Ferrari

Ferrari ist ein italienischer Automobilhersteller von Sportwagen und Formel-1-Fahrzeugen mit Rechtssitz in Amsterdam und Verwaltungssitz in Maranello in der italienischen Provinz Modena.[1][3][4] Das Unternehmen wurde 1947 vom ehemaligen Rennfahrer Enzo Ferrari gegründet und gehörte bis 2016 mit rund 80 Prozent[5] zu Fiat Chrysler Automobiles.

Der Börsengang von Ferrari an der New York Stock Exchange erfolgte am 21. Oktober 2015 durch den Verkauf von neun Prozent der Aktien des Hauptaktionärs FCA.[6] Die restlichen Aktien wurden mit Ablauf des 3. Januar 2016 in Form eines Spin-offs an die Aktionäre von Fiat Chrysler Automobiles verteilt. Am nächsten Tag wurde die Ferrari-Aktie als Zweitlisting an der Mailänder Börse notiert. Heute wird sie im Leitindex FTSE MIB gelistet.

Die deutsche Niederlassung befindet sich in Wiesbaden, diese ist außerdem für das Mittel- und Osteuropa-Geschäft zuständig.[7]

Ferrari N.V.
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN NL0011585146
Gründung 1947
Sitz
Leitung
Mitarbeiterzahl 3.651[1]
Umsatz 3,42 Mrd. EUR[1]
Branche Automobilindustrie
Website www.ferrari.com
Stand: 31. Dezember 2018

Geschichte

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Alfa Romeo 8C 2900 der Scuderia Ferrari
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Ferrari 125 von 1947

Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück auf das Rennteam Scuderia Ferrari, das von 1929 bis 1938 unter der Leitung von Enzo Ferrari unter anderem als Werksteam von Alfa Romeo sehr erfolgreich Autorennen fuhr, ohne selbst Fahrzeuge zu bauen. Schon zu diesen Zeiten wurde das heute noch benutzte Logo verwendet: ein sich aufbäumendes Pferd, das cavallino rampante.

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Ferrari-Werke in Maranello

1940 wurde die Scuderia in „Auto Avio Costruzioni Ferrari“ umbenannt und zog 1943 nach Maranello um, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. Die Fabrik wurde 1944 durch einen Bombenangriff zerstört und 1946 wieder aufgebaut.

Der erste „echte“ Ferrari war der 1947 gebaute Ferrari 125 C Sport mit einem 1,5-Liter-V12-Motor. Ferrari baute damals in erster Linie Rennwagen für Sportwagenrennen wie die Mille Miglia, die auch an Kunden verkauft wurden, um Geld zu verdienen.

Daraus entwickelten sich Straßenwagen, die nicht für den Renneinsatz geeignet waren. Für außergewöhnliches Styling aus dem Haus Pininfarina bekannt, sind und waren die Autos von Ferrari beliebt bei den 'Reichen und Schönen'. Neben Pininfarina wurden auch Scaglietti, Bertone und Vignale mit dem Design von Ferraris beauftragt.

Ferrari befand sich öfter in Krisen. Schon in den 1960er Jahren machte Ford ein Übernahmeangebot, das abgelehnt wurde, worauf der Ford GT40 Ferraris bisherige Vorherrschaft bei den Sportwagenrennen brach. Der Einstieg von Fiat 1969 mit 50 Prozent[8] erbrachte die Finanzen für eine teure Antwort auf den Porsche 917 durch den Bau von 25 Exemplaren des Ferrari 512S, aber erst 1972/73 waren die Sportwagen wieder siegreich. Danach stellte Ferrari diese Art von Rennsport ein, zumal das F1-Team 1973 desolat war und einige Rennen aussetzen musste.

In den USA hatten Sicherheits-, Verbrauchs- und Abgas-Vorschriften ab den 1970er Jahren die Sportwagen geradezu „kastriert“ und den Absatz einbrechen lassen. Erst mit dem Tod des Gründers Enzo Ferrari 1988 gab es einen Nachfrage-Boom, insbesondere nach Klassikern, samt Beschwörung des Mythos Ferrari, da sich manch einer nicht vorstellen konnte, dass auch ohne Enzo Ferrari weiterhin Ferraris entstehen konnten[9]. Mit den Erfolgen in der Formel 1 bekam ab 1996 die Marke endgültig wieder Oberwasser.

Für sportliche Amateure hatte Ferrari jedoch seit Mitte der 1960er Jahre kaum noch geeignete Wagen im Angebot. Erst in jüngerer Zeit wurden Rennversionen der V8-Modelle (Ferrari 360) entwickelt, mit denen sich Kunden-Teams außer im Ferrari-Markenpokal auch der Konkurrenz bei Langstreckenrennen stellen konnten.

Am 4. November 2010 wurde unter dem Namen Ferrari World im Emirat Abu Dhabi ein 25 Hektar großer Themenpark rund um das schnelle Autofahren eröffnet. Er dient vor allem den Ferrarifreunden und potentiellen Kunden im Nahen Osten als Einstimmung auf die Sportwagenmarke.

Am 29. Oktober 2014 kündigte die neu gegründete Fiat Chrysler Automobiles (FCA) an, ihre 90-Prozent-Beteiligung an Ferrari im Jahr 2015 abzugeben. Zehn Prozent der Aktien sollten an die Börse gebracht, die restlichen 80 Prozent an die Aktionäre von FCA ausgegeben werden. Diese können nach dem Ferrari-Börsengang dann ebenfalls über die Börse verkauft werden.[10] Zehn Prozent an Ferrari hält unverändert Enzo Ferraris Sohn Piero Ferrari.[11]

Das Cavallino rampante (dt. sich aufbäumendes Pferdchen)

Das Emblem der Marke ist ein schwarzes Pferd auf gelbem Grund, mit den Buchstaben S F für „Scuderia Ferrari“ (deutsch: Rennstall Ferrari). Das Pferd war ursprünglich das Symbol von Baron Francesco Baracca, einem Fliegerass der Aeronautica Militare im Ersten Weltkrieg. Baron Baracca wurde am 19. Juni 1918 nach 34 siegreichen Luftkämpfen abgeschossen und avancierte schnell zum Nationalhelden. Er ließ das Pferd auf die Flugzeuge seiner Fliegergruppe malen, weil es im Wappen des Kavallerieregiments Piemonte Cavalleria war, dem er angehört hatte. Die Militäreinheit, in der Enzo Ferraris Bruder, Dino, im Ersten Weltkrieg kämpfte und fiel, hatte das springende Pferd ebenfalls im Wappen. Eine weitere unbewiesene Theorie ist die, dass Baracca das Pferd von einem deutschen Piloten, der das sehr ähnliche Wappen der Stadt Stuttgart auf seinem Flugzeug trug, kopierte. Der deutsche Automobilhersteller Porsche hat ebenfalls das Stadtwappen seines Standortes Stuttgart-Zuffenhausen in sein Markenzeichen integriert.

1923 gewann Enzo Ferrari ein Autorennen in Ravenna und traf die Contessa Paolina Biancoli, die Mutter Baraccas. Von ihr erhielt er die Anregung, das Pferd als Emblem zu verwenden. Allerdings durfte das Logo erst ab dem Rennen in Spa-Francorchamps 1932 an den von der Scuderia Ferrari verwendeten Alfa Romeos benutzt werden.

Der gelbe Hintergrund wurde von Enzo Ferrari hinzugefügt, weil es die Farbe seiner Heimatstadt Modena, dem damaligen Sitz des Unternehmens, war. Oft wird jedoch auch behauptet, dass Enzo Ferrari die Farbe wegen seiner Vorliebe für Sonnenblumen verwendete.

Das Pferd steht übrigens nicht nur für Ferrari. Fabio Taglionis Unternehmen Ducati benutzte es ebenfalls für seine Motorräder. Taglionis Vater war ein Freund von Baron Baracca und flog in seiner Gruppe, der 91ª Squadriglia des 4º Stormo. Nachdem Ferrari berühmt geworden war, verschwand das Pferd als Logo für Ducati, und es wird vermutet, dass die beiden Firmen ein Abkommen über die Nutzung eingingen.

Heute ist das Pferd ein eingetragenes Warenzeichen für Ferrari.

Die Tankstellenkette Avanti benutzt in Österreich und Osteuropa ein fast identisches Logo samt schwarz-gelben Farben.

Der schwedische Gitarrist und Ferrari-Fan Yngwie Malmsteen nannte den zweiten Satz seiner Concerto Suite for Electric Guitar nach dem Ferrari-Wappen Cavallino rampante.

Modelle

Nomenklatur

Viele Typen sowohl der Rennwagen als auch der Straßenautos tragen eine Zahl im Namen, die sich verschieden entschlüsseln lässt.

Diese bezeichnet bis zur Ära des „Dino“ im Regelfall den gerundeten Hubraum eines einzelnen Zylinders. Multipliziert man den Einzelhubraum eines Zylinders mit der Zahl der Zylinder, erhält man den Gesamthubraum. Beispiele: 275 (V12) heißt dann 12 × 275 cm³ = 3,3 l; 625 (Vierzylinder-Reihenmotor) hingegen 4 × 625 cm³ = 2,5 l.

Bei den V6- und V8-Mittelmotor-Ferraris ab den 1970ern wich man davon ab und setzte den gerundeten Gesamthubraum in Dezilitern an die ersten zwei Stellen, die Zylinderzahl an die letzte. Dino 246 ist zu lesen als: Hubraum 2,4 l, 6 Zylinder; Ferrari 308, 328 oder 348 ist dementsprechend ein Achtzylinder mit 3,0, 3,2 bzw. 3,4 l Hubraum.

Bei 12-Zylinder-Flachmotoren mit 180° Zylinderbankwinkel gab die erste Stelle den gerundeten Hubraum in Litern an, die letzten zwei hingegen die Zahl der Zylinder. Beispiel: Ferrari 512 = 5 Liter Hubraum aus 12 Zylindern. Eine Ausnahme stellte der 365 GT4 BB dar – hier wurde der Einzelhubraum eines Zylinders verwendet, obwohl es ein Fahrzeug mit Flachmotor war.

Der Ferrari 355 stellt eine Ausnahme und Übergang zur neuen Nomenklatur dar: 3,5 l mit 5 Ventilen. Die Modelle danach (360, 430, 550, 575, 599) geben direkt den Hubraum an: 3,6 bis 5,99 l.

Der Ferrari 458 Italia folgt offenbar wieder der Regel Gesamthubraum an die ersten zwei Stellen, die Zylinderzahl an die letzte – er hat (knapp) 4,5 Liter Hubraum und acht Zylinder.

Zeitleiste

Zeitleiste der Ferrari- und Dino-Serienmodelle von 1967 bis heute
Typ / Motor 60er 70er 80er 90er 2000er 2010er
7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Sportwagen mit Mittelmotor V6 206 246
V8 208 GT4 208 208 Turbo 208 Turbo
308 328 348 F355 360 F430 458 488 F8 Tributo
V8 4 Sitzer 308 GT4 Mondial 8 Mondial QV Mondial 3,2 Mondial t
V12 365 GT/4 BB 512 BB 512 BBi Testarossa 512 TR F512 M
Sportwagen mit Frontmotor V8 California Portofino
V12 330 GTC 365 GTC 365 GTB/4 550 575 599 F12berlinetta 812 Superfast
Monza SP
V12 4 Sitzer 365 GT 365 GTC/4 365 GT4 400 GT 400i 412 456 GT 456 M 612 Scaglietti FF GTC4Lusso
Super­sportwagen V8 288 GTO F40
V12 F50 Enzo Ferrari LaFerrari SF90 Stradale
Rennwagen F40 LM FXX
  •  Unter der Marke „Dino“ vertrieben
  • 1947 Ferrari 166 Inter Touring Berlinetta 0043S - fvl
    Ferrari 166 Inter Coupé Touring (1949)
    Ferrari-250-GT-Berlinetta-1
    Ferrari 250 GT Berlinetta Comp. (1954)
    Ferrari 750 Monza fl
    Ferrari 750 Monza Scaglietti Spider (1954)
    Ferrari 500 TR
    Ferrari 500 Testa Rossa (1956)
    Ferrari-275-GTB-6-C-1966
    Ferrari 275 GTB 4 C (1966)
    Ferrari 275 1967 3
    Ferrari 275 (1967)
    Paris - Bonhams 2014 - Ferrari 308 GT Berlinetta - 1978 - 001
    Ferrari 308 GTB (1975)
    Ferrari Testarossa (14686650099)
    Ferrari Testarossa (1984)
    Ferrari F360 Modena - Flickr - The Car Spy (20)
    Ferrari F360 Modena (1999)
    Ferrari Enzo im Siam Paragon Bangkok
    Ferrari Enzo Ferrari (2004)
    The frontview of Ferrari FF
    Ferrari FF (2011)
    2013 Ferrari F12berlinetta (8403288771)
    Ferrari F12berlinetta (2013)
    2013-03-05 Geneva Motor Show 8267
    Ferrari LaFerrari (2013)
    2015-03-03 Geneva Motor Show 3908
    Ferrari 488 GTB (2015)
    Ferrari FXX-K Evo Top Marques 2019 IMG 1043
    Ferrari FXX-K Evo (2017)
    Ferrari F8 Tributo Genf 2019 1Y7A5667
    Ferrari F8 Tributo (2019)

    Sechs- und Achtzylinder

    Sechszylinder:

    Achtzylinder:

    als 2+2-Sitzer:

    Zwölfzylinder

    „Amerikanische“ Linie:

    „Europäische“ Linie:

    • Ferrari 250 Europa/Europa GT/GT/GT Coupé/GT Spyder California/GT Lusso (1953–1964)
    • Ferrari 275 GTB / GTB/4 (1964–1968)

    „gemeinsame“ Linie:

    als 2+2-Sitzer:

    Supersportwagen

    Rennsportwagen

    Einzelanfertigungen, Prototypen und Designstudien

    Grand-Prix- und Formel-1-Wagen

    Ferrari500F2
    Alberto Ascari und Luigi Villoresi auf Ferrari 500, beim Großen Preis von Italien 1952
    Von Trips, Clark and P. Hill at 1961 Dutch Grand Prix
    Ferrari 156 (1961)
    Ferrari F2003-GA Michael Schumacher 2003
    Ferrari F2003-GA (2003)
    Sebastian Vettel-Ferrari 2015 (2)
    Ferrari SF15-T (2015)

    Formel-2-Wagen

    Ferrari Dino F2 - Derek Bell 1969-04-26
    Ferrari Dino 166F2

    Andere Monoposti

    Absatz

    Ferrari, Paris Motor Show 2018, IMG 0201
    Ferrari-Präsentation auf dem Pariser Autosalon 2018

    Die Jahresproduktion belief sich im Jahr 2008 auf 6.452 Fahrzeugeinheiten. 2010 wurden 6.500 Fahrzeuge verkauft, so viel wie nie zuvor. 2011 wurde dieser Rekord mit 7.000 Fahrzeugen eingestellt. 28 Prozent der verkauften Fahrzeuge gingen in die USA.[12] Das Jahr 2018 war mit 9.251 verkauften Fahrzeugen das bisher erfolgreichste in der Geschichte von Ferrari.[1]

    Einer Studie des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Ferdinand Dudenhöffer zufolge, erwirtschaftete Ferrari (im ersten Halbjahr 2018) etwa 69.000 Euro Betriebsgewinn pro verkauftem Fahrzeug. Damit ist Ferrari der profitabelste aller untersuchten Automobilhersteller.[13]

    Homologation

    Für den Einsatz im seriennahen Motorsport sind/waren folgende Modelle homologiert:

    Siehe auch

    Literatur

    • Leonardo Acerbi, Luciano Greggio: 60 Jahre Ferrari: Bewegende Momente. Heel, Königswinter 2007, ISBN 978-3898808156.
    • Dennis Adler: Ferrari: Mythos Maranello. Delius Klasing, Bielefeld 2010, ISBN 978-3768831765.
    • Ralph Alex: 70 Jahre Ferrari (auto motor und sport-Edition). Presse Stuttgart GmbH & Co, Stuttgart 2017, ISBN 978-3613308442.
    • Keith Bluemel: Das Original: Ferrari V12: Alle Frontmotormodelle 1965-1973. Heel, Königswinter 2004, ISBN 978-3898802154.
    • Roberto Bonetto: Ferrari: Leidenschaft in Rot. White Star, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3867261814.
    • Roberto Bonetto (Hrsg.): Ferrari: Renn- und Sportwagen. Chronologie eines Erfolges. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 978-3613024595.
    • Matthias Braun, Alexander Franc Storz, Ernst Fischer, Manfred Steinert: Ferrari: Straßen- und Rennsportwagen seit 1946. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3613026513.
    • Peter Braun, Gregor Schulz: Das grosse Ferrari Handbuch. Alle Serien- und Rennfahrzeuge von 1947 bis heute. Heel, Königswinter 2006, ISBN 978-3898805018.
    • Etienne Cornil: Ferrari by Pininfarina: Die komplette Geschichte. Deutsche Übersetzung von Dorko M. Rybiczka. Heel, Königswinter 2002, ISBN 978-3893658336.
    • Antonio Ghini (Hrsg.): Ferrari 1947 - 1997. Das offizielle Buch. Heel, Königswinter 1998, ISBN 978-3893657063.
    • Alan Henry: Die Ära der Ferrari Prototypen: 1962 bis 1973. Heel, Königswinter 2008, ISBN 978-3868520446.
    • Rüdiger Kaufmann, Jens Fichtner: Ferrari: Seriensportwagen seit 1970 (Typenkompass). 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3613034303.
    • Brian Laban: Ferrari: Die Geschichte einer Legende. Vom 166 MM Barchetta bis zum F 430. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3613305359.
    • Hans-Karl Lange: Ferrari: Alle Straßensportwagen seit 1950. Moewig, Rastatt 1990, ISBN 978-3811830554.
    • Pete Lyons: Ferrari. Geschichte, Typen, Technik. Heel, Königswinter 1990, ISBN 978-3893652068.
    • Christiane Oppermann: Ferrari: Das schnellste Unternehmen der Welt. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3593376493.
    • Antoine Prunet, Peter Vann: Mythos Ferrari. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 978-3613012455.
    • Rainer W. Schlegelmilch, Hartmut Lehbrink, Jochen von Osterroth: Ferrari. h.f.ullmann, Potsdam 2016, ISBN 978-3848010974.
    • Gregor Schulz, Thomas Lang: Ferrari Legenden. Heel, Königswinter 2008, ISBN 978-3898807104.
    • Ingo Seiff: Ferrari. 2. Auflage. Hoffmann und Campe, Hamburg 1998, ISBN 978-3455082654.
    • Leonildo Turrini (Hrsg.): Ferrari. Best of: Die Modelle – Die Fahrer – Die Siege. Panini Verlags GmbH, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-8332-3496-5.
    • Matthias Urban: Handbuch der Ferrari Seriennummern: Ferrari Serial Numbers 1947-2007 (Ferrari World). Heel, Königswinter 2007, ISBN 978-3898807111.
    • Saverio Villa: Ferrari: Die legendären Modelle vom Ferrari 166 MM bis zum Ferrari 458 Speciale. Übersetzung von Arancho Doc. Edizioni White Star SrL, Novara 2014, ISBN 978-8863122312.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. a b c d e ferrari.com – Ferrari N.V. 2018 Annual Report
    2. ferrari.com – Board of Directors
    3. theguardian.com – Ferrari kickstarts split from Fiat Chrysler by filing for NYSE share listing
    4. sec.gov – New Business – As filed with the Securities and Exchange Commission on July 23, 2015
    5. fcagroup.com – Group Structure
    6. finanzen.net – Ferrari-Börsengang: Autobauer startet bei IPO durch
    7. ferrari.com – Standorte
    8. ferrari.com – Geschichte von Enzo Ferrari (deutsch, englisch, italienisch)
    9. ferrari.com – Geschichte der Firma Ferrari (deutsch, englisch, italienisch)
    10. spiegel.de – Sportwagenbauer: Fiat Chrysler will Ferrari an die Börse bringen
    11. forbes.com – FCA's Ferrari Move Likely To Make Capital Raising Exercise Run Smoothly
    12. auto-motor-und-sport.de – Absatzwachstum geht weiter
    13. Profitabilität der Autokonzerne: Ferrari verdient 69.000 Euro pro Auto - Tesla verliert 11.000 Euro. In: Manager Magazin. 8. August 2018, abgerufen am 8. August 2018.

    Koordinaten: 44° 32′ 3″ N, 10° 51′ 28″ O

    Autodromo Enzo e Dino Ferrari

    Das Autodromo Enzo e Dino Ferrari ist eine Rennstrecke in Imola, Italien, auf der bis zum Jahr 2006 der Große Preis von San Marino stattfand. Auf Grund der Tatsache, dass ein Land nicht zwei Formel 1 Grand Prix austragen darf, wurde das Rennen in Imola an den Zwergstaat San Marino abgegeben. Da die Rennstrecke nur 80 km von Maranello, dem Stammsitz von Ferrari, entfernt liegt, wurde das Rennen in Imola auch als Heimspiel für die Scuderia gehandelt. Es war eine der wenigen Formel-1-Strecken, die entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wurde.

    Autodromo Nazionale Monza

    Der Monza Eni Circuit ist eine Motorsport-Rennstrecke im Königlichen Park der italienischen Stadt Monza nordöstlich von Mailand. Seit dem Eröffnungsrennen am 3. September 1922 werden auf der knapp sechs Kilometer langen Strecke Automobil- und Motorradrennen ausgetragen. Insbesondere ist Monza seit Einführung der Formel-1-Weltmeisterschaft 1950 Austragungsort des Großen Preises von Italien. Lediglich 1980 wurde das Rennen ins nach Imola auf das Autodromo Enzo e Dino Ferrari verlegt. Im September 2017 wurde der Name Autodromo Nazionale di Monza für 3 Jahre in Monza Eni Circuit verändert.

    Circuit de Spa-Francorchamps

    Der Circuit de Spa-Francorchamps ist eine Motorsport-Rennstrecke in der Wallonischen Region in Belgien. Sie liegt in den Ardennen, im Dreieck zwischen den Städten Stavelot (zu deren Gemeindegebiet der Kurs gehört), Spa und Malmedy – knapp 20 km entfernt von der deutsch-belgischen Grenze bei Monschau. Der Start-Ziel-Bereich der Strecke liegt nahe der Ortschaft Francorchamps, worin auch der Name des Kurses begründet liegt.

    Wegen der Höhendifferenz im Streckenverlauf von insgesamt etwa 100 Metern und der zahlreichen Kurven, in denen hohe Fliehkräfte auftreten, trägt die Strecke auch den Beinamen „Ardennen-Achterbahn“. Seit 1925 wird dort mit einigen Unterbrechungen der Große Preis von Belgien ausgetragen; seit 1950 als Formel-1-Weltmeisterschaftslauf.

    Ferrari 458

    Der Ferrari 458 ist ein Sportwagen des italienischen Herstellers Ferrari. Der 458 ist der Nachfolger des Ferrari F430 und wurde der Öffentlichkeit auf der IAA im September 2009 vorgestellt. Sein Nachfolger ist der Ferrari 488.

    2012 wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes mit der gleichen Zahl insgesamt 458 Ferrari 458 in Deutschland neu zugelassen, davon 252 Fahrzeuge durch gewerbliche Halter.

    Ferrari F430

    Der Ferrari F430 ist ein Sportwagen des italienischen Automobilherstellers Ferrari, das von Frühjahr 2005 bis Mitte 2009 gefertigt wurde. Der F430 war bis zur Vorstellung des Ferrari 458 der günstigste Ferrari und ist der Nachfolger des erfolgreichen Ferrari 360, des bisher meistverkauften Ferrari-Modells.

    Großer Preis von Belgien

    Der Große Preis von Belgien wurde erstmals 1925 ausgetragen und zählt seit 1950 zur Formel-1-Weltmeisterschaft.

    Großer Preis von Deutschland

    Unter der Bezeichnung Großer Preis von Deutschland werden im Automobilsport hauptsächlich die Formel-1-Weltmeisterschaftsläufe in Deutschland ausgetragen. Es gab aber auch schon lange vor und auch noch nach der Einführung dieser Weltmeisterschaften Rennen mit diesem Prädikat, etwa das Formel-2-Rennen 1960 auf dem Nürburgring.

    Großer Preis von Großbritannien

    Als Großer Preis von Großbritannien findet regelmäßig seit 1950 jährlich ein Formel-1-Rennen in England statt.

    Neben dem Großen Preis von Italien ist dieser Grand Prix der einzige, der seit der Gründung der Formel 1 lückenlos in jedem Jahr ausgetragen wurde.

    Von 1950 bis 1954 war bereits der Silverstone Circuit in Silverstone, England der Veranstaltungsort. In den Jahren 1955 bis 1963 fanden die Rennen abwechselnd auf dem Aintree Circuit nahe Liverpool und dem Silverstone Circuit statt. Von 1964 bis 1986 wechselten sich der Rennkurs Brands Hatch in der Nähe von London und der Silverstone Circuit als Austragungsort ab. Von 1987 bis 2009 wurde der Große Preis von Großbritannien regelmäßig auf dem Silverstone Circuit ausgetragen.

    Ursprünglich sollte ab 2010 der Große Preis von Großbritannien in Donington Park ausgetragen werden. Jedoch wurde der Vertrag aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten bei den Streckenbetreibern von der FIA gekündigt. Am 7. Dezember 2009 schlossen die Betreiber des Silverstone Circuit mit Bernie Ecclestone einen Vertrag, der die Formel-1-Rennen bis 2026 in Silverstone vorsieht.

    Großer Preis von Italien

    Als Großer Preis von Italien (Gran Premio d'Italia) findet seit 1950 regelmäßig jährlich ein Formel-1-Rennen statt. Neben dem Großen Preis von Großbritannien ist der Große Preis von Italien das einzige Formel-1-Rennen, das seit der Gründung der Formel 1 lückenlos in jedem Jahr ausgetragen wurde.

    Bis auf die Saison 1980 wurde der Große Preis von Italien immer auf dem Autodromo Nazionale Monza durchgeführt. 1980 war der Rennkurs Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola Austragungsort.

    Großer Preis von Kanada

    Als Großer Preis von Kanada wird seit 1967 jährlich mit Ausnahme von 1975, 1987 und 2009 ein Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft in Kanada ausgetragen. Zuvor fanden unter gleichen Namen bereits Sportwagenrennen statt: Von 1961 bis 1965 im Rahmen des Canadian Sports Car Championship sowie 1966 in der CanAm-Serie.Der erste Große Preis von Kanada in der Formel 1 wurde auf dem Mosport Park, rund 100 km östlich von Toronto, in der Saison 1967 ausgetragen, dort fanden zuvor bereits die ebenfalls als Großer Preis von Kanada bezeichneten Sportwagenrennen statt. 1968 und 1970 fand das Rennen auf der Strecke Mont-Tremblant nahe der Ortschaft Saint-Jovite in der Provinz Québec statt. Im Jahr 1969 sowie von 1971 bis 1977 war erneut der Mosport Park Veranstaltungsort des Großen Preises von Kanada.

    Ab 1978 fanden die Formel-1-Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve (bis 1981 als Circuit Île Notre-Dame bezeichnet) in Montreal statt. Beim großen Preis von Kanada im Jahr 1982 kam der italienische Rennfahrer Riccardo Paletti bei einem Auffahrunfall im Start-Ziel-Bereich ums Leben.

    Für die Formel-1-Saison 2009 wurde der Große Preis von Kanada nicht in den Rennkalender aufgenommen. Als Grund gab Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone an, dass die Betreiber der Strecke noch Zahlungen für vergangene Rennen schulden. Die Organisatoren des Kanada-Grand-Prix widersprachen dem, räumten aber ein, dass es unterschiedliche Auffassungen über die Höhe ihrer Verpflichtungen gibt. Rettungsversuche unter Beteiligung der Stadt Montreal und der kanadischen Regierung scheiterten schließlich, da man sich mit Ecclestone nicht über Zahlungen für künftige Rennen einigen konnte.Der Große Preis von Kanada 2011 am 12. Juni 2011 war das zeitlich längste (4:04:39,537 h) und auch langsamste (Durchschnittsgeschwindigkeit 74,864 km/h) Rennen der Formel-1-Geschichte. Ursache waren schwere Regenfälle und mehrere Unfälle, die zu insgesamt 30 Safety-Car-Runden führten (ebenfalls Rekord).

    Großer Preis von Monaco

    Der Große Preis von Monaco ist ein jährlich ausgetragenes Autorennen auf dem Stadtkurs Circuit de Monaco. Es führt durch die Stadtbezirke Monte Carlo und La Condamine in Monaco.

    Die erstmalige Idee, ein Autorennen in Monaco zu veranstalten, hatte Mitte der 1920er Jahre der damalige Generalkommissar des Automobilclubs von Monaco, Anthony Noghès. Auf sein Betreiben hin fand das erste Rennen am 14. April 1929 statt. Bestandteil der Formel-1-Weltmeisterschaft war das Rennen erstmals 1950 und ist es regelmäßig seit 1955.

    Der Große Preis von Monaco gilt zusammen mit den 500 Meilen von Indianapolis und den 24 Stunden von Le Mans als eine der drei Kronen (Grand Slam) des Automobil-Rennsports.

    Da in den engen Straßen von Monaco nur eine relativ geringe Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 150 km/h gefahren werden kann, ist die Renndistanz mit 260,520 km (78 Runden zu je 3,340 km) ungewöhnlich kurz bemessen. Nur so ist gewährleistet, dass die maximale Renndauer von zwei Stunden zumindest bei trockener Witterung eingehalten werden kann. Nelson Piquet beschrieb den Großen Preis von Monaco mit den Worten „Formel 1 fahren in Monaco ist wie Hubschrauber fliegen im Wohnzimmer.“

    Im Gegensatz zu anderen Großen Preisen findet in Monaco bereits am Donnerstag das erste freie Training statt. Der obligatorische Freitag ist dagegen trainingsfrei.

    Großer Preis von San Marino

    Der Große Preis von San Marino war eine Rennsportveranstaltung der Formel 1 im italienischen Imola. Die Veranstaltung hieß Großer Preis von San Marino, weil in den Saisons bereits jeweils ein anderes Rennen als Großer Preis von Italien durchgeführt wurde.

    Der erste Große Preis von San Marino wurde in der Saison 1981 auf dem Autodromo Dino Ferrari durchgeführt. Nach dem Tod von Enzo Ferrari im Jahr 1988 wurde der Name der Rennstrecke in Autodromo Enzo e Dino Ferrari erweitert. Das erste Rennen auf diesem Rennkurs in der Saison 1980 wurde als Großer Preis von Italien gefahren.

    Da der Große Preis von San Marino in Imola in Italien unweit von Maranello, dem Stammsitz von Ferrari, stattfand, wurde die Veranstaltung auch gemeinhin als „Heimspiel“ von Ferrari bezeichnet.

    Die Streckenführung der Rennstrecke erforderte häufige Geschwindigkeitswechsel, sodass die Bremsen der Rennwagen auf dieser Strecke besonders gefordert wurden.

    Roland Ratzenberger sowie Ayrton Senna starben hier innerhalb zweier Tage während des Rennwochenendes im Jahr 1994.

    Das vorerst letzte Rennen in Imola fand 2006 statt. 2007 wurde der Große Preis von San Marino aus dem Rennkalender gestrichen, da Italien mit diesem praktisch zwei Grand Prix hatte.

    Großer Preis von Spanien

    Der Große Preis von Spanien (Gran Premio de España) ist ein seit 1951 mit Unterbrechungen ausgetragenes Formel-1-Rennen in Spanien.

    Seit 1981 haben verschiedene Sponsoren den Namen gekauft: 1981 hieß das Rennen Gran Premio Talbot de España, von 1986 bis 1992 Gran Premio Tío Pepe de España, von 1993 bis 2005 hieß es dann Gran Premio Marlboro de España und seit 2006 ist der Name Gran Premio de España Telefónica aktuell (Stand 2011).

    Großer Preis von Ungarn

    Der Große Preis von Ungarn wurde erstmals 1936 ausgetragen. Seit 1986 ist er einer der Grand-Prix-Weltmeisterschaftsläufe der Formel 1 und wird seit dem Jahr 1986 jeweils auf dem Hungaroring durchgeführt.

    Die 1986 eröffnete Strecke mit einer Gesamtlänge von 4013,786 m war der erste Austragungsort eines Formel-1-Grand-Prix in einem Land des damaligen Ostblocks.

    1989 wurde die Strecke um 45 m verkürzt, indem eine Kurvenkombination entfernt wurde, um eine zusätzliche Überholmöglichkeit zu schaffen. Der Umbau der Start- und Zielgeraden im Jahr 1997 verlängerte die Strecke auf eine Länge von 3,982 km. Im Jahr 2003 wurden umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt, bei denen die Strecke auf die aktuelle Länge von 4383,08 m erweitert wurde.

    Hockenheimring Baden-Württemberg

    Der Hockenheimring Baden-Württemberg (früher Hockenheimring, Kurpfalzring) ist eine Motorsport-Rennstrecke in der kurpfälzischen Stadt Hockenheim südlich von Mannheim. Er liegt in der westlichen Schwetzinger Hardt.

    Liste der Grand-Prix-Sieger der Formel 1

    Die Liste aller Grand-Prix-Sieger der Formel 1 listet alle Sieger von Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft (bis 1980: Automobil-Weltmeisterschaft) seit ihrer Gründung im Jahr 1950 – jeweils nach Fahrern, Nationen, Konstrukteuren, sowie Motoren- und Reifenherstellern getrennt – auf.

    Liste der Pole-Setter der Formel 1

    Die Liste der Pole-Setter der Formel 1 listet alle Fahrer, Nationen und Konstrukteure der Formel-1-Weltmeisterschaft (bis 1980: Automobil-Weltmeisterschaft) seit ihrer Gründung im Jahr 1950 auf, die die Pole-Position erringen konnten. Als Pole-Setter wird derjenige Fahrer behandelt, der – in der Regel durch die beste Rundenzeit in der finalen Qualifikation – das Anrecht erworben hat, vom Platz 1 in der Startaufstellung zu starten.

    Scuderia Ferrari

    Die Scuderia Ferrari (ital. „Rennstall Ferrari“) ist die Motorsportabteilung des Sportwagenherstellers Ferrari, der nach dem Firmengründer Enzo Ferrari benannt ist.

    Ferrari begann in den 1930er-Jahren mit seinen Rennsportaktivitäten und tritt seit 1940 mit selbstkonstruierten Rennfahrzeugen an. Bereits 1948 nahmen die traditionell roten Autos erstmals an einem Grand-Prix-Rennen teil. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahre 1950 gehört Ferrari als fester Bestandteil dazu. Mit über 200 Grand-Prix-Erfolgen sowie 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurs-Weltmeisterschaften ist die Scuderia das erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte. Darüber hinaus beteiligte sich Ferrari bis in die 1970er-Jahre mit Erfolg an internationalen GT- und Sportwagenrennen. Das Tochterunternehmen Ferrari Corse unterstützt noch heute Privatteams mit Know-how und Technik im Bereich Touren- und Sportwagen.

    Das Markenzeichen von Ferrari, ein springendes Pferd auf gelbem Grund (ital. „Cavallino rampante“), geht auf das Symbol eines Freundes von Firmengründer Enzo Ferrari zurück. Der Flieger Francesco Baracca hatte dieses Emblem, das heute als Marke (Warenzeichen) einige Milliarden Euro wert sein dürfte, im Ersten Weltkrieg auf seinem Flugzeug angebracht. Zum ersten Mal wurde das Emblem beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 1932 auf einem von der Scuderia eingesetzten Rennwagen angebracht. Maßgeblichen Anteil am Mythos von Ferrari hat die Rennsportabteilung: Die „roten Renner“ aus Maranello wurden zum geflügelten Wort in der weltweiten Faszination des Motorsports.

    Seit 2015 geht die Scuderia in der Formel 1 mit dem Deutschen Sebastian Vettel, dem Weltmeister der Jahre 2010 bis 2013 an den Start. Der Finne Kimi Räikkönen, der 2007 die bisher letzte Fahrerweltmeisterschaft für Ferrari erreichte, verließ das Team Ende 2018. Neuer zweiter Einsatzfahrer wurde Charles Leclerc.

    Silverstone Circuit

    Der Silverstone Circuit ist eine Rennstrecke bei Silverstone. Bekannt ist sie vor allem durch den Großen Preis von Großbritannien der Formel 1, der mittlerweile über vierzig Mal auf dieser Strecke ausgetragen wurde. 1950 fand in Silverstone der erste Formel-1-Weltmeisterschaftslauf überhaupt statt. Eigentümer der Rennstrecke ist der British Racing Drivers’ Club (BRDC), der hier auch 55 mal die BRDC International Trophy veranstaltete.

    Automodelle von Ferrari

    Aktuelle Modelle: 488 | 812 Superfast | F8 Tributo | GTC4Lusso | Monza SP | Portofino | SF90 Stradale

    Historische Modelle: AAC 815 | 125 | 159 | 166 | 195 | 208 | 212 | 250 | 250 GT Boano/Ellena | 250 GT Coupé | 250 GT 2+2 | 250 GT Berlinetta LWB | 250 GT Berlinetta SWB | 250 GTO | 275 | 275 GTB | 275 GTB/4 | 275 GTB/4 NART Spyder | 275 GTS | 288 GTO | 208/308 | 328 | 330 | 330 America | 330 GT 2+2 | 330 GTC | 330 GTS | 330 GTO | 340/342 | 348 | 360 | 365 | 365 California Spyder | 365 GT 2+2 „Queen Mary“ | 365 GTB/4 „Daytona“ | 365 GTC/4 | 375 America | 400 Superamerica | 400i/412i | 410 Superamerica | 430 | 456 GT/MGT | 458 | 500 Superfast | 512 BB/BBi | 550 | 575 | 599 | 612 Scaglietti | California | Dino 206 | Dino 246 | Dino 308 GT 4 | Mondial | Testarossa | FF | F12berlinetta | F355 | F40 | F50 | FXX | Enzo | LaFerrari

    Prototypen, Einzelstücke und Stilstudien: Motto-Ferrari | Nembo Ferrari | Superfast/II/III/IV | Ferrari 512 S Berlinetta Speciale | 512 S Modulo | 250 GT Zagato 3Z | 365 GTC/4 Spider | P4/5 | Pinin | FX | Mythos | GG50 | SP12 EC

    Italienische Pkw-Automobilmarken ab 1945

    Aktuelle Marken: Abarth | Alfa Romeo | B. Engineering | Casalini | Covini | Dallara | DR | Estrima | FAAM | Ferrari | Fiat | Fornasari | Giotti | Italcar | Italdesign | Katay Gonow | Lamborghini | Lancia | Martin Motors | Maserati | Mazzanti | Micro-Vett | Pagani | Piaggio | Tazzari | Town Life

    Ehemalige Marken: ACAM | ACM | Aermacchi | Albanesi | ALCA | All Cars | ASA | ATL | Atomo | ATS | Auto Mirage | Autobianchi | Autozodiaco | Baldi | Bandini | Benelli | Bertone | Biagini | Bizzarrini | BMA | Bugatti | Burgert | Ciemme | CIMEM | Cisitalia | Cizeta | Cizeta-Moroder | De Tomaso | Delta | Dino | Ducati | Embo | Ennezeta | Ermini | Ferves | FIAM | FIM | Fimer | Fioretti | Fissore | Fontauto | Ford | Fusi | Galassi | Ghia | Giannini | Giaur | Gilco | Grecav | Grignani | IMP | Innocenti | Intermeccanica | Iso | Isotta Fraschini | Iveco | Lambro | Lawil | Leone | Leontina | LMX | Lombardi | Mi-Val | Modulo | Momo | Moretti | Nardi | Nardi & Danese | Nembo (1965–1967) | Nembo (1970–1971) | OPES | Orsa | OSCA | OSI | Otas | Panther | Pasquali | Pasquini | Patriarca | Pennacchio | PGE | Pininfarina | Puma | Qvale | Rayton Fissore | Romanazzi | SAMAS | Savio | Scoiattolo | Serenissima | Siata | Sibona-Basano | SILA | Sirex | Siva | Stanga | Stanguellini | Strale | Taraschi | Totem | Urbanina | Vignale | Volpe | Volugrafo | Willam | Zagato | Zanella

    Marken der Fiat Chrysler Automobiles

    Aktuelle: Abarth | Alfa Romeo | Chrysler | Dodge | Fiat | Jeep | Lancia | Maserati | Ram Trucks | SRT

    Ehemalige: AMC | Autobianchi | Barreiros | Ceirano | Commer | DeSoto | Eagle | Fargo | Ferrari | Humber | Hillman | Imperial | Innocenti | Karrier | Plymouth | Simca | Singer | SPA | Sunbeam | Valiant | Weitere, die nun zu CNH Industrial gehören

    Unternehmen im FTSE MIB (Stand: 26. April 2019)

    A2A | Amplifon | Atlantia | Azimut | Banca Generali | Banco BPM | BPER Banca | Buzzi Unicem | Campari | CNH Industrial | DiaSorin | Enel | Eni | Exor | Ferrari | FCA | FinecoBank | Generali | Hera | Intesa Sanpaolo | Italgas | Juventus Football Club | Leonardo | Mediobanca | Moncler | Pirelli | Poste Italiane | Prysmian | Recordati | Saipem | Salvatore Ferragamo | Snam | STMicroelectronics | Telecom Italia | Tenaris | Terna | UBI Banca | UniCredit | Unipol | UnipolSai

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