Laxe

Laxe (galicisch) bzw. Lage (spanisch) ist ein Badeort und Hafen an der Costa da Morte in Galicien.

Gemeinde Laxe
Laxe
Laxe
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Laxe
Laxe (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Galicien Galicien
Provinz: A Coruña
Comarca: Bergantiños
Koordinaten 43° 13′ N, 9° 0′ W
Fläche: 36,78 km²
Einwohner: 3.084 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 83,85 Einw./km²
Postleitzahl: 15317
Gemeindenummer (INE): 15040
Nächster Flughafen: A Coruña
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch, Galicisch
Bürgermeister: Antón Carracedo Sacedón (PSdeG-PSOE)
Website: www.concellodelaxe.com

Geografische Lage

Laxe liegt am westlichen Ende der Bergantiños, geschützt im südwestlichen Winkel der weiten Bucht Ría de Corme e Laxe. Ihm gegenüber, im nordöstlichen Winkel der Bucht, liegt Corme. Der rauere Küstenstreifen westlich des Ortes gehört zum Gemeindegebiet und geht bei dem kleinen Ort Camelle in den Küstenabschnitt der Gemeinde Camariñas über; ein schmaler Gebietsstreifen der Gemeinde Vimianzo trennt jedoch Laxe von Camariñas. Weitere Nachbargemeinden sind Zas und Cabana de Bergantiños.

Mit 36,78 km² ist Laxe eine der kleinsten Flächengemeinden der Provinz A Coruña.[2]

Wortbedeutung

Das galicische laxe stammt aus dem hochmittelalterlichen lagena. Dieses Wort keltischen Ursprungs bedeutet Stein- oder Felsplatte.[3]

Geschichte

TrabaHórreo 2014-09
Hórreo in Traba

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war Laxe, gemeinsam mit Camariñas und einem beträchtlichen Teil von Zas und Muxía, der Gerichtsbarkeit von Vimianzo in der damaligen Provinz von Santiago de Compostela unterworfen.[2]

Nachdem der Templerorden untergegangen war, gab König Heinrich II. dieses Gebiet an die Adelsfamilie der Mariño. Am 15. September 1425 gab Don Frederic, Herzog von Arjona und Graf von Trastámara, das Gebiet als Mitgift an seine Cousine Juana de Castro zu ihrer Hochzeit mit Don Rodrigo de Moscoso. Somit ging Laxe in den Besitz der Adelsfamilie Moscoso über.

Als im 19. Jahrhundert die heutigen vier Provinzen Galiciens entstanden, wurde Laxe der Provinz A Coruña zugeteilt und der Gerichtsbarkeit von Carballo unterstellt. Laxe war somit ein Teil der Bergantiños und unabhängig vom Hause Moscoso.

Wappen

Das Gemeindewappen zeigt einen Turm, umgeben von sieben Sternen, unter einer Krone. Es soll zurückgehen auf ein Banner von Don Abente Chans, eine Person mit einer gewissen Bedeutung für die Gemeindegeschichte und Vorfahr des Geologen Isidro Parga Pondal.[2]

Teilgemeinden

Laxe besteht aus folgenden Parroquias:

  • Laxe (Santa María)
  • Nande (San Simón)
  • Sarces (San Amedio)
  • Serantes (Santa María)
  • Soesto (Santo Estevo)
  • Traba (Santiago)

Wirtschaft

LaxePuerto 2014-09
Verladen von Holz im Hafen

Die wichtigsten Erwerbsquellen für die Bevölkerung sind Fischfang, Hafen, Landwirtschaft und Tourismus.

Der Fischfang hatte seine Blütezeit Mitte des 20. Jahrhunderts, als am Ort eine große Flotte von Fischkuttern in Betrieb war. Neben der noch immer wichtigen Küstenfischerei spielt der Seeversand von Holz und Baustahl eine große Rolle. Zudem wird Tunfisch angelandet. Der Hafen von Laxe ist der einzige an der Costa da Morte, wo in jüngster Vergangenheit sowohl die Fangmengen als auch die Schiffsfrachten und die Zahl der Beschäftigen wuchsen.

Ebenfalls in jüngster Vergangenheit nahm der Tourismus stark zu. Die Uferstraße ist gesäumt von einer Reihe von Restaurants, Gaststätten und Bars.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Santa María da Atalaia

LaxeStaMariaDaAtalaiaTorre 2014-09
Santa María da Atalaia

Die Kirche Santa María da Atalaia wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Atalaia bedeutet Wacht: die Kirche steht auf einem Hügel oberhalb des Hafens, ihr Standort bietet Überblick über den Ort, den Hafen und weithin über die Bucht. So konnten die Bewohner nach Angreifern Ausschau halten, und nach Walen. Der Walfang war bis ins 19. Jahrhundert eine wichtige Erwerbsquelle an der Costa da Morte.[4]

Fünf Glocken läuteten einst im massiven Turm an der Südostecke der Kirche; seit 1868 sind nur noch zwei vorhanden. An der Südflanke führt eine Außentreppe mit drei gotischen Reliefskulpturen durch eine Pforte zu einer Empore oberhalb des Altars. Die drei Skulpturen aus dem 15. Jahrhundert zeigen die heilige Anna mit der kleinen Maria, einen Franziskaner und einen Engel.[4]

Die Kirche ist mit ihrer massiven Bauform im romanischen Stil angelegt; im Laufe ihrer Bauzeit entwickelte sie sich hin zur für die Gegend typischen Marinero-Gotik. Letztere zeigt sich beispielsweise in den Torbögen und im Kreuzgewölbe im Innenraum. An der Nordseite befindet sich eine Pforte, die vermutlich Anfang des 16. Jahrhunderts eingebaut wurde. Am mittelalterlichen Hochaltar befinden sich eine Darstellung der Jungfrau Maria, ein Fries mit fünf Szenen der Auferstehung Christi und ein Christus als Weltenherrscher aus dem 14. Jahrhundert. Über verschiedenen Seitenaltären befinden sich weitere Bilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert.[4]

Santiago de Traba

LaxeSantiagoDeTraba 2014-09
Santiago de Traba

Santiago de Traba wurde zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert erbaut. Romanisch sind das rechteckige Schiff, die viereckige, überwölbte Apsis und die rückwärtigen Fenster, die Strebebögen der Südwand und die Gesimse. Ein Umbau in der Barockzeit zeigt sich in Gestalt des großen Altarretabels, der sogar Anklänge an das Rokoko offenbart. Auch die Fassade ist in Form eines barocken Altarbildes gestaltet. Flankiert von gewundenen Säulen findet sich im Tympanon eine Darstellung des Santiago Matamoros: Der hl. Jakobus als Kämpfer zu Pferd, unter dem Pferd ein getöteter Feind. Über ihm steht eine Statue der Gottesmutter und über dieser eine Reliefbüste Gottes des Vaters. An den Seiten der Tür befinden sich Statuen von Adam und Eva, über ihnen die hll. Petrus und Franziskus. Ein Glockenturm mit zwei offenen Rundbögen krönt die Fassade.[5]

Santa Rosa de Lima

LaxeStaRosaLima 2014-09
Santa Rosa de Lima

Die Kapelle der hl. Rosa von Lima liegt hoch über dem Ort auf dem Monte Cornaceiras. 1676 hatte ein Seefahrer namens Couceiro in Verehrung der hl. Rosa dort ein steinernes Kreuz errichten lassen: das Cruz do Navegante („Kreuz des Seefahrers“). Es steht zu Füßen der Kapelle, die 1941 erbaut und dem Patrozinium der Heiligen geweiht wurde. Coudeiro befuhr die Route Spanien – Peru. Die lange Strecke durch den Atlantik, um Kap Hoorn herum und die Küste Südamerikas entlang war schon an und für sich gefährlich und wurde zusätzlich von Piraten unsicher gemacht. Im Falle einer glücklichen Rückkehr versprach Couceiro, der peruanischen Heiligen ein Kreuz zu errichten und einige ihrer Reliquien aus Peru mitzubringen. Im Kircheninnern hängen Bootsmodelle von der Decke: Votivgaben von Seeleuten, wie sie häufig in galicischen Kirchen zu finden sind.[6]

Küste

Auf dem Gebiet von Laxe liegen vier Strände, allesamt mit feinem hellem Sand, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden:

  • Die Praia de Laxe fällt relativ flach ins Wasser ab; durch die lange Hafenmole zusätzlich geschützt weist sie kaum Brandung auf und ist gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
  • Die in der Nachbarbucht gelegene Praia de Soeste ist Richtung Nordwesten dem offenen Ozean ausgesetzt. Am Parkplatz in der unbesiedelten Bucht campieren Surfer mit ihren Minibussen und Wohnmobilen.
  • Die Praia de Arnado duckt sich, nur rund 100 m breit, zwischen Felsen. Rund 4 km vom Ort entfernt, ist sie nur zu Fuß zu erreichen. Sie bietet Tauchern, die bei ruhigerem Wetter zwischen den Felsen schnorcheln möchten, eine gute Stelle, um ins Wasser zu gehen.
  • Noch offener als die Praia de Soeste liegt die 8 km vom Ort entfernte, mehr als zwei Kilometer lange Praia de Traba. Hier tummeln sich Surfer, die eine noch stärkere Brandung lieben. Der lange Strand, im Mittelabschnitt wenig frequentiert, eignet sich mit seiner dahinter liegenden Dünen-, Sumpf- und Lagunenlandschaft auch für eine ausgedehnte Strandwanderung.
LaxeMañana 2014-09

Morgenstimmung am Strand von Laxe

LaxePraiaSoeste 2014-09

Praia de Soeste

LAxePraiaTraba

Praia de Traba

Von Laxe nach Traba führt ein rund 8 km langer Küstenwanderweg. Von der Ortsmitte führt die Rúa Santa Rosa in ostsüdöstlicher Richtung den Berg hinauf zum Col de Castro. Links oberhalb lädt die Kapelle Santa Rosa zu einem Abstecher ein. Von der Passhöhe geht es hinunter zur Praia de Soeste. Ein Bretterweg mit Kordelgeländer führt über den unter Naturschutz stehenden Schilfsumpf hinter den Dünen. Weiter geht es oberhalb von Felsklippen, vorbei an der Praia de Arnado, bis man schließlich den Strand und die Lagune von Traba erreicht. Hinter dem Strand liegt eine ausgedehnte Niederung. Im deren unterem Bereich dominieren Sumpf und Dünen. Der höher liegende Teil dahinter wird landwirtschaftlich genutzt, insbesondere für den Anbau von Mais. Die Kirche von Traba liegt einsam inmitten der Ebene, zwischen weit verstreut liegenden Ansiedlungen.

Für den Weg hin und zurück sind etwa fünf Stunden zu planen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Wasser, Sonnenschutz und Nahrung. Direkt am Zielort gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Erst nach weiteren 2 km gelangt man im südwestlichen Teil der Tiefebene zum Flecken Mórdomo, wo es einen kleinen Lebensmittelladen mit Bar gibt.

Persönlichkeiten am Ort

  • Pedro Froilaz de Trava, Graf von Traba, 1075–1128
  • Isidro Parga Pondal, Geologe, 1900–1986

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. a b c Historia (Memento des Originals vom 3. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Internetseite der Gemeinde, abgerufen am 20. November 2014
  3. Fernando Cabeza Quiles: Toponímia de Galicia. Galaxia, 2008, S. 338. ISBN 978-84-9865-092-1
  4. a b c Hinweistafel bei der Kirche
  5. Igrexa de Santiago de Traba, Internetseite bei turgalicia.es, abgerufen am 21. November 2014
  6. Ermida Santa Rosa de Lima (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Internetseite der Gemeinde, abgerufen am 21. November 2014

Weblinks

Antoine Arnauld

Antoine Arnauld (* 5. Februar 1612 in Paris; † 8. August 1694 in Brüssel) war ein französischer Philosoph, Linguist, Theologe, Logiker und Mathematiker. Er war ein Vertreter der katholischen Reformbewegung des Jansenismus.

Bergantiños

Die Comarca Bergantiños ist eine Verwaltungseinheit Galiciens. Die Fläche von 741,90 km² entspricht 2,51 % der Fläche Galiciens. Zu der Comarca gehören folgende sieben Municipios:

Cabana de Bergantiños

Carballo

Coristanco

A Laracha

Laxe

Malpica de Bergantiños

Ponteceso

Cabana de Bergantiños

Cabana de Bergantiños ist eine Gemeinde an der Costa da Morte im Norden Galiciens.

Chantada

Chantada ist ein Municipio (galicisch Concello) und zugleich Verwaltungssitz der gleichnamigen Comarca Chantada (Provinz Lugo, Autonome Gemeinschaft Galicien).

Corme

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Corme ist ein Hafenort in Galicien.

Costa da Morte

Die Costa da Morte (galicisch; span. Costa de la Muerte, „Todesküste“) ist der zwischen Malpica westlich von A Coruña und dem Kap Finisterre gelegene Teil der Küste von Galicien (Spanien) im Nordwesten der iberischen Halbinsel. Ihren Namen erhielt sie wegen der schwierigen Bedingungen für die Seefahrt und den daraus resultierenden Schiffbrüchen und Toten.

Der Küstenlinie sind fast keine Inseln vorgelagert, sie grenzt direkt an den Atlantischen Ozean. Die größten Buchten sind die Ría de Camariñas und die Ría de Corme y Laxe, die jedoch weniger tief ins Land eingeschnitten sind als die nordöstlich gelegenen Rías Altas und die südlich gelegenen Rías Baixas.

Die Costa da Morte ist der am weitesten westlich gelegene Küstenabschnitt Spaniens. Ihr westlichster Punkt ist das Kap Touriñán, bekannter ist jedoch das ca. 20 km weiter südlich gelegene Kap Finisterre. Dorthin führt der Camino a Fisterra, eine von Santiago de Compostela kommende Fortsetzung des Jakobsweges. Fisterra ist der galicische Name des Kaps, er leitet sich wie das spanische Finisterre vom lateinischen finis terrae (Ende der Erde) ab, was auf römische und vorrömische Legenden vom Ende der Welt hinweist.

Mehrere Ölteppiche vom Tanker-Unglück der Prestige im Jahre 2002 beeinträchtigten das Ökosystem der Küste.

Das Land wurde im Namen Jakobi christianisiert, trotzdem bewahrten die Bewohner traditionelle Vorstellungen (Santa Compaña, der Riese Pedras de Abalar und die oszillierenden Steine oder, dass der Wind wilde Albträume hervorruft).

Cup-and-Ring-Markierung

Cup-and-Ring-Markierungen (englisch cup-and-ring markings) sind abstrakte prähistorische Petroglyphen, eine besondere Art der Felskunst oder Hierogramme, die vorwiegend auf den Britischen Inseln (mit Ausnahme der Orkney und Shetland-Inseln), aber auch in den Alpen und an der Atlantikküste Kontinentaleuropas, so im spanischen Galicien gefunden wird.

Eoin Moore

Eoin Moore [ˈoːɪn muːɹ] (* 1968 in Dublin) ist ein deutscher Filmregisseur irischer Abstammung.

Ines Thomsen

Ines Thomsen (* 1975 in Pinneberg) ist eine deutsche Kamerafrau, Regisseurin und Drehbuchautorin.

Laxe das Rodas

Die Petroglyphen von Laxe das Rodas gehören zu den in der Region häufigen Felsritzungen und liegen bei Muros, im Süden der Halbinsel Louro, in Galicien in Spanien.

Die Petroglyphen von Laxe das Rodas bestehen aus in den Granit von Felsaufschlüssen gearbeiteten Spiralen, Schälchen und konzentrischen Kreisen, oft außen von einer Ringpunktierung umgeben. Zwei der konzentrischen Kreise haben mittig tiefe Schälchen, von denen aus nach außen Rillen abgehen.

Laxe das Rodas

Men in Black (Film)

Men in Black (auch MIB) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 1997 mit Tommy Lee Jones und Will Smith in den Hauptrollen. Regie führte Barry Sonnenfeld. Das Thema des Films basiert auf der Miniserie Men in Black von Malibu Comics, welche Verschwörungstheorien über Agenten in schwarzen Anzügen im Dienst amerikanischer Regierungsbehörden parodiert. Der Film startete am 11. September 1997 in den deutschen Kinos.

Muros (Galicien)

Muros ist eine Gemeinde und eine Kleinstadt in der spanischen Provinz A Coruña, innerhalb der Autonomen Region Galicien im Norden Spaniens. Sie liegt ca. 60 km westlich von Santiago de Compostela an der nördlichen Küste des fjordartigen Einschnitts Ría de Muros e Noia. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Abelleira, Esteiro, Louro, Muros, Serres, Tal und Torea.

Parque Arqueolóxico da Arte Rupestre

Der Parque Arqueolóxico da Arte Rupestre (PAAR; auch Parque Arqueológico de Campo Lameiro genannt, dt. Archäologischer Park der Felskunst) ist ein 2007 fertiggestellter, den dortigen Felsbildern gewidmeter Park in der Gemeinde Campo Lameiro in Galicien in Nordwest-Spanien. Er ist 22 Hektar groß und hat neun Stationen mit etwa 80 Felsritzungen von großem historischem Wert.

Die etwa 4000 Jahre alten Petroglyphen, die in ganz Galicien anzutreffen sind, stellen meist geometrische Symbole, menschliche Figuren, Labyrinthe und Tiere dar. Ein Hirsch ist der Protagonist einer Jagdszene, die in einen etwa 60 m² großen Felsen geritzt ist, der unter dem Namen „Laxe dos Carballos“ (Steinplatte der Pferde) bekannt ist. Die Petroglyphen des Parks sind eine der größten Felsbildkonzentration Europas.

Der Park besitzt ein 5000 m² großes Informationszentrum mit Ausstellungen, einer Bibliothek und einem Theater. 1974 wurden die Felsritzungen zu historischen und künstlerischen Denkmälern erklärt, die ganze Gegend 2002 zur Archäologischen Zone.

Peter Tyrgilsson

Peter Tyrgilsson, auch Petrus Torkilsson oder Petrus Thyrgilli (* um 1300; † 8. oder 19. Oktober 1366) war ein schwedischer Bischof und Politiker.

Tyrgilsson wird erstmals 1320 als Vikar in Färentuna erwähnt. Ab 1340 war er Kanzler von König Magnus Eriksson. Ab 1342 war er auch Bischof von Linköping. In dieser Eigenschaft war er Mitglied der dreiköpfigen Kommission, die Authentizität der Offenbarungen der Heiligen Birgitta überprüfte und bestätigte. Vadstena, in dem die spätere Heilige um 1346 auf einem ihr vom König geschenkten Krongut ihr Kloster errichtete, gehörte zur Diözese Linköping. In ihren Offenbarungen (Revelationes, Buch III, Kapitel 12 + 13) wird andererseits explizit der laxe Lebenswandel des Bischofs angesprochen und er wird zur Umkehr gemahnt.

1351 wurde Tyrgilsson zum Erzbischof von Uppsala ernannt. Er stützte König Magnus II. im Bürgerkrieg, ging aber zu Albrecht von Mecklenburg über, als dieser neuer schwedischer König wurde. Bis zu seinem Tod behielt er seine Ämter.

Petroglyphe

Eine Petroglyphe (von griechisch πέτρος petros „Stein“ und γλύφειν glýphein „schnitzen“; Plural: Petroglyphen) ist ein in Stein gearbeitetes Felsbild (englisch Rock art – Felskunst) aus prähistorischer Zeit. Anders als bei der Felsmalerei ist eine Petroglyphe graviert, geschabt oder gepickt und damit in den Untergrund eingetieft.

Ponteceso

Ponteceso (galicisch) bzw. Puenteceso (spanisch) ist eine Gemeinde im Norden Galiciens. Bis Ende des 19. Jahrhunderts trug der Ort den Namen Bugalleira.

Priston Tale

Priston Tale ist ein von Triglow Pictures entwickeltes, kostenloses MMORPG für Windows. Es spielt in einer fiktiven Fantasy-Welt, in der man zusammen mit anderen Spielern gegen Kreaturen aller Art kämpft.

Provinz A Coruña

Die spanische Provinz A Coruña gehört zur Autonomen Region Galicien und liegt im äußersten Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Hauptstadt ist A Coruña (galicisch; spanisch La Coruña), die namensgebende größte Stadt. Auch Santiago de Compostela, der Zielort des Jakobsweges, gehört als historisch und touristisch besonders bedeutende Stadt zu dieser Provinz.

Ron Silver

Ronald Arthur „Ron“ Silver (* 2. Juli 1946 in New York City, New York; † 15. März 2009 ebenda) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Gemeinden in der Provinz A Coruña

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