Inselkelten

Unter Inselkelten, auch Britonen (engl. Britons, Brythons oder British), versteht vor allem die keltische Linguistik die keltische Bevölkerung im Süden und Südosten Britanniens, die Britannien von der Eisenzeit bis zum Frühmittelalter dominierten.[1]

Nach der römischen Eroberung im Jahre 43 n. Chr. begann eine romano-britische Kultur zu entstehen. Mit dem Beginn der angelsächsischen und friesischen Eroberung im 5. Jahrhundert begannen Kultur und Sprachen der Inselkelten, in den Rückstand zu geraten. Im 11. Jahrhundert waren die Nachkommen der Inselkelten in mehrere Gruppen zerfallen: die Waliser, die Kornen, die Bretonen und die Einwohner von Hen Ogledd. Die britische Sprache entwickelte sich zu den verschiedenen Sprachzweigen des Walisischen, des Kornischen, des Bretonischen und des Kumbrischen.[1] Die Inselkelten übernahmen mit der Romanisierung das lateinische Alphabet.

Die inselkeltischen Sprachen gehören zu den keltischen Sprachen. Sie bestehen aus zwei erheblich unterschiedlichen Hauptzweigen.

Map Gaels Brythons Picts GB
Britannien in der zweiten Hälfte des fünften Jahrhunderts – zwischen dem Rückzug der Römer und der Gründung der angelsächsischen Königreiche.
  • Hauptsächlich goidelische Gebiete.
  • Hauptsächlich piktische Gebiete.
  • Hauptsächlich britannische Gebiete.
  • Siehe auch

    Literatur

    • John T. Koch: Celtic Culture: A Historical Encyclopedia, ABC-CLIO 2006.
    • Arnulf Krause: Die Welt der Kelten. Geschichte und Mythos eines rätselhaften Volkes. Campus-Verlag, Frankfurt/Main, 2007 ISBN 978-3-593-38279-1
    • Barry Cunliffe: Die Kelten und ihre Geschichte. Lübbe, Bergisch Gladbach, 2000, ISBN 3-7857-0506-9

    Weblinks

    Fußnoten

    1. a b Koch, S. 291 f.
    Artus

    König Artus (walisisch Arthur ['arθir]) ist eine Sagengestalt, die in vielen literarischen Werken des europäischen Mittelalters in unterschiedlichem Kontext und unterschiedlicher Bedeutung auftaucht. Sein Herrschaftsgebiet wird in Britannien verortet. Seit dem späten 9. Jahrhundert überliefern britische Chroniken eine führende und erfolgreiche Teilnahme des Königs in den Kämpfen gegen die dort um 500 n. Chr. eindringenden Angeln, Jüten und Sachsen (Angelsachsen). Seit dem 12. Jahrhundert wurde diese Geschichte in der höfischen Literatur ausgeschmückt und in ihre klassische Form gebracht. Ob Artus ein reales historisches Vorbild hatte, ist ungewiss und wird in der Geschichtswissenschaft inzwischen eher bezweifelt.

    Bretagne

    Die Bretagne [bʀəˈtaɲ] (bretonisch Breizh [brɛɪ̯s], deutsch veraltet auch Kleinbritannien) ist eine westfranzösische Region. Sie besteht heute aus den Départements Côtes-d’Armor (bret. Aodoù-an-Arvor), Finistère (bret. Penn-ar-Bed), Ille-et-Vilaine (bret. Il-ha-Gwilen) und Morbihan (bret. Mor-bihan). Die Region hat eine Fläche von 27.208 km² und 3.306.529 Einwohner (Stand 1. Januar 2016). Hauptstadt der Region ist Rennes (bret. Roazhon).

    Das Département Loire-Atlantique (bret. Liger-Atlantel), das zur historischen Bretagne, nicht aber zur modernen Verwaltungsregion gleichen Namens zählt, wurde 1941 – mitsamt der ursprünglichen bretonischen Hauptstadt Nantes (bret. Naoned) – abgespalten.

    Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs und der westlichste Ausläufer des europäischen Festlands nördlich der Iberischen Halbinsel. Die Gallier nannten dieses Land Aremorica (bret. Arvorig), was so viel bedeutet wie „Land am Meer“. Die Einwohner der Bretagne heißen Bretonen.

    Bretonen

    Die Bretonen sind ein keltisches Volk, das sich in der Bretagne (Frankreich) niederließ.

    Im 6. Jahrhundert kam der Volksstamm Britto (Breton auf Lateinisch) aus Großbritannien – teils als Flüchtlinge vor Angelsachsen und irischen Plünderern, teils im Zuge gezielter Ansiedlung. Sie haben sich mit den Einheimischen gemischt und gehören jetzt zu den nationalen Minderheiten in Frankreich. Die Mehrzahl gehört der römisch-katholischen Kirche an.

    Seit dem 16. Jahrhundert gehört die Bretagne zu Frankreich. Sie war von Anfang an zweisprachig: Die mit dem Französischen verwandte Oïl-Sprache Gallo wird im Osten und die bretonische Sprache als keltische Sprache im Westen der Region heute noch gesprochen. Beide Sprachen gelten jedoch als bedroht.

    Eine bekehrte Britenfamilie verbirgt einen Missionar vor der Verfolgung durch die Druiden

    Eine bekehrte Britenfamilie verbirgt einen Missionar vor der Verfolgung durch die Druiden (englisch: A Converted British Family Sheltering a Christian Missionary from the Persecution of the Druids) ist ein Gemälde von William Holman Hunt, welches 1850 in der Royal Academy ausgestellt wurde und jetzt im Ashmolean Museum in Oxford ausgestellt wird.

    Flathinnis

    Flathinnis, auch Flath Innis, ist ein im 18. Jahrhundert konstruiertes vorgeblich irisch/gälisches Wort. Es setzt sich aus den beiden Teilen flath/flaith (altirisch für herrschender Adel und „Leute mit Fähigkeiten“, siehe Aithech fortha) sowie dem schottisch-gälischen innis („Insel“) zusammen. Die Flathinnis wäre somit die „Insel der Edlen/Guten“ und soll dem griechischen Elysion und dem Valhalla der nordischen Mythologie entsprechen.

    Harbottle Castle

    Harbottle Castle ist eine mittelalterliche Burgruine am westlichen Rand des Dorfes Harbottle, etwa 14 km west-nordwestlich der Stadt Rothbury in der englischen Grafschaft Northumberland. Die über dem Fluss Coquet liegende Ruine gilt als Scheduled Monument und wurde von English Heritage als historisches Gebäude I. Grades gelistet.

    Man glaubt, dass der Erdwall, auf dem heute der Donjon steht, bereits von den alten Inselkelten genutzt wurde und dass sich dort in der Zeit der Angeln eine Festung befunden hat, die von Mildred, dem Sohn des Ackman, gehalten wurde.

    Homosexualität bei den Kelten

    Homosexualität bei den Kelten behandelt die antiken und mittelalterlichen Zeugnisse bezüglich Homosexualität bei keltischen Völkern, einschließlich deren Interpretation durch die Forschung. Generell besteht besonders in der Amateurforschung eine Tendenz zur Überinterpretation.

    Während die antiken Quellen La-Tène-zeitliche Kelten des Festlandes behandeln, beziehen sich mittelalterliche Zeugnisse auf Inselkelten, namentlich Iren und Waliser. Diese Quellen bezeugen, dass bei den La-Tène-zeitlichen Kelten männliche Homosexualität unter gewissen Umständen gesellschaftlich anerkannt war, während mittelalterliche Quellen sich generell als wertlos erweisen und keine schlüssigen Aussagen über Homosexualität bei keltischen Völkern zulassen. Alle Zeugnisse beschränken sich auf männliche Homosexualität.

    Kelten

    Als Kelten (griechisch Κελτοί Keltoí oder Γαλάται Galátai, lateinisch Celtae oder Galli) bezeichnet man seit der Antike Volksgruppen der Eisenzeit in Europa. Archäologische Funde zeugen von einer ausgeprägten Kultur und hochentwickelten sozialen Struktur dieser Volksstämme.

    Keltische Frauen

    Die soziale Position der keltischen Frauen in der antiken Gesellschaft kann nach der Quellenlage nur unsicher definiert werden. Einerseits sind aus Geschichte und Mythologie große weibliche keltische Persönlichkeiten bekannt, andererseits war ihre reale Stellung im eher männerdominierten keltischen Stammesgefüge sozial und rechtlich eingeschränkt. Doch waren die keltischen Frauen im Ehe- und Erbrecht teilweise etwas besser gestellt als die griechischen und römischen Frauen der Antike. Die Situation der keltischen Frauen des europäischen Festlands ist nahezu ausschließlich durch die Schriften der griechischen und römischen Autoren jener Zeit überliefert, die ihre Sicht auf ein „Barbarenvolk“ mit den dazu passenden Vorurteilen niedergeschrieben haben. Erzählungen über die Keltinnen der britischen Inseln kommen neben den antiken Reise- und Kriegsberichten vor allem in den mündlich weitergegebenen Mythen und Sagen der vorchristlichen Zeit vor. Schriftliche Aufzeichnungen dieser Mythen und der ebenfalls zu dieser Zeit festgehaltenen Sammelwerke von Rechtstexten sind erst aus dem Frühmittelalter bekannt. Die Archäologie zeigt das Bild der keltischen Frau durch Fundstücke – vor allem Grabbeigaben –, die Aufschlüsse über ihre Stellung in der Gesellschaft und die materielle Kultur geben können. Reliefs und Plastiken keltischer Frauen sind erst aus der gallo-römischen Kultur bekannt. Ein Matriarchat, das den frühen Keltinnen sowohl von romantischen Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts als auch von feministischen Autoren des 20. Jahrhunderts zugeschrieben wurde, ist nach den gesicherten Überlieferungen nicht nachweisbar.

    Keltische Gottheiten

    Keltische Gottheiten ist der Sammelbegriff für Götter und Wesen der Keltischen Mythologie und Religion, die innerhalb des Bereiches der keltischen Kultur (Celticum) von den Stämmen der Britischen Inseln, Galliens, den keltiberischen Völkern und den Ostkelten der Donauländer und Galatiens vor ihrer Christianisierung verehrt wurden. Archäologische wie philologische Zeugnisse ergeben das Bild einer polytheistischen Anschauung mit zahlreichen lokalen und regionalen, aber auch einigen überregional verbreiteten keltischen Gottheiten. Überliefert sind die Namen der Gottheiten festlandkeltischer Kulturen durch Inschriften und die Werke antiker griechischer und römischer Autoren; auch die der Inselkelten durch frühmittelalterliche Aufzeichnungen keltischer Mythen und Sagen. Während Muttergottheiten im gesamten keltischen Raum anzutreffen waren, lassen sich Vatergötter oder Götterväter kaum verlässlich benennen. Wichtige Positionen nahmen hingegen Toten-, Handwerks- und vor allem Kriegsgottheiten ein. Ob Götter mit Tierattributen oder in Tiergestalt im keltischen Kult eine wesentliche Rolle spielten, ist umstritten.

    Keltische Mythologie

    Keltische Mythologie ist eine von der Literaturwissenschaft (Philologie) und Religionswissenschaft geprägte Sammelbezeichnung für die Gesamtheit der sagenhaften profanen (weltlichen) und religiösen Erzählungen (Mythen) der Kelten, von der Zeit vor ihrer Christianisierung bis ins christliche Mittelalter hinein. Dagegen bedeutet der Begriff keltische Religion die Summe der Institutionen, Riten oder Zeremonien zu bestimmten den Göttern oder den Verstorbenen gewidmeten Anlässen vor der Christianisierung.

    Für die keltische Mythologie der vorgeschichtlichen und antiken Zeit sind kaum direkte schriftliche Quellen überliefert, die innerkeltische Tradierung erfolgte in vorchristlicher Zeit nahezu ausschließlich durch die mündliche Überlieferung. Die Berichte antiker griechischer und römischer Autoren, sowie die viel später von christlichen Mönchen verfassten Manuskripte von den Britischen Inseln geben weitere Informationen. Bei den antiken Autoren wird wegen der Interpretatio Graeca und der Interpretatio Romana (Gleichsetzung altkeltischer mit griechischen und römischen Gottheiten) ein klares Bild erschwert.

    Aus allen diesen deshalb mit gebotener Vorsicht zu verwendenden Quellen ist zu erkennen, dass es für den keltischen Raum (das Celticum) keine einheitliche mythologische Tradition gab. Die große Zahl regionaler Mythen stand nur in sehr geringem Umfang in Einklang untereinander.

    Keltische Religion

    Als keltische Religion wird von der Keltologie die Summe der Institutionen, Riten oder Zeremonien zu bestimmten, den Göttern oder den Verstorbenen gewidmeten Anlässen bezeichnet, die bei den Kelten vor der Christianisierung bestanden. Die Gesamtheit der religiösen und mythischen Erzählungen der Kelten wird hingegen im Artikel keltische Mythologie zusammengefasst. Da die unter dem Begriff Kelten erfassten Völker keine einheitliche Kultur und Politik ausgebildet hatten, sind weder Religion noch Mythologie der Kelten eine geschlossene Einheit.Die religiöse Praxis der Kelten umfasst insgesamt den heiligen Ort, die heilige Zeit, die kultischen und magischen Verrichtungen – Opfer, Gebet und Mantik (Weissagung) –, den Kopfkult, das Sterben und das Totengedenken, das Kultpersonal und die diesem Brauchtum zugrundeliegenden Vorstellungen. Sie ist durch Berichte antiker Autoren und vor allem durch die große Zahl von archäologischen Funden etwas besser belegt als die keltische Götterwelt und die keltische Mythologie. Da jedoch aus Fundstücken und wesentlich später verfassten Texten Glaubensinhalte und dazugehörende Rituale nur unsicher bis gar nicht erschlossen werden können, ist die keltische Religion ebenfalls nur unvollständig rekonstruierbar.

    Keltischer Kesselkult

    Der Kessel spielte bei den Kelten, teilweise auch bei den Germanen eine wichtige Rolle im täglichen Leben, besonders aber als Kult- und Zeremonialgerät. Seit der Bronzezeit, vor allem aber in der Eisenzeit (Hallstattkultur und Latènekultur) wurden Kessel im Totenbrauchtum und bei Opfer- und Weiheritualen verwendet. In der frühmittelalterlichen Literatur der Inselkelten ist ein Kessel mit wunderbaren Eigenschaften ein immer wiederkehrendes Motiv.

    Liste inselkeltischer Mythen und Sagen

    Mythen und Sagen sind aus dem gesamten einst keltischen Raum lediglich von den Inselkelten, also den Bewohnern der Britischen Inseln, überliefert. Seit dem Frühmittelalter wurden sie in diesem Bereich zumeist von Mönchen teils in Gälisch (Irland) oder Kymrisch (Wales), teils in Latein aufgezeichnet. Die schottisch-gälischen Legenden sind gesungene Balladen, die bis ins 20. Jahrhundert noch zu hören waren; mit dem Rückgang der schottisch-gälischen Sprache in Europa sind sie nahezu verschwunden. Die Ursprünge aller Mythen und Sagen sind lokal in mündlicher Form überliefert, wenngleich einige von ihnen in mehreren Regionen der britischen Inseln ihre (wechselnden) Handlungsorte haben. Die regionale Zuordnung der Mythen ist unter dem Gesichtspunkt zu sehen, dass eine saubere Trennung auf Basis der neuzeitlichen Einzelstaaten England, Schottland und Wales sowie Nordirland und Republik Irland nicht den historischen Regionen entsprechen kann. So sind einerseits Irland, andererseits Wales und Britannien zusammengefasst, wobei Britannien für den Teil der britischen Insel steht, der ungefähr dem heutigen England entspricht. Diese Mythen wurden oftmals in Sammelwerken zusammengefasst, deren Name sich manchmal von Material und Farbe des Einbandes herleitet.

    Die in Latein überlieferten Werke sind hier nur vermerkt, wenn sie thematisch zur Keltischen Mythologie passen (deshalb sind hier beispielsweise keine Heiligenviten zu finden, außer die in Gälisch oder Kymrisch tradierten).

    Liste keltischer Stämme

    Die Liste keltischer Stämme ist eine Auflistung der durch die antiken Autoren, die archäologischen Funde und die neuzeitliche Keltologie namentlich bekannten Stammesgruppen der Kelten.

    Die Kelten waren kein einheitliches Volk, sondern eine Gruppe von in Sprache, Religion, Mythologie sowie Kunst und Kultur, nicht unbedingt aber in genetischer Hinsicht verwandten Völkerschaften. Die Haupteinteilung der keltischen Völker unterscheidet zwischen Festlandkelten und Inselkelten. Neben dieser Einteilung gab es bei den antiken Kelten zudem die Gliederung in größere Stammesgruppen oder Stammesbünde sowie in kleinere Teilstämme (Gaue) und Klientelstämme.

    Manannan

    Manannan mac Lir ['mananaːn mak Lʴirʴ] ist eine Sagengestalt in der keltischen Mythologie Irlands. Er galt als der Sohn des Meeres Lir und Lokalgeist oder Verkörperung der Isle of Man (altirisch Mana, Genitiv Manann). Beinamen sind Lodan und Oirbsen. Als Lodan ist er der Vater der Göttin Macha, als Oirbsen ist er der Geist des Sees Loch Oirbsen in Irland. Ein weiterer Beiname in Gallien und Britannien ist Barinthus. Seine walisische Entsprechung ist Manawyddan.

    Mythos

    Ein Mythos (maskulin, von altgriechisch μῦθος, „Laut, Wort, Rede, Erzählung, sagenhafte Geschichte, Mär“, lateinisch mythus; Plural: Mythen) ist in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Erzählung. Im religiösen Mythos wird das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter oder Geister verknüpft.Mythen erheben einen Anspruch auf Geltung für die von ihnen behauptete Wahrheit. Kritik an diesem Wahrheitsanspruch gibt es seit der griechischen Aufklärung bei den Vorsokratikern (z. B. Xenophanes, um 500 v. Chr.). Für die Sophisten steht der Mythos im Gegensatz zum Logos, welcher durch verstandesgemäße Beweise versucht, die Wahrheit seiner Behauptungen zu begründen.In einem weiteren Sinn bezeichnet Mythos auch Personen, Dinge oder Ereignisse von hoher symbolischer Bedeutung oder auch einfach nur eine falsche Vorstellung oder Lüge. So wird etwa das Adjektiv „mythisch“ in der Umgangssprache häufig als Synonymbegriff für „märchenhaft-vage, fabulös oder legendär“ verwendet.Eine bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gebräuchliche, heute seltene Verdeutschung ist „die Mythe“ als Singular.

    Das Ensemble aller Mythen eines Volkes, einer Kultur, einer Religion wird als Mythologie (von griechisch μυθολογία „Sagendichtung“) bezeichnet. So spricht man z. B. von der Mythologie der Griechen, der Römer, der Germanen. (zu weiteren Bedeutungen dieses Begriffs siehe Hauptartikel Mythologie)

    Schwert und Harfe

    Schwert und Harfe ist ein Roman des irischen Schriftstellers Frank Delaney, der im Jahr 2004 unter dem Originaltitel Ireland: A Novel im Time Warner Verlag in London und 2006 als deutsche Übersetzung bei Droemer Knaur in München erschien. Der Roman stellt in episodenhafter Weise die Geschichte und Mythen Irlands, von der Frühzeit bis zur Gegenwart, vor dem Hintergrund einer geheimnisvollen Familiensaga, dar.

    Vates

    Vātes (m/f, lat. „Seher“, „Prophet“) ist eine der drei Klassen Inspirierter in der keltischen Gesellschaft. Unter „Inspirierten“ sind die Kultfunktionäre, also Priester im weiteren Sinne zu verstehen.

    In anderen Sprachen

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