Provinz A Coruña

Die spanische Provinz A Coruña gehört zur Autonomen Region Galicien und liegt im äußersten Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Hauptstadt ist A Coruña (galicisch; spanisch La Coruña), die namensgebende größte Stadt. Auch Santiago de Compostela, der Zielort des Jakobsweges, gehört als historisch und touristisch besonders bedeutende Stadt zu dieser Provinz.

A Coruña
GalicienSpanien
Wappen der Provinz A Coruña

Wappen
Flagge fehlt

Flagge
Bezeichnungen
Galicischer Name: A Coruña
Spanischer Name: La Coruña
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Galicien
Hauptstadt: A Coruña
Amtssprachen: Spanisch, Galicisch
Fläche: 7.950 km²
Einwohner: 1.119.351 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 140,8 Einw./km²
ISO 3166-2: ES-C
Website: dicoruna.es
Lage der Provinz A Coruña
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Geografie

Die Provinz A Coruña grenzt im Osten an die Provinz Lugo, im Süden an die Provinz Pontevedra (Grenze der Ullafluss) und im Norden und Westen an den Atlantischen Ozean. Sie nimmt eine Fläche von 7.950,38 km² ein. Die Provinz wird von einem weitverzweigten System nicht sehr hoher Gebirge (bis 800 m) durchzogen. Die zerrissene Küstenlinie reicht von den Rías Altas über die Costa da Morte bis zu den Rías Baixas (span.: Rias Bajas). Sie ist geprägt von Felsküsten und tief ins Land hineinreichenden fjördähnlichen Buchten.

Auf exponierten Höhenzügen und an den Abhängen der Steilküste herrscht karge Heidevegetation vor. In geschützteren Lagen, soweit sie nicht landschaftlich genutzt werden, liegen ausgedehnte feuchte Wälder. Die Fragas do Eume entlang dem Tal des Río Eume sind ein Naturpark, der den atlantischen Feuchtwald in typischer Form erhalten soll.

Die vielen Küstenflüsse haben meist einen kurzen Lauf. Zu den bedeutendsten Flüssen gehören Río Tambre und Río Ulla im Süden der Provinz.

Klima

Das Klima der Provinz wird vom Atlantik geprägt und ist entsprechend mild und feucht. Charakteristisch sind häufige Niederschläge, vor allem im Winter. Sowohl die Sommer als auch Winter sind ausgesprochen mild. Im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur bei 20 °C, im Winter bei 10 °C.

Bevölkerung

Die Provinz hatte 1.119.351 Einwohner zum 1. Januar 2018. Von diesen lebten 408.054 in den drei großen Städten der Provinz: A Coruña, Ferrol und Santiago de Compostela.

Bevölkerungsentwicklung der Provinz

Größte Orte

Gemeinde Spanischer Name Einwohner (Stand: 2018)
A Coruña La Coruña 244.850
Santiago de Compostela Santiago de Compostela 96.405
Ferrol Ferrol 66.799
Narón Narón 39.115
Oleiros Oleiros 35.559
Carballo Carballo 31.261
Arteixo Arteijo 31.917
Ames Ames 31.278
Culleredo Culleredo 30.221
Ribeira Ribeira 27.067
Cambre Cambre 24.603
Boiro Boiro 18.844
Teo Teo 18.525
Sada Sada 15.495

Mancomunidades mit ihren Mitgliedsgemeinden

Mancomunidades sind freiwillige Zusammenschlüsse verschiedener Gemeinden. Vergleiche Quelle.[2]

(in Klammern steht der galicische Name, falls er vom spanischen abweicht)

Mancomunidad de Auga de los Concellos de Carnota y Muros
(Mancomunidade de Auga dos Concellos de Carnota e Muros)
  1. Carnota
  2. Muros

Mancomunidad de Bergantiños

  1. Cabana de Bergantiños
  2. Carballo
  3. Coristanco
  4. Laxe
  5. A Laracha
  6. Malpica de Bergantiños
  7. Ponteceso
Mancomunidad de la Comarca de Compostela
(Mancomunidade da Comarca de Compostela)
  1. Ames
  2. Boqueixón
  3. Brión
  4. Santiago de Compostela
  5. Teo
  6. Val do Dubra
  7. Vedra
Mancomunidad "Comarca de Finisterre
(Mancomunidade „Comarca de Fisterra“)
  1. Cee
  2. Corcubión
  3. Dumbría
  4. Finisterre (Fisterra)
  5. Mugía (Muxía)
Mancomunidad de Concellos de la Comarca de Ferrol
(Mancomunidade de Concellos da Comarca de Ferrol)
  1. Ares
  2. Fene
  3. Ferrol
  4. Mugardos
  5. Narón
  6. Neda
  7. Valdoviña
Mancomunidad de Concellos "Sierra del Barbanza
(Mancomunidade de Concellos „Serra do Barbanza“)
  1. Brión
  2. Carnota
  3. Lousame
  4. Muros
  5. Noia
  6. Porto do Son
Mancomunidad de Concellos do Tambre
(Mancomunidade de Concellos do Tambre)
  1. A Baña
  2. Negreira
Mancomunidad de Municipios del Área de A Coruña
(Mancomuniad del Área da Coruña)
  1. Arteixo
  2. Bergondo
  3. Betanzos
  4. Cambre
  5. Carral
  6. A Coruña
  7. Culleredo
  8. Oleiros
  9. Sada
Mancomunidad de Municipios del Área de Santiago de Compostela
  1. Ames
  2. Boqueijón (Boqueixón)
  3. Brión
  4. Dodro
  5. Padrón
  6. O Pino
  7. Rois
  8. Santiago de Compostela
  9. Teo
  10. Touro
  11. Vedra
Mancomunidad de Municipios de la Comarca de Órdenes
(Mancomunidad de Municipios da Comarca de Ordes)
  1. Cerceda
  2. Frades
  3. Mesía
  4. Ordes
  5. Oroso
  6. Tordoia
  7. Trazo
Mancomunidad de Municipios Ría de Arosa-Zona Norte
  1. Boiro
  2. A Pobra do Caramiñal
  3. Rianxo
  4. Ribeira
Mancomunidad „Val del Ulla“
(Mancomunidad „Val do Ulla“)
  1. Boqueijón (Boqueixón)
  2. Vedra
Mancomunidad „Xallas-Tines-Tambre“
  1. A Baña
  2. Carnota
  3. Mazaricos
  4. Muros
  5. Negreira
  6. Outes
  7. Santa Comba

Einzelnachweise

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Ministerio de Administraciones Públicas(España) (Memento vom 1. Juli 2010 im Internet Archive)

Weblinks

Amenal

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Amenal ist ein Ort am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien, administrativ ist er von O Pino abhängig.

Betanzos

Betanzos ist eine Stadt in der zur spanischen Autonomen Region Galicien gehörenden Provinz A Coruña. Die Stadt liegt etwa 25 Kilometer entfernt von der Provinzhauptstadt A Coruña. Sie befindet sich auf einem Hügel nahe der Mündung des Flusses Mandeo in den Atlantik.

Boente

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Boente ist ein Ort am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Region Galicien in Spanien. Administrativ ist er von Arzúa abhängig, weitere Ortsteile sind Boente de Arriba (nördlich) und Boente de Abaixo (südlich).

Die Pfarrkirche (Iglesia de Santiago Apostol) ist dem Apostel Jakob geweiht.

Bravo Lozano vermutet ob der Wahl des Kirchenpatrons und der Erwähnung durch Aimeric Picaud im Jakobsbuch, dass Boente ein für die Jakobswallfahrt wichtiger Ort auf galicischem Boden gewesen sein muss.

Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche mit einer schönen Darstellung Jakobi in sitzender Position (apostol sedente) sowie der restaurierte Saleta-Brunnen mit Wegkreuz (Cruceiro).

Castañeda (Galicien)

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Castañeda ist ein Ort am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Region Galicien in Spanien, administrativ ist er von Arzúa abhängig.

Aimeric Picaud erwähnt Castañeda im Jakobsbuch als Standort der Öfen, die den Kalk für den Kathedralbau von Santiago de Compostela brannten. Den Transport der Steine von Triacastela, wo sich einer der wenigen galicischen Kalksteinbrüche befindet, nach Castañeda besorgten die Jakobspilger unter Einsatz ihrer Leibeskraft.

Die Pfarrkirche des Ortes ist der Jungfrau Maria geweiht.

Furelos

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Furelos ist ein Ort in Galicien (Spanien) am Rande des Jakobsweges. Er liegt in der zur Provinz A Coruña und gehört administrativ zu Melide.

Gonzar

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Gonzar ist ein Ort am Rande des Jakobsweges. Er liegt in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien, administrativ ist er von Portomarín abhängig.

Lavacolla

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Lavacolla ist ein kleiner Ort am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Administrativ ist er von Santiago de Compostela abhängig.

Die historische Bedeutung des Ortes ist eng mit dem Jakobsweg verbunden: hier mussten sich die Pilger reinigen, bevor sie nach Santiago einzogen, Aimeric Picaud erwähnt den Ort im Jakobsbuch als Lavamentula. Heute liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Flughafen Santiago de Compostela.

Leboreiro

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Leboreiro ist ein Ort am Rande des Jakobsweges. Er liegt in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Administrativ gehört der Ort zur Gemeinde Melide.

Der Ort wird von Aimeric Picaud in seinem Pilgerführer als „Campus leuurarius“ (Hasenfeld) erwähnt, was auf die Relevanz des Ortes für den Pilgerweg hinweist.

Muxía

Muxía (offiziell und in galicischer Sprache; inoffiziell spanisch und ehemals amtlich Mugía) ist eine Gemeinde in der galicischen Provinz A Coruña im Nordwesten Spaniens.

Oleiros (Galicien)

Oleiros ist eine spanische Kleinstadt in der Provinz A Coruña der Autonomen Region Galicien.

Oza-Cesuras

Oza-Cesuras ist ein Municipio in der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Es gehört der Provinz A Coruña an und entstand am 6. Juni 2013 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Oza de los Ríos und Cesuras. Im Jahr 2018 lebten 5155 Menschen in Oza-Cesuras.

Paderne (A Coruña)

Paderne ist ein Municipio in der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Sie gehört der Provinz A Coruña an. Im Jahr 2018 lebten 2419 Menschen in Paderne.

Padrón

Padrón (ehemals Iria Flavia) ist eine Gemeinde in der spanischen Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien.

Ribadiso

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Ribadiso ist ein Ort am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Administrativ gehört er zur Gemeinde Arzua.

Der Ort ist eine von der Viehwirtschaft geprägte Streusiedlung. Das heißt, bei geringer Bevölkerung (9 Ew. / 2011) gibt es eine relativ große territoriale Ausdehnung und eine Gliederung in drei Teile mit ortsbestimmten Namen:

Ribadiso de Baixo (Nieder-R.),

R. de Riba (Ober-R.) und

R. de Carretera (R. an der Landstraße).Für Ribadiso de Baixo wird die Höhe mit 300 m angegeben.

Santa Irene

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Santa Irene ist ein Weiler am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien, administrativ ist er von der Gemeinde O Pino abhängig.

Einzige Sehenswürdigkeit ist eine der heiligen Irene von Portugal geweihte Kapelle aus dem 18. Jahrhundert. Der Überlieferung nach soll die Heilige in einem Jungfrauenkloster gelebt haben und von Hand eines Mörders gemeuchelt worden sein, den ein abgewiesener Verehrer beauftragt hatte.

Sobrado (A Coruña)

Sobrado dos Monxes ist eine Gemeinde in der spanischen Provinz A Coruña der autonomen Gemeinschaft Galicien mit 1799 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2018).

Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist das Kloster Sobrado.

Toques

Toques ist ein Municipio in der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Es gehört der Provinz A Coruña an. Im Jahr 2018 lebten 1151 Menschen auf einer Fläche von 78 km² in Toques.

Vedra

Vedra ist ein Municipio in der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Es gehört der Provinz A Coruña an. Im Jahr 2018 lebten 5046 Menschen auf einer Fläche von 53 km² in Vedra.

Vilasantar

Vilasantar ist ein Municipio in der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien. Es gehört der Provinz A Coruña an. Im Jahr 2018 lebten 1225 Menschen in Vilasantar.

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