Ibrahim Pascha

Ibrahim Pascha al Wali (arabisch إبراهيم باشا) (* 1789 in Nusretli, Osmanisches Reich; † am 10. November 1848 in Kairo) kämpfte als osmanisch-ägyptischer General im Osmanisch-saudischen Krieg, in der Griechischen Revolution, eroberte Syrien und war daraufhin bis 1841 Wali (Gouverneur) der osmanischen Provinzen in der Levante (Akkon, Damaskus, Tripolis und Aleppo). Als sein Vater Muhammad Ali 1848 geistesschwach wurde, war er für kurze Zeit erblicher Wali der osmanischen Provinz Ägypten. Er starb am 10. November 1848 noch vor seinem Vater.

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Porträt Ibrahim Paschas von Charles-Philippe Larivière

Leben

Kampf gegen die Mamluken und Wahhabiten

Ibrahim wurde als ältester Sohn von Muhammad Ali und Emine in Nusretli (dem heutigen Dorf Nikiforos im Regionalbezirk Drama) geboren. Mitte des 19. Jahrhunderts, inmitten der Nachfolgestreitigkeiten innerhalb der Dynastie um die Herrschaft Ägyptens, tauchte die (bisher unbelegte) Behauptung auf, Ibrahim sei nicht leiblicher, sondern adoptierter Sohn Muhammad Alis und entstamme der vorherigen Ehe Amines. Ibrahim verbrachte seine Kindheit und Jugend in Kavala. Nachdem Muhammad Ali sich im auf der französischen Besetzung folgenden Machtkampf gegen die Mameluken und gegen die osmanische Zentralregierung behaupten konnte und am 9. Juli 1805 zum osmanischen Gouverneur ernannt wurde, ließ er seine Frau und Kinder, darunter Ibrahim, nach Kairo kommen. Ibrahim ernannte er sogleich zum Festungskommandanten der Zitadelle von Kairo. 1806 verpflichtete sich Muhammad Ali ein Tribut in mehreren Raten an die osmanische Regierung zu zahlen als Gegenleistung für Gewährung weiterhin im Amt bleiben zu dürfen (ursprünglich war seine Absetzung beabsichtigt). Als Pfand schickte er Ibrahim nach Konstantinopel, kehrte noch vor Begleichung der Schuld nach einem Jahr zurück und wurde Defterdar. Als Kommandeur beteiligte er sich am Feldzug gegen die Mamelucken. Nachdem die Mamelucken 1810 in Oberägypten besiegt waren, wurde er 1812 zum Gouverneur von Unterägypten ernannt und vertrieb dort die Mamelucken, die in den Sudan flüchteten. Als Defterdar war er verantwortlich für die Enteignung und Vermessung aller privaten Landbesitzümer (1811 in Oberägypten, 1814 in Unterägypten).

Als Muhammad Ali 1811 im Auftrag des osmanischen Sultans in den Krieg gegen die Wahhabiten zog, wurde Ibrahim als Befehlshabender in Oberägypten zurückgelassen. Er setzte die Vertreibung der Mamluken fort. 1816 folgte er seinem Bruder Tusun als Befehlshaber der ägyptischen Streitkräfte in Arabien nach. Muhammad Ali hatte bereits begonnen, europäische Disziplin in die Armee einzuführen, und Ibrahim hatte wahrscheinlich eine entsprechende Ausbildung erhalten, aber seine ersten Feldzüge führte er mehr im alten asiatischen Stil als seine späteren Operationen. Der Feldzug in Arabien dauerte zwei Jahre und endete in der Vernichtung der Wahhabiten als politischer Macht.

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Der Feldzug Ibrahims gegen die Wahhabiten

Ibrahim landete am 30. September 1816 in Yanbu, dem Hafen von Medina. Im März 1818 erreichte Ibrahim Diriyya, die Keimzelle des Wahabismus. Er erzwang nach sehr heftigen Kämpfen und sechs Monate dauernder Belagerung mit schwerer Artillerie im September die Kapitulation der Stadt. Damit konnte er den Wahhabiten-Führer Abdallah I. ibn Saud zur Aufgabe zwingen. Am 11. Dezember 1819 zog er triumphal in Kairo ein.

Die Griechische Revolution

Nach seiner Rückkehr unterstützte er den französischen Oberst Sève (Süleyman Pascha), der beauftragt worden war, die Armee nach dem europäischen Modell zu drillen. Ibrahim setzte ein Beispiel, indem er sich als Rekrut selbst dem Drill unterwarf. 1821 wurde er von seinem Vater beauftragt, am Feldzug seines Bruders Ismael zur Eroberung Sudans teilzunehmen. Ibrahim brach im Januar 1821 von Kairo auf und vereinigte sich mit seinem Bruder am 22. Oktober in Sennar. 1822 musste er, krankheitsbedingt, nach Kairo zurückkehren. Als 1824 Muhammad Ali vom Sultan zum Wali von Morea ernannt worden war, um gegen die aufständischen Griechen zu helfen, schickte er Ibrahim mit einem Flottengeschwader und einer Armee von 17.000 Mann. Die Expedition stach im Juli 1824 in See, war aber monatelang nicht zu mehr als einem stetigen „Kommen-und-Gehen“ in der Lage. Die Angst vor den griechischen Brandern hielt seine Fahrt zum Peloponnes (damals: Morea) auf. Als seine griechischen Matrosen wegen ausstehender Lohnzahlungen meuterten, landete er am 26. Februar 1825 in Modon. Ibrahims Operationen waren energisch und grausam. Er besiegte die Griechen mühelos im offenen Feld, und obwohl die Belagerung Messolongis seinen eigenen und den türkischen Truppen schwere Verluste brachte, führte er sie am 24. April 1826 zu einem erfolgreichen Ende. Die griechische Guerilla jedoch plagte seine Armee, und als Vergeltung verwüstete er das Land und schickte Tausende von Einwohnern in die Sklaverei nach Ägypten. Diese Repressionsmaßnahmen erregten große Empörung in Europa und führten erst zur Intervention der englischen, französischen und russischen Geschwader (siehe Schlacht von Navarino), dann zur Landung einer französischen Expeditionstruppe, der Morea-Expedition. Er kämpfte auf der Peloponnes, bis er am 1. Oktober 1828 von den westlichen Mächten zur Kapitulation gezwungen wurde und verließ gemäß den Kapitulationsbedingungen das Land. Englische Offiziere, die ihn bei Navarino sahen, beschrieben ihn als klein, dick und von Pocken entstellt, aber seine Fettleibigkeit hätte seine Aktivitäten auf dem Schlachtfeld nicht vermindert.

Die Eroberung Syriens

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Ibrahim Pascha, Lithographie von Gabriel Decker

Nachdem 1831 die Auseinandersetzung seines Vaters mit der Pforte offenkundig geworden war, wurde Ibrahim beauftragt, Syrien und Palästina zu erobern. Er führte seine Aufgabe mit bemerkenswerter Energie durch. Er nahm am 27. Mai 1832 nach schwerer Belagerung Akko ein, wo er dann für die vielen Verwundeten in der Zitadelle ein Lazarett einrichtete.[1] Er besetzte am 18. Juni Damaskus, besiegte am 8. Juli die türkische Armee bei Homs und am 29. Juli eine weitere bei Beilan. Nach diesen Siegen fiel Ibrahim Pascha in Anatolien ein und stieß Richtung Istanbul vor. Am 21. Dezember schlug er den Großwesir vernichtend bei Konya. Zweifellos waren Colonel Sève und die europäischen Offiziere in der Armee eine Hilfe, aber seine Gelehrigkeit gegenüber ihren Ratschlägen und seine persönliche Kühnheit und Energie stehen vorteilhaft gegen die Trägheit, Ignoranz und Eitelkeit der ihm gegenüberstehenden türkischen Generäle. Er kann für sich selbst diplomatisches Urteilsvermögen und Feingefühl dafür beanspruchen, die Unterstützung der Bevölkerung sichergestellt und Vorteil aus ihren Rivalitäten gezogen zu haben. Am 8. April 1833 wurde der Frieden von Kütahya geschlossen und Muhammad Alis Herrschaft über Syrien vorerst anerkannt. Nach dem Feldzug von 1832/33 blieb Ibrahim als Wali in Syrien. Seine Regierung wurde wesentlich durch die Steuern beeinträchtigt, die er für seinen Vater eintreiben musste, so dass Rebellionen ausbrachen.

Wali von Syrien und Palästina

Als Wali in Syrien und Palästina führte er Reformen im Sinne der französischen Revolution durch; durch die Installierung säkularer Gerichtshöfe brach er erstmals im Islam mit der unbeschränkten Gültigkeit der Scharia; jetzt konnten auch Christen und Juden z. B. in Jerusalem in den Gemeinderat gewählt werden. Als die religiösen Institutionen im Islam zur Revolte aufriefen, ließ er diese mit ägyptischen Truppen niederschlagen. Erstmals durften jetzt im Islam Christen Waffen tragen. Im Libanon wurde die Reformpolitik vom Amir Bashir II. al-Shehabi unterstützt, der 1840 mit Hilfe der Engländer vertrieben wurde. Bemerkenswert ist, dass er erstmals im Islam das Prinzip der Gleichheit von Muslimen und Christen durchsetzte.

1838 fühlte sich die Pforte stark genug, den Kampf wiederaufzunehmen. Ibrahim errang am 24. Juni 1839 seinen letzten Sieg für seinen Vater bei Nizip. Aber Großbritannien und Österreich intervenierten, um die Integrität des Osmanischen Reichs zu bewahren. Ihre Geschwader unterbrachen seine Kommunikation über See mit Ägypten, eine allgemeine Revolte isolierte ihn in Syrien, und er war schließlich gezwungen, im Februar 1841 das Land zu räumen. Ibrahim verbrachte den Rest seines Lebens in Frieden, aber seine Gesundheit war ruiniert. 1846 stattete er Westeuropa einen Besuch ab und wurde dort mit Respekt und großer Neugier empfangen.

Als sein Vater 1848 geistesschwach wurde, reiste Ibrahim im August 1848 nach Konstantinopel, um durch Sultan Abdülmecid I. zum Wali ernannt zu werden. Da er allerdings vor seinem Vater starb, folgte diesem sein Neffe Abbas nach.

Nachkommen (Auswahl)

  • Ahmad Rifat (8. Dezember 1825 – 15. Mai 1858)
  • Ismail (31. Dezember 1830 – 2. März 1895)
  • Mustafa Bahgat 'Ali Fazil (22. Februar 1830 – 11. November 1875)

Ehrungen

Literatur

  • Pierre Crabitès: Ibrahim of Egypt. George Routledge, London 1935 (Reprint: (= Routledge Library Editions. Egypt. Bd. 8). Routledge, London u. a. 2013, ISBN 978-0-415-81121-7).

Einzelnachweise

  1. Bernhard Dichter mit Salman Baumwoll (Bearb.), Alex Carmel (Bearb.) und Ejal Jakob Eisler (Bearb.), עַכּוֹ - אֲתָרִים מִיָּמֵי הַתּוּרְכִּים / عكا: مواقع من العهد التركي (Zusatztitel: Akko, Bauten aus der türkischen Zeit / Akko, sites from the Turkish period), Universität Haifa / הַמָּכוֹן עַל שֵׁם גֹוֹטְלִיבּ שׁוּמַכֶר לְחֵקֶר פְּעִילוּת הָעֹולָם הַנּוֹצְרִי בְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל בַּמֵּאָה הַ-19 (Gottlieb-Schumacher-Instituts zur Erforschung des christlichen Beitrags zum Wiederaufbau Palästinas im 19. Jahrhundert; Hrsg.), Haifa: הַמָּכוֹן עַל שֵׁם גּוֹטְלִיבּ שׁוּמַכֶר לְחֵקֶר פְּעִילוּת הָעֹולָם הַנּוֹצְרִי בְּאֶרֶץ יִשְׂרָאֵל בַּמֵּאָה הַ-19, 2000, S. 53.

Weblinks

VorgängerAmtNachfolger
Muhammad Ali PaschaWali von Ägypten
1848
Abbas I.
Ain-Schams-Universität

Die Ain-Schams-Universität (arabisch جامعة عين شمس Dschamiat Ain Schams, DMG Ǧāmiʿat ʿAin Šams, englisch Ain Shams University) ist eine höhere Bildungseinrichtung in Kairo, Ägypten, die 1950 gegründet wurde.

Damat İbrahim Pascha

Damat İbrahim Pascha († 10. Juli 1601 in Belgrad) war ein Bosniake und osmanischer Feldherr und Staatsmann und zwischen 1596 und 1601 dreimal Großwesir des Osmanischen Reiches.

Er stammte ursprünglich aus Bosnien, wuchs aber in Istanbul auf. 1582 wurde er Beylerbey von Rumelien, 1583 von Ägypten, das damals osmanische Provinz war. Im Mai 1586 heiratete er Ayşe Sultan, die Tochter Sultan Murads III. und führte seitdem den Beinamen Damat (auch Damad; türkisch „Schwiegersohn“).

Im April 1596 wurde er zum ersten Mal zum Großwesir ernannt; kurz darauf brach er zu einem Feldzug nach Ungarn auf, wo er die Stadt Eger eroberte. Im Winter desselben Jahres wurde er zunächst als Großwesir durch Cigalazade Yusuf Sinan Pascha abgelöst, erlangte sein Amt aber schon nach nur etwa 45 Tagen, am 5. Dezember 1596, wieder zurück. Knapp ein Jahr später fiel er jedoch infolge von ungeschickter Personalpolitik sowie der durch ihn veranlassten Ermordung des Krimkhans Fetih Giray in Ungnade; als noch Unstimmigkeiten mit der Sultansmutter hinzukamen, wurde er am 3. November 1597 zum zweiten Mal abgesetzt. Wiederum etwa ein Jahr später, am 6. Januar 1599, wurde er zum dritten Mal zum Großwesir berufen. Am 23. Oktober 1600 eroberte er die wichtige Festung Kanizsa, was ihm die Zusicherung seines Amtes auf Lebenszeit einbrachte. Diese währte jedoch nicht mehr lange, denn im Sommer des darauffolgenden Jahres zog er sich eine Krankheit zu, der er nach fünftägigem Fieber am 10. Juli 1601 in Belgrad erlag.

Elči-Ibrahim-Pascha-Medresa

Die Elči-Ibrahim-Pascha-Medresa (bosnisch: Elči Ibrahim-pašina medresa) in der Stadt Travnik, Bosnien und Herzegowina, wurde 1705 von Elči Ibrahim Pascha gegründet. Dieser residierte als Wesir in Travnik, von wo aus die Staatsangelegenheiten Bosniens gelenkt wurden. Derzeitiger Direktor der Madrasa ist Dževdet Šošić.

Frédéric Cailliaud

Frédéric Cailliaud (* 9. Juni 1787 in Nantes; † 1. Mai 1869 ebenda) war ein französischer Afrikaforscher.

Als Goldarbeiter bereiste Cailliaud Belgien, Holland und Italien. Von Sizilien aus unternahm er eine Fahrt nach Griechenland und Konstantinopel. 1815 kam er nach Ägypten und ging mit Drovetti den Nil bis zum 2. Katarakt aufwärts. Nachdem Mehemed Ali ihn mit der mineralogischen Erforschung des Landes beauftragte, entdeckte Cailliaud 1818 von Edfu aus die Smaragd-Gruben am Dschebel Sebra. Im November 1819 reiste er von Fajum in die Oasen Siwa, Bahariyya, Farafra, Dachla und Charga. Anfang 1820 kam er wieder am Nil an.

Auf dem anschließenden Feldzug von Ibrahim Pascha konnte Cailliaud die ersten genaueren Erkenntnisse der Gegenden um Fasokl und Sannar erhalten. Nach diesen Reisen kehrte er nach Frankreich zurück und arbeitete seit 1836 bis zu seinem Tod als Konservator am Museum seiner Vaterstadt.

Frédéric Cailliaud starb am 1. Mai 1869 in Nantes.

Geißelungskapelle

Die Geißelungskapelle (lateinisch Flagellatio) ist ein kleines Kirchengebäude im moslemischen Viertel der Jerusalemer Altstadt an der Via Dolorosa und bildet mit der Verurteilungskapelle im selben Hof gegenüber die zweite Station des dortigen Kreuzweges.

Der im 12. Jahrhundert errichtete Kreuzfahrerbau diente nach Ende der Kreuzfahrerzeit als Pferdestall, später als Weberwerkstatt, bis er zusammenfiel. Ibrahim Pascha gab die Ruine 1838 an die katholische Kirche, vertreten durch die Kustodie des Heiligen Landes der Franziskaner (OFM), zurück, Max Joseph in Bayern ermöglichte die Wiederherstellung der verfallenen Kapelle. 1929 wurde sie nach den Plänen von Antonio Barluzzi (1884–1960) im Stil des 12. Jahrhunderts wieder aufgebaut.Die drei Fenster nach Entwürfen von Duilio Cambellotti (1876–1960) zeigen

die Geißelung Christi an der MartersäuleInschrift: Tunc ergo apprehendit Pilatus Jesum et flagellavit (Da nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln.)Pontius Pilatus, der sich die Hände in Unschuld wäschtInschrift: Innocens ego sum a sanguine iusti huius (Ich bin unschuldig am Blut dieses Gerechten)die Freilassung des Barabbas.Inschrift: Tolle hunc et dimitte nobis Barabbam (Hinweg mit diesem, gib uns Barabbas los!)Das Mosaik in der Kuppel über dem Altar zeigt die Dornenkrone.

Im Franziskanerkloster bei der Geißelungskapelle ist der Sitz des Studium Biblicum Franciscanum, des franziskanischen Studienzentrums für biblische und archäologische Forschungen.

Ibrahim-Pascha-Palast

Der Ibrahim-Pascha-Palast (İbrahim Paşa Sarayı, auch Atmeydanı Sarayı) liegt direkt am alten Hippodrom (Atmeydanı) gegenüber der Sultan-Ahmet-Moschee im Herzen von Alt-Istanbul

Die Baugeschichte des Palastes ist unklar. Quellen berichten, er sei in der Zeit des Sultan Bayezid II. (1481–1512) errichtet worden und unter Sultan Süleyman I. 1521 für seinen Großwesir Ibrahim Pascha restauriert worden. Er ist der größte erhaltene aristokratische Palast in Istanbul, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass er aus Stein und Ziegeln statt üblicherweise aus Holz errichtet wurde, wie beispielsweise die ähnlichen Paläste, die um das Hippodrom gruppiert waren und nicht mehr erhalten sind. Allein der Architekt Sinan hat um die 30 Paläste errichtet.

Seine immense Größe erklärt sich vielleicht auch daraus, dass es bis zu seinem Bau keinen offiziellen Amtssitz des Großwesirs gab und gerade Anfang des 16. Jahrhunderts das Amt des Großwesirs mit einer nicht gekannten Machtfülle ausgestattet wurde. Nach dem Tode Ibrahim Paschas 1536 blieb der Palast zweieinhalb Jahrhunderte lang Verwaltungsresidenz für eine Reihe von Großwesiren, Beylerbeys, Admiralen sowie Silahdare, von denen einige in die kaiserliche Familie einheirateten. Weiterhin fand der Palast Verwendung als Janitscharenschule der Acemioğlanları, ab dem späten 18. Jahrhundert als Registratur der Finanzbehörde (Defterhane), sowie als Hauptquartier der kaiserlichen Militärkapelle (Mehterhane), danach als Nervenheilanstalt, Löwengehege, Textilmanufaktur und Gefängnis. Die bewegte Verwendung des Bauwerkes ist ein Spiegelbild des Verfalls, welcher trotz der Restaurierungen durch die Architekten Sinan († 1588), Hasan Ağa und Sedefkar Mehmed Ağa († 1622) sowie Ausbesserungen nach den heftigen Bränden von 1652, 1660, 1755 und 1808 und dem schweren Erdbeben von 1675 nicht aufzuhalten war.

Nach Reparaturen zwischen 1966 und 1983 ist heute das Museum für türkische und islamische Kunst im Palast untergebracht. Von der ursprünglichen Inneneinrichtung ist nichts mehr erhalten.

Der Palast zog sich etwa 140 Meter an dem Hippodrom entlang und erreichte eine Tiefe von 50 bis 75 Metern. Die Räumlichkeiten gruppierten sich um vier Höfe auf unterschiedlichen Ebenen. Einige erhöhte Terrassen des Serails liegen auf den ehemaligen verfallenen Sitzreihen des Hippodroms. Durch seine Lage diente der Palast vom 16. bis ins 18. Jahrhundert hinein häufig als Gasthaus für die Familie des Sultans, wenn Festlichkeiten und prunkvolle Prozessionen auf dem Hippodrom abgehalten wurden. Zum Beispiel bei den 15-tägigen Hochzeitsfeiern des Ibrahim Pascha mit Süleymans I. Schwester Hadice Sultan 1524, bei den tagelangen Beschneidungsfeierlichkeiten der Prinzen und weiteren Festivitäten der Sultansfamilie.

Ibrahim Pascha (Begriffsklärung)

Ibrahim Pascha ist der Name folgender Personen:

Ibrahim Pascha (1789–1848), ägyptischer General und Vizekönig von Ägypten

Ibrahim Derwisch Pascha († 1896), türkischer General der osmanischen ArmeeIbrahim Pascha oder İbrahim Pascha ist der Name folgender Großwesire des osmanischen Reichs:

Çandarlı I. İbrahim Pascha († 1429), Großwesir

Çandarlı II. İbrahim Pascha (1429–1499), Großwesir

Damat İbrahim Pascha († 1601), Großwesir unter Sultan Murad III.

Hoca İbrahim Pascha († 1713), Großwesir

İbrahim Edhem Pascha (1818–1893), Großwesir unter Sultan Abdülhamid II.

İbrahim Hakkı Pascha (1863–1918), Großwesir unter Sultan Mehmed V.

İbrahim Sarim Pascha (1801–1853), Großwesir

Kabakulak İbrahim Pascha († 1743), Großwesir

Kara İbrahim Pascha (1620–1687), Großwesir

Keçiboynuzu İbrahim Hilmi Pascha (1747–1825), Großwesir

Makbul Ibrahim Pascha (um 1493–1536), Großwesir unter Sultan Süleyman I.

Nevşehirli Damat İbrahim Pascha (um 1662–1730), Großwesir unter Sultan Ahmed III.

Kilikische Pforte

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Die Kilikische Pforte (türkisch Gülek Boğazı) ist die wichtigste Verbindung zwischen Kilikien und Mittelmeer und dem Hochland von Anatolien. Die Pforte ist ein Pass durch das Taurusgebirge. Das südliche Ende befindet sich 44 km nördlich von Tarsus. Die Kilikische Pforte liegt heute in der Provinz Mersin an der Grenze zur Provinz Adana.

In der Antike hieß die Pforte auf griechisch Kilikia Pylai (dt: die Tore Kilikiens). Die Kreuzritter nannten die Pforte Porta Judae und die Araber Darb as-Salāma. Der türkische Name leitete sich von dem Dorf Gülek am südlichen Eingang der Pforte ab. Dort steht auch die Burg Gülek Kalesi, die im Mittelalter den Eingang der Pforte kontrollierte.

Die Pforte wurde durch den Fluss Gökoluk geformt und war als Pfad nur mit Reittieren, aber nicht mit Fahrzeugen zu überwinden. Der Pass wurde im Laufe der Zeit teilweise verbreitert. Als strategisch wichtigste Pforte auf dem Weg von Anatolien nach Syrien marschierten hier viele Heere durch. So kamen die Zehntausend aus Xenophons Anabasis und Alexander der Große, der von hier in die Schlacht bei Issos zog, durch. Unter dem römischen Kaiser Caracalla wurde der Weg repariert und verbreitert, wie ein Meilenstein aus Podandus belegt. Auch Paulus von Tarsus und die Ritter des ersten Kreuzzuges passierten diese Pforte. Als 1833 der ägyptische Vizekönig Ibrahim Pascha gegen seinen osmanischen Oberherrn zog, musste er ebenfalls die Pforte passieren. Um seine Kanonen zu transportieren, musste er den schmalen Pfad erweitern lassen, da nur jeweils ein bepacktes Kamel durchpasste.

Für die Bagdadbahn, die Konstantinopel mit Bagdad verbinden sollte, stellte die Kilikische Pforte ein großes Hindernis dar. Die Schienen konnten nicht entlang des alten Pfades durch die Pforte gelegt werden, da er an vielen Stellen zu schmal und kurvenreich war. Deswegen wurden eine Reihe von Viadukten und Tunneln angelegt. Diese zählen zu den größten Leistungen der deutschen Ingenieure im Zuge dieses Projektes. Die Strecke, die zuerst als Schmalspurbahn mit Rollbockverkehr betrieben wurde, wurde 1918 eröffnet. Während des Ersten Weltkriegs wurden osmanische Truppen durch die Kilikische Pforte an die mesopotamische Front gebracht.

Kirche Hl. Nikolaus (Kavala)

Die Heilige-Nikolaus-Kirche (griechisch Ναός Αγίου Νικολάου Καβάλας) ist eine Kirche der Eparchie Philippos, Neapolis und Thasos des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel in der Stadt Kavala in Griechenland. Sie ist dem Heiligen Nikolaus gewidmet.

Es wird angenommen, dass der Apostel Paulus diese Stelle betreten hat. Der heutige Bau wurde im Jahre 1530 als Moschee an der Stelle einer christlichen Basilika, die vermutlich dem Heiligen Lazarus gewidmet worden war, errichtet. Die Moschee trug den Namen Ibrahim-Pascha-Moschee, nach dem Großwesir Pargali Damat Ibrahim Pascha. Sie war als Zentralmoschee der Altstadt von einem Komplex mit einer Karawanserei, einer Medrese und Geschäften umgeben. Auf dem zur Qibla gerichteten Eingang stand folgende Inschrift auf Arabisch:

Nach der Befreiung Nordgriechenlands und dem Wegzug der moslemischen Bevölkerung wurde die Moschee aufgegeben. Von 1926 bis 1927 wurde sie in eine Kirche umgewandelt und 1945 geweiht. Der Mihrab und der Minbar wurden entfernt und auf dem Sockel des Minaretts ein Glockenturm errichtet. 2000 wurde ein Paulusdenkmal hinzugebaut.

Lodovico Gritti

Lodovico Gritti (auch Ludovico oder Alvise Gritti, ungarisch Lajos oder Alajos Gritti, deutsch Aloisius Gritti) (* ca. 1480 in Istanbul; † 29. September 1534 in Medgyes, damals zu Königreich Ungarn) war ein venezianischer Händler, Bankier und Politiker. Er diente als Minister unter Sultan Süleyman I., war der Vertraute von Makbul Ibrahim Pascha und diente als Reichsverweser von Ungarn von 1530 bis 1534.

Makbul Ibrahim Pascha

Ibrahim Pascha (ابراهیم پاشا / İA İbrāhīm Paşa; * um 1493 bei Parga, Epirus; † 15. März 1536 in Istanbul), genannt مقبول / maḳbūl / ‚der Günstling‘ und später مقتول / maḳtūl / ‚der Hingerichtete‘, war zwischen 1523 und 1536 Großwesir des Osmanischen Reiches. Aufgrund der besonderen Nähe zu Süleyman dem Prächtigen, den er als seinen „Bruder“ bezeichnete, verfügte er im Vergleich zu anderen Würdenträgern über eine Sonderstellung mit außergewöhnlichen Vollmachten.

Moni Loukous

Moni Loukous (griechisch Μονή Λουκούς) ist ein Kloster im Tanostal, wenige Kilometer westlich von Astros in der griechischen Landschaft Arkadien. Das heutige Nonnenkloster wurde im 12. Jahrhundert errichtet und ist der Verklärung Christi (Μεταμὁρφωσις Σωτήρου Metamorfósis Sotírou) geweiht. Aktuell (September 2016) leben 13 Nonnen im Kloster.

In venezianischer Zeit gehörte das Kloster vorübergehend Kapuzinern. Seit seiner teilweisen Zerstörung 1826 durch Ibrahim Pascha hat die Kirche keinen Narthex mehr.

Das Kloster wurde wahrscheinlich auf den Ruinen des Heiligtums des Polemokrates, eines Enkels von Asklepios erbaut. Die Mauern der Kreuzkuppelkirche bestehen aus Ziegelsteinen; die Simse der Dächer und der eckigen Apsiden wie auch die Fenster sind durch über Eck gelegte Ziegelreihen verziert. In den Giebeln und im Tambour sind Keramikteller eingelassen. Die Spolien an der Südmauer stammen von der in unmittelbarer Nähe gelegenen Villa des Herodes Atticus. Weitere Spolien von derselben Fundstätte befinden sich an anderen Gebäuden des Klosters. Im Inneren stützen vier Säulen die ungewöhnlich hohe Kuppel. Die Wände sind mit gut erhaltene Fresken aus dem 17. Jahrhundert geschmückt. Besonders erwähnenswert ist die Darstellung des Hymnos Akathistos. Ein Bodenmosaik und eine reich geschnitzte Ikonostase mit wertvollen Ikonen vollenden die Ausstattung. Einige Fresken wurden stellenweise durch Ibrahim Pascha zerkratzt und beschädigt.

Muhammad Ali Pascha

Muhammad Ali Pascha, auch Mehmed Ali Pascha (osmanisch محمد علی پاشا Meḥemmed ʿAlī Pāšā, albanisch Mehmet Ali Pasha, türkisch Kavalalı Mehmet Ali Paşa; geboren um 1770 in Kavala; gestorben am 2. August 1849 in Alexandria), war von 1805 bis 1848 Gouverneur der osmanischen Provinz Ägypten (Eyalet-i Mısır), herrschte aber relativ unabhängig von der Zentralregierung. Er war der Begründer der bis 1953 in Ägypten herrschenden Dynastie.

Nevşehirli Damat İbrahim Pascha

Nevşehirli Damat İbrahim Pascha (* ca. 1662 in Muşkara, heute Nevşehir; † 1. Oktober 1730 in Istanbul) war ein osmanischer Staatsmann und vom 9. Mai 1718 bis zum 1. Oktober 1730 Großwesir des Osmanischen Reiches.

İbrahim Paschas Beiname Nevşehirli bezieht sich auf seinen Heimatort, das damalige mittelanatolische Dorf Muşkara: Während seiner Zeit als Großwesir ließ er es bedeutend ausbauen und mit zahlreichen kulturellen Einrichtungen versehen und gab ihm seinen heutigen Namen Nevşehir („Neustadt“). Den Namenszusatz Damat (türkisch für „Schwiegersohn“) erhielt er, nachdem er 1717 Fatma Sultan, die Tochter Sultan Ahmeds III. geheiratet hatte.

Nevşehirli Damat İbrahim Paschas Regierungszeit ist deckungsgleich mit der so genannten „Tulpenzeit“ (türk.: Lâle devri), die durch kulturelle Blüte und intellektuelle Offenheit, aber auch durch Dekadenz und soziale Ungerechtigkeit gekennzeichnet war. Zu Damat İbrahim Paschas kulturellen Leistungen zählt die offizielle Einführung des Buchdrucks im Osmanischen Reich durch İbrahim Müteferrika im Jahr 1727, die auf seine Initiative hin erfolgte.Nevşehirli Damat İbrahim Paschas Karriere und Leben endeten im so genannten „Patrona-Halil-Aufstand“ 1730. Die Rebellen machten ihn für die kurz zuvor erfolgte schwere Niederlage der Osmanen im Krieg gegen die Perser unter General Nadir Afschar (dem späteren Nadir Schah) verantwortlich und forderten vom Sultan seine Auslieferung. Zu den Aufständischen zählten auch die Janitscharen, die ohnehin unzufrieden über vorangehende militärische Reformversuche des Großwesirs waren. Da Sultan Ahmed III. sich schließlich gezwungen sah, nachzugeben, wurden İbrahim Pascha sowie einige seiner Vertrauten am 1. Oktober 1730 umgebracht und ihre Leichen an die Aufständischen übergeben. Auch dies konnte allerdings nicht verhindern, dass Ahmed bald darauf abdanken und den Thron an seinen Neffen Mahmud I. übergeben musste.

In der Chronik Tarih-i göynüklü von Göynüklü Ahmed Efendi werden die Ereignisse ausführlich geschildert.

Paschalik Berat

Das Paschalik Berat (albanisch Pashallëku i Beratit, türkisch Berat Paşalığı) war ein Paschalik in Zentralalbanien. Es wurde im Jahr 1774 von Ahmet Kurt Pascha errichtet und im Jahre 1809 aufgelöst, nachdem Ahmets Verbündeter und Nachfolger Ibrahim Pascha von Berat von Tepedelenli Ali Pascha besiegt worden war. Dieser gliederte das Paschalik in das von ihm regierte Paschalik Janina ein.

Rasgrad

Rasgrad (auch Razgrad, bulgarisch Разград [razˈɡrat]) ist eine Stadt in Nordostbulgarien. Sie ist das Zentrum der gleichnamigen Oblast und Gemeinde. Die Stadt liegt in der Nähe von Russe.

Soliman Pascha

Soliman Pascha, türk. Süleyman Paşa, arab. Sulaymân Pasha; (* 1788 als Joseph Anthelme Sève in Lyon; † 1860 in Kairo) genannt al-Faransawî („der Franzose“) war ein französisch-ägyptischer Offizier.

Joseph Anthelme Sève war 1803–1814 Soldat in der französischen Armee und zuletzt Adjutant von Marschall Grouchy. 1815 ging er nach Ägypten, welches zu der Zeit durch Muhammad Ali Pascha beherrscht wurde. Dort diente er im Stab Ibrahim Paschas, des Sohns Muhammad Ali Paschas. Unter der Leitung Joseph Anthelme Sèves wurde die ägyptische Armee modernisiert. Die von ihm modernisierte Armee konnte im Osmanisch-saudischen Krieg (1811–1818) die Wahhabiten in Arabien schlagen, entlang des Nils nach Sudan vorstoßen und die Griechische Revolution (1821–1829) bekämpfen. 1823 wurde Joseph Anthelme Sève zum Bey ernannt. 1824–27 kämpfte er unter Ibrahim Pascha in Morea (Peloponnes). 1831 wurde er Generalmajor. Als solcher kämpfte er in der Armee Ibrahim Paschas gegen die Osmanische Armee. Er zeichnete sich 1832 in der Schlacht von Konya aus und wurde zum Pascha ernannt.

Theodoros Kolokotronis

Theodoros Kolokotronis (griechisch Θεόδωρος Κολοκοτρώνης; * 3. April 1770 in Ramavouni, (Messinia/ Griechenland); † 15. Februar 1843 in Athen) war ein griechischer Freiheitskämpfer, Partisanenführer und Generalfeldmarschall in der Revolution von 1821. Er ist auch bekannt als der „Alte von Morea“.

Schon in seiner Jugend durchzog er die Peloponnes als Bandenführer. Als er 1806 von den Türken verfolgt wurde und nach Zante fliehen musste, trat er auf den unter britischer Verwaltung stehenden Ionischen Inseln in den Kriegsdienst ein und wurde später Major eines dort errichteten griechischen Regiments. Ab 1821 galt Kolokotronis neben „Petrobey“ Petros Mavromichalis als einer der Hauptanführer der Griechen.

Die Nationalversammlung in Astros ernannte ihn 1823 zum Oberbefehlshaber der Peloponnes, und bald darauf wurde er Vizepräsident des Exekutivrats. Nachdem er bereits auf dieser Versammlung in Opposition zur Regierung getreten war, kam es bald danach zu offenen Widersetzlichkeiten. Er unterlag jedoch mit seinen Parteigängern und wurde vier Monate als Gefangener in einem Kloster der Insel Hydra festgehalten, bis der Senat sich im Frühjahr 1825 genötigt sah, ihn an die Spitze der Peloponnesier gegen Ibrahim Pascha zu stellen, gegen den er aber keine großen Fortschritte erzielte.

Nach der Ermordung des Präsidenten Ioannis Kapodistrias am 9. Oktober 1831, dessen Anhänger Kolokotronis war, wurde er zum Mitglied der provisorischen Regierungskommission gewählt und bekämpfte später die Siebener-Kommission, die bis zur Ankunft König Ottos die Regierung führte. Nicht weniger feindselig zeigte er sich der Regentschaft König Ottos gegenüber.

Er wurde angeklagt, Verschwörungsversuche unternommen zu haben, und nach seiner Verhaftung am 7. Juni 1834 zusammen mit seinem Schwager Plaputas Koliopulos vom Gerichtshof zu Nauplia wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Diese Strafe verwandelte jedoch der König in eine zwanzigjährige Festungshaft, die Kolokotronis in der Festung Palamidi verbringen musste. Nach kurzer Zeit gewährte König Otto ihm bei seinem Regierungsantritt am 1. Juni 1835 Amnestie.

Theodoros Kolokotronis starb am 15. Februar 1843 in Athen.

1901 wurde ihm in Nauplia ein Denkmal errichtet. Viele griechische Städte haben ihm zu Ehren Straßen und Plätze benannt.

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