Caldo galego

Der Caldo galego (galicisch) oder Caldo gallego (spanisch), "galicische Brühe", ist ein Eintopf, der als Spezialität der galicischen Küche gilt. Gekocht wird Caldo in unterschiedlichen Variationen mit Couve galega[1] (Galizischer Kohl, vergleichbar Markstammkohl oder Grünkohl) und Speiserüben samt dem Rübstiel, weißen Bohnen, Kartoffeln, Brühe sowie Speck. Bisweilen kommt Chorizo hinzu, auch Hühnerfleisch oder Schweinebauch. Er gilt als eine typische Winterspeise, die durch wiederholtes Aufkochen im großen Kessel an Wohlgeschmack gewinnt und mit Weißbrot gegessen wird. Vergleichbar ist der Caldo verde der portugiesischen Küche.

Caldo galego, Galiza
Caldo galego

Einzelnachweise

  1. Vgl. zu dieser Subspezies João S. Dias: „The Portuguese tronchuda cabbage and galega kale landraces: A historical review“ In: „Genetic Resources and Crop Evolution“, Bd. 42, Nr. 2, S. 179–194, doi:10.1007/BF02539521.
Galicien

Galicien ([geˈlɪʃ(i)ɘ] (spanisch Galicia [gaˈliθja], galicisch Galicia oder portugiesisch Galiza [gaˈliza]; offiziell galicisch Comunidade Autónoma de Galicia, spanisch Comunidad Autónoma de Galicia) ist eine Autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens. Sie gliedert sich in die vier Provinzen A Coruña, Lugo, Ourense und Pontevedra.

Der Name geht auf die Gallaeker (lateinisch Gallaeci) zurück, eine Gruppe keltisch beeinflusster Völker, die im Altertum in der Region siedelten.

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