Hebräisch

Hebräisch (עברית‎, ‘Ivrit) is a semitische Sproch vo da afroasiatischn Sprochnfamülie. Es moderne Hebräisch wiad vo mea ois siem Müllionen Leit in Israel gredt, wearend des klassische Hebräisch seit mea ois 2000 Joa wödweit in jidischn Gmeindn fias Betn und fia andare liturgische Zwecke gnutzt wiad.

Fruahgschicht

Da Gezer-Kalenda staumt ausm 10. Jh. v. Kr., oiso aus da Aumtszeit vom Kenig Salomo, und wiad oft ois de ödaste bekaunte hebräische Inschrift gnennd. Des i owa aus sprochlicha und schrifthistorischa Sicht ned richtig, weu de Schrift und Grammatik phönizisch san.

Des bekauntaste Weak in hebräischa Sproch is de jidische Bibe, da sognennde Tanach (im kristlichn Sprochbrauch es Oide Testament. Da Zeitpunkt vo da Obfossung is umstrittn. De ödastn Exemplare vo biblischn Textn san 1947 in Qumran gfundn wuan und stauman aus da Zeit zwischenan 3. Joahundat v. Kr. und im spädn 1. Joahundat n. Kr.

Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Hebräisch
Gredt in Israel und wödweit fia liturgische Zwecke im Judndum
Gredt vo uma 7 Müllionen
Klassifikation
  • Afroasiatische Sprochn
  • Semitische Sprochn
  • Westsemitische Sprochn
  • Noadwestsemitische Sprochn
  • Kanaanäische Sprochn
  • Hebräisch
Offiziella Status
Amtssproch in Israel
Sprochcode
ISO 639-1 he
ISO 639-2 heb
ISO 639-3 heb

Diffarenziarung:

  • heb (neihebräisch)
  • hob (klassisches hebraisch)

Literatua

Grammatikn:

  • Stähli, Hans Peter: Hebräische Kurzgrammatik, Göttingen 1985.
  • Gesenius/Kautsch/Bergsträsser: Hebräische Grammatik, Olms 1995.
  • Meyer, Rudolf: Hebräische Grammatik, Berlin 1992.
  • Körner, Jutta: Hebräische Studiengrammatik, Langenscheidt 1996. (ausfiahli)
  • Krause, Martin: Biblisch-hebräische Unterrichtsgrammatik, hrsg. von Michael Pietsch und Martin Rösel, Walter de Gruyter, Berlin und New York 2007 ISBN 978-3-11-019028-1

Wertabiacha:

  • Gesenius, Wilhelm: Hebräisches Handwörterbuch, Berlin 1962.
  • Köhler, Ludwig/Baumgartner, Walter: Hebräisches und aramäisches Lexikon zum Alten Testament 3. Auflage Leiden 1996.
  • Georg Fohrer: Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament, Berlin/New York 1997, ISBN 3-11-001804-7

Lehrbiacha:

  • Ernst Jenni: Lehrbuch der hebräischen Sprache des alten Testamentes, Basel 1981, ISBN 3-7190-0706-5 (Schuibuach fia Gymnasien)
  • Frank Matheus: Einführung in das Biblische Hebräisch (I Studengrammatik, II Studenbuch für das Gruppen- und Selbststudium), Münster 1997
  • Heinz-Dieter Neef: Arbeitsbuch Hebräisch. Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Hebräisch, Tübingen 2003. (Lehrbuch zur Vorbereitung auf das Hebraicum)
  • Thomas O. Lambdin: Lehrbuch Bibel-Hebräisch, 5., verb. und erg. Aufl., Gießen: Brunnen, 2006.

Zua Sprochgschicht:

  • haUniversita haPetucha: Peraqim beToledot haLashon ha'Ivrit 1-11. Tel Aviv.
  • Gesenius, Wilhelm: Geschichte der hebräischen Sprache und Schrift, Olms 1973.
  • Rabin, Chaim, Die Entwicklung der hebräischen Sprache, Wiesbaden 1988.
  • Kutscher, Eduard Yechezkel: A History of the Hebrew Language, Jerusalem 1982.
  • Sáenz-Badillos, Angel: A History of the Hebrew Language, Cambridge 1996.
  • Hoffman, Joel M., In the Beginning: A Short History of the Hebrew Language, New York/London 2004.

Im Netz

Oigmaans

Speziölles

Lehr-, Wertabiacha und Ähnliches
Beth

Beth (בית), jidd. beys, is da zweite Buachstob im hebräischn Alphabet. Beth wiad im heiting Hebräisch aum Wuataufaung und noch Konsonantn ois [b] gsprochn, sunstan ois [v]. Ois Zoinweat is 2.

Gimel

Gimel (גימל) oda Gimmel, jidd. giml, is da dritte Buachstob im hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 3. Gimel wiad im modernen Hebräisch (Iwrit), ois G wia im Boarischn ausgsprochn. Foigt im Buachstob a Geresch stähd aa fia an stimmhoftn dsch-Laut, den wos im Hebräischn ned gibt.

Haifa

Haifa (hebräisch ‏חיפה‎ Cheifa, arabisch حيفا‎ Ḥayfā) is de gressde Stod vau Noadisrael und mit 272.181 Eihwohna (Stond: 2012) de drittgressde Stod in Israel, noch Jerusalem und Tel Aviv. De Stod gibts scho seit da Antikn, se is iwa 3000 Joa oid. Haifa güt ois de liberalste Stod vau Israel.

Haifa liegt aum Middlmeea, aum Obhaung vaum Beag Karmel. In da Stod liegt da gressde Seehofn vau Israel.

He (Hebräisch)

He (הא), jidd. hey, is da fimfte Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 5. He wiad ois Konsonant wia a H ausgsprochn, is owa im modeanan Hebräisch (Iwrit) fost stumm; ois Konsonant is a A.

Hebräische Zoin

De hebräische Zoischrift is a alphanumerisches, quasi Dezimal-System. De numerischn Weate san duach Buachstom ausm Hebräischn Alphabet repräsentiad, de wos additiv doagstöd wean. Es gibt owa kaa Nui.

Im modeanan Hebräisch wean owa kaane hebräischn Zoizeichn vawendt, sundan de indische Ziffan. De hebräischn Zoizeichn findt ma in oidn Textn, owa ned in da Tora, do wean de Zoin imma ausgschriem. Heit gibts es nua no in da Nummariarung vau Schuiklassnstufn und in traditionön, jidischn Kalendan.

Hebräisches Alphabet

As hebräische Alphabet (hebräisch: אָלֶף־בֵּית עִבְרִי‎ alef-bet ivri) is as Alphabet vom antikn und modeanan Hebräisch sowia vom biblischn und talmudischn Aramäisch. Danem wean aa aundare vo Judn gsprochane Sprochn oda Sprochfuaman domid gschriem, zum Beispui Jiddisch und Ladino. Hebraica bedeit Studium und Somlung vo Weakn, de wos im hebräischn Alphabet notiat san.

Holocaust

Ois Holocaust (vo griach.: ὁλόκαυστον, holókauston, „voistendi vabrennd“) oda Shoah (hebräisch: הַשּׁוֹאָה, ha'Schoah‚ es Unhei‘ oda: ‚de Katastrophm‘) wead da Vejkamoad on 5,6 bis 6,3 Milliona Menschn gnennt, wo im Deitschn Reich in da Zeid vom Nationaisozialismus ois Judn definiat worn san.

Israel

Israel (hebräisch: מדינת ישראל?/i Medinat Jisra'el, arabisch دولة إسرائيل‎, Umschrift: Daulat Isrāʾīl)‎ is a Stoot in Asien (Noha Ostn), dea aun Syrien, in Libanon, Egyptn, Jordanien, an de Palästinensischn Autonomiegebiete und im Westn aus Middlmeea grenzd. Israel is da anzige Stoot vau da Wöd, wo de Judn de Bevökarungsmeaheid haum. Da Stoot is am 14. Mai 1948 grindt wuan und is duach a Resolution vau da Generoivasaumlung vau da UNO legitimiad. De Basis woa da UN-Teulungsplan fia Palästina.

De amerikanische Organisation Freedom House stuft es Laund ois de anzige freie Demokratie im Nohn Ostn ein.

Jerusalem

Jerusalem (hebräisch: ירושלים/ Jeruschalajim, arabisch القدس‎ al-Quds (asch-Scharif), „de Heilige“, oidgriachisch Ἱεροσόλυμα, lateinisch: Hierosolyma) is mit 933,113 Eihwohna (2012) de Haptstod vom Stoot Israel. Jerusalem liegt in de Judäischen Berg zwischn am Middlmeea und am Doaden Meer. In da Stod is da Sitz vom Presidentn und aa vo da Knesset wia a am oberstn Gricht und da Exekutive.

Jod (Hebräisch)

Jod (יוד), jidd. yud, is da zehnte Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 10.

De phenizische Version vaum Jod stöd a Haund doa.

Judn

Judn (hebräisch: יְהוּדִים‎, transliteriad: Jehudim) wean de Aunghearign vom jidischn Voik und vo da jidischen Religion gnennt.

Mem

Mem (מם), jidd. mem, is da dreizehnte Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 40.

Waun da Buachstob am End vo an Wuat städ, daun wiad a aundas gschriem. De aundare Schreibweis wiad maunchmoi aa fian Zoinweat 600 vawendt.

Modeans Hebräisch

Modeans Hebräisch (hebräisch ‏עברית חדשה‎, Ivrit Chadashah), aa Israeli Hebräisch (hebräisch ‏עברית ישראלית‎ivrit yisre'elit) is de modeane Variantn vaum Hebräischn. De Sproch wiad in Israel gredt und vau vü Judn auf da gaunzn Wöd. Neihebräisch is ums Joa 1900 entstaundn. Es is da anzige voi glungane Vasuach, a ois Muadasproch ausgschduabane Sproch wiedazbelem und zu ana wödweid gnuzdn Standardsproch z mochn.

Im Hebräischn is Ivrit de Bezeichnung fia Oid-, Neihebräisch und fias modeane Hebräisch. Dass im Deitschn Ivrit nua fias modeane Hebräisch vawendt wiad, eagibt deshoib kaan Sinn.

Fias Hebräische gibts a eigane Schrift.

Nun (Hebräisch)

Nun (נון), jidd. nun, is da viazehnte Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 50.

Wen da Buachstob aum End vaum Wuat städ, daun wiad a aundas gschriem. De Schreibweis vaum End-Nun wiad maunchmoi aa fian Zoinweat 700 vawendt.

Im heiting Hebräischn hod da Buachstob aa de Bedeitung vau "Fiisch". In da Hieroglyphenschrift woas a Schlaungan.

Sin (Hebräisch)

'Sin oda Schin (שין), jidd. sin/shin, is da anazwanzigste Buachstob im hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 300. Ausgsprochn wiad a entweda wia a S (Sin) oda wia a SCH (Schin).

A Punkt rechts iwan Buachstom markiats ois Schin, a Punkt auf da linkn Seitn ois Sin. De Punktiarung wiad owa im heiting Hebräisch wegglossn.

Taw

Taw (תו), jidd. tof/sof, is da zwarazwanzigste und letzte Buachstob im hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 400.

Es wiad im heiting Hebräisch wia a T ausgsprochn. Es wiad oiso in da Ausproch zwischn Taw und Tet kaa Untaschied mea gmochd.

Thet

Teth (טית), jidd. tes, is da neinte Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 9.

De akademische Transliteration vau Teth ist „ṭ“ („t“ mit an Punkt untn).

Waw (Hebräisch)

Waw (ו) is da sechste Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 6. Im Österreichischn Boarisch etspricht a etwoa an „W“. Es Waw kaun owa aa zum Vokal wean. Waun es Waw an Punkt driwa hod (cholem) wiads zum O, mit an Punkt in da Mittn ('schuruq) a U. De Zwadeitigkeit ois Konsonant und Vokal güt im Hebräischn Alphabet aa fia de Buachstom Aleph, He und Jod.

Es Waw kummt ausm phenizischn Alphabet und is aus da büdlichn Doastölung vo an gowedn Hogn entstaundn.

Zajin

Zajin oda Zayn (זין) is da siemte Buachstob im Hebräischn Alphabet. Ea hod in Zoinweat 7. Zajin wiad im heiting Hebräisch (Iwrit) ois stimmhofds S (wia in „Sun“) gsprochn.

In da oidn Büdaschrift hods "Schweat" bedeidt. Zajin is aa de vulgeare Fuam vo "Penis".

Andane Sprochn

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