwischen 1065 und 1071 zur Hauptstadt des Königreiches Galicien. Die strategische Lage dieser Ortschaft wurde mit wirksamen Verteidigungsanlagen ergänzt. Damals siedelten sich hier auch neue Adelsfamilien an, die zum Wirtschaftsaufschwung beitrugen. Die Ruinen der Burg von Ribadavia berichten von Macht und Pracht, von ehemaligen mittelalterlichen Kämpfen zwischen Landherren um das fruchtbare Land dieser Gegend. Aus dieser Zeit stammen auch die Klöster in Melón, San Clodio, Oseira und auch in Celanova, die den Weinbau förderten und somit das Ribeiro-Gebiet in eines der wohlhabendsten Gebiete im Nordwesten der Iberischen Halbinsel verwandelte. Außerdem durften sich in diesen Jahrhunderten Juden in Ribadavia im Stadtviertel Porta Nova ansiedeln, wo wahrscheinlich sogar einmal eine Synagoge stand. Im 14. Jahrhundert war die Hälfte der Einwohner dieser Ortschaft Juden, die sich dem Weinhandel, den freien Berufen und dem Handwerk widmeten und den Wohlstand der Region förderten.

Jüdisches Leben in Ribadavia: Anfang des 11. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Juden in Ribadavia an, im Lauf der Jahrhunderte wuchs die jüdische Gemeinde stark an. Im Jahr 1386 hatte sie rund 1500 Mitglieder. Die meisten Juden waren im Weinhandel tätig, vom 12. Jahrhundert bis zur brutalen Vertreibung aus Spanien durch die katholischen Könige im Jahre 1492. Heute erinnern nur noch die Straßennamen und Gebäude im ehemaligen Judenviertel an ihre Anwesenheit.

Die katholischen Könige verliehen Bernardino Samiento den Grafentitel zum Dank für seine Dienste während des Krieges gegen die Mauren in Granada. Gegen Ende des Mittelalters wurden die Grenzen geöffnet, und der Weinverkauf wurde bis ins 17. Jahrhundert auf internationaler Ebene betrieben. Wein wurde zu einer Hauptware der Häfen im Norden Spaniens und wurde nach Amerika, England und Flandern exportiert. Doch Transportbehinderungen aufgrund des mangelnden Verbindungsnetzes führten zu einem Preisanstieg des Weines und somit zu einer Krise. Als auf dem Markt neue, billigere Weine erschienen, verkleinerte sich der Marktanteil weiter. Im 19. Jahrhundert wurde dieses Gebiet von verschiedenen Plagen heimgesucht, worauf amerikanische Weinreben eingeführt wurden, die resistenter und produktiver waren. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts erreichte man die gewünschten Produktionsmengen und die Qualität, die gegenwärtig von allen Weinexperten anerkannt wird. Ribadavia war jahrhundertelang von Gerichtsverfahren, Streitkämpfe und Verfeindungen zwischen Adeligen und Kirchenvertretern geprägt. Deswegen war sein Land und der Weinbau von jeher der Wirtschaftsmotor, der diesen Bezirk vorantrieb.

Sehenswürdigkeiten

Wer Ribadavia besucht sollte auf jeden Fall das Kloster San Domingos besichtigen, angeblich das zweitwichtigste Kloster Galiciens. Hier wurden bis ins 19. Jahrhundert Studien vorgenommen; gegenwärtig dient der Ort als Altenheim. Die Kirche dieses Klosters hat gotisches Mauerwerk. In der Nähe befindet sich die klassizistische Kapelle Nosa Señora do Portal, die der Schutzheiligen von Ribadavia geweiht ist. Das Kloster San Francisco wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts fertiggebaut, war zu Beginn Novizenkloster und später Sekundarschule, gegenwärtig wird es von einer Franziskanergemeinschaft bewohnt. Weitere Kunstwerke in Ribadavia: Die romanische Kirche Santiago enthält ein reich verziertes Tor. Die Kirche San Xoán gehörte dem Ritterorden der Hospitaliter von Johannes von Jerusalem an, die in ihrem Hospital bis ins 16. Jahrhundert die Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela betreuten und sie außerdem auf ihrer Reise vor Angriffen verteidigten und schützten. Das Judenviertel im Stadtviertel Porta Nova stammt aus dem 12. Jahrhundert, mit Straßen und Arkaden im Originalzustand. Außerhalb der Ortschaft befindet sich die kleine romanische Kirche San Xes de Francelos, mit Teilen aus dem Ende des 8. Jahrhunderts. Die Fassade enthält Szenen aus dem Evangelium, architektonische Elemente und Dekorationen in vorromanischem Stil. Ein kleines Fenster, bestehend aus einem einfachen Netzwerk, steht seit 1951 unter Denkmalschutz. Weitere Bauwerke sind die Kirchen Santa María de Oliveira, Santa María Madalena und die Kapelle San Lázaro, die im Mittelalter Teil eines Lepralagers war. Profanbauten sind die wappengeschmückte Casa da Inquisición, die Häuser Casa do Carballo in Ventosela oder Casa de Coenga. Nicht vergessen sei das Adelsstammhaus Pazo de Quintáns in der Gemeinde Esposede sowie die historische Altstadt von Ribadavia entlang den steilen Straßen, den alten Kneipen, in denen man die besten Weine genießen kann, umgeben von alten Gemäuern, oftmals verziert mit Wappen und Sinnbildern der alten Adelsfamilien.

Freizeitaktivitäten

Die Naturliebhaber können einen Ausflug auf einem Katamaran auf dem Miño machen, entlang eine Idylle ausstrahlenden Landschaft, die dicht bewachsen ist. Man kann auch Boote leihen um auf den Miño zu fahren, oder Ausflüge mit dem Rad oder auf dem Pferd machen. Diese Ortschaft ist von Bergen umgeben, auf denen man zahlreiche Wanderungen machen kann. So kann man auch am besten die interessantesten Orte und Landschaften dieses Gebietes kennenlernen. Es gibt Wanderwege die durch das Gebirge verlaufen, wie zum Beispiel der Weg bekannt als Ruta dos Montes do Faro; und andere die einen in die Vergangenheit versetzen, wie der Ruta dos Castros (der Weg der befestigte vorrömische Ansiedlungen), oder der Weg der Kunstwerke bekannt als Ruta do Románico. Für die meisten Besucher erscheint die Ruta do Viño (die Weinroute) die interessanteste von allen. Auf insgesamt 33 Kilometer führt dieser Weg den Besucher durch die wohlhabendsten Gegenden des Ribeiro-Gebietes. In diesem Gemeindebezirk hat man außerdem auch die Möglichkeit im Fluss Avia zu angeln, in dem es ein Forellenrevier gibt.

Feste und Veranstaltungen

In Ribadavia feiert man am 20. Januar das Fest zu Ehren des hl. Sebastian. Auszuzeichnen ist in diesem Gemeindebezirk auch das Faschingsfest. Im April feiert man in der Gemeinde Sanín das Fest zu Ehren des hl. Petrus des Märtyrers. In Francelos findet am 28. Juni das Fisch- und Aalfest (Festa do Peixe e da Anguía) statt, und in der zweiten Julihälfte in Ribadavia die Mostra de Teatro, eine Art Theater-Schau. Am 1. September feiert man in Ribadavia das Festa da Istoria (Fest der Geschichte), mit einem Kostümumzug als Höhepunkt. Diese Tradition, die bis 1868 beibehalten wurde, wurde erst kürzlich erneut zum Leben erweckt. Vom 7. bis 10. September gibt es außerdem Festlichkeiten zu Ehren der Schutzheiligen dieser Ortschaft, der Virxe do Portal. In Ribadavia gibt es am 10. und 25. jeden Monates einen Markt, sowie am 8. September den Jahrmarkt. Vom 28. April bis zum 1. Mai steht die Stadt im Zeichen des Weines, mit der Feira do Viño de Ribeiro (Fest des Ribeiro-Weines).

Literatur

  • Leopoldo Meruéndano Arias, Los Judíos de Ribadavia y orígen de las cuatro parroquias.
  • Samuel Eiján, Historia de Ribadavia y sus alrededores.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
Autovía A-52

Die Autovía A-52 oder Autovía de las Rías Bajas ist eine Autobahn in Spanien. Die Autobahn beginnt in Benavente und endet in Porriño.

Familie Flöz

Familie Flöz ist eine internationale Gruppe von Theaterschaffenden mit Basis in Berlin. Die Truppe wurde 1996 von Hajo Schüler und Michael Vogel gegründet und ist hervorgegangen aus dem Studiengang Pantomime, heute „Physical Theatre“ an der Folkwang-Hochschule in Essen. Die künstlerische Entwicklung von Familie Flöz wurde besonders beeinflusst durch Günter Titt, Pierre Byland und die Masken von Amleto Sartori und Erhard Stiefel.

International bekannt wurde Familie Flöz durch ihre komödiantischen und poetischen, fast immer nonverbalen Theaterstücke mit Masken, die zahlreiche Auszeichnungen erhielten. Für das erste Gastspiel beim Edinburgh-Festival 2001 gab sich die Truppe den Namen „Flöz production“, später „Familie Flöz“. Von 2001 bis 2006 spielte die Gruppe regelmäßig in der Arena Berlin. 2006 eröffnete Familie Flöz das Studio im restaurierten Admiralspalast in der Berliner Friedrichstraße.

Bis heute wurden die Stücke von Familie Flöz in 32 Ländern gezeigt.

Herzog von Frías

Der Titel Herzog von Frías ist einer der wichtigsten im spanischen Hochadel; er wurde im Jahr 1492 von den Katholischen Königen Don Bernardino I. Fernández de Velasco verliehen, 3. Conde de Haro, Konnetabel von Kastilien, und Sohn von Pedro Fernández III. de Velasco. Im Jahr 1520 machte König Karl I. die Herzöge von Frías zu Granden von Spanien. Die Lehnsherrschaften der Herzöge von Frías befanden sich bei Frías, Soria, Burgos, Palencia, Álava, La Rioja, in der Provinz Zamora und im östlichen Kantabrien.

Judería

Eine Judería [xudeˈɾia] oder das Judenviertel ist der Bereich in einer spanischen Stadt, in der die Juden per Gesetz leben mussten. Im weiteren Sinne wird dieser Begriff verwendet, um einen Stadtteil zu bezeichnen, in welchem die Mehrzahl oder alle Bewohner jüdischen Glaubens waren.

Kloster Melón

Das Kloster Melón (Santa María de Melón) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Provinz Ourense in Galicien in Spanien. Es liegt im Ribeiro rund 7 km südwestlich von Ribadavia und rund 40 km westlich von Ourense (Orense), nahe der Autovía von Ourense nach Vigo und nicht weit vom Rio Miño.

Kloster San Clodio

Das Kloster San Clodio (Sanctus Claudius; San Clodio de Leiro oder de Ribadavia) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Provinz Ourense in Galicien in Spanien. Es liegt rund 1 km östlich von Leiro rund 30 km westlich von Ourense (Orense) im Tal des Rio Avia, rund 10 km nördlich von Ribadavia.

Liste der Gemeinden in der Provinz Ourense

Dies ist eine Liste der Gemeinden (galicisch concellos; spanisch municipios) in der Provinz Ourense in der spanischen Autonomen Region Galicien.

María José Pueyo

María José Pueyo (María José Pueyo Bergua; * 16. März 1970 in Jaca) ist eine spanische Langstreckenläuferin, die sich auf den Marathon spezialisiert hat.

2000 wurde sie bei ihrem Debüt Vierte beim San-Sebastián-Marathon. Ebenfalls Vierte wurde sie 2003 beim Frankfurt-Marathon in 2:39:08 h. Im Jahr darauf wurde sie Siebte beim Rotterdam-Marathon und siegte in San Sebastián. 2005 wurde sie als Gesamtsiegerin beim Maratón Martín Fiz in Vitoria-Gasteiz nationale Meisterin, kam bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Edmonton auf den 25. Platz und verteidigte ihren Titel in San Sebastián.

2006 wurde sie Zehnte beim Hamburg-Marathon und belegte beim Marathon der Leichtathletik-Europameisterschaften in Göteborg den 27. Rang.

Einem neunten Platz in Hamburg und einem zweiten Platz beim Saragossa-Marathon 2007 folgte 2008 der zweite nationale Titel, den sie durch ihren Gesamtsieg beim Valencia-Marathon in ihrer persönlichen Bestzeit von 2:32:22 h errang. Sie qualifizierte sich dadurch für den Marathon der Olympischen Spiele in Peking, bei dem sie auf den 64. Platz kam.

2009 wurde sie spanische Meisterin im 10-km-Straßenlauf und siegte sie zum dritten Mal in San Sebastián.

María José Pueyo ist 1,72 m groß und wiegt 52 kg. Sie wird von José Fernando García trainiert und startet derzeit für Montaña Sabiñánigo.

Provinz Ourense

Die spanische Provinz Ourense gehört zur Autonomen Region Galicien. Die Provinz nimmt den südöstlichen Teil Galiciens ein. Hauptstadt der Provinz ist die gleichnamige Stadt Ourense. Die Einwohnerzahl der Provinz liegt bei 309.293 (2018), von denen etwa 30 % in der Provinzhauptstadt leben.

Ribeiro (Weinbaugebiet)

Ribeiro (galicisch für „Uferland“) ist ein spanisches Weinbaugebiet in der nordwestlichen Region Galicien und liegt nahe der portugiesischen Grenze. Rund 2685 Hektar bestockter Rebflächen (Stand 2005) in Flachlagen sowie Hanglagen zwischen 75 und 400 m liegen in einem dreieckförmigen Gebiet beidseitig des Rio Miño sowie seiner Nebenflüsse Avia, Arnoia und Barbantiño im Nordwesten der Provinz Ourense.

Das Weinbaugebiet verteilt sich auf die 13 Gemeinden Ribadavia, Arnoia, Castrelo de Miño, Carballeda de Avia, Leiro, Cenlle, Beade, Punxín und Cortegada sowie Teilbereiche der Gemeinden Boborás, San Amaro, Toén, Carballiño und Ourense.

Häufig wird das Weinbaugebiet in die Subzonen Ribeiro de Avia, Ribeiro del Miño und Ribeiro de Arnoia aufgeteilt.

Seit Juli 1957 verfügt das Gebiet über den Status einer D.O. Die Vorschriften werden im Allgemeinen streng überwacht.

Insgesamt füllen 109 Bodegas die Weine der 5.983 Winzer der Region ab und vermarkten sie. Über 90 % der Produktion ist dabei für den Inlandsmarkt bestimmt.

Siehe auch den Artikel Weinbau in Spanien.

San Xes de Francelos

San Xes de Francelos (galicisch) oder San Ginés de Francelos (kastilisch) ist eine präromanische Kirche, die in das 9./10. Jahrhundert datiert wird. Sie gehört zur Parroquia Francelos der Gemeinde Ribadavia und liegt in der autonomen spanischen Region Galicien nahe beim Fluss Miño, ca. 35 km westlich von Orense. Die Kirche weist Stilelemente der westgotischen, der mozarabischen und der präromanischen Architektur Asturiens auf. 1951 wurde sie zum Bien de Interés Cultural (Kulturgut) erklärt.

Sebastian Kautz

Sebastian Kautz (* 1970 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Maskenspieler.

Tomás de Santa María

Tomás de Santa María (* zwischen 1510 und 1520 in Madrid; † 1570 in Valladolid oder Ribadavia / Galicien) war ein spanischer Komponist, Musiktheoretiker, Organist und Dominikaner der Renaissance.

Gemeinden in der Provinz Ourense

Allariz | Amoeiro | A Arnoia | Avión | Baltar | Bande | Baños de Molgas | Barbadás | O Barco de Valdeorras | Beade | Beariz | Os Blancos | Boborás | A Bola | O Bolo | Calvos de Randín | Carballeda de Avia | Carballeda de Valdeorras | O Carballiño | Cartelle | Castrelo de Miño | Castrelo do Val | Castro Caldelas | Celanova | Cenlle | Chandrexa de Queixa | Coles | Cortegada | Cualedro | Entrimo | Esgos | Gomesende | A Gudiña | O Irixo | Larouco | Laza | Leiro | Lobeira | Lobios | Maceda | Manzaneda | Maside | Melón | A Merca | A Mezquita | Montederramo | Monterrei | Muíños | Nogueira de Ramuín | Oímbra | Ourense | Paderne de Allariz | Padrenda | Parada de Sil | O Pereiro de Aguiar | A Peroxa | Petín | Piñor | A Pobra de Trives | Pontedeva | Porqueira | Punxín | Quintela de Leirado | Rairiz de Veiga | Ramirás | Ribadavia | Riós | A Rúa | Rubiá | San Amaro | San Cibrao das Viñas | San Cristovo de Cea | San Xoán de Río | Sandiás | Sarreaus | Taboadela | A Teixeira | Toén | Trasmiras | A Veiga | Verea | Verín | Viana do Bolo | Vilamarín | Vilamartín de Valdeorras | Vilar de Barrio | Vilar de Santos | Vilardevós | Vilariño de Conso | Xinzo de Limia | Xunqueira de Ambía | Xunqueira de Espadanedo

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