Order of the British Empire

The Most Excellent Order of the British Empire, kurz Order of the British Empire, ist ein britischer Ritterorden, der am 4. Juni 1917 von König Georg V. gestiftet wurde.[1] Die Aufnahme in den Orden würdigt Verdienste in den Bereichen Kunst und Wissenschaft, der Arbeit für gemeinnützige und Wohlfahrtsorganisationen sowie den öffentlichen Dienst. Der Orden ist in eine militärische und eine zivile Abteilung unterteilt und umfasst fünf Ränge, deren obere beide ihre Mitglieder unter besonderen Voraussetzungen in den Ritterstand erheben. Die Anzahl der Mitglieder ist zahlenmäßig nicht begrenzt. Der Orden ist der jüngste und mitgliederstärkste britische Ritterorden und hat die meisten ausländischen Mitglieder.

Ordensgliederung

Bessie Rischbieth
Die optionale Ausführung des Ordensabzeichen für Frauen hängt an einer Schleife. Foto: Die australische Feministin Bessie Rischbieth mit dem ihr verliehenen Insigne eines OBE

Die Mitglieder des Ordens sind in fünf Stufen gegliedert:

  1. Knight Grand Cross oder Dame Grand Cross (GBE)
  2. Knight Commander (KBE) oder Dame Commander (DBE)
  3. Commander (CBE)
  4. Officer (OBE)
  5. Member (MBE)

Mit den beiden höchsten Stufen ist, sofern es sich um Untertanen der britischen Krone handelt, eine Nobilitierung verbunden; die Ausgezeichneten werden in den persönlichen, nichterblichen Adelsstand erhoben und tragen fortan den Namenszusatz Sir bzw. Dame. Dieser wird dem vollständigen Namen vorangestellt. Optional dürfen zudem alle Ordensmitglieder hinter dem vollständigen Namen das entsprechende Kürzel (post-nominal) MBE, OBE, CBE, KBE, DBE bzw. GBE führen.

Die Gesamtheit der Ordensmitglieder ist in eine zivile und in eine militärische Abteilung (Civil Division und Military Division) gegliedert, wobei das Ordensband der Military Division bei allen Abstufungen einen grauen Mittelstreifen aufweist, der bei der Civil Division fehlt. Souverän des Order of the British Empire ist der jeweilige britische Monarch, gegenwärtig Königin Elisabeth II.

Zum Orden gehörte bis 1993 eine affiliierte Medaille, die British Empire Medal (BEM). Im Oktober 2011 kündigte Premierminister David Cameron an, diese Medaille als Anerkennung für herausragende Leistungen im kommunalen Bereich wieder einzuführen. Die ersten von rund 300 Verleihungen wurden im Zusammenhang mit dem diamantenen Regierungsjubiläum von Königin Elisabeth II. im Jahr 2012 vorgenommen. Anders als die Insignien des Order of the British Empire, die bei der Aufnahme in den Orden üblicherweise von der Monarchin selbst überreicht werden, wird die British Empire Medal von den Lord Lieutenants einzelner Grafschaften ausgehändigt.[2]

Insignien

Mbe medal front and reverse
MBE (zivile Abteilung), Vorder- und Rückseite
GBE star
Bruststern zum GBE

Die Insignien der beiden unteren Ordensstufen, Member und Officer, werden wie abgebildet am Band getragen, wobei das Ordenszeichen eines Member silber-, das eines Officer goldfarben ist. Das Kreuz des Commander ist blau emailliert und wird als Halsorden getragen. Frauen tragen diese drei Stufen stets an der Damenschleife.

Für die Insignien der Knights Commander und Dames Commander gilt dasselbe wie für das Kreuz der Commanders, allerdings gehört dazu noch ein Bruststern. Die Insignien der Knights Grand Cross und Dames Grand Cross werden als Hüftdekoration an einer Schärpe (Schulterband) getragen, wozu ebenfalls ein Bruststern gehört.

Verleihung

Kundasang Sabah WarMemorial-15
Ernennungsurkunde für Sevee Charuruks für seine Verdienste um den Erhalt des Kundasang War Memorial
Stephen Wiltshire holding MBE
Künstler Stephen Wiltshire mit dem Insigne eines MBE

Wie die meisten anderen Orden und Ehrenzeichen des Vereinigten Königreichs erfolgt die Aufnahme in den Order of the British Empire aufgrund einer Nominierung durch den Premierminister, wobei heute jede Person Vorschläge an die Regierung machen kann, wer aufgenommen werden soll. In den Rathäusern und Gemeindeämtern stehen Informationsbroschüren und Formulare zur Verfügung und wird über die Bedingungen von Vorschlägen beraten. Für die Aufnahme von Ausländern einschließlich ausländischer Diplomaten sind das britische Außenministerium beziehungsweise die diplomatischen Vertretungen des Vereinigten Königreichs zuständig, die die Empfehlung an das Büro des Premierministers weiterleiten.

Durch die Aufnahme in eine der obersten beiden Stufen des Order of the British Empire können Bürger des Vereinigten Königreiches sowie Bürger jener Commonwealth-Staaten, die den britischen Monarchen als ihr Staatsoberhaupt anerkennen (Commonwealth Realms), in den Adelsstand erhoben werden. Die Knights Grand Cross und die Knights Commander werden anlässlich der Ordensverleihung (investiture) durch den Monarchen zum Ritter (Knight) geschlagen und führen danach das Prädikat Sir vor ihrem Vornamen. Dames Grand Cross und Dames Commander erhalten zwar keinen Ritterschlag, werden aber ebenfalls geadelt und führen das Prädikat Dame. Wie die Ehefrauen aller britischen Knights dürfen auch die Ehefrauen von Knights Grand Cross und Knights Commander des Order of the British Empire den Zusatz Lady vor ihrem Namen führen; ein vergleichbares Privileg besteht für die Ehemänner der Dames Grand Cross und Dames Commander nicht. Der Namenszusatz Sir oder Dame wird von königlichen Prinzen und den Peers in der Regel nicht geführt, sondern tritt hinter deren ranghöheren Titeln zurück.

Anglikanische Geistliche erhalten die Ritterwürde (knighthood) im Regelfall nicht, ebenso wenig wie die ausländischen Mitglieder des Ordens. Wer nicht Bürger eines Commonwealth Realms ist, für den besteht die Mitgliedschaft im Orden ehrenhalber (umgangssprachlich oft als honorary knighthood bezeichnet). Ausländer, die in eine der obersten beiden Stufen des Order of the British Empire aufgenommen werden und danach in der Presse oft als „von der Queen zum Ritter geschlagen“ bezeichnet werden, wie etwa Bill Gates, dürfen sich daher nicht „Sir William Gates III“ nennen, sondern heißen korrekt „William Gates III, KBE“.

Innerhalb des Ordens bestehen sechs Verwaltungsämter: Prälat, Dekan, Sekretär, Registrar, King of Arms und Ordensdiener (Gentleman Usher). Der jeweilige Bischof von London hält das Amt des Prälaten, der Dekan der St Paul’s Cathedral ist kraft seines Amtes Dekan des Ordens. Der King of Arms dieses Ordens ist nicht zwingend Mitglied des College of Arms. Momentan wird diese Funktion von Admiral Sir Peter Abbott ausgeübt. Der Ordensdiener trägt den Titel eines Gentleman Usher of the Purple Rod; hat aber, anders als der Gentleman Usher of the Black Rod des Hosenbandordens, keine besondere Rolle im Staatsleben. Am 23. Juli 2013 übernahm Dame Amelia Chilcott Fawcett das Amt des Ushers und ist damit die erste Frau, die diese Funktion innehat. Sie trägt entsprechend die Bezeichnung Lady Usher of the Purple Rod.[3]

Geschichte

König Georg V. stiftete den Orden am 4. Juni 1917, um Lücken im System der Orden und Ehrenzeichen des Vereinigten Königreichs (British Honours System) zu schließen. Bis dahin war der Order of the Bath traditionell für hohe Offiziere und Zivilbeamte vorgesehen, während mit der Aufnahme in den Order of St. Michael and St. George fast ausschließlich Diplomaten für Verdienste im Ausland ausgezeichnet wurden. Mitglied im Royal Victorian Order wurden nur jene, die im persönlichen Umfeld der königlichen Familie gedient hatten (meist Mitglieder des Hofstaates).

Da es aber auch viele andere gab, die sich bedeutende Verdienste um das Land erworben hatten, wollte George V. einen neuen Verdienstorden schaffen, der auch andere Kategorien von hervorragenden Leistungen abdecken konnte. Schließlich wollte er auch jene vielen Landsleute ehren, die sich im Ersten Weltkrieg verdient gemacht hatten.

In der Folge entwickelte sich der Order of the British Empire zum britischen Verdienstorden mit den meisten Neuaufnahmen. Die Aufnahme in die Ränge Member (MBE) und Officer (OBE) wird meist für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet gewährt und stellt – im Hinblick auf ihre Praxis und Häufigkeit – in gewisser Weise das britische Gegenstück zum deutschen Bundesverdienstkreuz dar. Da die Regierung des Vereinigten Königreichs mit der Aufnahme in den Order of the British Empire nicht nur britische Staatsbürger und Bürger des Commonwealth auszeichnet, finden sich unter den Ordensmitgliedern heute zahlreiche Personen aus fast allen Staaten der Welt.

Kapelle

St-Pauls-Cathedral London Crypta Chapel-Order-Of-The-British-Empire-01
Ordenskapelle in der Krypta der St. Pauls Cathedral, London

Der Order of the British Empire besitzt seit 1960 eine eigene Ordenskapelle. Sie befindet sich am östlichen Ende der Krypta der St Paul’s Cathedral in London, die auch Heimat des Order of St. Michael and St. George ist. Aufgrund der hohen Mitgliederzahl des Ordens werden die Ordensfeiern heute nicht mehr in dieser Kapelle, sondern im Hauptschiff der Kathedrale abgehalten. Gottesdienste für den gesamten Orden finden alle vier Jahre statt – zuletzt im Jahr 2012. Anders als etwa in der Kapelle des Order of St. Michael and St. George hängen in der Kapelle des Order of the British Empire kaum Wappen, Banner und sonstige Abzeichen von Ordensmitgliedern. Einzig die Banner der Ordensritter aus der königlichen Familie sind zu sehen.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Galloway: The Order of the British Empire. Worcestershire Medal Service Limited, Bromsgrove 2017, ISBN 0995553130.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. The London Gazette: Nr. 30250 (Supplement), S. 8793 ff., 24. August 1917.
  2. bbc.co.uk: British Empire Medal to return says David Cameron. Zugriff am 3. November 2011.
  3. The London Gazette: Nr. 60577, S. 14495, 23. Juli 2013.
Albert Gladstone

Sir Albert Charles Gladstone, 5. Baronet, (* 28. Oktober 1886 in Hawarden Castle, Flintshire; † 2. März 1967 in Fordingbridge, Hampshire) war ein britischer Ruderer und Olympiasieger im Achter.

Der Enkel des britischen Premierministers William Ewart Gladstone besuchte zunächst das Eton College und studierte dann am Christ Church College in Oxford. Von 1906 bis 1909 nahm er viermal für Oxford am Boat Race teil, gewann aber nur 1909. 1908 gewann Gladstone mit dem Christ-Church-Achter bei der Henley Royal Regatta. Bei der ebenfalls in Henley ausgetragenen Olympischen Regatta 1908 siegte Gladstone mit dem Achter des Leander Club im Finale gegen das belgische Großboot, das 1906 und 1907 in Henley gewonnen hatte. Gladstone war 1908 das jüngste Mitglied im Leander-Achter und fast zwanzig Jahre jünger als der älteste Ruderer im Boot, Guy Nickalls.

1909 schloss Gladstone sein Studium ab. Im Ersten Weltkrieg war er in Mesopotamien und in Gallipoli, 1919 wurde er mit dem Orden Member des Order of the British Empire ausgezeichnet. Nach dem Krieg begann Gladstone seine Laufbahn als Geschäftsmann, von 1924 bis 1947 war er Direktor bei der Bank of England. Daneben versah er mehrere Ehrenämter, so war er 1929 High Sheriff von London. Von 1935 bis zu seinem Tod war er Constable of Flint Castle. Am 12. Februar 1945 erbte er von einem Cousin den Titel 5. Baronet, of Fasque and Balfour in the County of Kincardine, der am 18. Juli 1846 seinem Urgroßvater verliehen worden war. Bei seinem Tod, 1967, fiel der Titel an seinen jüngeren Bruder Charles als 6. Baronet.

Angela Rippon

Angela Rippon, CBE (* 12. Oktober 1944 in Plymouth) ist eine englische Nachrichtensprecherin und Fernsehmoderatorin.

Rippon, die als BBC-Reporterin ihre Karriere begann, wurde 1975 die erste reguläre Nachrichtensprecherin der Nine O'Clock News bei BBC One. Sie blieb dort bis Anfang der 1980er Jahre und war ab da in einer Vielzahl von Unterhaltungssendungen und Fernsehmagazinen zu sehen. Sie moderierte unter anderem Top Gear, Come Dancing, The Big Breakfast und die Antiques Roadshow. Sie moderierte den Eurovision Song Contest 1977.

Im Jahr 2004 erhob sie Königin Elisabeth II. zum Offizier des Order of the British Empire. Im Zuge der New Year Honours 2017 wurde Rippon von der britischen Königin als Commander des Order of the British Empire ausgezeichnet.

Charles Burnell

Charles Desborough Burnell, OBE, (* 13. Januar 1876 in Beckenham, Greater London; † 3. Oktober 1969 in Blewbury, Oxfordshire) war ein britischer Ruderer und Olympiasieger im Achter.

Burnell gehörte dem Leander Club an. Seine Ausbildung erhielt er in Eton und dann auf dem Magdalen College in Oxford. Von 1895 bis 1898 gewann er als Mitglied der Crew von Oxford viermal das Boat Race gegen den Achter aus Cambridge. Bei der Henley Royal Regatta gewann er von 1898 bis 1901 den Achter-Wettbewerb und von 1898 bis 1900 auch den Wettbewerb im Vierer mit Steuermann. Bei der in Henley ausgetragenen Olympischen Regatta 1908 siegte Burnell mit dem Achter des Leander Club im Finale gegen das belgische Großboot.

Im Ersten Weltkrieg war Burnell Captain im Schützenregiment London Rifle Brigade. Gegen Ende des Krieges wurde er mit dem Distinguished Service Order ausgezeichnet. Nach dem Krieg kehrte er in die Börsenmaklerfirma seiner Familie zurück. Er war 35 Jahre Vorsitzender des Rural District Council in Wokingham und wurde 1954 für seine ehrenamtliche Arbeit in Berkshire mit dem Offizierskreuz des Order of the British Empire ausgezeichnet.

Sowohl sein Sohn Richard Burnell (1939) als auch sein Enkel Peter (1962) nahmen einmal am Boat Race teil. Richard Burnell gewann 1948 im Doppelzweier auf der gleichen Regattastrecke wie sein Vater 1908 eine Olympische Goldmedaille.

Christopher Hogwood

Christopher Hogwood, CBE (* 10. September 1941 in Nottingham; † 24. September 2014 in Cambridge) war ein britischer Cembalist und international bekannter Dirigent.

Donna Kellogg

Donna Victoria Kellogg, MBE (* 20. Januar 1978 in Derby) ist eine englische Badmintonspielerin.

George Nash (Ruderer)

George Christopher Nash, MBE (* 2. Oktober 1989 in Guildford) ist ein britischer Ruderer. Er gewann 2013 im Achter und 2014 im Vierer ohne Steuermann den Weltmeisterschaftstitel.

Jancis Robinson

Jancis Robinson (* 22. April 1950 in Allerdale, Cumbria) ist eine britische Weinkritikerin.

Sie gilt als eine der Spezialisten für Rebsorten und schrieb das Buch Rebsorten und ihre Weine, in dem über 800 Sorten beschrieben werden. Sie begann 1971, für die Zeitschrift Wine & Spirit zu schreiben, und wurde 1984 Master of Wine. Sie ist außerdem Herausgeberin des Oxford Weinlexikon.

Zusammen mit Robert Parker gehört Jancis Robinson zu den bekanntesten Weinexperten weltweit. 2004 sorgte ein Streit zwischen den beiden für Aufsehen. Robinson hatte auf ihrer Website den Château Pavie des Jahrgangs 2003 kritisiert, woraufhin Parker ihre Unparteilichkeit in Frage stellte. Heute verstehen sich die beiden nach eigenen Aussagen wieder sehr gut.Robinson erhielt die Ehrendoktorwürde der Open University, sie ist Mitglied des Order of the British Empire.

Sie schreibt eine wöchentliche Kolumne in der Financial Times.

Sie ist mit dem Restaurant-Kritiker Nicholas Lander verheiratet und hat drei Kinder.

John Parrott

John Parrott, MBE (* 11. Mai 1964 in Liverpool) ist ein englischer Snookerspieler. Der Snookerweltmeister von 1991 begann seine Profikarriere 1983, mit der Saison 2010/11 fiel er aus der Snookerweltrangliste heraus. Er ist heute Kommentator.

Knight Grand Cross

Der Begriff Knight Grand Cross bezeichnet im englischen Sprachgebrauch die höchste Klasse eines drei- bzw. fünfstufigen staatlichen Verdienstordens, sofern ein Mann damit ausgezeichnet wird. Für Staatsbürger eines Commonwealth Realms ist damit die Erhebung in den persönlichen Adelsstand verbunden. In diesem Fall wird das Prädikat „Sir“ dem Namen vorangestellt. Bei Frauen heißt die entsprechende Stufe Dame Grand Cross.

Die Abkürzung, die auch dem Namen hinzugefügt wird (post-nominal), lautet z. B. GBE für Knight Grand Cross of the Order of the British Empire.

Sie existiert bei folgenden Ritterorden des Vereinigten Königreichs:

Order of the British Empire, GBE

Order of the Bath, GCB

Order of St. Michael and St. George, GCMG

Royal Victorian Order, GCVO

Matthew Gotrel

Matthew „Matt“ Gotrel, MBE (* 1. März 1989 in Chipping Campden) ist ein britischer Ruderer und Olympiasieger.

Mohamed Sbihi

Mohamed Karim „Moe“ Sbihi, MBE (* 27. März 1988 in Kingston upon Thames) ist ein britischer Ruderer. Er gewann 2013 im Achter und 2014 im Vierer ohne Steuermann den Weltmeisterschaftstitel.

Paul Bennett (Ruderer)

Paul Bennett, MBE (* 16. Dezember 1988 in Leeds) ist ein britischer Ruderer und Olympiasieger.

Bennett trat 2013 erstmals im Ruder-Weltcup an und belegte in Eton den siebten Platz im Zweier ohne Steuermann. Vor dem Weltcup-Finale 2014 wechselte Bennett in den britischen Achter, bei den Weltmeisterschaften 2014 in Amsterdam siegte der britische Achter vor dem deutschen Boot. 2015 kam der Deutschland-Achter bei den Europameisterschaften vor dem britischen Boot ins Ziel, bei den Weltmeisterschaften auf dem Lac d’Aiguebelette gewann der britische Achter vor dem deutschen Boot. Zum Saisonauftakt 2016 belegte Bennett mit dem britischen Achter hinter Deutschen und Russen den dritten Platz bei den Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel. Im Finale der Olympischen Spiele 2016 gelang den Briten wie bei den drei Weltmeisterschaften seit 2013 ein Sieg vor dem Deutschland-Achter.

Der 2,07 Meter große Paul Bennett rudert für den University of London Boat Club.

Peter Reed

Peter Reed, OBE (* 27. Juli 1981 in Seattle) ist ein britischer Ruderer, der zwei olympische Goldmedaillen im Vierer ohne Steuermann und eine im Achter gewann.

Steven Redgrave

Sir Steven Geoffrey Redgrave (* 23. März 1962 in Marlow, Buckinghamshire) ist ein ehemaliger britischer Ruderer, der zwischen 1984 und 2000 bei fünf aufeinander folgenden Olympischen Spielen Goldmedaillen gewann. Mit insgesamt sechs gewonnenen Medaillen ist Redgrave hinter Chris Hoy der zweiterfolgreichste britische Olympiateilnehmer.

Sue Barker

Sue Barker (* 19. April 1956 in Paignton, England) ist eine ehemalige britische Tennisspielerin.

Tom Ransley

Thomas Matthew „Tom“ Ransley, MBE (* 6. September 1985 in Ashford, Kent) ist ein britischer Ruderer. Ransley wurde 2013 und 2014 Weltmeister und 2016 Olympiasieger mit dem britischen Achter.

Trevor Pinnock

Trevor David Pinnock (* 16. Dezember 1946 in Canterbury, England) ist ein englischer Dirigent und Cembalist.

Wendy Turnbull

Wendy Turnbull, MBE (* 26. November 1952 in Brisbane) ist eine ehemalige australische Tennisspielerin.

William Satch

William Spencer „Will“ Satch, MBE (* 9. Juni 1989 in Oxford) ist ein britischer Ruderer. Er gewann 2013 und 2014 im Achter den Weltmeisterschaftstitel und gewann die Goldmedaille im Achter 2016.

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