Gmoa

A Gmoa/Gmua, Pl.: Gmoana, (dt.: Gemeinde(n)), is a stootliche Instituzion, de wos fia a lokois Gebiet zuaständig is.

Se iwanimmd dobei autonome Afgom und richdd se on iwagoadnete Instituziona, wia de Provinz, Region und an Stoot. In Deitschland is's so, doss a Gmoa fia'n Bau und fia'n Untahoit vo effntliche Eihrichtunga (z. B. Schuin, Kindagärtn, Frei-/Hoinbäda usw.) vaontwoatli is. Nem da Ausweisung vo Baugebiet, Ausstejung vo Ausweise und Pässe, Vasoagung/Entsoagung is a Gmoa fia Soziois, wia zum Beispui Kindaspuiplätz und Oidnheime, zuaständig. Aa de Gweahleistung vom Feiaschutz ghead zum Afgomgebiet vo ana Gmoa.

In da Obapfoiz sogd ma ned "Gmoa" sondan "Gmoi".

Bayern

Bayern, aa Boarn (amtli: Freistaat Bayern), is a Freistoot im Siidostn vo da Bundesrepublik Deitschland. Es is as gresste Bundesland und stehd noch da Eihwohnazoi hinta Nordrhein-Westfalen an zwoata Stej. De Haptstod vo Bayern is Minga. Nochban vo Bayern san de Bundeslenda Bodn-Wiattmbeag, Hessn, Thüringen, Saggsn sowia de Länder Estareich, Tschechei und am Bodnsee drunt de Schweiz.

De Schreibweis vum Landesnama mim "y" als offiziej gehd afn boarischn Kini Ludwig I. zruck, friaras hods "Baiern" ghoassn. Ea hod an griachischn Buachstobm "Ypsilon" gnumma, weila Griachaland gern meng hod und wega seim Buam, am Otto, dea wo 1832 Kini vo Griachaland worn is.

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Beziak

Da Begriff Beziak (kimmt vom Middlhochdeitschn: zirc und aus'm Lateinischn: circulus) bezeichnat a obgrenzts Gebiet, an Londstrich, a Region.

Bischof

A Bischof (gr.: ἐπίσκοπος; episkopos, Pl.: Bischef) is a gweihta Amtsdrega in de kristlichn Kiachn, dea de häxde Stuafn van Weihesakrament eahoidn hod und gwehnli fia de geistliche und de administrative Leitung vo om bstimmdn Gebiet zuaständig is. De gonze Gsomtheit vo de Bischef und aa 's Bischofsamt sejba wean Episkopat ghoassn.

Buagamoasta

A Buagamoasta oder Buagamoastarin is s Obahapt vo oana Gmoa oda Stod.

In Bayern wead da Buagamoasta vo de Biagarinnen und Biaga vo ana Gmoa direkt gwöid. Sei Amtszeit bedrogt sechs Joa. Da Buagamoasta vatritt sei Gmoa nach außn, fiahd an Vorsitz im Gmoa-, Moakgmoa- bzw. Stodrot und voiziagt seine Beschlüss. In kroasfreie Gmoana und in grouße Kroasstädt fiada de Bezeichnung Obabuagamoasta oder Obabuagamoastarin.

In dene Gmoana mit mehr ois 5.000 Einwohna isa in da Regl Beamta auf Zeit. Gmoana, de wos zwischn 5.000 und 10.000 Einwohna hom, kina bis zum 67. Dog voa ana Buagamoastawoi duach Gmoarotsbschluss bstimma, dass da easchte Buagamoasta Ehrenbeamta is. In Gmoana, de wos bis zu 5.000 Einwohna ham, is da Buagamoasta grundsätzlich Ehrenbeamta, aussa, da Gmoarot bschliaßt bis zu 67 Dog voa da Woi, dass da Buagamoasta Beamta auf Zeit sei soi.

De gsetzlichen Grundlogn fia de Rechtsstöllung vo de Buagamoasta findn se in da Bayerischn Gmoaordnung (BayGO) und im bayerischn Gsetz iba kommunale Woibeamte (KWBG).

De Biagavasammlung wead mindestens oamoi im Joa vom Buagamoasta oda de Biaga vo da Gmoa eibruafa.

In Östareich is es in die Loundesvafossunga va die Bundeslända greglt, ob da Buagamoasta direkt oda indirekt gwöid wiad. In da Steiamoak zum Beispü gibs agla de Gmoarotswoi, und da Buagamoasta wiad oftn vom neign Gmoaroud gwöht. In Wean is da Buagamoasta automatisch a da Loundeshauptmou.

As Ghoit vom Buagamoasta hängt vo da Ozoi vu de Gmoabiaga ow.

Eihwohna

Da Eihwohna (dt.: Einwohner) vo ana Ortschoft is da Bewohna (dt.: Bewohner) vo ana Gmoa oda om Stodviadl und draus foingd vo om Land.

Es hondld se dobei um on effndli-rechtlichn Begriff, dea se vo dem van Biaga bzw. Stootsbiaga doduach obgrenzd, doss letzdam bsondare Rechte und Pflichtn zuagwiesn san. Afm Eihwohnabegriff beruahd des in Deitschland gejtnde Mejderecht.

Effndli-rechtli is a Eihwohna vo ana Gmoa, „wea noch objektiva Betrochtungsweis in iah a Wohnung innehod, de draf schliaßn lossn, doss'a de Wohnung beibehoidn und bnutzn wead.“ Deshoib is da Begriff Eihwohna ned deckungsgleich midm Begriff gmejdda und in da Eihwohnamejdedatei mid sei Datn eihdrongna Bewohna, sondan beziagd se aa af unregistriade Bewohna va om festn Hapt- oda Nemwohnsiez. De Summe vo de Eihwohna vo ana Stod oda ana Gmoa is de Eihwohnazoih.

Erlanga

Erlanga (amtli: Erlangen) is a kroasfreie Stod im bayrischn Regiarungsbeziak Middlfrankn. De Stod is Sitz vom Landkroas Erlanga-Hächstodt und mit iwa 108.000 Eihwohna (2015) de kloanste vo de insgsamt acht Großstedd im Freistaat Bayern.

Erlanga buidd zsamma mit de Stedd Niamberg und Fiath an Steddevabund, wo oan vo de 23 Obazentren vom Freistaat Bayern doastejt. Mitm Umland buidns de Metropoiregion Niamberg, oane vo ejf Metropoiregiona in Deitschland. De Eihwohnazoi vo da Stod hod scho 1974 de Grenz vo 100.000 Eihwohna iwatroffa, woduach Erlanga zua Grosstod worn is.

Heit wead de Stod vor oim duach de Friedrich-Alexander-Universitet Erlanga-Niamberg und de Niadalossunga vom Elektrokonzern Siemens AG pregt. Ma setzt zuadem ois dro, um de Bundeshaptstod vo da Medizin z wean. A weida in da Gschicht zruck reichands, oba oiwei no spiaboas Element is de Osiedlung vo Hugenottn, wia s Edikt vo Nantes im Joar 1685 zruckgnumma worn is.

Gemarkung

A Gemarkung (aa: Markung) is a zammhängnde Fläch, de wo aus ana grässan Zoih vo Fluastickln bzw. Grundstickln vo am Katasta bestäht. As känna aa mehrane Flurn sei. Da Eingnama vo ana Gemarkung beziagt se moastns af de näxtglegane Oatschoft.

Im Glände wean de Grenzn vo da Gemarkung mid Grenzstoana kennzeichnt, de wo entweda de Initiajn vo de Oatsnama oda mid eigane Zeichn trong. De Zeichn woan aa oft Grundlogn vo de Gmoawoppm.

In da Regl bstäht s Gebiet vo ana Gmoa aus ana oda meahran Gemarkunga. Oft san des ehemois sejbstständige Gmoana, de wo im Laf vo da Gschicht vaeinigt worn san.

Mangmoi kimmts a voa, doss a Gemarkung se iwa meahrane Gmoana oda gmoafreie Gebiete erstreckt. Sowos is imma historisch duach diverse Gebietsreforma bedingt.

Gmoafreies Gebiet

A gmoafreies Gebiet (amtli: gemeindefreies Gebiet) is im Vawoitungsrecht a obgrenzts Gebiet, des wo za koana politischn Gmoa gheat. Moast sans unbewohnte Gebiete wia zum Beispui Truppnübungsplätz, Woidgebiete, Wossaflächn usw.

Katastralgmoa

A Katastralgmoa (dt.: Kastralgemeinde) is in Östareich und aa in Siidtiroi a Vawoitungseihheit innahoib vo ana Gmoa, de wo im Grundbuach ois getrennte Eihheitn gfiaht werd.

Den Begriff gibt's seit da Grindung vo de Grundbiacha in Östareich im Joar 1770. In vui Katastralgmoana, wo heit no eingne Orte san, gibt's eingne Ortsvoasteha. Am 1. Jenna 2004 hod's in Östareich 7853 Katastralgmoana gem.

Landkroas

A Landkroas (obkiazt: Lk, Lkr., Lkrs., Landkrs.) oda aa Kroas (in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein), is nochn deitschn Kommuneirecht a Gmoaverband und a Gebietskeapaschaft gleichzeite. Ea vawoit sei Gebiet noch de Grundsätz vo da Sejbstvawoitung vo de Gmoana.

Linz

Linz is de Laundeshauptschtod vom östareichischn Bundeslaund Owaöstareich. Mid seine 204.477 Einwohna (Staund vam 1. Jenna 2016) is Linz de gresste Schtod in Obaöstareich und no Wean und Graz de drittgreßte vo gaunz Östareich. De Schtod Linz is des Zentrum vam obaöstareichischn Zentralraum und hod a Flächn va 95,99 km². Si is a des Zentrum vo da eiropäischn Metropolregion Linz (Larger urban Zone) mid 771.695 Eihwohna und is dahea noch Wean a wiatschoftli de zwoatgreßte urbane Flächn in Östareich. A Zeichn vo da wiatschoftlign Potenz vo dera Schtod is a, daß eppa so vü Oawadsplätz hod wia Leid in da Schtod lebm. Linz is aa a Schtatutarschtod, des hoaßt se is ned netta a Gmoa sundan aa a Bezirk.

Minga

Minga (amtli: München) Aussproch: [ˈmɪŋ(:)ə] is de Haptstod vo Bayern. In da Umgebung (20–30 km) hoasst ma s oft aa oafach de Stod. Minga is mid mehra wia 1,5 Milliona Eihwohna de gresste Stod vo Bayern und hinta Berlin und Hamburg de drittgresste Stod vo Deitschland. De Stod gheat zu de wichtigstn Wirtschofts-, Vakeas- und Kuituazentren vo Eiropa. Minga is aa da Vawoitungssitz vom Regiarungsbeziak Obabayern.

Minga is in da ganzen woid aa zwengs da Wiesn und am Hofbraihaus bekannt. Dazua hods no vui andane Sengswiadigkeitn wias Glocknspui am Rathaus am Marienplotz, de Residenz und s Schloss Nymphenburg. Z Minga gibts aa an Hauffa Museen, wias Deitsche Museum, oda de oide, de neie und de Pinakothek vo da Modeane.

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Moaktgmoa

As Moaktrecht woa aa im Middloita geijtnds Recht vo a Gmoa, Mäakt zua vaonstoijtn. Des Moaktprivileg is in am Vafoan von a Moakteahebung valien worn. Es hod de Moakthoheit, oijso de Bfuagnis zuam hoheitlichm Hondln vo da Kommuun umfosst, indem dass se de obaste rechtliche Instanz gwen is.

No heit gibts in Bayern, Östareich unn Sidtiroul Gmoana, de wo de Bezeichnung Moakt bzw. Markt oijs Oatsbzeichnung fian unn an kommunalrechtlichn Status oijs Moaktgmoa hom.

Monaco

As Fiaschtndum Monaco is a Stodstoot in Westeiropa. Es liegt, vo Frankreich umschlossn, an as Middlmeea-Gstod in da Nachan zua italienischn Grenz. Frankreich is fia de militärische Sicherheit vo Monaco zuaständig.

Da Nama geht auf griachische Siedla zruck, de wo si im 5. Joarhundat v. Kr. im Gebiet vom heitign Monaco niedaglossn ham. Heit is Monaco bsundas bei de Reichn vo da Wejd ois Wohnsitz begeat, wei koa Einkommensteia und koa Erbschaftsteia erhom werd und im Ausland begangane Finanzvergehn net vafoigt wern.

Norwegn

Norwegn (norwegisch: Norge, Noreg; oidnordisch: Norðvegr, Norvegr, Noregr, „Nordweg“) is a Land in Skandinavien, im Noadn vo Eiropa. Es liegt noad-westli vo Schwedn, neadli vo Dänemark, und hat aa Grenzn mit Finnland und Russland. Norwegn hod oiwai no an Kini.

Omtlicha Gmoaschlissl

Da Omtliche Gmoaschlissl (Amtlicher Gemeindeschlüssel oda AGS), friarar aa Amtliche Gemeindekennzahl (GKZ), Gemeindekennziffer oda Gemeindeschlüsselzahl is a Ziffanfoijg zua Identifiziarung vo polidisch seijbständige Gmoana oda gmoafreie Gebiete.

Ondane Nomenklatuan zua Obgrenzung vo Gebiet sa zum Beispui de Postleitzoi oda dea NUTS-Code. Im Marketing wean a Nielsengebiete vawendt.

Ortstei

Ortstei (dt.: Ortsteil) is a unspezifischa Sammebegriff fia Tei vo ana Siedlung, wo an eingna Nam hom.

Städt, Gmoana bzw. Ortschoftn gliedan se weida af, aus gschichtlichn, kuituarejn, administrativn und statistischn Grindn. Dozua wean fia Ortstei untaschiedliche Begriff vawendd:

Doafschoft, Tei vo ana Osiedlung am Land

Gemarkung, Katastralgmoa, landesspezifische Fochausdrick fia grundbiachaliche-katastrale Struktuan

Gmoatei, Ortsbeziak, Ortschoft, Fraktion

Ortslog, oigmoana Fochausdruck fia kloaraimige Struktuan, bis hi za Adressbereiche

Stodtei, Quartia, Stodviadl und Stodbeziak, ois Tei vo ana Stod, ois Tei vo ana Gmoa

Toischoft fia an Tei vo Gmoana oda Gmoavabond im Gebiag

Tirol

Tirol, Tiroul oda Tiroi, stähd fia:

Bundeslaund Tiroi, a estareichischs Bundesland

an Ortsteil vo da deitschen Gmoa Ebringen

Hans Tirol, a deitscha Baumoasta (16. Joarhundat)

Puerto Tirol, a Ort in Argentinien

Region Tiroul, a middleiropäische Region

Schloos Tiroi, a Schloos ba Meran

Tiroi (Brasilien), a Ort im brasilianischen Bundesstoot Espirito Santo

Tiroi (Marken), a Marken zua Vamoarktung vom Lond

Tiroi (Rumänien), a Ort in Rumänien

Tiroi (Sidtiroi), a Gmoa im Sidtiroia Burggroofmamt

Östareich

Östareich oda Estareich, aumtlich Österreich, is a demokratischa Bundesstoot in Middleiropa. Durch sei Vafossung is Östareich seid 1920 a semipräsidiale parlamentarische Republik. Da Bund hod seit 1922 nein Bundeslända: Burgnlaund, Keantn, Nidaöstareich, Owaöstareich, Soizburg, Steiamork, Tirol, Vorarlberg und Wean (des wos aa de Bundeshauptstod is). Da Begriff "Östareich" is in seina oidboarischn Foam Ostarrichi zum easchtn Moi anno 996 dokumentiad wuan.

Andane Sprochn

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