Querverweis

Querverweis oder kurz Verweis nennt man die Bezugnahme in einem Text auf eine andere Textstelle.[1][2] In gedruckten Texten gibt es unterschiedliche Arten, Querverweise kenntlich zu machen, in Computerdokumenten werden sie häufig durch Hyperlinks realisiert.[3]

Querverweise treten auf als:

  • Binnenverweis, ein Hinweis, der auf eine Textstelle desselben Schriftwerkes, etwa eine andere Seite, eine Anmerkung oder Quellenangabe aufmerksam macht, in Form einer Fuß- oder Endnote, mit „siehe“ (Abkürzung: s., auch s. a. „siehe auch“) annotiert oder mit „vergleiche“ (Abkürzung: vgl.) oder Ähnlichem
  • Eintrag in Glossaren und Verzeichnissen, der das Auffinden bestimmter Stellen oder Passagen im Bezugstext ermöglicht
  • lexikalischer (etwa in Nachschlagewerken) oder bibliografischer Eintrag (bspw. im Register eines Kataloges) folgender Form:
    • „Siehe“-Verweis (auch Weiterleitung, engl. Redirect), der von einer nicht zu verwendenden Benennung auf die gültige Benennung verweist
    • Kreuzverweis im Sinne einer Referenz zwischen zwei gültigen Einträgen, die jeweils aufeinander verweisen (a → b und b → a)
    • assoziativer Verweis, der ähnliche Begriffe, Ober- und Unterbegriffe aufführt und ggf. hierarchisiert („siehe auch“)
  • Hyperlink in einem Hypertext

In normativen Texten ermöglichen Querverweise die verbindliche Bezugnahme auf eine andere Rechtsvorschrift oder eine fremde Rechtsordnung – im letzteren Fall auch Renvoi (frz. für „Weiterverweisung“) genannt.

Einzelnachweise

  1. Duden online: Querverweis
  2. Duden online: Verweis (Bedeutung 2).
  3. Hyperlink. In: Geoinformatik Lexikon. Universität Rostock, abgerufen am 8. Juli 2016.
Chimära

Die Chimaira (griechisch Χίμαιρα Chímaira, lateinisch Chimaera), eingedeutscht Chimära oder Chimäre, ist ein Mischwesen der griechischen Mythologie. Der griechische Name bedeutet eigentlich „Ziege“. Der Begriff Chimäre wurde später verallgemeinert und auf andere Mischwesen ausgedehnt.

David J. Apple

David Joseph Apple, MD (* 14. September 1941 in Alton, Illinois; † 18. August 2011 in Charleston, South Carolina) war ein US-amerikanischer Ophthalmologe und Pathologe, dessen Forschungsschwerpunkt in den pathologischen Komplikationen bei intraokularen Linsen und in der allgemeinen ophthalmologischen Chirurgie lag. Des Weiteren war er Medizinhistoriker und schrieb die Biographie von Sir Harold Ridley, dem Erfinder der Intraokularen Linse.

De Imperatoribus Romanis

De Imperatoribus Romanis (DIR) ist eine 1996 gegründete und von Fachwissenschaftlern geführte Online-Enzyklopädie in englischer Sprache (einige wenige Beiträge sind allerdings in Französisch verfasst), die sich mit den römischen Kaisern befasst. Geleitet wird das Projekt derzeit von Richard Weigel.

Aufgeführt werden alle Kaiser ab Augustus, wobei auch die Kaiser Ostroms bis zum Fall Konstantinopels 1453 berücksichtigt werden. Auch einige andere bedeutende, mit den jeweiligen Kaisern in Verbindung stehende Personen (wie Kaiserinnen) werden aufgeführt. Die einzelnen Biografien sind von unterschiedlicher Länge und Qualität. Einige sind sehr detailliert, immer sind auch weiterführende Literaturangaben (teilweise auch Quellenangaben) mit aufgeführt. Allerdings bestehen noch erhebliche Lücken: Während die Kaiserliste bis zum beginnenden 8. Jahrhundert lückenlos ist, fehlen für die meisten nachfolgenden Kaiser Einträge. Einige der Biografien werden immer wieder aktualisiert.

Ebenso findet sich dort ein historischer Atlas und ein Querverweis zu einem virtuellen Münzkatalog.

Der Oelprinz

Der Oelprinz. Ein Abenteuer aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika von Karl May ist eine frühe Wild-West-Erzählung Karl Mays.

Diese Geschichte ist kein Vorläufer des berühmten Jugendromans Der Ölprinz, sondern gehört in die Reihe der frühen Abenteuererzählungen Karl Mays.

Diözese

Eine Diözese bzw. ein Bistum ist ein territorial abgegrenzter kirchlicher Verwaltungsbezirk. Die Bezeichnung Diözese leitet sich von der Untergliederung des spätantiken Römischen Reiches in Diözesen her. Der Ausdruck Bistum (von Bischoftum) hingegen bezieht sich auf das Jurisdiktionsgebiet eines Bischofs. Alte Bezeichnungen dafür sind Sprengel oder Kirch(en)sprengel, die aber heute nur noch für Pfarreien verwendet werden.

Hyperlink

Ein Hyperlink (englische Aussprache [ˈhaɪ̯pɐˌlɪŋk], deutsch wörtlich „Über-Verknüpfung“, sinngemäß elektronischer Verweis), kurz Link, ist ein Querverweis in einem Hypertext, der funktional einen Sprung zu einem anderen elektronischen Dokument oder an eine andere Stelle innerhalb eines Dokuments ermöglicht. Wenn der Hyperlink ausgeführt wird, wird automatisch das darin angegebene Ziel aufgerufen. Im Allgemeinen wird der Begriff auf das World Wide Web bezogen, in dem Hyperlinks ein Kernbestandteil sind; hierzu ist auch der Begriff Weblink einschlägig. Inhaltlich entspricht das Konzept von Hyperlinks Querverweisen in der gedruckten Literatur, deren Ziel dort manuell aufgesucht werden muss.

Durch das Hypertextsystem können auch Dateien anderen Typs, die im selben System vorliegen oder daran angeschlossen sind, aufgerufen werden. So können Hyperlinks genutzt werden, um beispielsweise Filme, Bilder und Animationen zu erreichen oder Dateien auf einen Computer herunterzuladen.

Hypertext

Ein Hypertext (englisch Aussprache [ˈhaɪ̯pɐˌtɛkst], Wortbildung aus altgriechisch ὑπέρ hyper-, deutsch ‚über, oberhalb, über … hinaus‘ und lateinisch texere ‚weben, flechten‘) ist ein Text mit einer netzförmigen, dynamischen Struktur, in der die gewohnte Ordnung (lineare Sequenzialität) von statischen gedruckten Publikationen technisch aufgebrochen wird. Vom typischen Buch unterscheidet er sich dadurch, dass er nicht dafür geschrieben ist, von Anfang bis Ende in der veröffentlichten Reihenfolge gelesen zu werden. Er wird in Auszeichnungssprachen geschrieben, die neben für den Leser nicht sichtbaren Gestaltungsanweisungen auch Hyperlinks enthalten, also Querverweise zu entfernten Textpassagen oder anderen Dokumenten im Netzwerk. Die gebräuchlichste Auszeichnungssprache für Internetdokumente ist die Hypertext Markup Language (HTML), die in der Gegenwart allgegenwärtig ist. Ein Hypertext kann informatisch als Netzwerk aus Hypertext-Knoten beschrieben werden, die durch Hyperlink-Kanten verbunden sind. Das Konzept geht auf Vannevar Bushs MEMEX aus dem Jahr 1945 zurück. Der Begriff wurde 1965 von Ted Nelson geprägt. Die Erfindung des Hypertextes ist kulturhistorisch eng mit dem enzyklopädischen Gedanken und der Idee der Universalbibliothek verbunden und sollte praktisch zur Auffindbarkeit von publizierten Forschungsergebnissen und zur Entwicklung besserer Schreibmaschinen beitragen. Die maßgebliche Definition liefert das World Wide Web Consortium (W3C).

Laborjournal

Ein Laborjournal oder Laborbuch ist ein Notizbuch, in dem die Planung, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Experimenten dokumentiert wird. Da die Zuerkennung einer wissenschaftlichen Entdeckung oder eines Patents (in einigen Ländern, z. B. in den USA) davon abhängen kann, wer als erster eine Entdeckung oder Erfindung gemacht hat, gibt es strenge Regeln, wie ein Laborjournal zu führen ist, wobei vom Arbeitgeber bzw. von der Hochschule auch abweichende Regelungen getroffen werden können. Im Allgemeinen sollte aber so verfahren werden:

Ein Laborjournal ist eine gebundene Kladde; in der Regel mit durchnummerierten Seiten, üblicherweise in den Größen DIN A4 oder DIN A5 und keine Loseblattsammlung. Es ist eine chronologische Dokumentation der wissenschaftlichen Tätigkeit. Da häufig mehrere Experimente parallel (und über mehrere Tage) durchgeführt werden, erleichtert die Durchnummerierung der Seiten den Querverweis zwischen Experimenten.

Die Eintragungen sollten mit dokumentenechter Tinte (z. B. einem Kugelschreiber) vorgenommen werden, die Verwendung von Bleistiften ist ausgeschlossen. Die Aufzeichnungen sollen so detailliert sein, dass sie für eine Person mit Fachwissen nachvollziehbar sind und ggf. wiederholt werden könnten (z. B. auch von Kollegen während der Journalführer im Urlaub oder krank ist).

Das Laborjournal sollte während oder im unmittelbaren Anschluss des Versuches geschrieben werden, damit wichtige Details und Beobachtungen nicht vergessen werden.

Messwerte und Rechnungen sollten direkt ins Laborjournal notiert werden. Dies vermeidet Fehler, die sich durch Abschreiben einschleichen könnten.

Sofern möglich, sollten Rohdaten in Form von Schreiberausdrucken, Fotografien, Röntgenfilmen etc. ins Laborjournal eingeklebt werden. Bei Datensammlungen, die nicht ins Laborjournal passen (z. B. Computerdateien oder weil der Datenumfang zu groß ist), sollte ein Vermerk gemacht werden, wo die Originaldaten archiviert sind, um das Auffinden zu erleichtern.

Schreib- und Rechenfehler sollten durchgestrichen (nicht geschwärzt) werden und nicht mit Tipp-Ex unkenntlich gemacht werden. Es sollte stets erkennbar bleiben, welche Buchstaben/Zahlen vorher dort standen. Das Korrekturdatum sollte daneben notiert und mit einer Paraphe versehen werden.

Ist ein Laborjournal vollgeschrieben, sollte ein Inhaltsverzeichnis angelegt werden. Beim späteren Nachschlagen sieht man dann sofort, an welchen Projekten während der Laufzeit des Journals gearbeitet wurde und wo die Einzelbeiträge zu den Projekten zu finden sind.

Überschriften (vorzugsweise mit Projekt-/Versuchsnummer) machen die Dokumentation übersichtlich.Manche Hochschulen oder Firmen verlangen noch Folgendes:

Jede Seite ist mit dem Datum zu versehen und vom Experimentator zu unterschreiben. Ein unabhängiger Zeuge bekundet mit seiner Unterschrift, dass die Aufzeichnungen nachvollziehbar und vollständig sind. Wird eine Seite nicht vollständig beschrieben, ist der nicht benutzte Seitenrest diagonal durchzustreichen.

Entdeckt man einen Fehler auf einer weiter zurückliegenden Seite, darf man diesen nicht dort korrigieren, sondern muss auf der aktuellen Seite einen Verweis machen; ggf. muss man ausführen, welche Konsequenzen dieser Fehler für die nachfolgende Arbeit hat.

Old Firehand (1875)

Old Firehand ist eine frühe Abenteuererzählung Karl Mays und erschien 1875 unter dem vollständigen Titel Aus der Mappe eines Vielgereisten. von Karl May. Nr. 2. Old Firehand.

QA-C/MISRA

QA-C ist ein Programmpaket zur Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung. Die erste Version erschien 1989.

Mit QA-C/MISRA können Abweichungen von den meisten MISRA-Richtlinien im Quellcode gefunden werden. Mit diesem Programm sind Entwickler in der Lage, den Quelltext auf Fehleranfälligkeit und Wartbarkeit zu analysieren. Das Programm erkennt Programmierstil, der nicht den MISRA-Regeln entspricht. Es zeigt Alternativen auf und verweist auf die entsprechenden Stellen im MISRA-Regelverzeichnis mit Querverweis auf die Regeldefinition und ausführlichen Hilfestellungen mit Verbesserungsvorschlägen.

RCW-Katalog

Der RCW-Katalog (Rodgers, Campbell, Whiteoak) ist ein astronomischer Katalog von 181 Gebieten in der südwestlichen Milchstraße, die H-alpha-Emission zeigen, beschrieben in "A catalogue of Hα-emission regions in the southern Milky Way".

Der Katalog wurde in den 1960er Jahren von Alexander William Rodgers, Colin T. Campbell und John Bartlett Whiteoak am Mount-Stromlo-Observatorium in Australien zusammengestellt.

Referenz

Referenz (aus lateinisch referre für ‚auf etwas zurückführen‘, ‚sich auf etwas beziehen‘, ‚berichten‘) steht für:

allgemein ein Bezugssystem

Bezugswert, für einen gewissen Messwert

Normal, eine gesetzliche Eichquelle

Referenzmaterial, einen Stoff oder ein Objekt mit definierten Eigenschaften als Vergleich

Empfehlungsschreiben oder Referenzschreiben (auch mündlich oder telefonische einholbare Referenz), eine von einer Vertrauensperson gegebene qualifizierende Beurteilung

Referenzen, meist in der Mehrzahl gebraucht, oder Referenzliste, ein Überblick über Qualifikationen oder abgeschlossene Projekte mit Nennung des Auftraggebers, die bei öffentlichen Ausschreibungen vorzulegen sind

Referenzbibliothek (Programmierung), Sammlung von Unterprogrammen, die Lösungswege für thematisch zusammengehörende Problemstellungen anbieten

Referenz (Programmierung), einen Verweis auf eine Variable, verwandt mit Zeigern

Prüfreferenz (Informatik), gegen die die Erfüllung einer Anforderung geprüft wird

Referenz (Linguistik), den Bezug zwischen sprachlichen und außersprachlichen Einheiten

Referent (Linguistik), auch Bezugsobjekt, in Semiotik und allgemeiner Linguistik das, worauf sich ein Zeichen oder ein sprachlicher Ausdruck (Name, Wort) bezieht

in der Bibliometrie das Gegenstück zu einer Zitation, die Reputation des zitierten Dokuments, siehe Zitationsanalyse

Übersicht (aller) verfügbaren Befehle einer Programmiersprache, siehe Befehlsreferenz

Referenz (ähnlich einer Seriennummer) als Nummer oder Buchstaben-Nummern-Kombination zur eindeutigen Kennzeichnung eines UhrenmodellsSiehe auch:

Nachschlagewerk (englisch reference)

Reverenz

QuerverweisListe aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Referenz beginnt

Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Referenz enthält

Reichsmark

Die Reichsmark (Abkürzung RM, Währungszeichen: ℛℳ) war von 1924 bis 1948 das gesetzliche Zahlungsmittel im Deutschen Reich. Dieser Zeitraum umfasst einen Teil der Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 war die Reichsmark in den Besatzungszonen noch bis zur Einführung neuer Währungen im Juni 1948 gültig.

Streichquintett (Schubert)

Das Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956, ist ein kammermusikalisches Spätwerk von Franz Schubert in vier Sätzen. Es hat die für die Gattung ungewöhnliche Besetzung zwei Violinen – Viola – zwei Violoncelli. Das Streichquintett wurde vermutlich im September 1828 komponiert, zwei Monate vor Schuberts Tod. Es wurde zu seinen Lebzeiten nicht mehr aufgeführt und erst 1853 gedruckt. Das Autograph gilt als verschollen.

Verknüpfung (Computer)

Als Verknüpfung (englisch link oder shortcut) bezeichnet man in der Computertechnik einen Verweis auf ein Objekt an einer anderen Stelle, ähnlich einem Querverweis. Bei den Objekten kann es sich zum Beispiel um Dateien oder Verzeichnisse handeln, die in der Regel an einem anderen Speicherort abgelegt sind oder auch unter einer anderen Bezeichnung geführt werden. Im World Wide Web können Verknüpfungen auf andere Internetseiten oder Abschnitte innerhalb einer Seite verweisen. Eine Verknüpfung kann auch eine Beziehung zwischen zwei oder mehr Objekten herstellen; solche Assoziationen oder Beziehungen werden oft als UML-Diagramm oder Entity-Relationship-Diagramm dargestellt.

Verweis

Ein Verweis ist:

ein Hinweis im Text auf eine andere Textstelle, siehe Querverweis

eine Technologie der Vernetzung in IT im Allgemeinen, siehe Verknüpfung (Computer)

ein elektronischer Verweis (Verlinkung) in einem Hypertext, siehe Hyperlink

in Computerprogrammen die Referenz auf ein Objekt, siehe Referenz (Programmierung)

eine schriftliche Missbilligung von Regelverstößen, besonders im Schul- und Ausbildungswesen, siehe Tadel und auch Verschärfter Verweis

im deutschen Disziplinarrecht die schriftliche Rüge eines Beamten, siehe Dienstlicher Verweis

im deutschen Strafvollzug die schwächste Stufe der Disziplinarmaßnahme, siehe Disziplinarrecht

bei der Bundeswehr eine Disziplinarmaßnahme, siehe Wehrdisziplinarordnung

Als Verweis oder Verweisung bezeichnet man ferner die Anweisung zum Verlassen:

von öffentlichem Grund im Polizeirecht, Platzverweis

des Spielfeldes im Mannschaftssport, Platzverweis, Feldverweis, siehe Rote Karte

einer Schule, Schulverweis

einer öffentlichen Einrichtung oder eines Lokals, siehe Hausverbot

einer Privatwohnung, siehe Wohnungsverweisung

des Landes, siehe AusweisungVerweisung bedeutet in der Rechtswissenschaft außerdem:

im Prozessrecht die Übergabe eines Verfahrens an ein anderes Gericht, siehe Verweisung (Recht)

in normativen Texten die verbindliche Bezugnahme auf eine andere Rechtsnorm, siehe Rechtsgrundverweisung, Rechtsfolgenverweisung

oder die kollisionsrechtliche Weiterverweisung im Internationalen Privatrecht, siehe Verweisungsnorm, Renvoi

Weisung der Versicherung an den Versicherungsnehmer, im Schadensfall einen anderen als den ursprünglich ausgeübten Beruf auszuüben, siehe Berufsunfähigkeitsversicherung, RentenversicherungSiehe auch:

Referenz

Verwarnung

Verweisen

Verzeigerung

Wege zur Kunst

Wege zur Kunst ist ein Skulpturenweg in Schwäbisch Gmünd-Straßdorf, der im Jahr 2002 eingerichtet wurde und seither ständig erweitert wird.Die Skulpturen befinden sich auf der Hochfläche nördlich von Straßdorf rechts und links von der nach Schwäbisch Gmünd führenden Landesstraße L1075 vor der Kulisse des Albtraufs. Es werden ausschließlich Werke von Bildhauern aus dem Gmünder Raum berücksichtigt. Träger des Projekts ist der FörderVerein Straßdorf e.V. Der Weg hat eine Länge von rund 3,5 Kilometer, einzuplanende Gehzeit etwa anderthalb Stunden.Die Open-Air-Ausstellung umfasst:

Ecce me – da bin ich, Max Seiz, Bronzeguss, 2002Die Skulptur erscheint wie ein griechischer Kouros. Seiz hat dazu geschrieben: "Ich bin als freier Mensch an das All gebunden, mit dem Land verbunden – mit Dir eingebunden und doch ein freier Mensch." Das lateinische Ecce me! heißt wörtlich übersetzt Sieh mich! im Sinne von Hier bin ich! oder auch Da bin ich!

Sieh doch im Osten das Morgenrot, Eckhart Dietz, Edelstahlguss, 2002Der Bildhauer erinnert sich an die vogelkundlichen Studien in seiner Jugend. Die Figur geht in Richtung Rechberg, der Blick zur aufgehenden Sonne nach Osten zum Rosenstein.

Daphne, Josef Baumhauer, Bronzeguss, 2002Daphne, eine Nymphe, verwandelt sich in einen Baum, um sich dem zudringlichen Gott Apollon zu entziehen.

Hirtin, Fritz Nuss, Bronzeguss, 1978Die Figur erinnert an die ausgedehnten Straßdorfer Schafweiden.

Stele, Rolf Haug, Betonguss, um 1965 Durch eine Kriegsverletzung fast völlig erblindet, fand Rolf Haug (* 1922 in Schwäbisch Gmünd; † 2001 ebenda) seine eigene Ausdrucksform insbesondere in der abstrakten Umsetzung seines Menschenbildes. Er lebte in Straßdorf und lehnte es zeitlebens ab, mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit zu treten.

Mädchen, Jakob Wilhelm Fehrle, Bronzeguss, 1952

Die anvertrauten Pfunde, Paulamaria Walter, Betonrelief, 1963Das Relief thematisiert das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und befand sich seit 1963 an einer Fassade der 2001 abgerissenen Landeszentralbank-Filiale in Villingen-Schwenningen.

Lebensalter, Adolf Bidlingmaier, Muschelkalkrelief, 1939Das Muschelkalkrelief von Adolf Bidlingmaier (* 1905 in Schwäbisch Gmünd; † 1945) befand sich seit 1939 an der Fassade des 2006 abgerissenen Gebäudes der Landesbank Baden-Württemberg in der Königsstraße 5 in Stuttgart. Um die 30 Tonnen schwere Plastik aufzubauen, waren ein Fundament und eine Rückwand aus 60 Tonnen Beton erforderlich.

Sitzender Löwe, Eugen Greiner, Steinskulptur, um 1935 (Kopie 2013)Eugen Greiner (* 1891 in Schwäbisch Gmünd; † 1944 ebenda) war ein ausgesprochener Tierfreund, was auch in seinen vielen weitgehend naturalistischen Tierplastiken Ausdruck findet. Ein weiterer Löwe befindet sich im Stadtgarten (Schwäbisch Gmünd).

Sitzendes Mädchen, Albert Holl, Steinskulptur, 1932 (Kopie 2014)Der 1890 in Schwäbisch Gmünd geborene Künstler erhielt 1911/12 an der Münchener Akademie der bildenden Künste seine entscheidenden bildhauerischen Impulse. Er lehrte an der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetallindustrie, heute Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

Wallfahrer, Daniel Wagenblast, Aluguss, 2013Die Figur stand im Gelände der Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 als Leihgabe am Josefsbach neben der Stadtvilla in der Parlerstraße 12. Sie erinnert an eine Wallfahrt vom Schwäbisch Gmünder Heilig-Kreuz-Münster (auf dem linken Arm der Skulptur) an der Straßdorfer Marienkapelle (auf dem rechten Arm) vorbei zur Marienkirche auf dem Rechberg, den die Gmünder Bevölkerung 1945 aus Dank, dass ihre Stadt vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb, unternommen hat. Münster, Marienkapelle und Rechberg kann man von der Skulptur, die eigens für diesen Standort geschaffen wurde, aus sehen.

Marienkapelle, Barockbau, 1719Die Marienkapelle ist in den Skulpturenpfad integriert und soll ein Querverweis zu weiteren sakralen Bauten in Straßdorf sein: Die im Kern romanische alte Pfarrkirche St. Cyriakus beim Friedhof und die neue Pfarrkirche St. Cyriakus, die 1913–1915 von Hans Herkommer im Jugendstil errichtet wurde.

ʿAlī al-Qārī

Nūr ad-Dīn ʿAlī ibn Sultān al-Qārī al-Harawī (arabisch نور الدين علي بن سلطان القاري الهروي, DMG Nūr ad-Dīn ʿAlī ibn Sulṭān al-Qārī al-Harawī, * in Herat; † 1606 in Mekka), bekannt als Mullā ʿAlī al-Qārī, war ein mekkanischer Koranrezitator, Kalligraph, Koran-, Hadith- und Rechtsgelehrter der Hanafitischen Lehrrichtung und einer der produktivsten arabischsprachigen Autoren und Kommentatoren während der Zeit des Osmanischen Reiches. Er gehörte dem Naqschbandīya-Orden an.

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