Isle of Wight

Die Isle of Wight [ˌaɪləvˈwaɪt] (deutsch Insel Wight) ist eine der Südküste Großbritanniens vorgelagerte Insel – gegenüber der Stadt Southampton gelegen. Sie ist rund 35 km lang und bis zu etwa 20 km breit. Auf einer Fläche von 381 km² leben rund 138.700 Menschen (2012). Früher gehörte die Insel zur Grafschaft Hampshire, aber seit 1974 ist sie eigenständig. Hauptstadt ist Newport.

Grafschaft Isle of Wight
Flag of the Isle of Wight

Flagge

Isle of Wight UK locator map 2010

Staat Vereinigtes Königreich
Landesteil England
Region South East England

Status Zeremonielle Grafschaft und Unitary Authority

Zeremonielle Grafschaft
Fläche 384 km² (46. von 48)
Einwohner 141.000
Stand 2017 (Schätzung)

Unitary Authority
gegründet 1. April 1995
Verwaltungsbehörde Isle of Wight Council
Verwaltungssitz Newport
ISO-3166-2 GB-IOW
Fläche 380 km² (103. von 326)
ONS-Code 00MW
GSS-Code E06000046
NUTS-Code UKJ34
Website www.iow.gov.uk

Geographie

Isle of wight satellite
Satellitenbild der Isle of Wight

Die Insel hat in etwa die Form einer Raute. Vom britischen Festland wird sie heute durch den Solent, einen Meeresarm des Ärmelkanals, getrennt. Bis 6000 v. Chr. war sie Teil des Festlandes, und der Solent war ein Fluss. Geologisch gesehen gehört die Insel zur südenglischen Kreideformation. Landschaftliches Merkmal sind die Kreidehügel, die sich im Zentrum über die gesamte Insel ziehen, um am westlichen Ende von Wight vor The Needles, drei bis zu 30 m aus dem Meer ragenden Kalkfelsen, steil ins Meer abzufallen. Ein Großteil der Insel ist als Area of Outstanding Natural Beauty (AONB) besonders geschützt.

Geschichte

Vectis Insula by Blaeu
Historische Karte der Vectis Insula
Situationsplan von Portsmouth-Southampton
Historische Karte (um 1888)

Es gibt Spuren einer mesolithischen und neolithischen Anwesenheit auf der Insel, die sich in Artefakten widerspiegelt. Aus der Bronzezeit sind Hügelgräber vorhanden, die Funde in Form von Dolchen und Äxten lieferten. Als eisenzeitliche Siedlung wird das Hügelfort auf dem „Chillerton Down“ angesehen. Keltische Belgae kamen auf die Insel, als sie der römischen Eroberung Galliens auswichen. Gaius Suetonius Tranquillus, Sueton genannt, beschreibt die Eroberung der Insel, die die Römer Vectis nannten, im Jahre 43 n. Chr. durch Vespasian. Aus römischer Zeit erhielten sich die Grundmauern von acht Landhäusern, am besten bei Brading und Newport.

Nach dem Abzug der Römer wurde die Insel und das auf der britischen Hauptinsel gegenüberliegende südliche Hampshire von Jüten besiedelt. Die Isle of Wight stand in enger kultureller Verbindung mit dem ebenfalls jütischen Königreich Kent.[1] Dass die Insel der Angelsächsischen Chronik zufolge um 530 an den Westsachsen Cerdic gefallen sein soll, gilt als unhistorische Legende.[2]

Die jütische Besiedlung in den Dunklen Jahrhunderten (Dark Ages) wurde durch archäologische Funde von den im 19. Jahrhundert ausgegrabenen Gräberfeldern „Chessell Down“ und „Bowcombe Down“ belegt. Neben Skeletten wurden Eisenschwerter, Messer und Schmuck, wie Broschen und Schnallen, gefunden.

Wulfhere von Mercia unternahm um 660[3] einen erfolgreichen Feldzug gegen die Isle of Wight und das inzwischen zu Wessex gehörende Meonwara (Tal des Flusses Meon, südöstliches Hampshire). Beide provinciae (Provinzen), die zuvor eine „Pufferzone“ zwischen den Königreichen Sussex und Wessex bildeten, unterstellte er dem ihm untergeordneten König Æthelwalh von Sussex.[4]

Im Jahr 686 eroberte der westsächsische König Caedwalla das heidnische Kleinkönigreich unter König Arualdus (Arwald). Dieser war gegen die Übermacht der Truppen aus Wessex machtlos und kam, ebenso wie seine beiden jüngeren Brüder, in den Kämpfen, in denen auch ein Großteil der Inselbewohner hingemetzelt wurde, ums Leben. Caedwalla ließ die Insel durch Westsachsen neu besiedeln und gab ein Viertel des eroberten Landes an die Kirche.[5] Fortan war die Isle of Wight eine „Provinz“ des Königreichs Wessex.[1] In der Wikingerzeit wurde die Insel mehrfach das Ziel von Überfällen und diente den Wikingern auch zeitweilig als Basis.[6]

Der Belehnung durch William den Eroberer an die FitzOsberns folgte eine ruhige Periode, die 1293 damit endete, dass die Insel wieder an die Krone fiel. Im Hundertjährigen Krieg wurde die Insel mehrmals durch französische Truppen verwüstet.

Wichtigste Städte

Wight ryde townhall axb01
Rathaus von Ryde (1979)
Wight shanklin axb01
Shanklin (1979)
  1. Newport (Verwaltungssitz)
  2. Cowes (Jachthafen)
  3. Ryde (Badeort mit langem Pier)
  4. Yarmouth
  1. Sandown
  2. Shanklin
  3. Brading (Ruinen einer römischen Villa)
  4. Ventnor

Flüsse

Die Isle of Wight wird von zwei Flüssen durchflossen, die im südlichen Teil der Insel entspringen. Der Fluss Medina fließt in nördliche Richtung durch die Hauptstadt Newport in den Solent bei Cowes. Der Fluss Yar verläuft bis ins Zentrum der Insel parallel zur Medina und fließt dann in östlicher Richtung bei St. Helens ins Meer. Hinzu kommt noch der kleinere Blackbridge Brook mit seinem Mündungstrichter dem Wooton Creek zwischen Wooton und Fishbourne.

Verkehr

Fährverbindungen

Hovercraft in Southsea
Hovercraft zur Isle of Wight (2000)

Von den Einwohnern schlicht „die Insel“ genannt, gibt es zu/von ihr diverse Schiffsverbindungen.

Fähren:

  • Osten
    • Katamaran („CAT“), Ryde Pierkopf – Portsmouth Hafenbahnhof, Betreiber: Wightlink, Fahrzeit: 15 min, trägt: Passagiere.
    • Hovercraft, Ryde Strandpromenade – Southsea Clarence Esplanade, Betreiber: Hovertravel, Fahrzeit: 10 min, trägt: Passagiere.
    • Autofähre, Fishbourne - Portsmouth Gunwharf, Betreiber: Wightlink, trägt: Passagiere und Fahrzeuge.
  • Mitte
  • Westen
    • Yarmouth Castle - Lymington Pier, Betreiber: Wightlink, trägt: Passagiere und Fahrzeuge.

Flugplätze

Flugplätze für kleinere Maschinen bestehen in Bembridge und Sandown.

Straßennetz

Auf der Insel selbst existiert ein dichtes Straßennetz, das vor allem in der Urlaubssaison auch stark frequentiert wird. Wegen der Nähe zum Festland ist die Insel ein beliebtes Ziel für Briten, die speziell die Küstenorte Ryde, Sandown, Shanklin, Ventnor und Freshwater, aber auch verschiedene kleinere Ortschaften z. B. Godshill in verschiedenen Gegenden gern besuchen.

Öffentlicher Nahverkehr

Die Insel wird von einem sehr gut ausgebauten Busnetz von Southern Vectis durchzogen. Das sog. Rover Ticket ist die preiswerteste Art die Insel zu erkunden.

Die Isle of Wight hat eine der kürzesten britischen Eisenbahnlinien. Die Island Line („Insel-Linie“) fährt gerade einmal 13,6 Kilometer von Ryde Pier Head nach Shanklin im Osten der Insel. Alte Züge der Londoner U-Bahn, teilweise noch Baujahr 1938, fahren auf dieser Strecke. Dennoch soll die Bahngesellschaft die höchste Zuverlässigkeit aller britischen Bahngesellschaften haben.

Seefunkstelle

In Niton befindet sich eine von drei britischen NAVTEX-Seefunkstellen.[7]

Veranstaltungen

Isle of Wight
Compton Chine, östlich im Hintergrund: Blackgang (1995)

Das wichtigste Ereignis des Jahres ist die weltberühmte Segelregatta. Die Cowes Week zieht jeden August hunderttausende von Besuchern auf die Insel. Andere wichtige Segelveranstaltungen in Cowes sind der Start des Admiral’s Cup im Juli und der Commodores Cup im August.

Ein berühmtes Rock-Festival – das Isle of Wight Festival – fand 1970 in der Nähe von Tennyson Down, West Wight statt. Hier spielten unter anderem The Doors, The Who, Miles Davis, Leonard Cohen, Jimi Hendrix und Supertramp. Diesem Festival gingen zwei kleinere Veranstaltungen in den Jahren 1968 und 1969 voraus, bei denen auch John Lennon und Yoko Ono zu Besuch waren.[8] Ein Revival fand im Jahr 2002 statt.

Seit einigen Jahren ist es eine regelmäßige Veranstaltung, die jährlich Bands präsentiert und zu einem der wichtigsten Festivals in Großbritannien geworden ist.

Ein weiteres regelmäßiges Festival ist das IOW Jazz Festival sowie die IOW International Scooter Rally, das größte Motorrollertreffen der Welt.

Sehenswürdigkeiten

Isle of Wight coastline
Westliches Ende der Insel Wight mit der Alum Bay und The Needles, von Headon Warren aus gesehen

Persönlichkeiten

Sonstiges

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Simon Keynes: Kings of the Isle of Wight. In: Lapidge et al. (Hrsg.): The Blackwell Encyclopaedia of Anglo-Saxon England. Wiley-Blackwell, Oxford u. a. 2001, ISBN 978-0-631-22492-1, S. 512.
  2. Barbara Yorke: Cerdic (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (kostenpflichtige Registrierung erforderlich). In: Oxford Dictionary of National Biography, Oxford University Press, 2004. abgerufen am 13. November 2011
  3. Barbara Yorke: Wessex in the early Middle Ages, Continuum, 1995, ISBN 978-0-7185-1856-1, S. 39–40.
  4. S. E. Kelly: Sussex, Kingdom of. In: Lapidge et al. (Hrsg.): The Blackwell Encyclopaedia of Anglo-Saxon England. Wiley-Blackwell, Oxford u. a. 2001, ISBN 978-0-631-22492-1, S. 431–432.
  5. Beda: HE 4,16
  6. Angelsächsischen Chronik zu den Jahren 897, 998, 1001, 1006, 1009, 1013 usw.
  7. WMO: JCOMM: Metarea I. Abgerufen am 1. September 2016.
  8. Foto von Laurie Asprey: [1]
  9. Siehe IMDb
  10. See red squirrels on the Isle of Wight (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., nationaltrust.org, abgerufen am 9. Februar 2013
Archibald Atkinson

Archibald Atkinson (* 15. September 1792 im Isle of Wight County, Virginia; † 7. Januar 1872 in Smithfield, Virginia) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1843 und 1849 vertrat er den Bundesstaat Virginia im US-Repräsentantenhaus.

Arthur Smith (Politiker)

Arthur Smith (* 15. November 1785 bei Smithfield, Isle of Wight County, Virginia; † 30. März 1853 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1821 und 1825 vertrat er den Bundesstaat Virginia im US-Repräsentantenhaus.

Cowes

Cowes (manchmal auch West Cowes) ist eine kleine Hafenstadt an der Nordküste der Insel Isle of Wight mit etwa 10.405 Einwohnern und damit der drittgrößte Ort der Insel. Cowes ist der Fährhafen für alle Verbindungen zum englischen Festland. Über den Solent nach Southampton verkehrt eine Hochgeschwindigkeitsfähre (Katamaran).

Bekannt ist der Ort vor allem durch die seit 1826 jährlich im August stattfindende Segelregatta Cowes Week mit rund 20.000 Besuchern. Sie wurde von der altehrwürdigen Royal Yacht Squadron (RYS) initiiert, die ein Clubhouse im Cowes Castle unterhält. In der großen Marina hat der Royal Ocean Racing Club (RORC), der seit 1957 alle zwei Jahre den Admiral’s Cup mit dem Fastnet Race ausrichtet, ein Clubhaus.

Größter Wirtschaftszweig ist der Schiffbau und die Segelmacherei. Beken of Cowes trägt bis heute mit Yachtfotografien zur Bekanntheit bei.

In East Cowes, einer eigenständigen Stadt mit rund 6.000 Einwohnern am gegenüberliegenden Ufer des Flusses Medina, besaß Königin Victoria die Sommerresidenz Osborne House. Ebenfalls in East Cowes befand sich auch der Firmensitz und die Produktion der Firma Saunders-Roe, die Flugboote gefertigt hat. Diese beide Städte sind mit einer Kettenfähre verbunden.

Enfield Automotive

Enfield Automotive Ltd. war ein britischer Hersteller von Automobilen.

Frogeye Car Company

Frogeye Car Company Limited war ein britischer Hersteller von Automobilen.

Healey Sprite Motor Company

Healey Sprite Motor Company war ein britischer Hersteller von Automobilen.

Island Line (Isle of Wight)

Die Island Line ist eine Eisenbahnstrecke auf der Isle of Wight vor der Südküste Großbritanniens. Sie ist 13,6 Kilometer lang und führt entlang der Ostküste von Ryde nach Shanklin. In Ryde beginnt die Strecke auf der Pier, wo die Fähren nach Portsmouth an- und ablegen. An der Zwischenstation Smallbrook Junction kann in die Isle of Wight Steam Railway umgestiegen werden, eine mit Dampflokomotiven betriebene Museumseisenbahn.

Die Strecke wurde am 12. Juli 1889 eröffnet und 1967 elektrifiziert (750 V Gleichstrom mit Stromschiene). Mitte der 1990er Jahre bestanden Pläne, den mittlerweile stillgelegten südlichen Abschnitt nach Ventnor wieder in Betrieb zu nehmen, was aber an zu hohen Kosten scheiterte.

Island Plastics

Island Plastics war ein britischer Hersteller von Automobilen.

Isle of Wight County

Isle of Wight County ist ein County im Bundesstaat Virginia der Vereinigten Staaten. Bei der Volkszählung im Jahr 2000 hatte das County 29.728 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 36 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Isle Of Wight.

Isle of Wight Festival

Isle of Wight Festival steht für drei Rock-Festivals in den Jahren 1968, 1969 und 1970 – aber auch für eine Reihe neuerer Musik-Veranstaltungen ab dem Jahr 2002. Sie alle fanden auf der dem britischen Festland südlich vorgelagerten Isle of Wight statt. Das Festival des Jahres 1970 ist zweifellos das bekannteste und weitaus größte; seine beiden Vorgänger gerieten darüber fast in Vergessenheit. Das Festival wurde früher vielfach als „Europas Woodstock“ bezeichnet.

Josiah Parker

Josiah Parker (* 11. Mai 1751 im Isle of Wight County, Virginia; † 11. März 1810 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1789 und 1793 vertrat er den Bundesstaat Virginia im US-Repräsentantenhaus.

Liquid Fuel Engineering Company

Liquid Fuel Engineering Company war ein britischer Hersteller von Automobilen.

Liste der Grade-I-Baudenkmäler in Isle of Wight

Diese Liste der Grade-I-Baudenkmäler in Isle of Wight enthält die Grade-I-Listed Buildings auf der Insel Isle of Wight.

Von den rund 373.000 Listed Buildings in England sind etwa 9000, also rund 2,4 %, als Grade I eingestuft. Davon befinden sich etwa 29 auf der Isle of Wight.

Newport (Wight)

Newport ist die Hauptstadt der Isle of Wight, einer Insel vor der Südküste Englands. Newport liegt etwas nördlich der Mitte der Insel, am Beginn des schiffbaren Teils des River Medina, der nach Norden in den Solent fließt. Die Einwohnerzahl beträgt 25.496 (Stand: 2011).

Osborne House

Im Norden der Isle of Wight in East Cowes liegt das Osborne House, der ehemalige Landsitz von Königin Victoria von Großbritannien, auf dem sie am 22. Januar 1901 starb. Sie kaufte 1845 das Haus als private Rückzugsstätte für sich und ihre Familie. Sie ließ das Schloss umfangreich im italienischen Stil umbauen und erweitern. Zum Haus gehören neben mehreren hundert Hektar Land noch einige weitere Häuser wie das Bladon Manor. Im weitläufigen Park wurde als Spielhaus für die Kinder ein Schweizer Berghaus, das Swiss Cottage, gebaut.

Ihr Thronfolger König Eduard VII. hatte nach dem Tod seiner Mutter keine sinnvolle Verwendung mehr für das Anwesen. Er schenkte es 1903 der britischen Nation. Es ist seither als Museum für jedermann zugänglich und befindet sich weitgehend im Originalzustand.

Von 1903 bis 1921 war in Teilen des Anwesens das Royal Naval College untergebracht.

Ryde

Ryde ist eine englische Küstenstadt im Nordosten der Isle of Wight.

Mit ca. 24.000 Einwohnern (2011) ist es nach Newport die zweitgrößte Stadt der Insel.

Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort auf die Größe eines Seebades, nachdem die beiden Dörfer Upper Ryde und Lower Ryde fusionierten.

Solent

Der Solent ist eine Meerenge und ein Seitenarm des Ärmelkanals zwischen der Südküste Englands vor Southampton und der Isle of Wight.

Spithead

Spithead ist ein Teil der Meerenge Solent vor der Küste Hampshires im Süden Englands.

Gegenüber dem westlichen Teil, dem eigentlichen Solent, wird als Spithead der östliche Teil der Meerenge nordöstlich der Isle of Wight bezeichnet, der damit südwestlich der Hafenstadt Portsmouth liegt. Der Spithead hat eine Länge von etwa 22,5 Kilometern und eine durchschnittliche Breite von etwa 6,5 Kilometern. Auf Grund seiner Lage ist der Spithead gegen Winde aus fast allen Richtungen geschützt, nur südöstliche Winde können ungehindert über den Spithead wehen.

Wegen der windgeschützten Lage diente Spithead in vergangenen Jahrhunderten als Liegeplatz von Schiffen der britischen Royal Navy und wurde auch als Ort von Flottenbesichtigungen durch englische Könige benutzt wie etwa am 26. Juni 1897 beim diamantenen Krönungsjubiläum von Königin Victoria.

Dort trat die Turbinia, das erste Schiff mit Dampfturbine, in Erscheinung, und hängte alle mit Kolbendampfmaschinen betriebenen Schiffe ab. Dies überzeugte die Royal Navy davon, künftig nur noch Turbinenschiffe zu bauen.

1782 kenterte und sank hier das Kriegsschiff Royal George, während es vor Anker lag. Zwischen 800 und 950 Menschen ertranken dabei.

Im Jahr 1797 meuterten Matrosen der Royal Navy auf den Schiffen, die in Spithead vor Anker lagen.

Seit 1864 wurden die Küstenbefestigungen rund um den Spithead ausgebaut, um die Befestigungen des wichtigsten britischen Kriegshafens Portsmouth zu ergänzen.

William M. Levy

William Mallory Levy (* 31. Oktober 1827 in Isle Of Wight, Isle of Wight County, Virginia; † 14. August 1882 in Saratoga, New York) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1875 und 1877 vertrat er den Bundesstaat Louisiana im US-Repräsentantenhaus.

Verwaltungsgrafschaften und Unitary Authorities in England

Grafschaften Englands mit zweistufiger Verwaltung (Non-Metropolitan Counties)
Buckinghamshire | Cambridgeshire | Cumbria | Derbyshire | Devon | East Sussex | Essex | Gloucestershire | Hampshire | Hertfordshire | Kent | Lancashire | Leicestershire | Lincolnshire | Norfolk | Northamptonshire | North Yorkshire | Nottinghamshire | Oxfordshire | Somerset | Staffordshire | Suffolk | Surrey | Warwickshire | West Sussex | Worcestershire


Unitary Authorities
Bath and North East Somerset | Bedford | Blackburn with Darwen | Blackpool | Bournemouth, Christchurch and Poole | Bracknell Forest | Brighton and Hove | Bristol | Central Bedfordshire | Cheshire East | Cheshire West and Chester | Cornwall | County Durham | Darlington | Derby | Dorset | East Riding of Yorkshire | Halton | Hartlepool | Herefordshire | Isle of Wight | Isles of Scilly | Kingston upon Hull | Leicester | Luton | Medway | Middlesbrough | Milton Keynes | North East Lincolnshire | North Lincolnshire | North Somerset | Northumberland | Nottingham | Peterborough | Plymouth | Portsmouth | Reading | Redcar and Cleveland | Rutland | Shropshire | Slough | Southampton | Southend-on-Sea | South Gloucestershire | Stockton-on-Tees | Stoke-on-Trent | Swindon | Telford and Wrekin | Thurrock | Torbay | Warrington | West Berkshire | Wiltshire | Windsor and Maidenhead | Wokingham | York

Zeremonielle Grafschaften Englands

Bedfordshire | Berkshire | Bristol | Buckinghamshire | Cambridgeshire | Cheshire | City of London | Cornwall | Cumbria | Derbyshire | Devon | Dorset | Durham | East Riding of Yorkshire | East Sussex | Essex | Gloucestershire | Greater London | Greater Manchester | Hampshire | Herefordshire | Hertfordshire | Isle of Wight | Kent | Lancashire | Leicestershire | Lincolnshire | Merseyside | Norfolk | North Yorkshire | Northamptonshire | Northumberland | Nottinghamshire | Oxfordshire | Rutland | Shropshire | Somerset | South Yorkshire | Staffordshire | Suffolk | Surrey | Tyne and Wear | Warwickshire | West Midlands | West Sussex | West Yorkshire | Wiltshire | Worcestershire

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