Basel-Kleinhüningen

Kleinhüningen ist ein Quartier im Norden der Stadt Basel. Bis zur Eingemeindung im Jahr 1908 war Kleinhüningen ein eigenständiges Dorf. Kleinhüningen ist das einzige Dorf, das in die Stadt Basel eingemeindet wurde.

Kleinhüningen
Quartier von Basel
Karte von Kleinhüningen
Koordinaten 611655 / 270217
Fläche 1,36 km²
Einwohner 2858 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte 2101 Einwohner/km²
BFS-Nr. 2701-019
Postleitzahl 4057

Der Name

Büchel Festung Hüningen 1749
Die Lage von Kleinhüningen, nach einer Zeichnung von Emanuel Büchel aus dem 18. Jahrhundert. Im Hintergrund die Stadt Basel. Das heutige Klybeckquartier ist noch ein Landgut («Klübin»).
Gemeindebann Kleinhüningen
Schilder mit dem Attila-Wappen markieren den ehemaligen Gemeindebann.

Der Name Kleinhüningen bezieht sich auf das französische Dorf Hüningen (franz. Huningue) auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Dabei steht das germanische Namenssuffix -ingen für eine Familien- oder Gruppenzugehörigkeit. Hüningen bedeutet also «bei der Sippe des Huno».

Volksetymologisch wurde früher fälschlicherweise geglaubt, der Name Hüningen weise auf die Hunnen hin. Darauf bezieht sich auch das Dorfwappen, das einen Hunnen vor seinem Zelt darstellt. Wahrscheinlich dachte man dabei aber an den Ungarn-Einfall von 917, bei dem Basel geplündert wurde. Diese Ungarn wurden später immer wieder mit den Hunnen gleichgesetzt oder verwechselt, die rund 500 Jahre früher unter Attila Raubzüge durch Europa unternommen hatten. Das Kleinhüninger Wappen wird deshalb auch «Attila-Wappen» genannt. Die Hunnen kamen aber nie nach Basel. Das H im lateinischen Namen von Ungarn (hungarus) zeugt davon, wie weit verbreitet die irrtümliche Gleichsetzung der Ungarn mit den Hunnen war.

Das Gebiet

Heute wird das Gebiet nördlich der Wiese zum Quartier Kleinhüningen gezählt. Der ehemalige Gemeindebann hingegen verlief weiter südlich, etwa auf Höhe der Ackerstraße, quer durchs heutige Klybeckquartier. Tafeln mit dem Kleinhüninger Wappen markieren seinen Verlauf.

Geschichte

Kirche Kleinhüningen
Die barocke Dorfkirche.
Bernoullisilo -Ansicht vom Hafenbecken 1
Das Bernoulli-Silo von 1926. Der Turmaufsatz beherbergt den Liftmotor und wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg hinzugefügt.

Der Ort an der Wiesemündung war für eine Besiedlung hervorragend geeignet: Fruchtbares Schwemmland, fischreiche Gewässer, und eine von Hochwasser relativ geschützte Lage auf einer leicht erhöhten Schwemmlandterrasse.

Die ältesten Hinweise auf eine Besiedlung des Areals sind Tonscherben aus der Bronzezeit (ca. 16. Jahrhundert v. Chr). Über diese Zeit ist jedoch sonst nichts bekannt.

Der früheste sichere Hinweis auf eine permanente Siedlung ist ein ausgedehntes frühmittelalterliches Gräberfeld, das vom 5. bis ins 8. Jahrhundert benutzt wurde. Bis heute sind rund 300 Gräber untersucht. Außer dem Gräberfeld haben sich jedoch aus dieser Zeit keine weiteren Informationen erhalten.

Das Mündungsgebiet der Wiese war vor der Rheinbegradigung ein Gefüge von langsam fließenden, seichten Wasserläufen, Sandbänken und Inseln, und für seinen Fischreichtum bekannt. Aus dem Jahr 1413 ist ein Streit zwischen den Fischern des damals noch markgräflichen Kleinhüningen mit denen aus dem Kleinbasel urkundlich belegt. 1459 kam es wegen Fischereistreitigkeiten zu einem Rechtsspruch zwischen dem rechtsrheinischen Kleinhüningen und dem linksrheinischen Hüningen.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde Kleinhüningen verwüstet, wobei auch die Kirche zerstört wurde.

1640 kaufte Basel dem Markgrafen Friedrich V. von Baden-Durlach das Dorf und das dazugehörige Umland für 3500 Reichstaler ab. (Zum Vergleich: 1661, also rund 20 Jahre später, zahlte die Stadt für das Amerbach-Kabinett 9000 Reichstaler.) Das Dorf umfasste damals etwa 20 Häuser. Der Markgraf brauchte nach den vielen Kriegsjahren dringend Geld, während Basel sein Gebiet schon lange nach Norden ausdehnen wollte. So bemühte sich Basel etwa auch immer wieder erfolglos, das linksrheinische Hüningen zu erwerben.

Da die Dorfkirche im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war, wurde Kleinhüningen nach dem Kauf der Kirchgemeinde von St. Theodor zugewiesen, was für die Bevölkerung einen Fußmarsch von jeweils gut zwei mal 3 km für den Kirchgang bedeutete. Umgekehrt konnte durch die große Distanz aber auch das eher grobe Bauern- und Fischervolk nur schlecht kontrolliert werden. Deshalb baute Basel 1710 in Kleinhüningen eine neue Kirche. Der Standort der früheren Kirche ist nicht belegt, doch wird auf Grund der dokumentierten kurzen Bauzeit von nur 4 Monaten und der relativ geringen Baukosten vermutet, dass die neue Kirche auf dem Fundament der alten gebaut wurde. Bis heute wurde diese Vermutung aber noch nicht archäologisch untersucht.

Diese Kirche ist die einzige Barockkirche im Kanton Basel-Stadt. Da es sich um eine reformierte Kirche handelt, ist sie bar jeden sonst für den Barock typischen Schnickschnacks. Als typisches Barockelement können lediglich die großen Fenster angesehen werden, die zu einem lichtdurchfluteten Innenraum führen. Einzigartig ist die Konstruktion des achteckigen Turms, der über dem Chor errichtet wurde. Auch das charakteristische Zwiebeldach ist in der Region untypisch. Ursprünglich war der Turm etwas niedriger als heute; als die Kirche 1910 ein neues Glockenspiel erhielt, für das im Turm zu wenig Platz war, wurde er um wenige Meter erhöht.

1679 ließ Ludwig XIV. durch Vauban das gegenüberliegende Hüningen, das im Westfälischen Frieden Frankreich zugeschlagen worden war, zur Festung Hüningen ausbauen. Dazu gehörten auch eine Brücke über den Rhein und ein befestigter Brückenkopf auf der eigentlich markgräfischen rechten Rheinseite. Die fortifikatorischen Uferbegradigungen führten auf der linken Rheinseite zu einem Verlust an Fischgründen, was zunehmend zu tätlich ausgefochtenen Konflikten zwischen den Fischern aus Hüningen und jenen aus Kleinhüningen führte. 1736/37 führte der Lachsfangstreit sogar zu einer Staatsaffäre zwischen dem eidgenössischen Stand Basel und Frankreich.

Das exponierte Kleinhüningen wurde auch mehrmals beschossen, das letzte Mal im Mai 1815, also kurz vor der Niederlage von Napoleon in Waterloo. Zur Erinnerung an diesen Beschuss wurden in die nördliche Kirchenmauer einige Kanonenkugeln sichtbar eingemauert.

In der Erinnerung der Basler gilt Kleinhüningen als Fischerdorf, doch wurde immer auch Landwirtschaft und Handwerk betrieben. Viele Frauen arbeiteten auch als Wäscherinnen für die wohlhabenden Basler Kreise. Die Wäsche wurde gerne nach Kleinhüningen gegeben, da das Wasser der Wiese weicher ist als jenes des Rheins und deshalb zu besseren Waschergebnissen führte. Das Dorf war auch ein beliebtes Ausflugsziel, daher führte ab 1897 eine der ersten Basler Tramlinien nach Kleinhüningen vor das Gasthaus Krone.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden im Gebiet um Kleinhüningen Industriebetriebe angesiedelt. 1864 verlegte Alexander Clavel-Merian seine Farbenfabrik auf ein Areal zwischen Klybeckstraße und dem Unteren Rheinweg, das damals noch zu Kleinhüningen gehörte. Aus dem Betrieb entstand später die "Gesellschaft für Chemische Industrie in Basel", kurz CIBA. Es folgten weitere chemische Betriebe für Farbstoffe und pharmazeutische Produkte sowie, nicht zuletzt wegen des weichen Wassers der Wiese, die Färberei Schetty, aus der 1917 die Stückfärberei entstand.

Karte Gemeinde Kleinhüningen 1907
Kanton Basel-Stadt bis zur Eingemeindung von Kleinhüningen nach Basel 1908.

Die Industrialisierung führte zu einer markanten Veränderung der Bevölkerungsstruktur von Kleinhüningen. Zwischen 1850 und 1900 verdreifachte sich die Einwohnerzahl durch zugezogene Arbeiter, und aus dem ehemaligen Fischerdorf wurde ein Arbeiterdorf, das nun zwar groß, aber weiterhin arm war. 1891 erwogen die Dorfbehörden zum ersten Mal eine Vereinigung der Landgemeinde mit der Stadt Basel. 1893 übernahm Basel die Verwaltung des Dorfes, 1908 wurde es eingemeindet. Es existieren aber Vereine, welche die Erinnerung an das ehemalige Dorf pflegen.

Die einschneidendsten Veränderungen brachte der Bau des Rheinhafens, der das ehemalige Fischerdorf vom Rhein abschnitt. Das Projekt wurde 1914 in Angriff genommen, aber durch den Ersten Weltkrieg verzögert, sodass mit dem Aushub des Hafenbeckens erst 1919 begonnen wurde. Im August 1922 legte dann der erste Schleppzug im Kleinhüninger Hafen an. Unter den Hafenanlagen ist das von 1923 bis 1926 erbaute Bernoulli-Silo besonders erwähnenswert, das heute unter Denkmalschutz steht.

Bereits früh wurde der Bau eines zweiten Hafenbeckens geplant. Dieses wurde dann 1936–1939 im Rahmen eines Arbeitsbeschaffungsprojekts des Basler Arbeitsrappens von Hand ausgehoben und nach dem Zweiten Weltkrieg in Betrieb genommen. Das Aushubmaterial wurde für die Aufschüttung der Stehrampen des Fußballstadions St. Jakob verwendet.

Von 1950 bis 1970 erlebte der Hafen einen regelrechten Bauboom. Dem Bau des gedeckten Umschlaghofs an der Hafenstraße von 1952/53, dessen vorgespanntes Betondach von 30 Meter damals eine architektonische Pionierkonstruktion war, fiel ein großer Teil des alten Dorfkerns zum Opfer. Aber auch sonst musste das Dorf zunehmend dem Hafenausbau weichen: Für die neu angelegte Hochbergstraße wurde die südliche Dorfbebauung abgerissen. Die neu erstellte Bonergasse verdrängte weitere Häuser. Der historische Markgräflerhof musste bereits 1935 Abstellgleisen der Hafenbahn weichen. Mit dem Bau des Hafenbeckens II verschwanden die letzten Bauernbetriebe Kleinhüningens. Der weitläufige Landschaftsgarten des Clavelschen Guts (dem heutigen Restaurant Schifferhaus) wurde mit Gleisanlagen und Straßen überbaut.

Kleinhüningen heute

Im Zusammenhang mit dem lange geplanten und schließlich 1983 erfolgten Abriss des historischen Gasthauses Drei Könige formierte sich Ende der 1970er Jahre lokaler Widerstand gegen die weitere Zerstörung des Dorfs. Die Initiative versandete zwar wieder, aber immerhin wurden die verbliebenen historischen Bauten in einem Inventar erfasst. Vom ursprünglichen Dorf ist aber nur wenig übrig geblieben. Lediglich zwischen der Dorfkirche und der Pfarrgasse gruppieren sich noch einige Häuser, die die ehemalige Dorfstruktur erahnen lassen.

Traditionell gilt Kleinhüningen als Unterschichtquartier mit wenig Renommee und hohem Ausländeranteil. Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Hafenareals geistern nun aber "Aufwertungs"-Pläne durch die Planungsbüros. Zurzeit ist unklar, wohin die weitere Reise geht.

Sprachliches

Dass Kleinhüningen bis 1908 ein eigenständiges Dorf war, spiegelt sich bis heute im lokalen Sprachgebrauch wider: Das Quartier wird sprachlich noch heute wie eine eigenständige Gemeinde behandelt. So sagt man etwa "Ich gehe nach Kleinhüningen", im Gegensatz zu z. B. "ich gehe ins Klybeck" (-quartier).

Persönlichkeiten

Pfarrhaus Kleinhüningen
Das Pfarrhaus, in dem C.G. Jung aufwuchs.

Der Psychiater C. G. Jung wuchs als Sohn des Dorfpfarrers in Kleinhüningen auf. Das Pfarrhaus steht noch und dient heute auch wieder als solches.

Sport

Kleinhüningen hat einen eigenen Fussballclub, den VfR Kleinhüningen (VfR steht für Verein für Rasenspiele). Der VfR Kleinhüningen entstand 1996 als Fusion der beiden Vereine SC Kleinhüningen (gegr. 1922) und VF Rasenspiele (gegr. 1913 als FC Young Fellows, 1919 Namensänderung zu VfR). Da es in Kleinhüningen keinen Sportplatz gibt, trainiert und spielt der VfR Kleinhüningen auf der nahegelegenen Schorenmatte im Hirzbrunnen-Quartier.

Das Quartier hatte früher auch einen Eishockeyclub, den EHC Kleinhüningen. 1990 fusionierte dieser mit dem EHC Basel zum EHC Basel-Kleinhüningen. Heute heisst der Club wieder EHC Basel.[1]

Gebäude und Sehenswürdigkeiten

Tripoint Basel (ws)
Der 18,7 Meter hohe Pylon aus 15 Millimeter dickem Tafeleisen symbolisiert das Dreiländereck. Er wurde 1957 von Wilhelm Münger entworfen.

Im Dorf

Im Hafen

Siehe auch

Literatur

  • Giesler-Müller Ulrike: Das alamannische Gräberfeld Basel-Kleinhüningen. In: Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte . Nr. 11 B, 1992.
  • Hugger Paul: von der „Dorfidylle“ zum Alltag eines Basler Industriequartiers. Birkhäuser, Basel 1984, ISBN 3-7643-1577-6.
  • Lüem Barbara: Heimathafen Basel – Die Schweizer Rhein- und Hochseeschifffahrt. Christoph Merian Verlag, Basel 2003, ISBN 3-85616-189-9.
  • Lüem Barbara: Basel-Kleinhüningen: Der Reiseführer. Christoph Merian Verlag, Basel 2008, ISBN 978-3-85616-352-5.
  • Brigitta Strub: Kleinhüningen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Einzelnachweise

  1. Clubgeschichte | EHC Basel. Abgerufen am 18. August 2018.
  2. Jung. Abgerufen am 18. August 2018.

Weblinks

1. Liga (Eishockey) 2010/11

Die 1. Liga, die dritthöchste Eishockey-Spielklasse der Schweiz, der Saison 2010/11 begann im September 2010 und endete am 26. März 2011. Dabei spielten insgesamt 36 Teams, auf drei regionale Gruppen verteilt. Schweizer Meister im Amateureishockey wurden die Huttwil Falcons.

1. Liga (Eishockey) 2012/13

Die 1. Liga, die dritthöchste Eishockey-Spielklasse der Schweiz, der Saison 2012/13 begann im September 2012 und endet im März 2013. Dabei spielen insgesamt 35 Teams auf drei regionale Gruppen verteilt. Titelverteidiger ist der HC Red Ice.

1. Liga (Eishockey) 2013/14

Die 1. Liga, die dritthöchste Eishockey-Spielklasse der Schweiz, der Saison 2013/14 begann im September 2013 und endet im April 2014. Dabei spielten insgesamt 35 Teams auf drei regionale Gruppen verteilt. Titelverteidiger war der HC Düdingen Bulls.

1. Liga (Eishockey) 2014/15

Die 1. Liga, die dritthöchste Eishockey-Spielklasse der Schweiz, der Saison 2014/15 begann im September 2014 und endet im April 2015. Dabei spielten insgesamt 35 Teams auf drei regionale Gruppen verteilt. Titelverteidiger war der EHC Dübendorf.

1. Liga (Eishockey) 2015/16

Die 1. Liga, die dritthöchste Eishockey-Spielklasse der Schweiz, der Saison 2015/16 begann im September 2015 und endet im April 2016. Dabei spielten insgesamt 35 Teams auf drei regionale Gruppen verteilt. Titelverteidiger war der EHC Winterthur.

1. Liga (Eishockey) 2016/17

Die 1. Liga, die dritthöchste Eishockey-Spielklasse der Schweiz, der Saison 2016/17 begann im September 2016 und endete im April 2017. Dabei spielten insgesamt 34 Teams auf drei regionale Gruppen verteilt. Titelverteidiger war der HCC Biasca.

Cyrille Scherwey

Cyrille Scherwey (* 15. Februar 1989 in Wünnewil-Flamatt, Schweiz) ist ein professioneller Eishockeyspieler aus der Schweiz, der von Februar 2015 bis ende Saison 2016 beim EHC Olten aus der National League B unter Vertrag stand. Sein jüngerer Bruder Tristan ist ebenfalls Eishockeyspieler.

EHC Basel

Der EHC Basel ist ein Schweizer Eishockeyklub aus Basel. Gegründet wurde er am 14. Oktober 1932; er ging aus der Eishockeysektion des SC Rotweiss hervor, welcher 1931 gegründet wurde. Bisher konnte der EHC noch keinen Meistertitel gewinnen, wurde aber 1946 und 1952 Vize-Schweizermeister und war 1956, 2003 und 2005 NLB-Meister. Am 23. Juni 2014 gab der Verwaltungsrat bekannt, dass die NLB-Equipe der EHC Basel Sharks Konkurs beantragt hätte. Seit September 2014 spielte der Verein unter neuem Namen in der 1. Liga. Seit 2017 spielt der EHC Basel/KLH in die neue höchste Amateurliga, die sogenannte MySports League.

MySports League

Die MySports League ist nach der National League und der Swiss League die dritthöchste Eishockey-Liga in der Schweiz. Sie ist zudem die höchste Amateurliga.

MySports League 2017/18

Die Spielzeit 2017/18 ist die erste Austragung der MySports League, der dritten Spielklasse im Schweizer Eishockeysport. Die Saison umfasst 32 Qualifikationsrunden.

Die Saison beginnt am 16. September 2017. Die Play-offs beginnen am 17. Februar 2018.

MySports League 2018/19

Die Spielzeit 2018/19 ist die zweite Austragung der MySports League, der dritten Spielklasse im Schweizer Eishockeysport.

Gegenüber dem Vorjahr ersetzt der HC Sierre (Aufsteiger aus der 1. Liga) den HC Université Neuchâtel. Der EHC Brandis tritt neu unter dem Namen Hockey Huttwil an. Zudem haben der Sion HC und der HC Red-Ice Martigny fusioniert – die erste Mannschaft tritt nun unter dem Namen HC Valais-Chablais in der MySports League an. Die Saison umfasst 32 Qualifikationsrunden.

Nationalliga B (Eishockey) 2000/01

Die Saison 2000/01 war die 54. reguläre Austragung der Nationalliga B, der zweithöchsten Schweizer Spielklasse im Eishockey.

Regio League

Die Regio League (RL) ist die Amateurmeisterschaft im Schweizer Eishockey. Die RL wird von der Abteilung Nachwuchs- und Amateursport der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) veranstaltet. Die Meisterschaft wird in fünf Ligen bestritten. Seit der Saison 2017/18 ist die MySports League (ehemals Swiss Regio League) die höchste Amateur-Spielklasse. Darunter folgen die 1. bis 4. Liga.1999 wurde von den teilnehmenden Vereinen die Schweizerische Eishockey Amateur Liga (SEAL) gegründet, welche eine selbständige Unternehmenseinheit des Schweizerischen Eishockeyverbands (SEHV) war. Später erfolgte die Umbenennung in Swiss Ice Hockey Regio League. Zum 1. Juni 2011 ging die Swiss Ice Hockey Regio League in die Abteilung Nachwuchs- und Amateursport der SIHF auf.

Rheinhafen Weil am Rhein

Der Rheinhafen Weil am Rhein ist ein Stromhafen am Oberrhein in Weil am Rhein in Baden-Württemberg.

Er liegt bei Rheinkilometer 170,3 bis 173,1 R stromabwärts nach dem Rheinhafen Rheinfelden und den Rheinhäfen Basel auf einer Höhe von etwa 279 m ü. NN.

Zusammen mit den Häfen in Ottmarsheim und den Schweizerischen Rheinhäfen mit dem in Basel-Kleinhüningen, Birsfelden und dem Auhafen in Muttenz bildet der Rheinhafen Weil am Rhein eine Kooperation, die sich als RheinPorts bezeichnet.

Rollende Landstraße

Die Rollende Landstraße (kurz RoLa) ist ein Transportsystem für den begleiteten kombinierten Verkehr auf der Schiene bzw. ein spezieller Zug, bei dem komplette Lastwagen bzw. Sattelzüge per Bahn befördert werden. Die dazu verwendeten kurzgekuppelten Niederflurwagen mit kleinen Raddurchmessern (380/360/335 mm) haben durchgängig über den ganzen Zug hinweglaufende Fahrspuren. Die Fahrer sind während der Fahrt in zusätzlich angehängten Begleitwagen (Sitz- oder Liegewagen) untergebracht. An den Endpunkten der Verbindungen befinden sich spezielle Laderampen, um die LKW einfach be- und entladen zu können. Aufgrund der Totlastanteile von über 50 % ist die Rollende Landstraße die energetisch ineffizienteste und unökonomischste Form des kombinierten Verkehrs.In der Schweiz wurde zeitweise statt RoLa das Kürzel RA für Rollende Autobahn verwendet. In Nordamerika und Indien lautet das Kürzel RORO für Roll-On/Roll-Off.

Schifferkinderheim

Als Schifferkinderheim wird ein Kinderheim bezeichnet, in dem schulpflichtige Kinder von Berufsschiffern der Binnenschifffahrt untergebracht sind. Manche Schifferkinderheime unterhalten eine eigene Schule, andere dienen als Internat mit Schulbesuch an ortsansässigen Schulen.

Stücki Shopping

Das Stücki Shoppingcenter Basel ist ein in Basel-Kleinhüningen in der Schweiz, auf dem Gebiet der ehemaligen Stückfärberei Basel gelegenes klassisches Einkaufszentrum. Angegliedert an das Einkaufszentrum sind ein Hotel und ein Gewerbekomplex, der Stücki Business Park.

Das Einkaufszentrum wurde am 24. September 2009 eröffnet. Eigentümer ist die Swiss Prime Site AG in Olten. Für den Betrieb ist die Wincasa AG verantwortlich. Das Gebäude wurde durch das Basler Architekturbüro Diener & Diener gestaltet, für den Bau ist die Totalunternehmerin HRS Real Estate AG zuständig.

Swiss Women’s Hockey League C

Die Swiss Women’s Hockey League C (kurz SWHL C; bis 2014 Leistungsklasse C, kurz LKC oder LK C) ist die dritthöchste Fraueneishockeyspielklasse der Schweiz. Sie wurde 1995 durch den Schweizer Eishockeyverband als Leistungsklasse C gegründet, als die insgesamt 29 Mannschaften der Schweiz in drei Spielklassen aufgeteilt wurden. Der Leistungsklasse C gehörten damals 17 Vereine an, die in drei regionalen Staffeln gegeneinander antraten.

Auf die Saison 2017/2018 ist eine neue Liga geplant, die zwischen der SWHL B und der SWHL C die besten C-Teams in zwei Gruppen umfassen soll. Damit wird eine ausgeglichenere Meisterschaft auf dieser Stufe angestrebt.

Verkehrsdrehscheibe Schweiz und unser Weg zum Meer

Die Ausstellung Verkehrsdrehscheibe Schweiz und unser Weg zum Meer in Basel ist ein Museum zur Schifffahrt im Verbund mit den Verkehrsträgern Schiene, Strasse und Luft. Sie zeigt die Entwicklung der Rheinschifffahrt als Güterverkehrsträger zwischen der Nordsee und Basel an fünfzig Schiffsmodellen, Illustrationen und Informationen. Daneben ergänzen Eisenbahn-, LKW- und Flugzeugmodelle die Schau. Seit 2005 wird ebenfalls die Salon- und Kabinenschifffahrt vorgestellt.

Ein grosses Modell zeigt den Rhein und die Häfen Basel-Kleinhüningen und Basel-St. Johann mit den Umschlaganlagen, wie sie Mitte des 20. Jahrhunderts aussahen. Weitere, bewegliche Modelle verdeutlichen das Funktionieren einer Schleuse, die Löschung des Frachtgutes aus einem Tank-Rheinschiff und den Umschlag der Flüssigkeit in Bahn- und Lastwagen.

Das Museum wurde von der Schweizerischen Reederei 1954 unter dem Namen «Unser Weg zum Meer» gegründet. Die Umbenennung erfolgte 1993 mit der Übernahme der Trägerschaft durch den Verein «Verkehrsdrehscheibe Schweiz», der seit 2001 im Besitz des Museums ist. Mitbeteiligt am Museum sind auch die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Unternehmen und Privatpersonen. Die Ausstellung befindet sich im Rheinhafen im Quartier Kleinhüningen in der Nähe des Dreiländereckes und des Siloturmes.

Quartiere und Wohnviertel der Stadt Basel

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