Bibel

De Bibel, aa Bibe is im Judndum und Kristndum de Bezeichnung fia untaschiedliche Sammlunga vo Schriftn, de wo vo de Ohenga ois heilig ogseng wean und ois Uakundn vom Glaam gejtn. Des san Zammastejunga vo Schriftn (aa "Biachl", griach.: "biblica") aus'm Morgnland (Levante, Voadara Orient), de wo im Valaff vo eppa 1200 Joa entstondn san und bis zum 2. Joahundat z'eascht vo Judn, spoda aa vo Kristn kanonisiat (wuikiale ois normative Richtschnua definiat) worn san.

De hebräische Bibe, da Tanach, setzt si aus drei Hapttei Tora (Weisung), Nevi'im (Prophetn) und Ketuvim (Schriftn) zamma. De Biachln buidn in ondara Oadnung und a weng ondam Umfong aa s Oide Testament, an easchtn Hapttei vo da kristlichn Bibe, de wo no duach's Neie Testament eagenzt wead. In dea Form is de Bibe des am weidastn vabroadsde Biachl vo da Wejd.

Bibeiwasetzunga existian ois Gsomtiwasetzung in 451 Sprochn und in weidan 2479 Sprochn ois Teiiwasetzunga.[1]

Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn.
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De Bibe vo Christian III. vo Dänemark, Kopenhagen, 1550. De easchte dänische Iwasetzung is 3000 moi druckt worn.
Gutenberg Bible
De Gutenbergbibel, Kongressbibliothek, Washington D.C.

Wortheakumft

Des Woat „Bibe“ stommt vom griachischn Neutrum βιβλίον, des „Papyrusroin“ hoaßt. Dea Woatstomm kimmt vo bíblos oda býblos und bedeidt „Papyrusstaudn“ oda „Papyrusbast“: So hod aa de phenizische Hofnstod Byblos ghoaßn, de wo in da Antikn a Haptumschlogplotz fia Bast woa, am Rohstoff zua Produktion vo Papiaroin.

Da Plural biblia („Schriftroin, Biache“ ) is spoda irrtimlich ois Singular vo am lateinischn Femininums afgfosst worn. Z'gleich is des Woat synonym mid „Heiliga Schrift“ (griach.: hagia graphae) vastondn worn. Deshoib trifft de populeare Bezeichnung „Buach vo de Biachl“ aa zua.

Im Judntum wia im Krisdntum guit de Schriftsommlung ois Offnborungszeignis vo God und hod dohea fia de gsomte Religionsausibung an normativn Charakta. Des zoang de Kanonisiarunga genauso wia de Bezeichnunga ois „Wort vo God“ oda „Heilige Schrift“. Aa da Islam betrocht de Bibe ois guitigs, owa vo Menschn teiweis vafejschts Offnborungszeignis vo Allah.

Keanstickl vo da Bibe

Fias Judndum is voa oim de Tora, voa oim mid'n Bundesschluss am Sinai, des zentroie „Woat vom God“ und domid da „Kanon im Kanon“. Fia de Kristn is Jesus vo Nazaret des Entscheidnde. Fia de Katholikn is de Iwawindung vo da Eabsind duach des Menschnopfa (Sihneopfa) vom Jesus sowia de oschliaßnde Gnade vom God in Vabindung mid menschlicha Ostrengung (Synergismus) des Keanstickl vo da Bibe. Fia de Protestantn is noch'n Martin Luther des Gnadngschenk vom Jesus ohne menschlichs Zuadoa da zentroie Inhoid. Fia de liberaje Theologie geht's voa oim um des Voabuid vom historischn Jesus vo Nazaret, des wo de grenznlose Liab vom God bstetigt des Wichtigste in da Bibe.

De jidische Bibe

Da Tenakh oda Tanach is noch de drei Ofongsbuachstom vo seine Hapttei bezeichnt worn und is z'eascht iwawiegnd in Hebräisch vafosst, a poar Passagn in Aramäiisch. De schriftliche Afschreibung und Sommlung vo de Oanzlbiachl hod meah wia tausnd Joar dauat bis da jidische Kanon uma 135 fixiat worn is.

Tora

Da easchte Hapttei bsteht aus de fimf Biachln Moses (Pentateuch, „fimf Buachroin“) bezeichnt wean. Da Grund fia de Eihteijung woa z'eascht amoi a praktischa, wei da Inhoid ned af a antike Buachroin passt hod. De Gliedarung bericksichtigt owa aa inhoitliche Aspekte - jeds Biachl is aa a obgschlossane Oaheit.

Da Begriff „Tora“ moant „Weisung“ und beziagt se ned nua af de jidischn religiesn und profanen Gsetze im engan Sinn (2. und 3. Buach Mose), sondan af de gsomte, seit da Schepfung offnbote Lebmsordnung fia des ausgwejde Voik vo God. De Oanzlbiachl hoaßn im Hebräischn noch eanan easchtn Woatn. In da Kiachnsproch Latein, de wo da griachischn Bibeiwasetzung foigt, sans noch'n Haptthema bezeichnt:

  • Bereshit („Im Ofang“) / Genesis („Schepfung, Uasprung“)
  • Schemot („Da Nama“) / Exodus („Auszug“)
  • Wajikra („Und ea hod gruafn“) / Levitikus („Priestaschrift“)
  • Bemidbar („In da Wüstn“) / Numeri („Zoin“)
  • Devarim („De Woate“) / Deuteronomium („Zwoats Gsetz“).

De Tora umfosst de Gschicht vo da Wejd und vom Voik vom God Israel ois Heijsgschicht, ogfangt mid da Schepfung und de Gschichtn vo de Erzvodan, da Auszug aus Egyptn, da Gsetzgebung unta'n Moses und da Zug ins vahoaßane Land. De Tora is woi im 6. Jh. vor Kristi kanonisiat worn.

De ejtastn Inhoite san im Valauf vo de Wondarungsbewegunga vo Nomadn im Zwoastromland und aus Egyptn entstondn, de wo seit ebba 1200 v. Kr. ins Kuitualand Kanaan eihgsickat und duatn sesshoft worn san. De Gschichtn do driwa san iwa Joarhundade nua vo Mund zu Mund iwatrong worn. De schriftliche Afzeichung und Zammstejung hod um 1000 v. Kr. ogfongt, wia aus'm losn Vabund (Amphiktyonie) vo Stämme vo untaschiedlichn Hebräa a Stootswesn noch'm Voabuid vo de antikn Monarchien entstondn gwen is.

Prophetn

Ois Prophetn gejtn im Judntum de ognumman Autorn vo de foingdn Biachl:

De easchtn via vo de Biachln dazejn de Gschicht vo Israel vom Dod vom Moses, da Landvateijung an de Stämm is zan End vo de beid'n Stootn Israel und Juda und vo da Zastearung vom Jerusalema Tempe. Im Kristndum wean de ned zu de Prophetn zejd, sondan ois Gschichtsbiachl afgfosst.

De foingdn drei groußn Prophetn san noch da Analogie vo de drei Erzvodan jeweis am Buach zuateit; de iwwrign kloan Prophetn san ois Analogie zu de zwejf Buama vom Jakob, dena ognumman Stammvodan vo de Stämm vo Israel, in de zwejf Biachl eiteit.

Des easchte Prophetnbuach betont glei z Ofong de Untaoadnung vom Josua unta de Autoritet vom Moses; da Maleachi schliaßt ois letzta vo de zwejf kloan Prophetn mid da Rickbindung ons moseische Gsetz. De Hierarchie guit fia olle Prophetn. Des is a Hiweis do draf, doss eascht recht spod kanonisiat worn is; friahastns im 4. Jh. v. Kr. noch da Obspoitung vo de Samaritana, fia de alloa de Tora s Woat vom God bliem is.

Dageng betona owa grouße Tei vo da Prophetie im Tanach de Offnheit vo da Gschicht vo Israel fia a gonz neie, no ned offnboate Zukumft. Des Phänomen vo da prophetischn Zukumftsvahoassung und vo da radikaln Eaneiarung vo Israel is a Hauptmeakmoi vom Judntum, des wo in koane antikn Religiona sunst voakimmt.

Schriftn

Zu de „Schriftn“ (Ketuvim) vom Tanach ghean:

De Biachl hondln meah vom Menschn ois vo God. Se san olle noch'm Exij und spoda entstondn ois de voahearign „klassischn“ Prophetn, iwawiegnd ob 200 v. Kr.. A boar san scho voa oda parallej zu de zwejf kloan Prophetn entstondn. Trotzdem is de theologische Bedeitung dena nochgordnet. Eana Kanonisiarung is spod gscheng, fias Buach Daniel eascht 135 n. K. mid'm Obschluss vom Tanach.

Nua fimf vo de Biachln wean ois „Festroin“ (Megillot) im Synagogngoddesdeanst valesn und san wichtign Festn vom Judntum zuagordnet:

  • Ruth: Wochnfest
  • Hohes Liad: Pessach
  • Kohelet: Laubhittnfest
  • Klogeliada: Gedenkdog vo da Tempezastearung
  • Ester: Purimfest
Bhs psalm1
Psalm 1,1–2 noch'm Text vo BHS

Aa da dritte Hapttei beziagt se am Ofong af de Tora:

„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, … sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!“

Des zwoate Chronikbuach endt mid'm Ausblick af'n Neibau vom Tempe und de Oeakennung JHWHs ois Herrn vo da gonzn Eadn: Aa do is de Zukumftspeaspektivn vo Israel untrennboa mid da Wejdgschicht vabundn.

De kristliche Bibe

Oids Testament (AT)

Oi kanonischn Schriftn vom jidischn Tanach hom – wenn aa in teiweis ondra Reihnfoige – Eihgong ins kristliche „Oide Testament“ gfundn. Driwa ausse wean vo ned-protestantische Kiachn no weidare jidische Schriftn ois kanonisch oeakonnt.

So umfosst de Bibe vo da remisch-katholischn Kiachn no de foingdn Deuterokanonen:

Da Kanon vo da Orthodoxie umfosst nem an om bschriemna katholischn Kanon:

  • a so gnennts 1. Buach Esra, so doss des hebräische Esra-Buach nacha ois 2. Buach Esra guit; (a bekonnt ois 3. Esra)
  • 3. Makkabäa
  • Psoim 151,

ois Ohong

  • 4. Makkabäa

sowia in de slawischn Kiachn a

  • Esra-Apokalypse (aa bekonnt ois 4. Esra).

Neies Testament (NT)

Des NT is zwischn 50 und ebba 130 n. Kr. im jidisch-kristlichn Umfejd vom estlichn Middlmeearaum. Es is fost komplett in oana domois weit vabroadtn umgongssprochlichn Foam vom Griachischn, an sognenntn Koiné vafosst worn. Zuadem duats a poor aramäische Begriffe und Zitate enthoidn. Aramäisch woa de domolige Umgongssproch im Land Israel und zeidweis de lingua franca vom antikn Morgnland.

Des NT bsteht aus Gschichtn, voa oim de via Evangelien:

sowia da

und vo beleahnda Briafliteratua:

sowia am apokalyptischn Visionszyklus:

De Zuaghearigkeit vo de Schriftn zum NT is in praktisch oin kristlichn Religionsgmoaschoftn unumstrittn.

Des Ne eazejd in de Evangelien vom Jesus vo Nazaret, dea wo ois Kristus bezeichnt wead, und in da Apostlgschicht vo de Ofäng vo da Kiachn. Dabei wead imma wieda a Bezug af's Voik Israel sowia af oidtestamentarischn Themen, Sprich und Buida Bezug gnumma.

De Bibe im Islam

Da Koran hod an Haffa vo de biblischn und apokryphn Gschichtn und Leahn iwanumma. Da Mohammed hod de woahscheinli vo da syrischn Kiachn gheat. De Tora hoaßt bei eahm Taurat, de Psalmen Zabur und s Evangelium Indschil; ois „Heilige Schriftn“, de vo God kema, owa nocha vo Menschn vafejscht worn san:

„Wir haben die Herzen der Kinder Israel verhärtet, so dass sie die Worte der Schrift entstellten, und sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie erinnert worden waren …
Und von denen, die sagten: ,Wir sind Nasara‘ [Nazarener] haben wir ihre Verpflichtung entgegengenommen. Aber dann vergaßen sie einen Teil von dem, womit sie erinnert worden waren.“

Sure 5,13f

Desweng kenna vui Muslim wichtige Inhoite vo da Bibe in koranisch-interpretiarenda Version. Wei da Koran vo de Mohammedana ois End-Offnboarung vo God vastondn werd, werd so - noch moslemischa Affossung - de Woahheit wiedaheagstejt.

Bibekritik

Im foingdn wichtige Osotzpunkte vo da Bibekritik:

  • De Bibe is a literarisches Weak owa ned s Woat vom God. De Texte ghean zu de literarischn Kategorien Prolog, Liabsliad, Hymnus, Paradoxon, Monolog, Dialog, Retsl, Ellipsn, Gebet, Gleichnis, Parabe, Gedicht, Briaf und Gschichtsschreibung.
  • De Bibe is koa historischa Faktnbericht. Da historische Ghoid vo de oanzlnan Texte is seah untaschiedlich z beweatn.
  • In da Bibe wean widasprichliche und zan Tei zweifehofte moralisch-ethische Affossunga vatretn (z. B. Gwoitthematik in da Bibe).
  • De Bibe is koa natuawissnschoftlichs Leahbuach. Beispuisweis wean in da Bibe Inhoide vabroadt, de wo oana vo de wichtigstn natuawissnschoftlichn Theorien, da Evolutionstheorie, komplett widasprecha.

Literatua

Bibliografie
  • Elenchus Bibliographicus Biblicus, Rom 1920 ff. (Sommlung zua Sekundärliteratua)
Leichtvaständliche Literatua vo Fochwissnschoftn
  • Franz Kogler (Hrsg.): Herders Neues Bibellexikon. Freiburg 2008, ISBN 978-3-451-32150-4
  • Hanna Liss: Tanach. Lehrbuch der jüdischen Bibel, Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2. Aufl. 2008, ISBN 978-3-8253-5448-0
  • Annemarie Ohler: dtv-Atlas Bibel. ISBN 3-423-03326-6
Eihfiahnde Fochliterata
  • Lukas Bormann: Bibelkunde; Göttingen 2005.
  • Heinrich A. Mertens: Handbuch der Bibelkunde. Literarische, historische, archäologische, religionsgeschichtliche, kulturkundliche, geographische Aspekte des Alten und Neuen Testaments; Düsseldorf: Patmos, 19972.
  • Horst Dietrich Preuß, Klaus Berger: Bibelkunde des Alten und Neuen Testaments, 1.Teil: Altes Testament; Uni-Taschenbücher 887; Heidelberg: Quelle & Meyer, 1980.
  • Wolfgang Zwickel: Die Welt des Alten und Neuen Testaments: Ein Sach- und Arbeitsbuch; Calwer: Stuttgart, 1997.
Weidafiahnde Fochliteratua
  • Manfred Görg, Bernhard Lang (Hrsg.): Neues Bibellexikon, 3 Bänd; Düsseldorf: Benziger, 2008; ISBN 978-3-545-23077-4
  • Herbert Hunger: Geschichte der Textüberlieferung der antiken und mittelalterlichen Literatur; 1961. Nachdrucke als Die Textüberlieferung der antiken Literatur und der Bibel; Minga: dtv, 1975, 1988; ISBN 3-423-04485-3
  • Hans-Josef Klauck u. a. (Hg.): The Encyclopedia of the Bible and its Reception; Berlin, New York: Walter de Gruyter, 2009ff., Online-Vorobzug
Populeawissnschoftliche Sochbiacha
  • Willem J. Glashouwer: So entstand die Bibel. Die Geschichte der Bibel. Von den Tontafeln über Qumran bis heute; Bielefeld: CLV, 19972; ISBN 3-89397-203-X (PDF-Download)
  • David Gooding: Die Bibel – Wahrheit oder Mythos? Bielefeld: CLV, 20012; ISBN 3-89397-468-7 (PDF-Download)
  • John F. MacArthur: Basisinformationen zur Bibel; Bielefeld: CLV, 2003; ISBN 3-89397-644-2 (PDF-Download)
  • Winfried Vogel: Bestseller Bibel. Warum eigentlich?. Lüneburg: Advent Verlag, 2003; ISBN 3-8150-7701-X

Im Netz

Wikisource
Boarischa Text: Bibe – gmoafreie Originaltext

Bibeausgom und -Iwasetzunga

Informationa zua Bibe

Sunstigs

Literatua

Beleg

  1. Stand 31. Dezemba 2008; Bibelreport, Ausgabe II, 2009, S. 7 (Deutsche Bibelgesellschaft)
Apostlgschicht

De Apostlgschicht is a Buach vom Neia Testament in da Bibel. Da Verfassa vo da Apostlgschicht is daseibe, da aa des Lukasevangelium gschriem hot. In da Gschicht wird zoagt, wia si des Evangelium vo Jerusalem ausbreit und im letztn Kapitl noch Rom kimmt.

Deiteronomium

Des Buach Deiteronomium (hebr. דּברים, Debarim; gr. Δευτερονόμιον, Deuteronomion; lat. und hochdt. Deuteronomium), im deitschn Sprochraum oft aa oafoch des 5. Buach Mose gnennt, is des fünfte Buach im jüdischn Tanach und im Oitn Testament vo der christlichn Bibel.

Evangelium

A Evangelium (gr. Εὐαγγέλιον, Euangelion) is a literarisch Werk, des vo Jesus Christus bericht. Heit moant ma damit meistns de vier Evangelien, de ins Neie Testament in da Bibel afgnumma worn san, nämlich Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Diese Schriftn san eingtlich Sammlwerke vo ursprünglich oanzlne mündliche Übalieferungen, de nachad vo de Evangelistn zammagfügt worn san.

Evangelium noch Johannes

As Evangelium noch Johannes oda Johannesevangelium is oans vo de vier kanonisiatn Evangelien im Neia Testament in da christlichn Bibel. Noch da oitkirchlichn Tradition is da Vafossa vom Evangelium da Apostl Johannes, oba wiakle is des Evangelium eascht am End vom 1. Joarhundat fertigschriem worn. Es untascheidt si stoark vo de drei andan Evangelien und präsentiat z.T. aa ganz oagne Motive.

Evangelium noch Lukas

Des Evangelium noch Lukas oda Lukasevangelium is oans vo de vier kanonisiatn Evangelien im Neia Testament in da christlichn Bibel. Da Verfassa, da traditionell ois a Begleita vo Paulus gseng worn is, hot aa de Apostlgschicht gschriem. Des Lukasevangelium is wohl im Zeitraum zwischn 80 und 90 n. Kr. entstondn.

Evangelium noch Markus

Des Evangelium noch Markus oda Markusevangelium is oans vo de vier kanonisiatn Evangelien im Neia Testament in da christlichn Bibel.

Evangelium noch Matthäus

Des Evangelium noch Matthäus oda Matthäusevangelium is oans vo de vier kanonisiatn Evangelien im Neia Testament in da christlichn Bibel. Noch oita Kirchntradition soll Matthäus a Evangelium af Hebräisch gschriem ham, oba des is net nochgwiesn; de erhoitenen Texte san ausschliaßlich af Griachisch.

Exodus

Des Buach Exodus (hebr.: שׁמוֹת, Schemot; gr.: Ἔξοδος, Exodos; lat.: Exodus), im deitschn Sprochraum oft oafoch des 2. Buach Mose gnennt, is des zwoate Buach im jüdischn Tanach und in da kristlichn Bibel. Im Hebräischn hoaßt's: Schemot („Noma“), wos se vo de easchtn Woate vom Buach obleit. Im Griachischn hoaßt's: Exodos („Auszug“), weij da Auszug vo de Israelitn aus Egyptn a wichtiga Bestondtei is.

Genesis

Des Buach Genesis (hebr: בְּרֵאשִׁית, Bereschit; gr: Γένεσις, Genesis), im deitschn Sprochraum oft oafoch des 1. Buach Mose gnennt, is des easchte Buach sowie vom jüdischn Tanach ois aa vo da christlichn Bibel. Da Inhoit geht vo da Erschoffung vo da Welt bis zu den Söhnen vom Jakob. De hebräischn und griachischn Noma Bereschit („Im Anfang“) und Genesis („Entstehung“) kumma oiso doher, weil des Buach üba d' Anfänge vo da Welt, vo den Menschn und vom Voik Israel vazäiht.

Jerusalem

Jerusalem (hebräisch: ירושלים/ Jeruschalajim, arabisch القدس‎ al-Quds (asch-Scharif), „de Heilige“, oidgriachisch Ἱεροσόλυμα, lateinisch: Hierosolyma) is mit 933,113 Eihwohna (2012) de Haptstod vom Stoot Israel. Jerusalem liegt in de Judäischen Berg zwischn am Middlmeea und am Doaden Meer. In da Stod is da Sitz vom Presidentn und aa vo da Knesset wia a am oberstn Gricht und da Exekutive.

Jingstes Gricht

Es Jingste Gricht oda da Jingste Dog (Begriffe aus da Luther-Bibel), vor'm Luther aa Goddesgricht, Wejdgricht oda Letztes Gricht, is im Kristndum, Judndum und Islam de Vorstejung vo ana Endzeid, wo olle Leit vom Herrgod grichdt wean.

De Wuazl vo da Idee vom Goddesgricht deafad af babylonische, oidpeasische und oidegyptische Jenseitsvoastejunga zruckzfiahn sei. Noch da Religion vom oidn Egyptn hod se jeda oanzlne noch seim Oblem im Doudnrichta stejn miassn (des is im egyptischn Doudnbuach bis ins oanzlne bschriem). In da oidpeasischn Zarathustra-Religion (Zoroastrismus) gibt's scho a Doudngricht und an Endzeidkompf zwischn Guad und Bes.

Levitikus

Des Buach Levitikus (hebr.: וַיִקְרָא, Wajiqra, gr.: Λευιτικόν, Levitikon, lat.: Leviticus), im deitschn Sprochraum oft oafoch des 3. Buach Mose gnennt, is des dritte Buach im jüdischn Tanach und in der christlichn Bibel (Oids Testament).

Im Hebräischn wird des Buach noch seinen easchtn Wortn „Wajiqra“ („Und er hot gruafa“) benonnt. Im Griachischn hoaßt es „Levitikon“ (lat. „Leviticus“), weil des Hauptthema vom gonzn Buach de Vorschriftn für de Templdiena ausm Stomm Levi san.

Neis Testament

As Neie Testament is a Sommlung vo Schriftn, de im Kristndum ois Zeignis vo da gedlichn Offnboarung on de Menschn guit. As Neie Testament buidt mid'm Oitn Testament zamm de Bibel. De neitestamentlichn Schriftn san etwa zwischn 50 und 120 n. Kr. gschriem worn.

Numeri

Des Buach Numeri (hebr.: בּמדבּר, Bemidbar; gr.: Ἀριθμοί, Arithmoi; lat.: Numeri), im deitschn Sprochraum oft oafoch des 4. Buach Mose gnennt, is des vierte Buach im jüdischn Tanach und im Oitn Testament vo der christlichn Bibel.

Oids Testament

As Oide Testament is a Sommlung vo Schriftn, de wo vo Judn und Kristn ois Zeignis vo da geddlichn Offnboarung on de Menschn ogseng wead. De Schriftnsommlung is im Judndum da Tanach, im Kristndum buidt se mid'm Neia Testament zamm de Bibe. Demnoch soi de Obfossung vo dene Schriftn vom Geist Goddes inspiriat sei. Zwischn'm Tanach und'm Oidn Testament in da kristlichn Bibel san owa Untaschiede in da Reihnfoige vo de Schriftn, und monche Schriftn vom kristlichn Oidn Testament kumma in Tanach aa iwahapts ned voa. Zwischn katholischn und protestantischn Ausgom bstenga emfois Untaschiede.

Tanach

Da Tanach (hebr. תנ״ך, tanach, TNK) is de heulige Schrift vaum Judndum. Ea hod drei Hauptteu: de Tora („Weisung“), de Nevi'im („Prophetn“) und de Ketuvim („Schriftn“). Da Tanach is ums Joa in 22 bzw. 24 einteut und kanonisiat wuan.

Olle Biachln vaum Tanach und dazua a Teu vau da Septuaginta san vaum Kristndum ois sog. Oids Testament iwanumma und bis 400 n. Kr. kanonisiat wuan. De Zuaoadnung und Reihnfoige vau de iwanummanan Schriftn untascheidn si je noch christlicha Konfession. De Bezeichnung "Oids Testament" geht auf de Red vaum "Oidn" und "Neien" Bund im "Hebräabriaf" zruck. Damit wiad de antijudaische und frogwiadige Auffossung vabraadt, dass da Bund vaum Heagod mid Israel duach s neie Gottesvoik vaum Kristndum oglest wuan und damit de jidische Religion "oid", "vaoitet" und "iwahoit" warad.

Tel Aviv

Tel Aviv (hebräisch: תל אביב-יפו Tel Aviv-Jafo, Tel Aviv bedeidt Higl vom Frühling; arabisch تل أبيب يافا‎) is de zweitgrässte Stod in Israel.

Eigentli haßt de Stod Tel Aviv-Jaffa owa oigmein wiads nua Tel Aviv gnennt, obwoi Jaffa vü öta ois Tel Aviv is. Des obwois Jaffa scho seit da Antikn gibt und Tel Aviv eascht seit 1909.

Tel Aviv is de reichste Stod vo Israel, dea mit Obstaund grässte Bollungsraum und s Wirtschoftszentrum vo dem Laund.

De Eihwohna song iwa ia eigne Stod: „Jerusalem bät, Haifa orwat, und Tel Aviv feiat.“

Tora

De Tora, vom Griachischn aa Pentateuch gnennt, is de Bezeichnung fia de fimf Biacha Mose (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deiteronomium) und is damit da Ofang vom jidischn Tanach und vo da kristlichn Bibel (do sans de fümf Biacha vom Moses). De Text san woi zwischn uma 900 v. Kr. und uma 550 v. Kr. gschriem worn, wobei de Tora traditionell oba am Moses zuagschriem werd.

Zwöifprophetnbuach

Des Zwöifprophetnbuach is a Teil vom jüdischn Tanach und vom Oitn Testament in da christlichn Bibel. Dabei handlt es si um a Sammlung vo zwöif kloanare Schriftn, weshoib de manchmoi aa ois de kloana Prophetn bezeichnet wern.

Andane Sprochn

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