Alexander Wassiljewitsch Suworow

Alexander Wassiljewitsch Suworow-Rymnikski (russisch Александр Васильевич Суворов, wiss. Transliteration Aleksandr Vasil'evič Suvorov; * 13. Novemberjul./ 24. November 1730greg. in Moskau; † 6. Maijul./ 18. Mai 1800greg. in Sankt Petersburg) war ein russischer Generalissimus und Stratege.

Alexander Wassiljewitsch Suworow Petersburg Eremitag
Alexander Wassiljewitsch Suworow-Rymnikski in der Eremitage (Sankt Petersburg)
Suvorov Alex V
Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730–1800); Porträt von George Dawe (ca. 1830)

Leben

Alexander Wassiljewitsch Suworow war der einzige Sohn von Wassili Iwanowitsch Suworow, der am Hof Peters I. dazu erzogen wurde, später die Aufgaben des Dienstadels loyal zu erfüllen. Als sein Vater im Jahr 1775 als General-en-Chef und Mitglied des Kriegskollegiums starb, hinterließ er Alexander 1895 Bauern. Das zeigt einen gewissen Wohlstand, aber keinen Reichtum.

Alexander Suworows Geburtsjahr wird in den Dokumenten zu seiner Person unterschiedlich angegeben,[1] aber nach eigener Angabe wurde er am 13. November 1730jul. geboren.[2] Am 5. November 1742[3] wurde Suworow in die Stammliste des Semjonowski-Garderegiments eingetragen. Bis zum aktiven Dienstantritt als Korporal am 12. Januar 1748 bestand seine Dienstpflicht darin, seine Schulbildung zu erweitern. Bis 1748, als das Regiment nach Moskau verlegt wurde, war sein Dienstort Sankt Petersburg. In Moskau besuchte Suworow die Landkadettenakademie, deren Abschluss sowohl einen militärischen als auch einen zivilen Rang beinhaltete. Absolventen, die sich bisher nicht in der Militärlaufbahn befanden, bekamen damit zwei Dienstränge, die sowohl eine militärische als auch eine zivile Laufbahn ermöglichten. Im Jahr 1751 erfolgte seine Versetzung als Adjutant zu Generalmajor Nikita Fjodorowitsch Sokownin. Von März bis Oktober war er in Diplomatischer Mission unterwegs nach Dresden und Wien.

Die erste Versetzung in ein anderes Regiment fand 1755 zum Ingermanländischen Infanterieregiment statt. Als nächste Aufgabe erhielt er 1756 die Inspektion der Proviantmagazine im Gouvernement Nowgorod übertragen und wurde dazu zum Oberproviantmeister im Range eines Hauptmanns berufen. Im selben Jahr wirkte er kurzzeitig als General-Auditor-Leutnant im Kriegskollegium, bis er am 15. Dezember zur Infanterie versetzt wurde.

Siebenjähriger Krieg 1756–1763

Im Siebenjährigen Krieg nahm er 1759 in der Brigade des Generalmajors Michail N. Wolkonski an der Einnahme von Crossen und der Schlacht bei Kunersdorf am 12. August 1759 teil. Im folgenden Jahr wurde er Oberkriegskommissar des Kasaner Infanterie-Regimentes und war am 9. Oktober 1760 an der Einnahme von Berlin beteiligt. Später im selben Jahr diente er bei den leichten Truppen des Generalmajors Gustav Berg. Während des Gefechts bei Stettin am 22. Oktober 1761 wurde er verwundet und nahm ebenfalls an der Belagerung von Kolberg als zeitweiliger Kommandeur der Twerer Dragoner teil. Am 11. September 1762 bekam Suworow das Kommando über das Astrachaner Infanterie-Regiment und versah mit diesem den Wachdienst in der Hauptstadt. Der siebzehnjährige Michail Kutusow diente zu dieser Zeit unter ihm. Bereits am 17. April 1763 übernahm er erstmals für längere Zeit das Kommando über ein Regiment, das Susdaler Infanterie-Regiment.

Feldzug gegen die polnische Konföderation von Bar 1768–1772

Im polnischen Feldzug gegen die Konföderation von Bar marschierte er als Folge der Verlegung des Regimentes von November bis Dezember 1768 nach Smolensk, wenig später nach Orscha, dann nach Minsk. Am 26. Mai 1769 übernahm Suworow erstmals eine Brigade, die aus den Regimentern Smolensk, Susdal und Nischni Nowgorod gebildet wurde. In nur zwölf Tagen legte er im Sommer 1769 mit dem Susdaler Regiment und zwei Eskadronen Husaren die 500 Kilometer bis Warschau zurück und nahm die Stadt ein. Am 23. September 1771 besiegte Suworow mit 822 russischen Soldaten 3000 bis 4000 polnische Konföderierte. Der Wawel, die Burg von Krakau, kapitulierte am 26. April 1772 vor Suworow. Bereits Ende des Jahres war er wieder in St. Petersburg.

Russisch-Türkischer Krieg 1768–1774

USSR stamp A.V.Suvorov 1980 4k
Briefmarke der Sowjetunion die A. W. Suworow gewidmet ist, 1980 (Michel 5009, Scott 4878)

Vor seiner Versetzung ins türkische Kriegsgebiet im Russisch-Türkischen Krieg inspizierte er Finnland. Auf dem linken Ufer der Donau bei Bukarest übernahm er am 17. April 1773 das Kommando über den Verband aus dem Astrachaner Infanterie-Regiment, ein Kavallerie-Regiment und ein Detachment Kosaken. Mit diesen Truppen war er Teil des rechten Flügels der 1. Armee des Generalleutnants Iwan P. Saltykow. Suworows zweiter Angriff am 28. Juni 1773 auf das türkische Lager bei Turtukai am anderen Donauufer war sein erster Sieg auf diesem Kriegsschauplatz. Das führte dazu, dass er das Kommando über den einzigen Brückenkopf der Russen auf dem türkischen Donauufer bei Hirsova übertragen bekam. Er schlug den türkischen Angriff am 14. September erfolgreich zurück. Am 27. Januar 1774 heiratete er Warwara Iwanowna Prosorowskaya, die Tochter eines Generals a. D. Im April 1774 war Suworow mit seinen Truppen auf dem Marsch zum Balkan. Dort schlug er mit nur 8000 Russen bei Kosludsha ca. 40.000 Türken.

Einsatz in der Ukraine und auf der Krim

Am 30. August wurde er zur Armee Pjotr I. Panins ins Wolgagebiet versetzt, in dem inzwischen der Pugatschow-Aufstand ausgebrochen war. Nach dem Ende des Aufstandes brachte Suworow den gefangenen Pugatschow nach Moskau. Im befriedeten Gebiet des Aufstandes erhielt Suworow das Kommando über die dort stationierten Truppen. Das Jahr 1775 brachte zwei private Ereignisse, den Tod des Vaters und die Geburt der Tochter Natalja am 11. August. Nach einem längeren Urlaub wurde er 1776 erst stellvertretender Kommandeur des Krimkorps und 1777 dessen Kommandeur. Mit der Übernahme des Kommandos über die Truppen des Kuban-Gebietes im November 1777 nahm von Suworow sofort eine Umstrukturierung der Truppenverteilung vor. Im Jahr 1778 war es seine Aufgabe, die christliche Bevölkerung im Krimkhanat auf russisches Territorium umzusiedeln. Dafür erhielt er das Kommando über alle Truppen am Kuban und auf der Krim. Bereits im Sommer waren 31.098 Personen erfolgreich umgesiedelt.

Suworow wurde 1779 zum Kommandeur der Neurussischen Division mit dem Stabsquartier in Poltawa ernannt, die die von der Türkei neu erworbenen Gebiete in der Ukraine schützen sollte. Aber bereits 1780 schien man ihn vergessen zu haben. Erst am 11. Januar 1782 erreichte er es, das Kommando über die Kasaner Division als neue Aufgabe zu bekommen. Es folgte 1784 das Kommando über die Wladimirer Division, die Geburt des Sohnes Arkadi und 1785 die Übernahme der Petersburger Division. Ende 1786 kommandierte er die Jekaterinoslawer Armee und 1787 die Division Krementschug.

Russisch-Türkischer Krieg 1787–1791

Zu Beginn des Krieges standen unter Suworows Kommando rund 30.000 Soldaten der 1. Jekaterinoslawer Armee und der Truppen im Bereich der Dnepr-Mündung. Die Türken wählten als Angriffsziel die schwach ausgebaute Festung Kinburn. Trotz der wenigen Zeit, die zur Verstärkung der Festungswerke blieb, konnte der türkische Angriff am 11. Oktober 1787 zurückgeschlagen werden. Suworow wurde an der linken Hüfte und am Unterarm schwer verwundet. Nach der Genesung kommandierte er den Sturm auf die türkische Festung Otschakow am 7. August 1788. Die erneute schwere Verwundung, diesmal am Hals, verbannte ihn zur Genesung in die Festung Kinburn. Dort explodierte am 29. August das Pulvermagazin. Da er sich zu dieser Zeit nicht mehr in seinem Krankenzimmer aufhielt, überlebte er schwer verletzt. Allerdings zog er sich die Ungnade Potjomkins zu und wurde auf diesem Teil des Kriegsschauplatzes nicht mehr eingesetzt. Erst im Dezember 1788 wurde ihm wieder ein Kommando übertragen. In der Armee Rumjanzews kommandierte er die 3. Division auf dem rechten Flügel. Für den Sieg bei Focșani am 12. August 1789 schickte ihm Katharina II. den St.-Andreas-Orden mit Brillanten.

Zwischen den Flüssen Rimna und Rimnik schlug er mit den österreichischen Verbündeten die Türken am 22. September 1789 in der Schlacht bei Martinesti (auch als „Schlacht am Rimnik“ bezeichnet)[4]. Die Zarin erhob ihn zum Grafen Suworow-Rymnikski, Kaiser Joseph II. erhob ihn zum Grafen des Heiligen Römischen Reiches. Potjomkin würdigte seine Leistungen und übertrug ihm am 6. Dezember 1790 das Kommando über alle Belagerungstruppen vor der Festung Ismajil. Generalmajor Kutusow kommandierte dort die 5. Angriffskolonne. Am 22. Dezember fiel Ismajil, und Suworow erwähnt in seinem Bericht ausdrücklich den Mut und das Können Kutusows. Wegen einer unziemlichen Antwort auf Potjomkins Frage, wie er Suworow für die Eroberung belohnen könne, fiel Suworow erneut bei Potjomkin in Ungnade. Der Sieg von Ismail wurde gänzlich Potjomkin zugeschrieben. Als Anerkennung wurde Suworow Ehrenoberst des Preobraschenski-Garde-Regimentes, eine Ehrung im wörtlichen Sinne. Den türkischen Krieg sah er nunmehr nur noch als Beobachter.

Die Zarin kommandierte ihn am 5. April 1791 an die schwedische Grenze ab. Dort sollte er die Grenze inspizieren. Am 6. Juli 1791 wurde er Leiter des Festungsbaus in Karelien. Am 13. Dezember 1792 folgte die Versetzung in die Ukraine. Alle Truppen an der türkischen Grenze wurden ihm unterstellt. Er gründete Odessa, die Festung in Tiraspol und baute Sewastopol zu einer starken Festung aus.

Kościuszko-Aufstand 1794

1794 wurde Suworow von Katharina nach Polen geschickt (Zitat: Ich schicke eine doppelte Macht nach Polen: die Armee und Suworow). Mit seinem Eintreffen in Polen nahm der Kościuszko-Aufstand ein schnelles Ende. Eigenmächtig beteiligte er sich an den Kampfhandlungen und siegte am 19. September 1794 bei Brest gegen die Polen unter Karol Sierakowski. Warschaus Vorstadt Praga eroberte er am 4. November 1794, worauf einen Tag später Warschau kapitulierte. Nach der Schlacht bei Praga kam es zum Massaker an der Zivilbevölkerung des Stadtteils. Dabei wurden mehr als zehntausend Einwohner getötet.[5] Wachsmuth spricht von 8.000 getöteten Soldaten und 12.000 Zivilisten.[6]

Rzez Pragi
Das Massaker von Praga. Gemälde von Aleksander Orłowski, ca. 1810, Czartoryski-Museum Krakau

Neben dem langersehnten Rang des Feldmarschalls, den Suworow nunmehr 64-jährig erhielt, bekam er aus dem ehemaligen Besitz des letzten polnischen Königs Stanislaw II. August Poniatowski, der nach drei Jahren in russischer Haft plötzlich verstarb, die Herrschaft Kobrin und 700 dazugehörige Bauern. Er kommandierte nun alle russischen Truppen in Polen.

Ende 1795 kehrte er nach Sankt Petersburg zurück, um nach dem folgenden Jahreswechsel das Kommando über die Neurussische Armee in Tultschin (Ismail) zu erhalten. Die Thronbesteigung Zar Pauls I. im Jahr 1796 hatte für die russische Armee unangenehme Konsequenzen. Zar Paul löste, orientiert an Preußen, das Stabswesen auf; außer dem Zaren durfte niemand im Offizierskorps Entscheidungen treffen. Suworows Bonus war bald aufgezehrt, und im Februar 1797 bekam er seine unehrenhafte Entlassung mitgeteilt. Im Jahr darauf wurde ihm sein Aufenthaltsort zugewiesen, und der Zar stellte ihn zusätzlich unter Aufsicht.

Zweiter Koalitionskrieg 1799–1801

Suvorov crossing the alps
Suworow überquert die Alpen
Gemälde von Wassili Iwanowitsch Surikow
ChertovMost
Der Kampf um die Teufelsbrücke

Oberitalien war 1799 auch Schauplatz des Zweiten Koalitionskrieges. Russische und österreichische Truppen vertrieben die französischen Truppen und zerstörten die französischen Satellitenstaaten. Für das vereinte russisch-österreichische Kontingent dieser zweiten Koalition wurde am 24. Februar 1799 Suworow als Oberbefehlshaber eingesetzt. Es folgten die Schlacht an der Adda am 27. April, der Einzug in Mailand am 30. April, der Fall von Turin am 22. Mai und am 18. Juni die Schlacht an der Trebbia. Die russische Vorhut kämpfte gegen die polnische Legion unter Jan Henryk Dąbrowski. Alte Gegner aus den polnischen Feldzügen standen sich erneut und unerbittlich gegenüber. Die siegreiche Schlacht bei Novi am 15. August 1799 beendete den Feldzug. Am 19. August wurde Suworow für seine Erfolge in Italien vom Zaren zum Fürst von Italien (Knjas Italijski) erhoben.

Österreich und Großbritannien wirkten auf den russischen Kaiser ein, die russischen Truppen aus Italien abzuziehen. Damit waren beide Staaten im politischen Vorteil bei den späteren Friedensverhandlungen mit Frankreich. Die Russen wurden in die Schweiz geschickt und marschierten am 7. September 1799 ab.[7]

Der Plan Suworows war es, mit seiner ca. 21.000 Mann zählenden Armee durch einen überraschenden Vorstoß quer durch die Alpen in den Rücken der Truppen von General André Masséna vorzustoßen und ihn zusammen mit den Truppen von Alexander Rimski-Korsakow und einer österreichischen Armee unter General Hotze bei Zürich in die Zange zu nehmen. Obwohl die Russen noch nie zuvor in den Bergen gekämpft hatten, eroberten sie am 24. September den Gotthardpass von den Franzosen, worauf sie unter französischem Beschuss die Schöllenenschlucht passierten. Angekommen in Altdorf, erkannte Suworow, dass ein Weg nach Schwyz entlang des Vierwaldstättersees, mit dem er gemäß der ihm von den Österreichern[8] zur Verfügung gestellten Militärkarten gerechnet hatte, gar nicht existierte.[9] Die Straße endete damals in Altdorf.

Surowow entschied sich für ein waghalsiges Manöver über den Kinzigpass ins Muotatal. Obwohl seine Armee zu diesem Zeitpunkt bereits sehr erschöpft war, gehorchte sie treu seinen Befehlen. Das Muotatal wurde am 27. September erreicht. Dort erreichte Suworow die Nachricht, dass am 25. und 26. September Rimski-Korsakow und Hotze von Massena in der Zweiten Schlacht um Zürich vernichtend geschlagen wurden. Auf einmal wurden er und seine Armee vom Jäger zum Gejagten und sie saßen obendrein noch in der Falle des Muotatals. Nach dem Sieg über Masséna in der Schlacht im Muotatal am 1. Oktober gelang Suworow jedoch der Ausbruch über den Pragelpass nach Glarus, von wo aus sich die russische Armee über den Panixerpass ins Bündnerland absetzte und dann über den St. Luzisteig Richtung Österreich marschierte.

Trotz der widrigen Bedingungen konnte Suworow ca. 15.000 Mann seiner Armee aus der Umzingelung herausführen und brachte noch ca. 1200 französische Gefangene mit sich. Insgesamt konnten bei hohen Verlusten von 4.000 Mann die Ziele des Alpenfeldzugs jedoch nicht erreicht werden. Für die Verspätung Suworows spielte sowohl eine verspätete Bereitstellung der Lasttiere durch die Österreicher am Anfang des Feldzugs als auch unzureichende Kenntnisse der Landschaft eine Rolle. Der ehrgeizige, aber im Detail unzureichend durchdachte Plan[10] verwandelte sich dadurch in ein kräftezehrendes Abenteuer ohne militärischen oder politischen Nutzen. Die ehemalige russische Italien-Armee war danach jedoch bis auf Weiteres nur bedingt einsatzfähig und Russland musste sich somit bei den Verhandlungen mit einer Nebenrolle begnügen.

Am 5. Dezember erreichten die restlichen Soldaten Prag und bezogen das Winterquartier bei Dušníky. Suworows schwere Erkrankung ließ ihn den Oberbefehl abgeben. Am 20. März 1800 fiel er erneut in Ungnade, weil während des Feldzuges administrative Dienstvorschriften nicht eingehalten worden waren, die Existenz eines Stabes zur Kriegsführung war vom Kaiser bei Regierungsantritt abgeschafft worden. Offiziere sollten nicht am Schreibtisch sitzen, sondern kämpfen. Obwohl Paul I. Suworow vollständig freie Hand gewährt hatte und den Kriegsrat angewiesen hatte, dass Suworow keine Befehle, sondern nur noch Empfehlungen und Informationen bekommen solle, revanchierte sich der Monarch auf diese Weise, nachdem Suworow nicht mehr benötigt wurde.

Am 18. Mai 1800 starb Alexander Suworow und wurde sechs Tage später im Alexander-Newski-Kloster beigesetzt. Die öffentliche Presse und der Hof nahmen weder Tod noch Beisetzung offiziell zur Kenntnis. Das einfache Volk versammelte sich in großer Zahl zur Beisetzung.

Beförderungen

Orden

Suvorov USSR original stamp 1980
1980

Konfession

Alexander Wassiljewitsch Suworow war ein orthodoxer Christ und Gemeindemitglied der Kirche von Theodor Studites in Moskau. Jetzt befindet sich dort eine Gedenktafel für Suworow. Spekulationen über eine Mitgliedschaft im Bund der Freimaurer sind nicht belegbar.[11] Es gibt zuverlässige Nachrichten über den einzigen Besuch der dortigen Loge Zu den drei Kronen.[12][13][14]

Werke

  • 1764/65: Die Regimentsordnung
  • 1806: Die Kunst des Siegens

Rezeption

Denkmäler

08-09-22 St. Petersburg Marsfeld Suworow-Denkmal
Denkmal für Suworow in Sankt Petersburg
Suworow-denkmal
Suworow-Denkmal in der Schöllenen-Schlucht (Schweiz)
Suworow kramar
Suworow-Denkmal in Tiraspol

1899 wurde in der Schweizer Schöllenenschlucht das Suworow-Denkmal errichtet, welches an die Schlacht zwischen Russen und Franzosen in diesem unwegsamen Gelände erinnert.

Suworow, als Begründer 1792 der heute nicht mehr existenten Festung Tiraspol, wurde 1979 in der drittgrößten Stadt der Moldauischen SSR ein Denkmal errichtet. Heute liegt Tiraspol auf dem Gebiet der nicht anerkannten Republik Transnistrien in Moldawien. Suworow ist dort gerne abgebildeter Hauptstadtgründer und Staatsheld.

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Sankt-Petersburger Marsfeld ein Denkmal für Suworow errichtet, in welchem er als Kriegsgott Mars dargestellt ist. – Nach der Umgestaltung des Marsfeldes in eine „Revolutionsgedenkstätte“ erhielt der Obelisk 1920 seinen Platz auf einer Verkehrsinsel vor der Troizki-Brücke.

Auf den Moskauer Suworow-Platz steht seit 1982 ein ihm gewidmetes Denkmal.

1999 wurde auf dem Gotthardpass ein Reiterstandbild enthüllt.

Die in diesen Denkmälern zum Ausdruck kommende positive Bewertung Suworows wurde auch auf seine Soldaten übertragen. Beispielsweise werden 1799 auf dem Rückmarsch vom Alpenfeldzug in Weingarten gestorbene Soldaten auf 1948 und 1957 errichteten Gedenksteinen als „unsterbliche Helden Suworows“ bzw. „Suworow-Helden“ bezeichnet.[15]

Weiteres

Das Suworow-Museum in Sankt Petersburg wurde 1900 gegründet. Der Asteroid des äußeren Hauptgürtels (2489) Suvorov ist nach ihm benannt.[16]

Literatur

  • Alois Camenzind: Maultiere machen Geschichte oder Suworows Krieg in den Schweizer Alpen im Jahre 1799. Schwyzer Zeitung AG u. a., Schwyz u. a. 1992, ISBN 3-909196-04-7.
  • Heiko Haumann: „Held“ und „Volk“ in Osteuropa. Eine Annäherung. In: Manfred Sapper, Volker Weichsel (Hrsg.): Das Ich und die Macht. Skizzen zum homo heroicus und homo sovieticus. BWV – Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8305-1254-7, S. 5–16 (Osteuropa. Jg. 57, H. 12).
  • Peter Hoffmann: Alexander Suworow. Der unbesiegte Feldherr. Militärverlag der DDR, Berlin 1986, ISBN 3-327-00026-3 (Kleine Militärgeschichte. Biographien).
  • Gaudenz Looser: Suworows Weg durch die Schweiz. Baeschlin, Glarus 1999, ISBN 3-85546-101-5.
  • N. A. Polewoi: Geschichte des Fürsten Italiiski Grafen Suworoff-Rimnikski, Generalissimus der russischen Armeen, herausgegeben von J. de la Croix, Reyer, Mitau 1851.
  • Christian August Vulpius: Kurze Lebens- und Kriegs-Geschichte des Grafen Alexander Suworow Rimnikski, Leipzig 1800 (Digitalisat bei Google Books).

Film

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Artikel Alexander Wassiljewitsch Suworow in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D107301~2a%3D~2b%3DAlexander%20Wassiljewitsch%20Suworow
  2. A.F. Petruschewski: Generalissimus Fürst Suworow, Sankt Petersburg 1884, Kapitel 1 (russisch)
  3. Im Folgenden werden sämtliche Daten nach dem Gregorianischen Kalender angegeben.
  4. Animierter Schlachtverlauf auf Русско-Турецкие войны - Сражение при Рымнике 1789 года (Schlacht am Rimnik 1789)
  5. Eberhard Zänker: Johann Gottfried Seume. Faber & Faber Verlag, Leipzig 2005, S. 139–143.
  6. Wilhelm Wachsmuth: Das Zeitalter der Revolution: Geschichte der Fürsten und Völker Europa's seit dem Ausgange der Zeit Friedrichs des Grossen. Band 2. Leipzig: Renger 1847, S. 347.
  7. Helmut Stalder: Suworow schafft es doch noch nach Schwyz. In: Neue Zürcher Zeitung vom 12. April 2018.
  8. В. С. Лопатин. «А. В. Суворов. Письма», примечания к письму № 646 Суворова Римскому-Корсакову и Хотце от 13/IX. 1799. Стр. 732
  9. Helmut Stalder: 7 Pässe in 20 Tagen: Wie der russische General Suworow die Alpen bezwang Auf: Neue Zürcher Zeitung vom 18. September 2017
  10. Andres Wysling: Der General in der Sänfte. In: NZZ, 22. September 2009.
  11. Вячеслав Лопатин. Был ли генералиссимус А.Суворов масоном?
  12. Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurerlexikon. Überarbeitete und erweiterte Neuauflage der Ausgabe von 1932, München 2003, ISBN 3-7766-2161-3
  13. Famous Freemasons Alexander Vasilyevich Suvorov, Homepage: Grand Lodge of British Columbia and Yukon (Abgerufen am 25. April 2012)
  14. Berühmte und bekannte Freimaurer – Suworow, Alexander Wassiljewitsch, Homepage: Wolfgang Amadeus Mozart Loge in Kaiserslautern (Abgerufen am 25. April 2012)
  15. Fotos der Gedenksteine auf dem Weingartener Russenfriedhof: 1948 und 1957.
  16. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-540-29925-7, S. 186 (englisch, 992 S., link.springer.com [ONLINE; abgerufen am 14. August 2019] Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): “1975 NY. Discovered 1975 July 11 by L. I. Chernykh at Nauchnyj.”
Adda (Fluss)

Der Adda (antik: Addua) ist ein italienischer Fluss, der durch die Lombardei fließt, den Comer See durchquert, ihn bei Lecco verlässt und etwa 10 km westlich von Cremona in den Po mündet. Er ist mit 313 km der viertlängste Wasserlauf Italiens.

Alexander Suworow

Alexander Suworow ist der Name folgender Personen:

Alexander Arkadjewitsch Suworow (1804–1882), russischer Diplomat und General

Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730–1800), russischer FeldherrSiehe auch:

Alexandru Suvorov (* 1987), moldawischer Fußballspieler

Aleksandr Suvorov (Schiff), ein Flusskreuzfahrtschiff

Atlas Suworow

Der Atlas Suworow (offizieller Titel: Atlas des Feldzugs der kaiserlich-russischen Truppen in der Schweiz) besteht aus sieben Landkarten, welche nach dem Alpenfeldzug der russischen Armee unter Alexander Wassiljewitsch Suworow im Jahr 1799 erstellt wurden. Sie zeigen die Schlachten sowie die Marschrouten durch den östlichen Teil der Schweiz (heutige Kantone Tessin, Graubünden, Uri, Schwyz, Glarus, St. Gallen, Zürich und Aargau) und wurden 1804 Zar Alexander I. als Geschenk überreicht. Die Ortsnamen sind deshalb in kyrillischer Schrift angegeben. Die topografischen Informationen basieren auf dem Atlas Suisse; im Unterschied zu jenem ist der Atlas Suworow aber farbig. Einige Karten sind nicht nach Norden ausgerichtet.

Focșani

Focșani (, deutsch Fokschan, ungarisch Foksány) ist eine Stadt im Osten Rumäniens.

Frieden von Jassy

Der Frieden von Jassy ist ein Friedensvertrag zwischen dem Russischen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich. Er wurde am 29. Dezember 1791jul./ 9. Januar 1792greg. in Jassy, der damaligen Hauptstadt des Fürstentums Moldau (heute Iași in Rumänien) unterzeichnet. Der Vertrag beendete den sechsten russisch-türkischen Krieg von 1787 bis 1792.

Dieser war vom Sultan Abdülhamid I. gegenüber Russland im Jahr 1787 erklärt worden, nachdem die Russen es abgelehnt hatten, sich aus dem von ihnen annektierten Khanat der Krim und des nördlichen Litorals des Schwarzen Meeres zurückzuziehen. Bei diesem Krieg erhielten die Türken Unterstützung von englischer Seite. Die russische Zarin Katharina II. hatte sich wiederum mit Österreich verbunden. Die von Alexander Wassiljewitsch Suworow geleiteten russischen Truppen errangen im Kampf mit den Türken mehrere Siege, darunter 1790 die Eroberung der im Donaudelta gelegenen Festung von Ismaïl, die bis dahin als uneinnehmbar galt. Danach wandte sich die Armee Suworows in Richtung Konstantinopel.

In seiner Unmöglichkeit, die militärische Lage zu seinen Gunsten zu korrigieren, war der junge Sultan Selim III. gezwungen, nach Frieden mit seinen europäischen Nachbarn zu streben. Den Kriegszustand mit Österreich hatte er im Frieden von Swischtow beendet. Unter preußischer Vermittlung galt es nun, einen für ihn akzeptablen Vertrag von Jassy zu gestalten. An der Spitze der russischen Delegation stand bei den Verhandlungen Fürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin und, nach dessen Tod am 16. Oktober 1791, Fürst Alexander Andrejewitsch Besborodko. Das Osmanische Reich wurde durch den Verhandlungsleiter Großwesir Koca Yusuf Pascha vertreten.

Das türkische Reich erkannte in diesem Vertrag die Annexion des Krim-Khanats im Jahr 1783 unter der Zarin Katharina II. und die durch Potjomkin erfolgte Gründung der Stadt und Schiffsbasis Sewastopol an. Russland erhielt die Festung von Otschakow am rechten Ufer der Dnjepr-Bug-Mündung und alles Land östlich des Dnjestr, der zum Grenzfluss wurde. Die nördliche Küste des Schwarzen Meeres wurde somit russisches Staatsgebiet.

Die kaukasische Grenze zwischen beiden Imperien blieb der Fluss Kuban. Die von französischen Ingenieuren im Jahr 1781 als türkische Grenzfestung erbaute Wehranlage in der Stadt Anapa war von den Russen eingenommen worden, wurde aber nach dem Frieden von Jassy 1792 zurückgegeben.

Generalissimus

Generalissimus (von italienisch Generalissimo, etwa „General der Generäle“) ist eine veraltete Bezeichnung für eine Oberbefehlshaberposition. Der Generalissimus war befugt, sowohl militärisch als auch politisch auf eigene Verantwortung zu handeln. Mit dem Ausdruck wird ein über den Marschällen und Generälen stehender Oberbefehlshaber sämtlicher Streitkräfte eines Landes bezeichnet.

Albrecht von Wallenstein wurde durch die kaiserliche Instruktion vom 27. Juni 1625 „zum General über diesen Unsern nach dem Heiligen Römischen Reich abgeordneten Sukkurs“. Er erhielt damit als einziger habsburgischer General diesen Rang und Titel als unumschränkter Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armada, als General der Generale, der so auch über die Befehlshaber (auch über Generalleutnant Tilly) der ligistischen Armeen gestellt wurde. Im Sprachgebrauch führt das zum Titel des Generalissimus.

In der Habsburgermonarchie besaß der Generalissimus die Befehlsgewalt des Generalleutnants (im 17. Jahrhundert höchster Generalsrang); anders als dieser unterstand der Generalissimus jedoch nicht dem Wiener Hofkriegsrat und durfte autonom handeln. War ein Generalissimus eingesetzt, blieb während seiner Amtszeit die Position des Generalleutnants unbesetzt.

In moderneren Zeiten wurde der Begriff Generalissimus wieder als militärischer Titel verschiedener Diktatoren – oft einhergehend mit Personenkult – verwendet.

Generalität

Die Generalität ist die Gesamtheit aller Generale eines Staates.

Heinrich Aebli

Heinrich Aebli (* 1933) ist ein Schweizer Politiker (FDP) und Kantonsschullehrer aus dem Kanton Glarus.

Knjas Suworow

Die Knjas Suworow (russisch Князь Суворов) war ein Linienschiff der Kaiserlich-Russischen-Marine, das vierte von fünf Schiffen der Borodino-Klasse. Benannt wurde das Schiff nach dem russischen Generalissimus, Fürst (russ. Knjas, seit 1799) Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730–1800). Es wurde nach einem Marsch von über 18.000 sm mit zwei Schwesterschiffen am 27. Mai 1905 in der Seeschlacht von Tsushima versenkt.

Novi Ligure

Novi Ligure (ligurisch Nêuve, piemontesisch Neuve) ist eine Stadt und eine Gemeinde mit 28.210 (Stand 31. Dezember 2017) Einwohnern in der italienischen Provinz Alessandria (AL), Region Piemont.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Merella und Barbellotta. Die Nachbargemeinden sind Basaluzzo, Bosco Marengo, Cassano Spinola, Gavi, Pasturana, Pozzolo Formigaro, Serravalle Scrivia und Tassarolo.

Der Schutzheilige des Ortes ist Madonna della neve.

Suworow

Suworow bezeichnet:

Suworow (Stadt), russische Stadt in der Oblast Tula

Knjas Suworow, russisches Linienschiff

Suwarrow, ein Atoll der CookinselnSuworow ist der Familienname folgender Personen:

Alexander Arkadjewitsch Suworow (1804–1882), russischer Diplomat und General

Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730–1800), russischer Feldherr

russische Namensform von Alexandru Suvorov (* 1987), moldauischer Fußballspieler

Jewgeni Konstantinowitsch Suworow (1880–1953), russisch-sowjetischer Zoologe

Viktor Suworow (= Wladimir Resun; * 1947), Buchautor und ehemaliger sowjetischer GeheimdienstoffizierSuvorov steht für:

(2489) Suvorov, Asteroid des äußeren HauptgürtelsSiehe auch:

Atlas Suworow

Suworow-Denkmal

Suworow-Gletscher

Suworoworden, ein Orden des Militärs der UdSSR

Via Suworow

Suworowe, Suworowo

Suworow-Denkmal

Das Suworow-Denkmal ist ein Denkmal in der Schöllenenschlucht bei der Teufelsbrücke im schweizerischen Kanton Uri. Ein in den Fels gehauenes Kreuz von 12 Metern Höhe erinnert seit September 1899 an die Kampfhandlungen, die am 25. September 1799 im Rahmen des Zweiten Koalitionskrieges in dieser Gegend zwischen napoleonischen Truppen unter Claude-Jacques Lecourbe (1758–1815) und von General Alexander Wassiljewitsch Suworow befehligten russischen Truppen stattfanden.

Suworow-Militärschule

Als Suworow-Militärschule werden in der ehemaligen Sowjetunion und im modernen Russland und Weißrussland Internatsschulen für Jungen im Alter von 14–18 Jahren bezeichnet. Die Ausbildung in diesen Schulen konzentriert sich auf militärbezogene Themen. Die Schulen sind nach Alexander Wassiljewitsch Suworow benannt.

Es gibt darüber hinaus auch Militärschulen für Jugendliche mit dem Schwerpunkt Marine. Diese sind nach Pawel Nachimow benannt.

Suworow (Adelsgeschlecht)

Die Suworow (russisch Суворовы) sind ein erloschenes russisches Fürstengeschlecht.

Suworowe

Suworowe (ukrainisch Суворове; russische Entsprechung Suworowo/Суворово) heißen folgende geographische Objekte:

Suworowe (Ismajil), Siedlung städtischen Typs im Rajon Ismajil, Oblast Odessa, Ukraine

Suworowe (Armjansk), Dorf im Stadtkreis von Armjansk, Autonomen Republik Krim

Suworowe (Bachtschyssaraj), Dorf in Bachtschyssaraj, Autonomen Republik Krim

Suworowe (Dobropillja), Dorf im Rajon Dobropillja, Oblast Donezk, Ukraine

Suworowe (Putywl), Dorf im Rajon Putywl, Oblast Sumy, Ukraine

Beresanka, Siedlung städtischen Typs in der Oblast Mykolajiw, Ukraine (ehemaliger Name)Siehe auch:

Suworow

Suworowo

Alexander Wassiljewitsch Suworow – zur Namensherkunft

Suworowe (Ismajil)

Suworowe (ukrainisch Суворове; russisch Суворово/Suworowo, rumänisch Șichirlichtai) ist eine Siedlung städtischen Typs in der südlichen Ukraine. Sie liegt im Norden des Rajons Ismajil am Nordende des Katlabuchsees.

Der Ort wurde im Zuge der Neubesiedlung des Gebiets durch Bulgaren um 1815 gegründet und lag mit einer Unterbrechung von 1856 bis 1878, als es zum Fürstentum Moldau gehörte, bis 1918 als „Szykerlyk-Kitaj“ im Russischen Reich, kam dann zu Großrumänien, wo es mit einer Unterbrechung zwischen 1940 und 1941 bis 1944 im Kreis Ismail lag. Seit 1940/1944 ist es ein Teil der Ukrainischen SSR beziehungsweise seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu Ehren des russischen Generals Alexander Wassiljewitsch Suworow in Suworowe umbenannt.

Suworowhaus

Das Suworowhaus ist ein Wohnhaus aus den 1670er Jahren in Elm im Schweizer Kanton Glarus. Es handelt sich um ein gemauertes Bürgerhaus mit barocken Fassadenmalereien und einer alten Innenausstattung. Der russische General Alexander Wassiljewitsch Suworow verbrachte dort die Nacht vom 4. auf den 5. Oktober 1799, bevor er mit seinem Heer vor französischen Truppen über den verschneiten Panixerpass floh.

Im Auftrag von Kaspar Rhyner wurde das Suworowhaus in den Jahren 1970 und 1971 restauriert und unter Schutz von Bund und Kantone gestellt.

Trebbia

Die Trebbia ist ein Fluss in Ligurien und der Emilia-Romagna in Norditalien. Sie ist einer der 4 rechten Nebenflüsse des Po und entspringt am Monte Prelà im ligurischen Apennin nordöstlich von Genua und fließt über 115 Kilometer (Flussschlingen eingeschlossen) nach NNE, bis sie in Piacenza in den Po mündet. Der bedeutendste Ort im Tal der Trebbia ist die Gemeinde Bobbio mit der religiös und kunsthistorisch bedeutenden Kloster San Colombano. Das obere Trebbia-Tal („Alta Val Trebbia“) mit acht Gemeinden (Torriglia, Rondanina, Propata, Fascia, Montebruno, Rovegno, Fontanigorda und Gorreto) reicht bis Bobbio.

Tutrakan

Tutrakan (bulgarisch Тутракан) ist eine Stadt in der gleichnamigen Gemeinde im Bezirk/Oblast Silistra im Norden Bulgariens. Die Stadt liegt auf dem rechten Ufer der Donau, gegenüber der rumänischen Stadt Oltenița.

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