Håkon Wium Lie

Håkon Wium Lie (* 1965 in Halden, Norwegen) ist ein norwegischer Informatiker und Manager.

Lie arbeitete am CERN zusammen mit Tim Berners-Lee, dem Schöpfer des Webs selbst, und erfand dort CSS.[1][2]

Am 10. Oktober 1994 stellte er in dem Artikel Cascading HTML style sheets – a proposal das Konzept der CSS vor. Seit 1995 arbeitet Lie im Rahmen des World Wide Web Consortium (W3C) an der Fortschreibung der W3C-Empfehlungen zu CSS.[3]

Von 1999 bis 2016 war er Chief Technical Officer (CTO) bei Opera Software,[4] wo er unter anderem an der Weiterentwicklung der Cascading Style Sheets (CSS) arbeitete.

Håkon Wium Lie
Håkon Wium Lie (2007)

Werke (Auswahl)

  • Cascading Style Sheets. Designing for the web 3rd. edition. Addison-Wesley, Boston, Mass. 2005, ISBN 0-321-19312-1 (zusammen mit Bert Bos).

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Oliver Lindberg: Interview with Håkon Wium Lie. Medium - Net. 11. April 2016. Abgerufen am 29. Juli 2019.
  2. Håkon Wium Lie. dblp - computer science bibliography. Abgerufen am 29. Juli 2019.
  3. Håkon Wium Lie, Bert Bos: Cascading Style Sheets, designing for the Web. Addison Wesley, 1999, ISBN 0-201-59625-3.
  4. Private Homepage, abgerufen am 10. Januar 2018.
10. Oktober

Der 10. Oktober ist der 283. Tag des gregorianischen Kalenders (der 284. in Schaltjahren), somit bleiben 82 Tage bis zum Jahresende.

Acid (Browsertests)

Die Acid-Tests (englisch acid ‚Säure‘) sind Test-Webseiten zur Prüfung von Webbrowsern und ähnlichen Anwendungen auf ihre Konformität zu den Standards des World Wide Web Consortiums (W3C).

Der erste Acid-Test aus dem Jahr 1998 wurde von Todd Fahrner entwickelt und später auch in die offizielle CSS-1.0-Testreihe des World Wide Web Consortiums aufgenommen. Die nachfolgenden Tests „Acid2“ (2005) und „Acid3“ (2008) wurden vom Web Standards Project (WaSP) entwickelt und veröffentlicht. Die Tests werden von den meisten Browser-Herstellern als eine Hürde betrachtet, deren Überschreitung die gute Unterstützung der Webstandards des World Wide Web Consortiums verdeutlicht.

Cascading Style Sheets

Cascading Style Sheets (englische Aussprache [kæsˌkeɪdɪŋˈstaɪlʃiːts]; für gestufte Gestaltungsbögen), kurz CSS genannt, ist eine Stylesheet-Sprache für elektronische Dokumente und zusammen mit HTML und DOM eine der Kernsprachen des World Wide Webs. Sie ist ein sogenannter „living standard“ (lebendiger Standard) und wird vom World Wide Web Consortium (W3C) beständig weiterentwickelt. Mit CSS werden Gestaltungsanweisungen erstellt, die vor allem zusammen mit den Auszeichnungssprachen HTML und XML (zum Beispiel bei SVG) eingesetzt werden.

Geir Ivarsøy

Geir Ivarsøy (* 27. Juni 1957; † 9. März 2006) war ein norwegischer Softwareentwickler.

Ivarsøy arbeitete Anfang der 1990er Jahre zusammen mit Jon Stephenson von Tetzchner und Håkon Wium Lie in einer Forschungsgruppe der staatlichen norwegischen Telefongesellschaft (heute Telenor) an einem Webbrowser. Nachdem das Projekt eingestellt wurde, gründete Ivarsøy zusammen mit von Tetzchner 1995 die Firma „Opera Software“, die im Dezember 1996 mit der Version 2.10 die erste Version des Webbrowsers Opera veröffentlichte.Ivarsøy blieb zusammen mit von Tetzchner bis Januar 2004 im Aufsichtsrat des Unternehmens, war aber auch in der Folgezeit im Unternehmen aktiv.

Geir Ivarsøy starb im März 2006 infolge einer Krebserkrankung.

Haplogruppe I1

Die Haplogruppe I1, auch I-M253 (L64, L75, L80, L81, L118, L121/S62, L123, L124/S64, L125/S65, L157, L186, L187, M253, M307.2/P203.2, M450/S109, P30, P40, S63, S66, S107, S108, S110, S111) ist in der Humangenetik eine Haplogruppe des Y-Chromosoms und kommt, mit ihren Mutationen (SNPs), am häufigsten in Skandinavien vor. I1 ist eine Untergruppe der Haplogruppe I, die ausschließlich in Europa existiert.

Vor der Reklassifizierung 2008 trug sie den Namen I1a.Die Gruppe I1 tritt vor allem am häufigsten im Westen von Finnland (bis zu 40 %), in Süd-Norwegen (35 %) sowie gefolgt von Schweden (besonders auf der Insel Gotland) und in Dänemark und Norddeutschland auf.In seinem Buch Blood of Isles gab der Professor und Autor Bryan Sykes dem Stammvater der Haplogruppe I1 den Namen Wodan, wie er es auch schon in seinem ersten Buch Die sieben Töchter Evas mit den Urmüttern der europäischen mitochondrialen Haplogruppen tat.

Lie

Lie ist der Familienname folgender Personen:

Agnes Brun-Lie (* 1991), norwegische Skilangläuferin und Kanusportlerin

Aylar Lie (* 1984), norwegisches Model, Schauspielerin, Sängerin und Pornodarstellerin

Celine Brun-Lie (* 1988), norwegische Skilangläuferin

Haakon Lie (1905–2009), norwegischer Politiker

Håkon Wium Lie (* 1965), norwegischer Informatiker und Manager

Harald Lie (1902–1942), norwegischer Komponist

Harry G. H. Lie (* 1929), deutscher Architekt

Håvard Lie (* 1975), norwegischer Skispringer

Ingo Lie (* 1952), deutscher Maler, Objekt- und Multimediakünstler

Ivanna Lie (* 1960), indonesische Badmintonspielerin

Johan Herman Lie Vogt (1858–1932), norwegischer Geologe, Mineraloge und Petrologe

Jonas Lie (1833–1908), norwegischer Dichter

Jonas Lie (Politiker) (1899–1945), norwegischer Politiker und SS-Angehöriger

Kajsa Vickhoff Lie (* 1998), norwegische Skirennläuferin

Kjetil Lie (* 1980), norwegischer Schachspieler

Lingga Lie (* 1986), indonesischer Badmintonspieler

Morten Lie (* 1985), dänischer Eishockeyspieler

Romie Lie (* 1954), Schweizer Schriftstellerin

Sophus Lie (1842–1899), norwegischer Mathematiker

Thekla Brun-Lie (* 1992), norwegische Biathletin

Trygve Lie (1896–1968), norwegischer Politiker und DiplomatLie ist der Name von:

Lie (Zhou-König) (?–369 v. Chr.), König der chinesischen Zhou-DynastieLié oder Lie steht für:

Lié, Fluss in der Region Bretagne, Frankreich

einen Winkel beim Golfen, siehe Glossar von Golfbegriffen#Lie

Hefebrand (französisch)LIE steht für:

Liechtenstein, ISO-3166- und olympisches Länderkürzel

Libenge Airport (IATA-Code), Flughafen von Libenge, Sud-Ubangi, Demokratische Republik Kongo

Al-Dawood Air (ICAO-Code), nigerianische Frachtfluggesellschaftlie steht für:

Likila (ISO-639-3-Code), Distriktvarietät von Ngiri, BantuspracheSiehe auch:

Lie-Ableitung, Ableitung eines Vektorfeldes oder eines Tensorfeldes

Lie-Algebra, algebraische Struktur

Lie-Gruppe, mathematische Struktur

Lie-Klammer, Objekt aus der Mathematik

Lie-Kliff, Felsenkliff im Marie-Byrd-Land, Antarktika

Lie’sche Sätze zum Zusammenhang zwischen Lie-Gruppen und Lie-Algebren

Saint Lié

Li

Opera (Browser)

Opera ist ein kostenloser proprietärer Webbrowser. Er basierte bis einschließlich Version 12.18 auf einem eigenen HTML-Renderer. Seit der 2013 freigegebenen Version 15 nutzt er den Renderer der jeweils aktuellen Version des Webbrowsers Chromium. Opera ist für viele Plattformen verfügbar. Alleiniger Entwickler der geschlossenen Softwarekomponenten ist das norwegische Unternehmen Opera Software, das sich auch an der Fortentwicklung der quelloffenen Rendering-Engine beteiligt.

Nach einer enttäuschenden Geschäftsentwicklung und einer anschließenden Neubewertung der Geschäftsstrategie ab 7. August 2015 stimmten Ende Mai 2016 die erforderlichen über 90 % der Aktionäre kurz vor Ablauf der verlängerten Angebotsfrist einem Verkauf des Betreibers des Internetbrowsers (Opera Software) an das chinesische Konsortium Golden Brick Silk Road Equity Investment Fund II LLP zu, bestehend unter anderen aus dem chinesischen Investmentfonds Golden Brick Silk Road Fund Management LLP aus Shenzhen, den auf Mobilspiele bzw. Antivirensoftware spezialisierten Unternehmen Beijing Kunlun Tech und Qihoo 360 Software Co. Ltd. aus Peking sowie der Yonglian Investment Co. Ltd. aus Yinchuan. Das Konsortium hatte im Februar 10,5 Mrd. Kronen (1,1 Mrd. Euro) geboten.

World Wide Web Consortium

Das World Wide Web Consortium (kurz W3C) ist das Gremium zur Standardisierung der Techniken im World Wide Web. Es wurde am 1. Oktober 1994 am MIT Laboratory for Computer Science in Cambridge (Massachusetts) gegründet.

Das W3C ist eine Mitgliedsorganisation. Gründer und Vorsitzender ist Tim Berners-Lee, der als Erfinder des World Wide Web gilt. Das W3C entwickelt technische Spezifikationen und Richtlinien in einem ausgereiften, transparenten Prozess, um maximalen Konsens über den Inhalt technischer Protokolle, hohe technische und redaktionelle Qualität und Zustimmung durch das W3C und seine Anhängerschaft zu erzielen.Beispiele für durch das W3C standardisierte Technologien sind HTML, XHTML, XML, RDF, OWL, CSS, SVG und WCAG.

Der Sitz des Deutsch-Österreichischen Büros ist seit Januar 2011 am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Berlin.

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