Hebräische Sprache

Hebräisch (עברית ‘Ivrit, ) gehört zur kanaanäischen Gruppe des Nordwestsemitischen und damit zur afroasiatischen Sprachfamilie, auch semitisch-hamitische Sprachfamilie genannt.

Die Basis aller späteren Entwicklungsformen des Hebräischen ist die Sprache der heiligen Schrift der Juden, der hebräischen Bibel, deren Quellschriften im Laufe des 1. Jahrtausends v. Chr. entstanden und kontinuierlich redigiert und erweitert und schließlich um die Zeitenwende kodifiziert wurden. (Alt-)Hebräisch wird daher oft mit dem Begriff „Biblisch-Hebräisch“ gleichgesetzt, selbst wenn dies weniger sprachhistorisch als literaturhistorisch begründet ist: Althebräisch als die Sprache des größten Teiles des Alten Testamentes. In der Bibel wird die Sprache שְׂפַת כְּנַעַן sefat kena‘an („Sprache Kanaans“, Jes 19,18) oder יהודית; jehudith („jüdisch“; Jes 36,11 2Kö 18,26+28 2Chr 32,18 Neh 13,24) genannt. Nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels durch Nebukadnezar II. im Jahre 586 v. Chr. und dem darauf folgenden babylonischen Exil kam die dortige Amtssprache Aramäisch unter den Juden in Umlauf, sodass das Hebräische fortan in Konkurrenz zum Aramäischen stand und viele Einflüsse von diesem aufnahm.

Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels zu Jerusalem im Jahre 70 n. Chr. verlagerte sich das Zentrum jüdischen Lebens von Judäa nach Galiläa und ins Exil. Etwa ab dem Jahre 200 hörte Hebräisch auf, Alltagssprache zu sein. Es blieb indessen eine Sakralsprache, wurde jedoch nie ausschließlich zu liturgischen Zwecken benutzt, sondern auch zur Abfassung von philosophischen, medizinischen, juristischen und poetischen Texten, so dass sich das Vokabular des Mittelhebräischen im Laufe der Jahrhunderte erweitern konnte. Es ist ebenfalls bezeugt, dass sich die verstreuten jüdischen Gemeinden zur Verständigung untereinander des Hebräischen bedienten.

Die Erneuerung des Hebräischen mit dem Ziel seiner Etablierung als jüdische Nationalsprache in Palästina begann im späten 19. Jahrhundert auf Initiative von Elieser Ben-Jehuda. 1889 gründete er in Jerusalem den „Rat der hebräischen Sprache“, den Vorläufer der Akademie für die hebräische Sprache, mit dem Ziel, die seit etwa 1700 Jahren kaum noch gesprochene Sprache der Bibel wiederzubeleben. In der Folgezeit entstand das moderne Hebräisch (Ivrit), dessen Unterschiede zum biblischen Hebräisch im Schriftbild und der Morphologie äußerst gering, in der Syntax und dem Vokabular aber teilweise gravierend sind.

Hebräisch (עִבְרִית)

Gesprochen in

Israel Israel,
Palästina Staat Palästina
Polen Polen
Global liturgische Sprache für das Judentum
Sprecher 9 Millionen[1]
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von Israel Israel

Anerkannte Minderheitensprache in Polen Polen
Sprachcodes
ISO 639-1

he (Hebräisch)

ISO 639-2

heb (Hebräisch)

ISO 639-3

heb (Neuhebräisch), hbo (Biblisches, Rabbinisches Hebräisch)

Geschichte

Alphabet Hebrew
Das hebräische Alphabet im Rahmen des Davidsterns interpretiert

Man unterscheidet drei Entwicklungsstufen: Alt-, Mittel- und Neuhebräisch. Daneben gibt es eine eher literarisch definierte Einteilung in Bibelhebräisch, Mischnahebräisch, mittelalterliches Hebräisch und modernes Hebräisch. Diese Einteilung ist im akademischen Hebräischunterricht üblich.

Althebräisch

Das Althebräische ist aufs Engste mit der phönizisch-punischen Sprache sowie den anderen semitischen Varietäten der vorderasiatischen Mittelmeerküste verwandt; die meisten Linguisten betrachten heute das Kanaanäische (mit dem Hebräischen als einer von mehreren Mundarten) und das Phönizische als dieselbe Sprache. Sprachwissenschaftlich gesehen ist (Alt-)Hebräisch ein südkanaanäischer Dialekt des 1. Jahrtausends v. Chr., der in einem Dialektkontinuum mit den kanaanäischen Sprachen Moabitisch, Ammonitisch, Edomitisch, Ugaritisch, Phönizisch usw. stand. Der älteste bekannte hebräische Text ist der auf eine Tontafel niedergeschriebene Gezer-Kalender von 925 v. Chr., der heute in Istanbul ausgestellt ist. Es gibt ältere Zeugnisse der verwandten Dialekte.

Das berühmteste Werk in althebräischer Sprache ist die jüdische Bibel, der Tanach (im christlichen Sprachgebrauch Altes Testament genannt). Zu den ältesten erhaltenen Abschriften biblischer Texte zählen die Schriftrollen vom Toten Meer. Sie wurden 1947 in Qumran gefunden und stammen aus der Zeit zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. Sie weisen zahlreiche Unterschiede zur heutigen kodifizierten jüdischen Bibel auf und umfassen auch Schriften, die in den Kanon der jüdischen Bibel nicht eingegangen sind.

Mittelhebräisch

Mittelhebräisch ist die Sprache spätbiblischer Texte sowie der hebräischen Teile der rabbinischen Literatur und der mittelalterlichen jüdischen Literatur. Geprägt wurde sie maßgeblich vom hebräisch-aramäischen Diglossieverhältnis, das vom Babylonischen Exil bis zum Ende der rabbinischen Epoche bestimmend war.

Als Reichsaramäisch wurde Aramäisch im Perserreich zur Verwaltungssprache. Kerngebiet dieser Sprache war zuvor der syrische Raum um Damaskus. Aramäisch etablierte sich für ca. 700 Jahre als ethnische und politische Grenzen des Nahen Ostens überschreitende Umgangssprache, zu der nach Alexanders des Großen Sieg über die Perser das Griechische in Konkurrenz trat. Erst das Auftreten des Arabischen drängte beide Sprachen fast ganz zurück. Die Juden benutzten Aramäisch für Bibelübersetzungen (Targumim) und im Talmud. Wie das Hebräische gehört Aramäisch zum nordwestlichen Zweig der semitischen Sprachen und ist somit dem Hebräischen nahe verwandt. In der mittelhebräischen Phase wurden zahlreiche aramäische Ausdrücke und Redewendungen ins Hebräische übernommen, vor allem aber die aramäische Schrift, die als Quadratschrift teilweise noch bis heute in Gebrauch ist, während die Aramäer ihre Schrift zu verschiedenen Kursiven weiterentwickelten und die Quadratschrift aufgaben. Auch die Syntax änderte sich in dieser Phase grundlegend (Übergang von der Struktur Prädikat–Subjekt–Objekt hin zu Subjekt–Prädikat–Objekt sowie von der parataktischen, das heißt Hauptsätze bevorzugenden Syntax hin zum hypotaktischen Prinzip, d. h. zu Hauptsatz-Nebensatz-Konstruktionen). Das Mittelhebräische umfasst das spätbiblische Hebräisch und das Hebräisch der rabbinischen Literatur, d. h. der Werke der jüdischen Gelehrten insbesondere Palästinas und Babyloniens nach der Zerstörung des Zweiten Tempels (70 n. Chr.).

Während fast zweier Jahrtausenden war Hebräisch nicht Muttersprache, sondern meist Zweit- oder Drittsprache von Juden, das heißt in der Regel von gebildeten jüdischen Männern in allen Teilen der Diaspora. In der traditionellen jüdischen Ausbildung wurde viel Zeit darauf verwandt, Tora, Mischna, Gemara und rabbinische Kommentare im hebräischen (und zum Teil aramäischen) Original zu lesen. Der wichtigste Beitrag zum Erhalt des biblischen Hebräisch stammt von den Masoreten, die vom 7. bis zum 10. nachchristlichen Jahrhundert dem nur mit Konsonanten geschriebenen Bibeltext Vokale, Akzente und sogenannte Teamim hinzufügten, das heißt Angaben für den liturgischen Gesang im Gottesdienst. Da die entsprechenden Zeichen hauptsächlich aus Punkten bestehen, spricht man von „Punktation“ (hebräisch „Nikud“). Die bedeutendsten Masoreten wirkten im 9./10. Jahrhundert n. Chr. in Tiberias am See Genezareth.

Vor allem zwei Familien sind hier bedeutsam: Ben Ascher und Ben Naftali. Nachdem bereits vorher in Babylonien wie in Palästina Texte punktiert worden waren, schuf Aaron ben Mosche ben Ascher das ausführlichste und gründlichste Punktationssystem, das sich schließlich durchsetzte. Der allgemein anerkannte jüdische hebräische Bibeltext, der seit dem 16. Jahrhundert auch von christlichen Theologen der Exegese des Alten Testaments zugrunde gelegt wird, geht auf die Familie Ben Ascher zurück. In der Biblia Hebraica Stuttgartensia ist der masoretische Text nach der ältesten vollständigen Handschrift dieser Textform, dem Codex Leningradensis abgedruckt. Paul Kahles Erforschung verschiedener masoretischer Systeme und der Vergleich mit griechischen Umschriften des Hebräischen in der Septuaginta und der Hexapla des Origenes haben gezeigt, dass die Masoreten von Tiberias in ihrer Punktation nicht der gängigen, tradierten Aussprache des Hebräischen folgten, sondern zum Teil ein ideales philologisches Konstrukt schufen, das vor allem religiösen Bedürfnissen genügen sollte.

Neuhebräisch

Die Geschichte des neuzeitlichen Hebräisch zerfällt in zwei Perioden, die aber nicht für die gesamte Judenheit Gültigkeit besaßen. Wesentliche Neuerungen (eine Abwendung von der rabbinischen Tradition und die Betonung der vermeintlichen Reinheit und Ursprünglichkeit des biblischen Sprachstils) brachte die jüdische Aufklärung im 18./19. Jahrhundert. Auch bei den Juden anderer Regionen kam es – ohne Beeinflussung durch die Entwicklungen in Mitteleuropa – zu einer Renaissance des Hebräischen, zum Beispiel im Irak. Einen weiteren Neuanfang, der schließlich zur Reetablierung als muttersprachlich weitergegebenes Idiom in Palästina führte, bewirkten die Zionisten vom Ende des 19. Jahrhunderts an. Diese Sprachform wird meist als Modernhebräisch oder Ivrit bezeichnet. Jedoch bezeichnet das Wort Ivrit im Hebräischen selbst ohne Hinzufügung eines qualifizierenden Adjektivs die gesamte hebräische Sprache aller Perioden; Neuhebräisch heißt auf Hebräisch ha-Ivrit ha-chadascha.

Modernes Hebräisch (Ivrit)

Unter Ivrit wird außerhalb Israels meist die jüngste Entwicklungsphase des Neuhebräischen verstanden: Das infolge der Aufklärung und des Zionismus entstandene israelische Hebräisch ist das Ergebnis einer Wiederbelebung des Entwicklungsstandes der biblischen Sprache, den die Masoreten von Tiberias mit ihrem Vokalisationssystem entwickelt haben, jedoch auf der Basis einer späteren, eher mittelhebräischen Syntax, die zudem Einflüsse europäischer Sprachen aufweist.

Die relativ wenigen spezifisch althebräischen Formen werden in Israel verstanden und in der Schule gelehrt, in der Alltagssprache jedoch nicht verwendet (z. B. Pausalformen); zudem haben zahlreiche biblische Wörter heute eine andere Bedeutung. Insbesondere ist das althebräische Aspektsystem des Verbs seit dem Mittelhebräischen einem Tempussystem gewichen; die althebräischen Aspekte wurden bei der Rückbesinnung auf das Bibelhebräische in der Neuzeit nicht in die moderne Sprache übernommen.

Vielen gilt das Hebräische als Beispiel einer erfolgreichen Umwandlung einer alten Literatur- und Sakralsprache zu einer modernen Nationalsprache. Dies wurde von David Ben Gurion, dem ersten Ministerpräsidenten des Staates Israel, mit folgendem Ausspruch kommentiert: „Wenn Moses heute zurückkäme und um ein Stück Brot bäte, verstünde man ihn.“ Eine derartige Auffassung wurde teilweise auch von Hebraisten und Semitisten vertreten (Ullendorff), ist aber umstritten (Brockelmann).

Kritiker verweisen in diesem Zusammenhang u. a. auf die für semitische Sprachen untypische Aussprache des heutigen Hebräisch, das nur noch in der Orthografie, aber nicht in der Phonetik die spezifisch semitischen Laute erkennen lässt (d. h. zwischen Aleph und Ajin, Kaf und Qof, Thet und Taw, Chet und Khaf etc. unterscheidet) und somit über wesentlich weniger Laute verfügt als die meisten anderen semitischen Sprachen. Die genannten Buchstabenpaare bilden heute im Hebräischen Homophone. Nur Israelis mit arabischer Muttersprache differenzieren gelegentlich noch einzelne dieser Laute. Eine vergleichbare Entwicklung ist nur im Maltesischen zu erkennen, das sich aufgrund seiner Isolation vom arabischen und seiner Jahrhunderte währenden Anbindung an den italienischen Sprachraum in mancher Hinsicht, insbesondere im Bereich der Phonetik „europäisiert“ hat.

Hebräische Schrift

Siehe hebräisches Alphabet sowie die Einträge unter den einzelnen Buchstaben, von Aleph bis Taw. Schreibrichtung von rechts (oben) nach links.

Grammatik

Blackboard with Hebrew letters
Tafel mit dem Wort שלום beziehungsweise Schalom (Friede)

Für die Grammatik des modernen Hebräisch siehe Ivrit.

Substantive

Das Althebräisch gehört wie alle semitischen Sprachen grundsätzlich zu den Kasussprachen. Seit dem Ausfall der Kasusflexion in der kanaanäischen Gruppe der semitischen Sprache werden jedoch schon ab dem 10. Jh. v. Chr. zur Unterscheidung von Subjekt und Objekt keine Fälle mehr verwendet, sondern das Objekt kann optional mit einer speziellen nota objecti markiert werden, das ist allerdings nur bei determinierten Objekten möglich. Flexion spielt jedoch eine wichtige Rolle bei der Bildung und Ableitung von Verben, Substantiven, der Genitivkonstruktion Status constructus, die auf Hebräisch Smichut (סְמִיכוּת – „Stützung“) genannt wird.

Status Constructus

Beispiele für die Genitivverbindung (Smichut):

bájit (בַּיִת) = Haus; lechem (לֶחֶם) = Brot; bējt lechem (בֵּית־לֶחֶם) = Haus des Brotes (Bethlehem).

In Genitivverbindungen wird der bestimmte Artikel vor ihren letzten Bestandteil gesetzt:

alija (עֲלִיָּה) = Rückführung, Repatriierung; no`ar (, נוֹעַר, נֹעַר) = Jugend; alijat ha-no`ar (עֲלִיַּת הַנּוֹעַר) = die Rückkehr (nach Israel) der Jugendlichen.

Das Besitzverhältnis kann mithilfe der klassischen Kurzform (Substantiv mit Pronominalendung) oder einer längeren, umschreibenden Phrase wiedergegeben werden, z. B. von:Sohn = בֵּן ben:

mein Sohn = בְּנִי bni bzw. הַבֵּן שֶׁלִּי ha-ben scheli. Letzteres bedeutet wörtlich: der Sohn, der von mir ist. Hier ist aus einem Relativsatz (sche… = der, die, das) und der Präposition le- eine neue Präposition („von“) entstanden, die im biblischen Hebräisch noch unbekannt ist. Sowohl an „bni“ als auch an „scheli“ ist die Pronominalendung der 1. Person Singular (mein, mir, mich) erkennbar.

Genera

Die hebräische Sprache kennt zwei grammatikalische Geschlechter bzw. Genera: männlich und weiblich. Weibliche Substantive und Namen enden meistens mit …a (ה…) oder …t (ת…). Beispiel: Sarah (שָׂרָה), `Ivrith (עִבְרִית). Es gibt jedoch auch einige Ausnahmen, beispielsweise endet das Wort „lájla“ (לַיְלָה – Nacht) mit dem Buchstaben „He“ und ist trotzdem grammatikalisch männlich.[2] Es können auch weibliche Nomen männliche Endungen tragen. Abstrakta werden meistens dem weiblichen Genus zugeordnet.

Betont wird meistens die letzte Silbe, in einigen Fällen auch die vorletzte Silbe, bei Fremdwörtern auch andere Silben (אוּנִיבֶרְסִיטָה univérsita „Universität“). Die Betonung ist (im Neuhebräischen) schwach phonemisch, es gibt also gelegentlich Wortpaare, die sich nur durch die Betonung unterscheiden (בִּירָה birá „Hauptstadt“, בִּירָה bíra „Bier“). Manche Personennamen können auf zweierlei Weise betont werden und erhalten dadurch einen jeweils unterschiedlichen emotionalen Beiklang.

Hebräische Substantive und Adjektive können mit dem bestimmten Artikel הַ… „ha“ definiert werden. Unbestimmte Substantive bzw. Adjektive tragen gar keinen Artikel. Der bestimmte Artikel wird zusammen mit dem zugehörigen Wort geschrieben. Beispiel: נוֹעַר no`ar = Jugend, הַנּוֹעַר hano`ar = die Jugend. Wird der Artikel vorgesetzt, erhält der folgende Konsonant meist einen Punkt („Dagesch forte“), der Verdopplung anzeigt. Vor Konsonanten, die nicht verdoppelt werden können, erhält der Artikel ein langes -a („qametz“).

Verben

Außer im Bibelhebräischen verfügen hebräische Verben über drei Tempora: Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Streng genommen sind aber nur Vergangenheit und Zukunft echte Konjugationen mit Formen für die 1., 2. und 3. Person im Singular und Plural, während für die Gegenwart das Partizip verwendet wird. Hier hat jedes Verb wie das hebräische Adjektiv vier Formen: Maskulinum Singular, Femininum Singular, Maskulinum Plural, Femininum Plural. Die Person wird durch Hinzufügen des Personalpronomens angezeigt. Ein Beispiel für die Bildung des Partizips:

כּוֹתֵב אֲנִי-אַתָּה-הוּא (aní, atá, hu) kotév (ich, du, er) [m.] schreibe, schreibst, schreibt (wörtl.: ich (m.), du (m.), er ein Schreibender)
כּוֹתֶבֶת אֲנִי-אַתְּ-הִיא (aní, at, hi) kotévet (ich, du, sie) [f.] schreibe, schreibst, schreibt (wörtl.: ich (f.), du (f.), sie (Sg.) eine Schreibende)
כּוֹתְבִים אֲנַחְנוּ-אַתֶּם-הֵם (anáchnu, atém, hem) kotvím (wir, ihr, sie) [m.] schreiben, schreibt, schreiben (wörtl.: wir (m.), ihr (m.), sie (m. Pl.) Schreibende)
כּוֹתְבוֹת אֲנַחְנוּ-אַתֶּן-הֵן (anáchnu, atén, hen) kotvót (wir, ihr, sie) [f.] schreiben, schreibt, schreiben (wörtl.: wir (f.), ihr (f.), sie (f. Pl.) Schreibende)

Im Althebräischen ist eine klare Trennung zwischen „Gegenwart“, „Vergangenheit“ und „Zukunft“ nicht möglich. Beim finiten Verb werden zwei Aktionsarten unterschieden, verteilt auf zwei Konjugationen, die traditionell „Perfekt“ und „Imperfekt“ genannt werden:

  • Perfekt = abgeschlossene, konstatierbare Handlung (im nachbiblischen Hebräisch: Vergangenheit)
  • Imperfekt = unabgeschlossene, ausstehende Handlung (im nachbiblischen Hebräisch: Zukunft).

Darüber hinaus gibt es im Bibelhebräischen zwei Ableitungen dieser Konjugationen, die deren Sinn ins Gegenteil verkehren:

  • Imperfectum Consecutivum = abgeschlossene, konstatierbare Handlung
  • Perfectum Consecutivum = unabgeschlossene, ausstehende Handlung.

Die jeweilige Consecutivum-Form unterscheidet sich von der Normalform des Perfekts oder Imperfekts dadurch, dass die Kopula „und“ vorangestellt wird. Im Falle des Imperfectum Consecutivum wird zudem der nachfolgende Konsonant verdoppelt (hebräisch מְדֻגָּשׁ, m'duggash), und die Betonung verlagert sich oft auf die vorletzte Silbe. Im Imperfectum Consecutivum werden auf der vorletzten Silbe betonte Perfekt-Formen endbetont. Wegen des vorgeschalteten „und“ können Consecutivum-Formen immer nur am Anfang des Satzes oder Halbsatzes stehen; kein anderer Satzteil, auch keine Verneinung darf vorgeschaltet werden.

Moderne Grammatiken haben die traditionellen Bezeichnungen „Perfekt“ und „Imperfekt“ aufgegeben, da diese versuchen, die Aktionsart inhaltlich zu beschreiben, was an der jeweiligen Consecutivum-Variante scheitert. Das Perfectum Consecutivum beschreibt gerade keine „perfekte“, abgeschlossene Handlung, sondern im Gegenteil eine „imperfekte“, unabgeschlossene. Also ist der Terminus „Perfekt“ ungenau. Das Gleiche gilt analog für „Imperfekt“. Die neuen Bezeichnungen beschreiben nicht mehr den Inhalt, sondern allein die äußerliche Form: Das Perfekt heißt nun Afformativ-Konjugation (abgekürzt: AK) und das Imperfekt Präformativ-Konjugation (PK). AK weist darauf hin, dass alle Formen dieser Konjugation (bis auf eine) eine Endung haben, also ein Affix oder Afformativ (sg.: kataw-ti, kataw-ta, kataw-t, kataw, katew-a; pl.: kataw-nu, ketaw-tem, ketaw-ten, katew-u); PK weist auf das Präfix oder Präformativ, die Vorsilbe, hin, die alle Formen dieser Konjugation erhalten (sg.: e-chtow, ti-chtow, ti-chtew-i, ji-chtow, ti-chtow; pl.: ni-chtow, ti-chtew-u, ti-chtow-na, ji-chtew-u, ti-chtow-na). Die Consecutivum-Formen werden AK bzw. PK mit Waw conversivum, also umkehrendem Waw, genannt. Der Buchstabe Waw steht für die Kopula „und“, die im Hebräischen mit diesem Buchstaben geschrieben wird. PK mit Waw conversivum (Imperfectum Consecutivum) ist das typische Erzähltempus der biblischen Texte und wird daher auch Narrativ genannt.

Die Funktion des Waw conversivum ist einzig für das Bibelhebräische belegt und findet in anderen semitischen Sprachen, etwa dem Arabischen oder Aramäischen, keine Entsprechung.

Die Grundlage zur Ableitung sämtlicher Konjugationsformen ist die „Wurzel“ (Wortstamm), die sich aus den Konsonanten zusammensetzt, die in allen oder den meisten Formen des Verbes und seiner Ableitungen vorkommen. Beim hebräischen Verb für „schreiben“ sind das: כָּתַב, also „k-t-w“. Je nachdem, welche Form gebildet werden soll, werden die für die Form typischen Vokale dazwischengesetzt; in vielen Formen kommen außerdem konjugationstypische Vor- und/oder Nachsilben hinzu (vgl. die oben aufgeführten Formen des Partizips und von AK und PK). Demnach findet Konjugation im Hebräischen wie in allen semitischen Sprachen vor, in und nach dem in der Regel rein konsonantischen Wortstamm statt; die meisten Wurzeln bestehen aus drei Konsonanten. Dagegen besteht der Wortstamm in den europäischen Sprachen aus Vokalen und Konsonanten, die in allen Formen unverändert bleiben, vgl. „sag“ in „sagen“, „sage“, „sagtest“, „gesagt“ usf.; Konjugation findet vor und/oder nach dem Stamm statt. (Ausnahmen bilden nur die unregelmäßigen Stämme, etwa „schreib“, das in manchen Formen zu „schrieb“ wird, oder „geh“, das zu „ging“ oder „gang“ werden kann.)

Neben AK, PK und Partizip kennt das Hebräische Infinitiv- und Imperativformen. Vorvergangenheit und Futur II sind dagegen unbekannt. Auch gibt es nahezu keine spezifischen Modalformen (Konjunktiv); sie sind fast immer mit PK identisch (oder durch geringfügige Veränderung hiervon abgeleitet).

Anders als etwa lateinische oder deutsche Verbstämme können hebräische Wurzeln nach mehreren Mustern konjugiert werden, z. B. als „Intensivstamm“ oder „Kausativ“. Es gibt also abgesehen von den als AK und PK bezeichneten Konjugationen, die Aktionsart oder Tempus bezeichnen, weitere Konjugationen, von denen jede ein eigenes AK und PK sowie Infinitive und Imperative bildet. Durch diese zusätzlichen Konjugationen (Intensivstamm, Kausativ) wird die Grundbedeutung der Wurzel variiert; sie sind das wichtigste Instrument bei der Bildung neuer Wörter und überaus produktiv. Im Folgenden drei Beispiele für Infinitive der Wurzel „k-t-w“ in verschiedenen Konjugationen:

  • לִכְתּוֹב lichtów: schreiben (Grundbedeutung)
  • לְהִתְכַּתֵּב lëhitkatéw: „einander schreiben“, d. h. korrespondieren (Intensivstamm)
  • לְהַכְתִּיב lëhachtíw: „zu schreiben geben“, d. h. diktieren, vorschreiben (Kausativ)

Die Konjugationen sind darüber hinaus die Grundlage vieler Substantivbildungen, etwa:

  • מִכְתָּב michtáw: Brief
  • הַכְתָּבָה hachtawá: Diktat
  • הִתְכַּתְּבוּת hitkatwút: Korrespondenz

(Der Wandel von k zu ch in manchen der erwähnten Formen ist eine im Hebräischen gängige Lautverschiebung und kommt bei der Flexion vieler Wörter vor; in der hebräischen Schrift wird derselbe Buchstabe geschrieben.)

Sprachbeispiel

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1:

.כל בני האדם נולדו בני חורין ושווים בערכם ובזכויותיהם. כולם חוננו בתבונה ובמצפון, לפיכך חובה עליהם לנהוג איש ברעהו ברוח של אחווה
Kol benei ha'adam noldu benei chorin veshavim be'erkam uvizchuyoteihem. Kulam chonenu bitevuna uvematspun, lefichach chova 'aleihem linhog ish bere'ehu beruach shel achava.
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Sprachen mit starken hebräischen Einflüssen

In den Jahrhunderten der Diaspora verwendeten die Juden zahlreiche Sprachen wie Jiddisch, Ladino bzw. Judezmo, Karaimisch, Judäo-Arabisch und andere, die zwar nicht direkt vom Hebräischen abstammen, jedoch zahlreiche hebräische Lehnwörter aufweisen und fast stets mit dem hebräischen Alphabet notiert wurden. Weiterhin existieren einige Sprachen sozialer Gruppen (Soziolekte) mit deutlichem hebräischen Einfluss (zumeist sekundär über das Jiddische), zum Beispiel Rotwelsch und Jenisch.

Verbundenheit der heutigen Sprache mit der Bibel

Bis heute werden biblische Zitate und Anspielungen in der Alltagssprache verwendet, besonders in gläubigen Milieus. Die Verse des Hoheliedes sind in unzähligen Varianten vertont worden; beim Eintritt des Frühlings wird oftmals Kapitel 2, Vers 11 zitiert: „Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei, die Blumen zeigen sich im Lande.“

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Sprichwörtern und Redensarten, deren biblischer Ursprung weitgehend vergessen wurde. So geht z. B. das Sprichwort „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ auf einen Vers aus Sprüche 26,27 zurück. Ebenso sind Begriffe wie „Adamsapfel“ und „Feigenblatt“ der Bibel entliehen.

Einflüsse des Hebräischen auf das Deutsche und umgekehrt

Durch die Bibelübersetzung von Martin Luther sind einige Ausdrücke und Redewendungen mit biblischem Hintergrund in die deutsche Sprache aufgenommen worden. Beispiele: sicher wie in Abrahams Schoß, Jubeljahr, Kainsmal.

Vornamen hebräischen Ursprungs sind weit verbreitet: Achim, Benjamin, Daniel, David, Hanna, Jakob, Joachim, Joel, Johann, Johanna, Jonas, Jonathan, Joseph, Judith, Maria, Michael, Miriam, Rebekka, Samuel, Sarah, Susanne und viele andere.

Einige hebräische Wörter sind über das Jiddische in die deutsche Sprache gelangt,[3] z. B. Tacheles aus hebräisch tachlit = Zweck, Sinnvolles, meschugge aus meshugá = verrückt/übergeschnappt, malochen aus melacha = Arbeit, koscher aus kascher = rein, tauglich, dufte wahrscheinlich aus tov = gut, betucht eventuell aus batuach = sicher, Stuss aus schtut = Unsinn (aus: [alt]). Auch manche Redewendungen haben möglicherweise einen hebräischen Ursprung. Dazu gehört Wissen, wo der Barthel den Most holt, das über das Rotwelsche ins Deutsche gekommen sein könnte. Die Bedeutung wäre in diesem Fall „Wissen, wo man mit einem Brecheisen (ברזל, barzel = Eisen) zu Geld kommen“, also einen Tresor knacken kann (מעות, ma'ot = Kleingeld, in der aschkenasischen Aussprache maos, wovon auch die Slangausdrücke „Moos“ oder „Mäuse“ für „Geld“ stammen dürften).[4] Unwahrscheinlich ist dagegen die weit verbreitete Ableitung des Wunsches zum Jahreswechsel Einen guten Rutsch von Rosch ha-Schana = „Anfang (wörtlich: Kopf) des Jahres“, weil das Wort „Rosch“ in jüdischen Neujahrswünschen nie vorkommt; man wünscht sowohl auf Jiddisch als auch auf Hebräisch immer nur „ein gutes Jahr“. Mit Sicherheit auszuschließen ist ein hebräischer Ursprung des Ausdruckes Es zieht wie Hechtsuppe, der angeblich auf hech supha („starker Wind“) zurückgehen soll: Das Wort hech existiert im Hebräischen überhaupt nicht, und das mit supha transkribierte Wort סופה (Sturm) wird sufa ausgesprochen.

Aus historischen Gründen befinden sich viele Wörter aus dem Geschäftsleben darunter. Da den Juden im christlichen Europa jahrhundertelang kaum andere Erwerbsquellen erlaubt wurden als Handel oder Geldwesen, sind diese Gebiete wichtige sprachliche Schnittstellen. Hierher gehören die Ausdrücke Kies im Sinne von (Taschen)geld aus kis = Tasche; Pleite aus peleta = Flucht, Entkommen; Reibach aus rewach = Gewinn, oder Ausdrücke der Kriminalität z. B. Ganove (von hebräisch ganav = Dieb). Siehe dazu auch Liste deutscher Wörter aus dem Hebräischen und Jiddischen.

Bei der Schaffung von Ivrit seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden aus den europäischen Sprachen Ausdrücke entlehnt (z. B. Sigarja = Zigarette, Telefon, Telewisija = Fernsehen etc.). Die modernen Monatsnamen in Israel entsprechen den deutschen Bezeichnungen: Januar, Februar, März usw. Die einzige Abwandlung ergibt sich beim Monat August, der Ogust ausgesprochen wird, da die Vokalverbindung au im Hebräischen ungewöhnlich ist. Die Neubildung iton (Zeitung) aus et = Zeit basiert auf dem deutschen Wort. Das Deutsche als Bildungssprache in Osteuropa spielte indirekt auch bei der Belebung des Hebräischen in Palästina durch die mittel- und osteuropäischen Zionisten eine nicht unbedeutende Rolle, insbesondere bei der Erweiterung des Wortschatzes. Auch das umgangssprachliche Hebräisch hat etliche deutsche bzw. jiddische Ausdrücke aufgenommen, z. B. „spritz“, „Schluck“, „Spitz“, „Wischer“ (für Scheibenwischer) etc. Auch im handwerklichen Sektor finden sich einige deutsche Ausdrücke, wie bspw. „Stecker“ oder „Dübel“, der allerdings – aufgrund des im Hebräischen fehlenden Ü-Lautes – „Diebel“ ausgesprochen wird.

Siehe auch

Literatur

Einzeluntersuchungen

  • Frank Matheus: Ein jegliches hat seine Zeit. Tempus und Aspekt im Biblisch-Hebräischen Verbalsystem, Spenner, Kamen 2011, ISBN 978-3-89991-126-8. (KUSATU/B/Beihefte; 1)

Grammatiken

  • Hans Peter Stähli: Hebräische Kurzgrammatik. Göttingen 1985.
  • Wilhelm Gesenius, Emil Kautzsch, Gotthelf Bergsträsser: Hebräische Grammatik. 1813. 28. Auflage. Leipzig 1909, archive.org. Neudruck: Hildesheim 1983, Georg Olms Verlag, ISBN 3-487-00325-2
  • Rudolf Meyer: Hebräische Grammatik. Berlin 1992.
  • Jutta Körner: Hebräische Studiengrammatik. Langenscheidt Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1996, ISBN 3-324-00099-8 (ausführlich)
  • Martin Krause, Michael Pitsch (Hrsg.), Martin Rösel (Hrsg.): Biblisch-hebräische Unterrichtsgrammatik. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2008. 2. Auflage 2010. ISBN 978-3-11-019028-1.
  • Alexander B. Ernst: Kurze Grammatik des Biblischen Hebräisch. 4. Auflage 2015, gebunden, 184 Seiten, Neukirchener Theologie. ISBN 978-3-7887-2321-7

Wörterbücher

  • Wilhelm Gesenius: Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 16. Auflage. Leipzig 1815 (archive.org – Nachdruck: Berlin 2008, Springer Verlag, ISBN 3-540-78599-X).
  • Ludwig Köhler, Walter Baumgartner: Hebräisches und aramäisches Lexikon zum Alten Testament. 3. Auflage. Leiden 1996.
  • Georg Fohrer: Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament. Berlin / New York 1997, ISBN 3-11-001804-7.
  • PONS Kompaktwörterbuch Althebräisch. Althebräisch-Deutsch. Klett, Stuttgart 2006, ISBN 3-12-517575-5.

Lehrbücher

  • Ernst Jenni: Lehrbuch der hebräischen Sprache des alten Testamentes. Basel 1981, ISBN 3-7190-0706-5. (Schulbuch für Gymnasien konzipiert)
  • Frank Matheus: Einführung in das Biblische Hebräisch (I Studiengrammatik, II Studienbuch für das Gruppen- und Selbststudium). Münster 1997.
  • Heinz-Dieter Neef: Arbeitsbuch Hebräisch. Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Hebräisch. Mohr Siebeck, Tübingen 2015, ISBN 978-3-8252-4361-6. (Lehrbuch zur Vorbereitung auf das Hebraicum)
  • Thomas O. Lambdin: Lehrbuch Bibel-Hebräisch. 5. verbesserte und ergänzte Auflage. Brunnen, Gießen 2006.

Zur Sprachgeschichte

  • haUniversita haPetucha: Peraqim beToledot haLashon ha'Ivrit. 1–11. Tel Aviv.
  • Wilhelm Gesenius: Geschichte der hebräischen Sprache und Schrift. Olms 1973.
  • Chaim Rabin: Die Entwicklung der hebräischen Sprache. Wiesbaden 1988.
  • Eduard Yechezkel Kutscher: A History of the Hebrew Language. Jerusalem 1982.
  • Angel Sáenz-Badillos: A History of the Hebrew Language. Cambridge 1996.
  • Joel M. Hoffman: In the Beginning: A Short History of the Hebrew Language. New York / London 2004.
  • Ghil’ad Zuckermann: Language Contact and Lexical Enrichment in Israeli Hebrew. Palgrave Macmillan, 2003. ISBN 978-1-4039-1723-2 / ISBN 978-1-4039-3869-5.

Weblinks

  • Für das biblische Hebräisch und darin die umstrittene Frage der Verbfunktionen / Tempusinterpretation ein neuer Erklärungstyp: Interpretationskonzept „Mathilde“, getestet am kompletten Text der ursprünglichen Josefsgeschichte. Kurzversion (PDF; 813 kB; 249 Seiten): Unterschiedliche Konjugationsarten deuten unterschiedliche Sprechakte an. Die Frage des Tempus wird aus weiteren Kontextindizien erschlossen.

Allgemein

Spezielles

Lehr-, Wörterbücher und Ähnliches

Einzelnachweise

  1. israelhayom.co.il
  2. Die heutige Form „lájla“ ist vermutlich durch Monophthongierung einer ursprünglichen Form *„lájlaj“ entstanden.
  3. Karl-Heinz Best: Quantitative Untersuchungen zu den Jiddismen im Deutschen. In: Jiddistik Mitteilungen 36, 2006, Seite 1–14; Karl-Heinz Best: Hebraismen im Deutschen. In: Glottometrics 27, 2014, Seite 10–17 (PDF ram-verlag.eu).
  4. wikt:wissen, wo Barthel den Most holt. Wiktionary bietet allerdings insgesamt 13 Erklärungen an.
Akademie für die hebräische Sprache

Die Akademie für die hebräische Sprache (הָאָקָדֶמְיָה לַלָּשׁוֹן הָעִבְרִית, ha-ʾaqademya la-lašon ha-ʿivriṯ) wurde 1953 auf Beschluss der israelischen Regierung und unter führender Beteiligung von Tur-Sinai 1953 als die „oberste Institution für die Lehre der hebräischen Sprache“ in Jerusalem gegründet.

Sie ersetzte den 1890 von Eliezer Ben-Jehuda ins Leben gerufenen Rat der hebräischen Sprache (Wa'ad ha-Laschon ha-ʻIvrit). Die Akademie ist zuständig für die Erschaffung neuer hebräischer Wörter, um mit der sich schnell ändernden Gesellschaft Schritt zu halten. Des Weiteren ist sie für die Regulierung der Schreibweise, der Grammatik und des Vokabulars von Veröffentlichungen der Regierung und der Erziehungseinrichtungen verantwortlich. Die Akademie hat 23 Mitglieder und 15 akademische Berater (Stand 2008). Die Mitglieder sind Linguisten, Judaisten, Orientalisten, Schriftsteller und Übersetzer.

Obwohl die Aufgabe der Organisation unter anderem in der Erschaffung neuer Wörter aus hebräischen Wurzeln und Strukturen besteht, enthält ihr eigener Name ein Lehnwort – akademja.

Die Akademie veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen eine Broschüre unter dem Titel אקדם, in welcher sie über neue Sprachschöpfungen, Fachvokabular und Historisches berichtet.

Das erste deutsche Ehrenmitglied der Akademie ist seit Oktober 2016 Stefan Schorch, Professor für Bibelwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Günter Krinetzki

Günter Krinetzki (* 1929 in Berlin; † 20. April 1986) war ein deutscher Bibelwissenschaftler.

Krinetzki trat 1951 in die Benediktinerabtei Neresheim ein und studierte in Beuron und Rom. Später trat er aus dem Benediktinerorden aus und wurde Weltpriester.

Von 1978 bis zu seinem Tod 1986 war er Professor für Altes Testament und Hebräische Sprache an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Passau. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörte das Hohelied.

HBO

HBO steht für:

Hartung-Boothroyd-Observatorium (Sternwarten-Code H81), Observatorium in Ithaca (City, New York), New York, USA

Hallesche Beiträge zur Orientwissenschaft, eine Zeitschrift

Hessische Bauordnung, siehe Öffentliches Baurecht in Deutschland (Landesrecht)

Hoger beroepsonderwijs, siehe Hanzehogeschool Groningen, Einrichtung des Hoger beroepsonderwijs (der Höheren Berufsunterweisung/Berufsausbildung)

Hollywood Bowl Orchestra, Orchester des Los Angeles Philharmonic für die Freilichtkonzerte in der Hollywood Bowl

Home Box Office, einen US-amerikanischen Fernsehprogrammanbieter

Hyperbare Oxygenierung, eine medizinische Therapieform

Humboldt Municipal Airport (IATA-Code), Flughafen von Humboldt (Nebraska), Nebraskahbo steht für:

Biblisches bzw. Rabbinisches Hebräisch (ISO-639-3-Code), siehe Hebräische SpracheSiehe auch:

HBO2, Dioxoborsäure

Hebraistik

Als Hebraistik bezeichnet man die wissenschaftliche Beschäftigung mit der hebräischen Sprache. Die Hebraistik als universitäre Disziplin ist heute meist Teil der Fächer Theologie, Semitistik und Judaistik.

Hebräisches Alphabet

Das hebräische Alphabet (hebräisch אָלֶף־בֵּית עִבְרִי alef-bet iwri) ist das aus 22 Buchstaben bestehende Alphabet des antiken und modernen Hebräisch sowie des biblischen und talmudischen Aramäisch. Daneben wurden und werden teilweise auch andere jüdische Sprachen oder Sprachformen damit geschrieben, zum Beispiel Jiddisch und Ladino.

Hermann Gollancz

Sir Hermann Gollancz (* 30. November 1852 in Bremen; † 15. Oktober 1930 in London) war Rabbiner in Großbritannien und Hebraist. Als erster Rabbiner wurde er 1923 als Knight Bachelor in den Ritterstand erhoben.

Gollancz war von 1902 bis 1924 Professor für Hebräische Sprache am University College in London.

1921 veröffentlichte er eine Übersetzung von Immanuel ha-Romis „Tophhet we-Eden“.

Er ist der ältere Bruder von Sir Israel Gollancz und der Onkel von Victor Gollancz.

Israel-Preis

Der Israel-Preis ist die höchste Kulturauszeichnung des Staates Israel. Er wird einmal im Jahr am Vorabend des israelischen Unabhängigkeitstages in einer Staatszeremonie in Jerusalem vergeben. Der Preis wurde 1953 auf die Initiative des Bildungsministers Ben-Zion Dinur hin gestiftet, der den Preis selbst in den Jahren 1958 und 1973 zuerkannt bekam.

Johann Andreas Eisenmenger

Johann Andreas Eisenmenger (* 1654 in Mannheim; † 20. Dezember 1704 in Heidelberg) war Professor für hebräische Sprache an der Universität Heidelberg. Er gilt als ein Wegbereiter des neuzeitlichen Antisemitismus.

Johann Jakob Buxtorf

Johann Jakob Buxtorf (* 4. September 1645 in Basel; † 4. April 1704 ebenda) war ein Schweizer reformierter Theologe und Orientalist.

Er war der Sohn von Johann Buxtorf dem Jüngeren und studierte ab 1659 in Basel Theologie. 1664 erhielt nach dem Tod seines Vaters den frei gewordenen Lehrstuhl der Hebräischen Sprache an der Universität Basel. Er wurde jedoch umgehend beurlaubt und machte von 1665 bis 1669 eine Studienreise durch Frankreich, die Niederlande, England und Deutschland. Nach der Rückkehr arbeitete er wieder an der Universität Basel, der er zweimal als Rektor vorstand.

Buxtorf gab Schriften seines Grossvaters Johann Buxtorf dem Älteren heraus, publizierte jedoch kaum eigene Werke. In seinem handschriftlichen Nachlass finden sich zahlreiche Übersetzungen rabbinischer Schriften. Seine Bibliothek wurde von der Universitätsbibliothek Basel übernommen.

Nachfolger auf der Professur für hebräische Sprache wurde sein Neffe Johann Buxtorf.

Johann Kaspar Bundschuh

Johann Kaspar Bundschuh, auch Johann Caspar Bundschuh oder Caspar Bundschuh (* 10. August 1753 in Schweinfurt; † 1. Juni 1814 ebenda) war ein deutscher Lehrer, Pfarrer und Schulinspektor. Er verfasste zahlreiche Schriften, insbesondere über die Region Franken. Sein Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken ist bis heute eine bedeutende Informationsquelle für die Verhältnisse in Franken zur Zeit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.

Johann Leusden

Johann(es) Leusden (* 26. April 1624 in Utrecht; † 30. September 1699 ebenda) war ein calvinistischer Theologe und Hebraist.

Leusden wurde 1650 außerordentlicher und 1653 ordentlicher Professor für Hebräische Sprache an der Universität Utrecht, wo er 1661/62, 1676/77 und 1693/94 als Rektor amtierte.

In Zusammenarbeit mit dem jüdischen Verleger Joseph Athias aus Amsterdam gab Leusden die erste hebräische Bibel mit nummerierten Versen heraus (1661, 2. Ausgabe 1667). Diese Bibelversion erwarb sich wegen ihrer Genauigkeit und des ästhetisch ansprechenden Drucks einen herausragenden Ruf und diente bis ins 19. Jahrhundert fast sämtlichen Bibelausgaben als Vorbild. Leusden war einer der führenden Bibelgelehrten seiner Zeit und verfasste verschiedene Abhandlungen über Bibelforschung und hebräische Philologie (Philologus Hebraeus, 1656; Philologus Hebraeo-Mixtus, 1663; Philologus Hebraeo-Latino-Belgicum, 1668; Philologus Hebraeo-Graecus, 1670; Korte Hebreusche en Chaldeusche taalkonst, 1686). Außerdem übersetzte er den Katalog der 613 Gebote, der in der Einleitung von Mischne Tora, dem halachischen Code von Maimonides, enthalten ist.

Kanaanäische Sprachen

Die kanaanäischen Sprachen (auch kanaanitische Sprachen) sind eine Untergruppe der semitischen Sprachen, die von den antiken Bewohnern Kanaans bzw. der Levante gesprochen wurde. Die meisten kanaanäischen Sprachen waren schon am Ende des 1. Jahrtausends v. Chr. ausgestorben; sie wurden vor allem vom Aramäischen verdrängt. Nur die hebräische Sprache wurde durch die religiösen Schriften des Judentums bis in die Neuzeit überliefert und im 20. Jahrhundert in Israel als Alltagssprache und muttersprachlich tradiertes Idiom neu etabliert.

Kanaanäische Varietäten sind:

Sprachen des 2. Jahrtausends v. Chr.

kanaanäische Wörter und Wortformen in den Amarnabriefen (Kanaano-Akkadisch)

die Sprache einiger alphabetischer Inschriften aus dem bronzezeitlichen PalästinaSprachen des 1. Jahrtausends v. Chr.

Ammonitische Sprache †

Moabitische Sprache †

Edomitische Sprache †

Hebräische Sprache,

Althebräisch (Sakralsprache)

Qumran-Hebräisch †

Samaritanisches Hebräisch (Sakralsprache)

Mittelhebräisch (Sakralsprache)

Iwrith

Phönizisch-punische Sprache †Die wichtigsten Quellen zur Beschäftigung mit den kanaanäischen Sprachen sind die hebräische Bibel und einige Inschriften, wie z. B.:

auf Ammonitisch: Amman Citadel Inscription, Amman Theater Inscription, Tell Siran-Inschrift

auf Moabitisch: Mescha-Stele, Kerak-Inschrift, Heschbon-Ostraka

auf Althebräisch: Gezer-Kalender, Ostrakon von Khirbet Qeiyafa, Schiloach-Inschrift

auf Phönizisch: Ahiram-Inschrift, Sarkophag des Eshmunazar

auf (Neo-)Punisch: Poenulus von Plautus (Anfang des 5. Akts)Die kanaanäischen Sprachen bilden zusammen mit dem Aramäischen und dem Ugaritischen die nordwestsemitischen Sprachen. Merkmale der kanaanäischen Sprachen sind u. a.:

das als bestimmter Artikel benutzte Präfix h- (im Aramäischen stattdessen das Suffix -a)

das Pronomen der 1. Person Singular ʾnk (אנכ - anok[i]) (dagegen aramäisch ʾnʾ/ʾny) Die kanaanäische Form findet sich auch im Akkadischen und in verwandten afroasiatischen Sprachen (vgl. Ägyptisch jnk). Das Hebräische, welches vom Aramäischen stark beeinflusst wurde, hat allerdings das aramäische ʾny übernommen.

der Lautwechsel ā > ō

Micha Josef Lebensohn

Micha Josef Lebensohn (auch kurz Michal genannt = M. I. Kohen Lebensohn; * 22. Februar 1828 in Wilna; † 17. Februar 1852 ebenda) war ein hebräischer Dichter und Übersetzer in die hebräische Sprache.

Quadratschrift

Die Quadratschrift כְּתָב מְרֻבָּע (ketav merubba) ist die heute übliche Variante des hebräischen Alphabets, deren Ursprünge etwa ab 500 v. Chr. nachweisbar sind und aus dem phönikischen Konsonantenalphabet über die aramäische Schrift abgeleitet wurden. Die andere Bezeichnung כְּתָב אַשּׁוּרִית (ketav aschschurit), also assyrische oder chaldäische Schrift weist auf die Ursprünge im Exil hin, von wo sich allmählich die neue Schrift ausgebreitet hat. Die hebräische Sprache wurde am Beginn der Schriftlichkeit ungefähr zu Beginn des 1. Jt. v. Chr. mit der phönizischen Schrift geschrieben, die sich zur sehr ähnlichen althebräischen Schrift weiterentwickelte. Mit dem Aufkommen des Aramäischen als offizielle Verkehrssprache zur Zeit der Achämeniden und im Babylonischen Exil verbreitete sich die aramäische Schrift und trat immer mehr in Konkurrenz zur althebräischen Schrift. Später wurde sie weiterentwickelt zur Quadratschrift. Erste Beispiele entstammen der Zeit der Makkabäer (167-161 v. Chr.). Die erste datierte Handschrift stammt aus dem Jahr 896 n. Chr. Den Namen Quadratschrift hat diese Schrift, weil jedes Zeichen genau in ein Quadrat oder in ein halbes Quadrat passt und sich die Linienführung der Buchstaben mit hauptsächlich waagerechten und senkrechten Strichen in den meisten Fällen am Quadrat orientiert.

Zur Vokalisation wurde die Quadratschrift später mit Punkten und Strichen ergänzt, wobei es mehrere konkurrierende Systeme gab. Die Punktierung der masoretischen Vokalisation nennt sich Nikkud. Hinzu kommen die Teamim genannten Artikulationszeichen, die den musikalischen Vortrag im jüdischen Gottesdienst festlegen.

Radikal (semitische Sprachen)

Ein Radikal, auf Deutsch auch Wurzelkonsonant genannt, bezeichnet in der Semitistik einen Konsonanten als Bestandteil der für die semitischen Sprachen grundlegenden Modellstruktur.

Samīra

Samira (auch Samirah, Sameera und Sameerah / sæmiːrə /, persisch: سميرا, arabisch سميرة, Sanskrit: समीरा) ist ein weiblicher Vorname, der seine Ursprünge im alt-indischen Sanskrit sowie der persischen und arabischen Sprache hat. Es bestehen Bezüge zu anderen semitischen Sprachen. Samira ist die weibliche Form des männlichen Vornamens Samir, deren Bedeutungen teilweise identisch sind. Die Beliebtheit des Namens ist seit 2000 stark angestiegen.

Samīra hat mehrere Bedeutungen:

„die nächtliche Unterhalterin, Gesprächspartnerin“., „der Gesang“

libanesisch: Plaudern in der Nacht

türkisch: aus dem Himmel fließendes Wasser, Morgenstern

Hebräische Sprache: Diamant, Stachel, weißer Schneesturm

arabisch: Prinzessin

persisch: das Mädchen mit der weißen Haut und roten Wangen

kurdisch: die Schöne

ägyptisch; Göttin bzw. Prinzessin der Freude

Solomon Birnbaum

Solomon Birnbaum (auch: Salomo, Salomon, Solomon, Schlojme A[scher] Birnbaum, Birnbojm oder: Solomon Ascher) (geboren 24. Dezember 1891 in Wien, Österreich-Ungarn; gestorben 28. Dezember 1989 in New York) war ein österreichischer Sprachwissenschaftler für die jiddische und hebräische Sprache.

Targum Onkelos

Der Targum Onkelos (אונקלוס, auch: Onqelos) ist eine Übersetzung der Tora aus dem Hebräischen ins Aramäische, die schon früh im Judentum offizielle Geltung erlangt hat. Onkelos ist der angebliche "Autor der zuletzt autoritativen aramäischen Übersetzung" und soll mit Aquila (Bibelübersetzer) identisch sein, der eine ganz neue, wörtliche Übersetzung der Bibel ins Griechische schuf.Der Basistext stammt wahrscheinlich aus dem 2. Jahrhundert. Als in Palaestina die hebräische Sprache schrittweise durch die aramäische abgelöst wurde, entstand zu den Gottesdiensten das Problem, dass die Menschen die hebräischen Texte nicht mehr verstanden. Man setzte deshalb Dolmetscher ein, so genannte Meturgemanim, die mündlich aus dem Hebräischen teilweise sehr frei ins Aramäische übersetzten. Später wollte man präzisere Übertragungen aufzeichnen und schuf dazu die Targumim.

Der Targum Onkelos wird zuerst im Babylonischen Talmud zitiert und „unser Targum“ genannt. Da die gelehrten Schulen von Sura und Pumbedita in Babylonien ihre Tätigkeit erst im 3. Jahrhundert n. Chr. aufnahmen, kann auch die Redaktion des Targum Onkelos nicht früher angesetzt werden.

In babylonischen Quellen wird Onkelos häufig mit Aquila gleichgesetzt. Onkelos und Aquila lebten beide im 2. Jahrhundert, waren beide Proselyten und verfassten Bibelübersetzungen, jedoch in unterschiedlichen Sprachen. Die aramäische Übersetzung des Onkelos ist vollständig erhalten, die griechische des Aquila jedoch nur in Bruchstücken. Der italienische Gelehrte Azaria dei Rossi war der erste, der sich bemühte, die Verwechslungen zwischen dem aramäischen Übersetzer Onkelos und dem griechischen Übersetzer Aquila zu entwirren. Dies ist keine einfache Aufgabe, da hier Tatsachen und Legenden ineinander verwoben sind.

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