Cyclopaedia

Die Cyclopaedia ist eine Enzyklopädie von Ephraim Chambers. Er veröffentlichte 1728 in London die zweibändige Cyclopædia, or, An universal dictionary of arts and sciences: containing the definitions of the terms, and accounts of the things signify'd thereby, in the several arts, both liberal and mechanical, and the several sciences, human and divine : the figures, kinds, properties, productions, preparations, and uses, of things natural and artificial : the rise, progress, and state of things ecclesiastical, civil, military, and commercial : with the several systems, sects, opinions, &c : among philosophers, divines, mathematicians, physicians, antiquaries, criticks, &c : the whole intended as a course of antient and modern learning.

Sie gilt als erste englischsprachige Enzyklopädie, und als (vermutlich) erste, die Querverweise nutzte. Zu Chambers' Lebzeiten erschienen drei Auflagen, und nach seinem Tod wurde sein Werk fortgeführt: Der siebten Ausgabe (1753) waren zwei Supplementbände beigefügt; 1778–85 und 1786 erschien die umfangreichste Ausgabe in fünf Bänden.

[…] Chambers is clearly the father of the modern encyclopaedia throughout the world. […] Chambers's Cyclopaedia is particularly remarkable for its elaborate system of cross-references, and for the broadening of Harris's coverage to include more of the humanities
(Robert Collison, Encyclopaedias: Their history throughout the ages).

Chambers' Arbeit griff auf John Harris' Lexicon technicum von 1704 zurück und war ihrerseits Anregung für die Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers, die ursprünglich nur eine Übersetzung und bescheidene Erweiterung der Cyclopaedia sein sollte. Erst unter Denis Diderot entstand das bekannte eigenständige Werk.

Chambers Cyclopaedia 1728
Cyclopaedia, 1728, Titelblatt

Siehe auch

Weblinks

Aaron V. Brown

Aaron Venable Brown (* 15. August 1795 im Brunswick County, Virginia; † 8. März 1859 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Politiker, der im Kabinett von Präsident James Buchanan das Amt des US-Postministers bekleidete. Außerdem war er der 13. Gouverneur des Bundesstaates Tennessee.

Appletons’ Cyclopædia of American Biography

Appletons’ Cyclopædia of American Biography ist ein biographisches Nachschlagewerk mit Artikeln zu bedeutenden Persönlichkeiten der Neuen Welt in 6 Bänden. Sie erschienen zwischen 1887 und 1889 im Verlag von Daniel Appleton. Ihre ohne Autorenangabe veröffentlichten Beiträge wurden über mehrere Jahrzehnte als autoritativ angesehen. Später wurde die Enzyklopädie berüchtigt für dutzende Biographien von Menschen, die nie existiert hatten.

Charles Aurelius Smith

Charles Aurelius Smith (* 22. Januar 1861 im Hertford County, North Carolina; † 1. April 1916 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Politiker und im Jahr 1915 für wenige Tage Gouverneur des Bundesstaates South Carolina.

Charles Knight (Verleger)

Charles Knight (* 15. März 1791 in Windsor (Berkshire); † 9. März 1873 in Addlestone, Surrey) war ein englischer Verleger und Schriftsteller.

Knight war Buchhändler in London und seit 1859 Redakteur der amtlichen „London Gazette“, er machte sich besonders als Herausgeber der von der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Kenntnisse (Society for the Diffusion of Useful Knowledge) unternommenen Publikationen verdient, namentlich der Penny Cyclopaedia (1830–1856, 30 Bde.), des Penny Magazine (1832–1845), welche als die Anfänge der populären Literatur in England zu betrachten sind, und der National Cyclopaedia (1847–1851, 12 Bde.).

Als Schriftsteller beschäftigte sich Knight vorzugsweise mit Shakespeare. Hierher gehören, außer einer Ausgabe von dessen Werken mit sehr vollständigem Kommentar (1839, 8 Bde.): The life of Shakespeare (1843) und Studies of Shakespeare (1849). Ins Deutsche übersetzt wurde sein Buch Die Resultate des Maschinenwesens, namentlich in Bezug auf wohlfeile Production und vermehrte Beschäftigung (Lübeck, 1833).

Cyclopaedia (Begriffsklärung)

Cyclopaedia steht für:

Cyclopaedia (1728), eine Enzyklopädie von Ephraim ChambersCyclopædia steht für:

Rees’s Cyclopædia (1802–1820), eine Enzyklopädie von Abraham ReesSiehe auch:

Cycloped

Cyclopedidae

Dunbartonshire

Dunbartonshire (schottisch-gälisch Siorrachd Dhùn Bhreatainn) ist eine der traditionellen Grafschaften von Schottland, gelegen am Nordufer des Clyde.

Enzyklopädie

Eine Enzyklopädie, früher auch aus dem Französischen: Encyclopédie (griechisch ἐγκύκλιος παιδεία enkyklios paideia, „Grundausbildung, allgemeine Erziehung“), ist ein besonders umfangreiches Nachschlagewerk. Der Begriff Enzyklopädie soll auf Ausführlichkeit oder eine große Themenbreite hinweisen, wie beispielsweise bei einem Menschen, dem enzyklopädisches Wissen nachgesagt wird. Es wird eine Zusammenfassung des gesamten Wissens dargestellt. Die Enzyklopädie ist demzufolge eine überblickende Anordnung des Wissens einer bestimmten Zeit und eines bestimmten Raumes, welche Zusammenhänge darstellt. Daneben werden als Fachenzyklopädien solche Werke bezeichnet, die nur ein einzelnes Fach- oder Sachgebiet behandeln.

Die Bedeutung des Begriffes Enzyklopädie ist fließend; Enzyklopädien standen zwischen Lehrbüchern einerseits und Wörterbüchern andererseits. Als älteste vollständig erhaltene Enzyklopädie gilt die Naturalis historia aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert. Vor allem die große französische Encyclopédie (1751–1780) hat die Bezeichnung „Enzyklopädie“ für ein Sachwörterbuch durchgesetzt. Aufgrund der alphabetischen Anordnung werden Enzyklopädien oft als Lexika bezeichnet.

Die heutige Form des Nachschlagewerkes hat sich vor allem seit dem 18. Jahrhundert entwickelt; dabei handelt es sich um ein umfangreiches Sachwörterbuch über alle Themen für eine breite Leserschaft. Im 19. Jahrhundert kam der typische neutral-sachliche Stil hinzu. Die Enzyklopädien wurden besser strukturiert und beinhalteten neue Texte, keine bloßen Übernahmen älterer (fremder) Werke. Eines der bekanntesten Beispiele im deutschen Sprachraum war lange Zeit die Brockhaus Enzyklopädie (ab 1808), im englischen die Encyclopaedia Britannica (ab 1768).

Seit den 1980er-Jahren werden Enzyklopädien ferner in digitaler Form angeboten, auf CD-ROM und im Internet. Teilweise sind es Fortführungen älterer Werke, teilweise neue Projekte. Ein besonderer Erfolg war die 1993 erstmals auf CD-ROM herausgegebene Microsoft Encarta. Die 2001 gegründete Wikipedia entwickelte sich zur größten Internet-Enzyklopädie.

Ephraim Chambers

Ephraim Chambers (* um 1680 in Kendal; † 15. Mai 1740 in Islington (heute London)) war ein englischer Schriftsteller der Frühaufklärung. Er war der Herausgeber und größtenteils auch Verfasser eines der ersten enzyklopädischen Wörterbücher der Künste und Wissenschaften im Zeitalter der Aufklärung. Nach diesem Aufklärer ist das populäre englische Wörterbuch Chambers Dictionary benannt.

Geschichte und Entwicklung der Enzyklopädie

Dieser Artikel behandelt vornehmlich die Geschichte der Enzyklopädie in Europa und Amerika. Die Entwicklung von Enzyklopädien in anderen Kulturkreisen wird separat dargestellt: Enzyklopädien aus dem chinesischen Kulturkreis, Enzyklopädien aus dem islamischen Kulturkreis.

Joseph Emile Harley

Joseph Emile Harley (* 14. September 1880 in Williston, Barnwell County, South Carolina; † 27. Februar 1942 in Columbia, South Carolina) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1941 bis 1942 Gouverneur des Bundesstaates South Carolina.

Josiah Parsons Cooke

Josiah Parsons Cooke (* 12. Oktober 1827 in Boston; † 3. September 1894 in Newport, Rhode Island) war ein US-amerikanischer Chemiker.

Er studierte von 1844 bis 1848 an der Harvard University. Nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt wurde er in Harvard 1849 zunächst Tutor für Mathematik, dann Dozent und 1850 schließlich Professor für Chemie und Mineralogie. In seiner ersten wissenschaftlichen Veröffentlichung beschrieb er 1852 einen Arsenkristall. 1853 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 1872 in die National Academy of Sciences.

Als wesentliches Verdienst Cookes gilt sein Einsatz für die Erhöhung des Praxisbezugs in Chemiekursen an Schulen. Sein Buch The New Chemistry von 1872 wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Auch seine 1880 veröffentlichte Untersuchung zum Gewicht des Antimon-Atoms wurde international beachtet.

Kalenden

Die Kalenden (lateinisch Kalendae) waren im römischen Kalender jeweils der erste Tag eines Monats.

Lexicon technicum

Das Lexicon technicum ist eine Enzyklopädie von John Harris (1666–1719).

Der Mathematiker John Harris veröffentlichte 1704 in London das Lexicon technicum: or, an universal english dictionary of arts and sciences. Das Lexicon technicum gilt als erste allgemeine Enzyklopädie, die einen Schwerpunkt im Bereich der Technik und der Wissenschaften setzte und ist die erste alphabetisch geordnete Enzyklopädie in englischer Sprache. 1736 erschien in London die fünfte Auflage in zwei Bänden.

Das Lexicon technicum war auch ein Vorbild für Ephraim Chambers’ Cyclopaedia und wird von Denis Diderot als eine der Quellen für die Encyclopédie gewürdigt.

Naturgeschichte

Naturgeschichte ist eine historische Sammelbezeichnung für Wissensgebiete, die gewöhnlich mehreren verschiedenartigen Wissenschaften, überwiegend Naturwissenschaften, zugeordnet werden. Dazu zählen die Erforschung der Lebewesen (Biologie, darunter Botanik und Zoologie) sowie Mineralogie, Paläontologie, Ökologie und Biochemie und zum Teil auch Archäologie, Geologie mit Petrologie, Astronomie, Physik und Meteorologie.

Peshwa

Peshwa, aus dem Persischen پیشوا pēshwā oder pišwā, "Leiter, Führer", war ein Amts- und Herrschertitel in Nordwest-Indien. Er bezeichnet vor allem die Premierminister und Hausmeier des Marathenreichs, hindi पेशवा, marathi पेशवे.

Robert Love Taylor

Robert Love Taylor (* 31. Juli 1850 im Carter County, Tennessee; † 31. März 1912 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Politiker und mehrfacher Gouverneur von Tennessee. Außerdem vertrat er diesen Bundesstaat in beiden Kammern des Kongresses.

Robert Tannahill

Robert Tannahill (* 3. Juni 1774 in Paisley, Schottland; † 17. Mai 1810) war ein schottischer Dichter der Arbeiterklasse. Bekannt als "Weber Poet" schrieb er in der Nachfolge von Robert Burns. Robert Chambers wertete ihn in seiner Cyclopaedia of English literature als diesem ebenbürtig.

Wilson Godfrey Harvey

Wilson Godfrey Harvey (* 8. September 1866 in Charleston, South Carolina; † 7. Oktober 1932 in Tampa, Florida) war ein US-amerikanischer Politiker (Demokratische Partei) und von 1922 bis 1923 Gouverneur des Bundesstaates South Carolina.

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