Microsoft Encarta

Encarta war der Name einer elektronischen, multimedialen Enzyklopädie, die von dem Unternehmen Microsoft von 1993 bis 2009 herausgegeben wurde. Sie war sowohl auf CD-ROM und DVD als auch mit beschränktem Zugriff im World Wide Web verfügbar. Die CD-/DVD-Ausgabe wurde jährlich neu aufgelegt und konnte teilweise über das Internet aktualisiert werden. Es gab 50.000 Artikel mit insgesamt fast 20 Millionen Wörtern, dies soll ausgedruckt einem zwanzigbändigen Lexikon entsprechen. Viele Artikel basierten auf denen der ehemaligen Funk-and-Wagnalls-Enzyklopädie sowie der Collier’s Encyclopedia, deren Online-Rechte Microsoft 1998 erworben hatte. Nach allen längeren Artikeln waren die Namen und teilweise die Qualifikationen der Autoren aufgelistet. 2009 stellte Microsoft sämtliche Encarta-Angebote ein.[1]

Die Encarta erschien weltweit in verschiedenen Sprachversionen; die Inhalte wurden dabei von lokalen Redaktionen bearbeitet und unterschieden sich in ihren Schwerpunktsetzungen und Bewertungen. So enthielt beispielsweise die niederländische Version Texte aus der Winkler-Prins-Enzyklopädie, die Encarta Africana setzte Schwerpunkte im Bereich der afroamerikanischen Kultur.

Microsoft Encarta
Logo der Encarta
Basisdaten
Entwickler Microsoft
Aktuelle Version Encarta Premium
(2009)
Betriebssystem Microsoft Windows
Kategorie Enzyklopädie
Lizenz Proprietär
deutschsprachig ja
Sonstiges Entwicklung eingestellt
www.microsoft.com/products/encarta/default.mspx

Namensgebung

Nachdem die Enzyklopädie vorerst unter dem Codenamen Gandalf entwickelt worden war,[2][3][4][5] ließ Microsoft den Namen Encarta von einer Werbeagentur im Auftrag kreieren.[6]

Deutsche Ausgabe der Microsoft Encarta Enzyklopädie

Die deutschsprachige Ausgabe erschien in drei Versionen:

  • Professional – die umfangreichste Variante; über 50.000 Artikel mit rund 19 Millionen Wörtern (2004er-Ausgabe), den umfangreichsten Ergänzungen an multimedialen Elementen und einem ausführlichen Atlas; in der 2002er-Ausgabe hatte die Professional-Variante noch 16,5 Millionen Wörter
  • Standard – abgespeckte Variante mit verringerter Textbasis (rund 37.300 Artikel in der Ausgabe von 2001; zwischen 20 % und 50 % weniger Text), weniger multimedialen Elementen und sehr einfachem Atlas
  • Update – preisreduziertes Upgrade für Besitzer einer Vorversion
  • Plus – vollständige Textbasis (in der Ausgabe 2001 waren es 13,9 Millionen Wörter), weniger multimediale Elemente, kein Atlas; mit der Ausgabe von 2002 eingestellt.

Dabei wurde zusätzlich noch zwischen CD- und DVD-Varianten unterschieden. Die Professional-Variante auf 4 CDs oder 1 DVD kostete ca. 120 €, ab 2004 noch ca. 90 €.[7] Die Standardversion war Teil der Microsoft Works Suite bis Ausgabe 2006.

Ab der Ausgabe von 2003 wurde ein zweisprachiges Englischwörterbuch integriert, das von Langenscheidt lizenziert wurde.

Für die 2004er-Ausgabe wurden 31 Videofilme des Fernsehsenders Discovery Channel aus den Bereichen Biologie und Naturwissenschaften lizenziert.

In der 2005er Version wurde ein Kinderlexikon, Encarta Kids, mit über 500 Artikeln integriert. Die CD-Version bestand aus zwei (Standard-Version) bzw. vier CDs (Professional-Version):

  • CD 1 enthielt die Installationsroutine, die Software und die Textbasis. Sie konnte eigenständig genutzt werden.
  • CD 2 enthielt multimediale Elemente wie größere Bilder, Videos, Animationen, Tondokumente und um 360° rotierende Quicktime-Panoramen.
  • CD 3 und 4 enthielten weitere Multimedia-Elemente: über 25.000 Medienelemente, darunter 20.500 Abbildungen, 300 Videos und Animationen, rund 2.750 Musik-/Audioclips, 2.000 Diagramme und Tabellen sowie über 5.600 Weblinks.

Encarta 2007 erschien ohne Plus- oder Professional-Version. Encarta 2007 entsprach der Professional-Version des Vorgängers. Die normale Version bekam den Namenszusatz Standard.

Mitte 2008 wurde die deutsche Encarta-Redaktion nach dreizehn Jahren aufgelöst.[8]

Im Frühjahr 2009 gab Microsoft bekannt, dass Encarta im Laufe des Jahres eingestellt werde, da die Zahl der Aufrufe immens zurückgegangen waren. Dies war auf die starke Expansion Wikipedias zurückzuführen.[9] Bis Juni sollte der Softwareverkauf beendet werden. Am 31. Oktober 2009 wurde die Onlineversion in allen Sprachen außer dem Japanischen abgeschaltet.[10][11] Die Abschaltung der japanischen Fassung folgte zum Jahreswechsel 2009. Die Version Encarta Premium 2009 war die letzte im Handel erhältliche Version.

Encarta Weltatlas

Der Encarta Weltatlas wurde mit der Ausgabe 2001 als separates Produkt eingestellt und war danach nur noch zusammen mit der Encarta Professional verfügbar. Er verzeichnete 1,8 Millionen Orte und bot zoombare Karten mit ergänzenden Informationen wie einem Länderlexikon sowie Statistiken.

Beigaben

Weitere Beigaben waren ein so genannter Recherche-Planer, ein Diagramm-Assistent, das Lernstudio, ab der 2004er-Ausgabe der Wissenskompass (eine Entsprechung zum Wissensnetz des Brockhaus) – laut c't (Test in Ausgabe 13/2003) jedoch ein „Gimmick ohne Nutzwert“ – sowie Englishtown, ein Programm mit Online-Englischkursen. Zudem bot Encarta 2007 in der speziellen Lernen-und-Wissen-Version eine Art Gleichungsrechner, mit dem man schnell und einfach mathematische Gleichungen lösen konnte.

Encarta Online

Die Online-Ausgabe der Encarta war in Microsofts MSN-Portal eingebunden und über de.encarta.msn.com erreichbar. Die Textbasis war jedoch gegenüber der CD-ROM-Ausgabe geringer und lag zuletzt bei ungefähr 47.000 verfügbaren Artikeln. Die Onlineversion wurde im Oktober 2009 abgeschaltet.

Encarta-Feedback

Im Frühling 2005 begann Microsoft auf den Beta-Seiten von MSN mit dem Ausbau der Feedback-Funktionen für die Texte. Leser wurden aufgefordert, Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zu machen. In Medienberichten wurde über eine Inspiration durch die Wikipedia spekuliert.

Siehe auch

Literatur

  • Thomas J. Schult: Frühstart. 2004 beginnt jetzt – mit Microsoft Encarta (aktuell, Nachschlagen), in: c't 13/03, S. 61
  • Thomas J. Schult: Encarta Enzyklopädie Professional 2003 (CD-ROM-Kritik, Nachschlagen), in: c't 19/02, S. 216
  • Thomas J. Schult: Auf Draht. Kostenlose Enzyklopädien im WWW (Prüfstand, Nachschlagen online), in: c't 9/02, S. 160.
  • Thomas J. Schult: Wohlfeiles Wissensnetz. Multimedia-Enzyklopädien für Windows und Mac (Prüfstand, Nachschlagen), in: c't 24/01, S. 144.
  • Thomas Schult: Alles Wissen. Multimedia-Enzyklopädien: Was bieten CD-ROMs und DVDs? (Prüfstand, Nachschlagen), in: c't 1/00, S. 76.
  • Thomas Schult: Wissen vernetzt. Multimedia-Enzyklopädien auf CD-ROM und DVD (Prüfstand, Nachschlagen), in: c't 23/00, S. 168.
  • Michael Kurzidim: Microsofts Encarta Africana (CD-ROM-Kritik), in: c't 8/99, S. 236.
  • Thomas Schult: Brockhaus oder Silberling. Multimedia-Enzyklopädien: Besser als 24 Bände? (Prüfstand, Nachschlagewerke), in: c't 2/99, S. 88 (siehe auch c't 4/99, S. 11).
  • Thomas Schult: Der Brockhaus multimedial, Encarta 99 (CD-ROM-Kritik, Enzyklopädien), in: c't 21/98, S. 316.
  • Thomas Schult: Schinken in Scheiben. Multimedia-Enzyklopädien: Besser als Brockhaus? (Prüfstand, Nachschlagewerke), in: c't 3/98, S. 96 (siehe auch c't 4/98, S. 11).
  • Thomas Müller & Hansjoerg Neth: Nachschlag. Multimedia-Enzyklopädien in neuer Version (Prüfstand, Enzyklopädien), in: c't 1/97, S. 140 (siehe auch c't 2/97, S. 11).
  • Thomas Müller & Hansjörg Neth: Wissenswust. Multimedia-Enzyklopädien auf CD-ROM (Prüfstand, Enzyklopädien), in: c't 9/96, S. 254.
  • Volker Weber: Elektronische Nachschlagewerke auf CD-ROM (Report), in: c't 12/94, S. 190.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Murad Ahmed: Microsoft accepts defeat to Wikipedia and kills off Encarta auf Times Online vom 31. März 2009
  2. Interview with Jon Kertzer, director of Smithsonian Global Sound, for the Smithsonian Center for Folk Life and Cultural Heritage.. Archiviert vom Original am 4. März 2004. Abgerufen am 24. August 2009.
  3. Chronology of personal computers. Abgerufen am 24. August 2009.
  4. Chris Smith blog post at MSDN.com. Abgerufen am 24. August 2009.
  5. Noam Cohen: Patrick, Graphic design intern on Version 1.0 of Encarta. In: The New York Times, 30. März 2009. Abgerufen am 24. August 2009.
  6. Harvard Business School Case Study 'Blown to Bits'.
  7. Encarta 2005: Multimedia-Lexikon wird günstiger (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., chip.de 10. August 2004
  8. Goethe-Institut: Kluge Klicks — Deutsche Wissensportale im Internet (Memento vom 2. Juni 2010 im Internet Archive)
  9. Digital-Lexikon: Microsoft beerdigt Encarta. In: Spiegel Online. 31. März 2009 (spiegel.de [abgerufen am 17. Mai 2018]).
  10. Emil Protalinski: Microsoft to kill Encarta later this year Microsoft: News (Ars Technica) 30. März 2009.
  11. Important Notice: MSN Encarta to be Discontinued. (Memento vom 31. Oktober 2009 auf WebCite) Microsoft, 2009.
Ashmolean Museum

Das gegenwärtige Ashmolean Museum (Ashmolean Museum of Art and Archaeology) ist ein 1845 in Oxford als University Gallery erbautes Museum. Seit 1894 ist darin die Ashmolean-Sammlung untergebracht.

Ausrichter

Ein Ausrichter ist eine natürliche Person oder ein Unternehmen, die eine Veranstaltung organisieren und hierfür die Verantwortung übernehmen. „Ausrichter“ dient außerdem als Synonym für Arrangeur, Organisator oder Veranstalter.

Botokuden

Aymoré oder Botokuden (portugiesisch: botocudos, abgeleitet von botoque = Holzpflock, Faßspund) ist die historische Bezeichnung für Indianer, die in den Wäldern des südöstlichen Brasilien, hauptsächlich auf dem Gebiet des Bundesstaates Minas Gerais, lebten. Die gegenwärtigen Bezeichnungen lauten Krenak (auf Portugiesisch: Crenaques) oder Borun. Ihre Sprache und der Nachname der Mitglieder heißen ebenfalls Krenak. Die Zahl der Mitglieder betrug 2011 nach unterschiedlichen Angaben 600 oder 1000 Personen. Das prominenteste Mitglied war im 19. Jahrhundert Joachim Quäck (eigentlich Nuguäck).

Die Bezeichnung Botokuden leitet sich von dem unter einigen Indianerstämmen verbreiteten Brauch des Tragens von Lippentellern ab. Später wurde der Begriff jedoch generisch für alle Indianer Brasiliens verwandt, die sich der Zentralregierung bzw. den europäischen Kolonisten widersetzten.

Bra böckers lexikon

Das Bra böckers lexikon (BBL) ist eine schwedische Enzyklopädie, herausgegeben zwischen 1973 und 1996 vom Bokförlaget Bra Böcker, in vier Auflagen mit jeweils 25 Bänden. Von diesen vier Auflagen wurden mehr als 600.000 Exemplare verkauft. Die erste Auflage wurde zwischen 1973 und 1981 herausgegeben, die zweite zwischen 1974 und 1982, die dritte zwischen 1983 und 1990 und die vierte zwischen 1991 und 1996. Zwischen 1995 und 1999 wurde eine Spezialauflage herausgegeben: das Bra böckers lexikon 2000. Teile des BBL wurden in der schwedischen Version von Microsoft Encarta verwendet. Bis zur Herausgabe der Schwedischen Nationalenzyklopädie war diese Reihe das Standardnachschlagewerk vieler schwedischer Bibliotheken.

Collier’s Encyclopedia

Collier’s Encyclopedia, der komplette Titel lautet Collier’s Encyclopedia with Bibliography and Index, ist eine Universalenzyklopädie in englischer Sprache. Sie gilt nach der Encyclopædia Britannica und der Encyclopedia Americana als bedeutende Sammlung des, nach eigenen Angaben, für die Menschheit bedeutendsten Wissens. Die erste Ausgabe erschien 1950–1951 in 20 Bänden. 1998 erwarb Microsoft die Rechte der Online-Version und integrierte die Inhalte in die Microsoft Encarta.

Handlungstheorie (Soziologie)

Die Handlungstheorie ist eine mikrosoziologische Theorie, mit deren Hilfe sich unterschiedliche Handlungen untersuchen und erklären lassen sollen. „Handlungen“ in diesem Sinne sind motiviert, im Gegensatz zum rein reaktiven „Verhalten“.

Iodtribromid

Iodtribromid ist eine Interhalogenverbindung die aus den Elementen Iod und Brom im Verhältnis 1:3 besteht.

Leuchte

Als Leuchte, fachsprachlich gelegentlich auch Luminaire (französisch für ‚Leuchte‘), wird eine Vorrichtung bezeichnet, in die ein Leuchtmittel fest eingebaut ist oder eingebaut werden kann und die zur Beleuchtung dient. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Leuchten meist als „Lampen“ bezeichnet, fachsprachlich ist die Lampe jedoch das Leuchtmittel, zum Beispiel die Glühlampe oder die Leuchtstofflampe. Umgangssprachlich wird der Begriff auch zur Beschreibung eines klugen Menschen verwendet.

LexiROM

Die LexiROM war ein multimediales Nachschlagewerk für den Computer auf CD-ROM, das vom Bibliographischen Institut, Mannheim, später in Kooperation mit dem Unternehmen Microsoft, herausgegeben wurde.

Die erste Auflage aus dem Hause Microsoft erschien 1995, die vierte und letzte Auflage, Untertitel Edition 2000, im September 1999. Microsoft legte außerdem zwischenzeitlich dem Programmpaket Microsoft Office 97 Professional (deutsche Version) eine kompaktere Variante namens LexiROM Mini bei. LexiROM wurde schließlich eingestellt; vermutlich wegen der hausinternen Konkurrenz zu den verbreiteten Multimedia-Lexika aus dem Hause der LexiROM-Kooperationspartner, Microsoft Encarta und Brockhaus Enzyklopädie.

Liste von Dateinamenserweiterungen/E

In dieser Liste sind übliche Dateinamenserweiterungen aufgelistet, die in einigen Betriebssystemen zur Unterscheidung von Dateiformaten verwendet werden. In anderen Betriebssystemen erfolgt die Dateitypenidentifikation hauptsächlich über den Dateivorspann und bei E-Mail-Anhängen hat der MIME-Type eine größere Bedeutung als die Dateinamenserweiterung. Systeme, die nach den beiden letztgenannten Vorgehensweisen verfahren, ignorieren die Erweiterung meist vollständig.

Liste von Dateinamenserweiterungen/Y

In dieser Liste sind übliche Dateinamenserweiterungen aufgelistet, die in einigen Betriebssystemen zur Unterscheidung von Dateiformaten verwendet werden. In anderen Betriebssystemen erfolgt die Dateitypenidentifikation hauptsächlich über den Dateivorspann und bei E-Mail-Anhängen hat der MIME-Type eine größere Bedeutung als die Dateinamenserweiterung. Systeme, die nach den beiden letztgenannten Vorgehensweisen verfahren, ignorieren die Erweiterung meist vollständig.

Melinda Gates

Melinda Gates (* 15. August 1964 in Dallas, Texas als Melinda Ann French) ist eine US-amerikanische Geschäftsfrau, Philanthropin und Autorin. Sie ist die Ehefrau von Bill Gates, den sie bei Microsoft kennenlernte, wo sie unter anderem als Projektmanagerin für Microsoft Bob, Microsoft Encarta und Expedia verantwortlich war.

Microsoft Home

Microsoft Home war in den 1990er Jahren Microsofts Softwaresparte für den Heimbenutzer.

Einige bekannte Titel, wie zum Beispiel der Microsoft Flight Simulator oder Microsoft Encarta zählten ebenso dazu, wie auch in Deutschland weitgehend unbekannte (Microsoft Dogs – ein Lexikon der Hunderassen –, viel Informationssoftware, beispielsweise über Komponisten oder Erfinder).

Ebenso gab es Kindersoftware wie beispielsweise Microsoft Fine Artist oder Microsoft Creative Writer, die auch in deutscher Sprache publiziert worden ist.

Ralf Dombrowski

Ralf Dombrowski (* 1965) ist ein deutscher Jazzjournalist, Jazzautor und Musikfotograf.

Republik Neugranada

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Die Republik Neugranada (kurz Neugranada) war eine zentralistische Republik auf dem Gebiet des heutigen Kolumbiens und Panamas und Teilen Ecuadors, Perus, Brasiliens, Costa Ricas, Venezuelas und Nicaraguas.

Der Staat entstand nach der Auflösung Großkolumbiens 1830 durch die Abspaltung Ecuadors und Venezuelas. 1858 wurde der Staat wieder umbenannt, als die Granada-Konföderation gebildet wurde.

Schlager

Als Schlager werden allgemein leicht eingängige instrumentalbegleitete Gesangsstücke der Popmusik mit oft deutschsprachigen, weniger anspruchsvollen, oftmals auch sentimentalen Texten bezeichnet. Ausgehend von populären Operettenmelodien, machte sich seit den 1920er Jahren der Einfluss von jazzigen Rhythmen und Harmonien in der Schlagermusik bemerkbar.

Seit den 1950er Jahren wird Schlager als „schwer zu umgrenzender Begriff in der neueren Unterhaltungsmusik“ sowie als „Kurzform für leicht eingängige Tanz- und Unterhaltungsmusik“ beschrieben. Microsoft Encarta definierte 2003 Schlager als „einerseits kommerziell erfolgreiches Musikstück, andererseits als eine Gattung der Unterhaltungsmusik“. Kennzeichnend seien „einfachste musikalische Strukturen und triviale Texte, die an das Harmonie- und Glücksverlangen des Zuhörers appellieren“. Dabei seien „die Grenzen zur Popmusik und volkstümlichen Musik fließend“.

Sketch

Ein Sketch (engl.: Skizze) ist eine kurze komödiantische Szene, die einer reduzierten Handlung folgt und mit einer prägnanten Schlusspointe abschließt. Sie ist stilistisch wie inhaltlich mit Kabarett und Comedy verwandt und kann auch als „ge(schau)spielter Witz“ verstanden werden.

Theaterzeitschrift

Eine Theaterzeitschrift ist eine Zeitschrift, die sich besonders auf das Medium Theater spezialisiert.

Umweltleistung

Sowohl in der Forschung als auch in der Praxis existiert kein einheitliches Verständnis von Umweltleistung (engl. Environmental Performance), deshalb werden im Folgenden verschiedene Begriffsbestimmungen dargestellt.

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